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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Für mich ist es ein Undingen, aus dem Urlaub eine Gratulation zu erwarten-
    Es IST ein Unding, keine Frage.

    Vor allem (ich weiß, ich wiederhole mich) weil hier die Mitarbeiterinnen ihrer
    Vorgesetzen (!) anscheinend direkt sagen, dass sie ein unhöflicher Mensch ist.

    Wie gesagt, alleine dieses Szenario ist für mich schwer vorstellbar bzw. sehr eigenartig.


    Zitat Zitat von KittySnicket Beitrag anzeigen
    Man nennt das Wahren eigener Grenzen ;-)
    Ja, so weit alles klar.

    Aber es ist ja die TE selbst, die sich an den Reaktionen stört, sonst hätte sie wohl diesen
    Strang hier nicht eröffnet.

    Entweder sie knöpft sich diese beiden Damen mal mit klaren Worten vor - oder alles
    bleibt, wie gehabt.

    Aber vielleicht habe ich ja einen sozialkompatiblen Lösungsansatz übersehen ...

    .

  2. Inaktiver User

    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Mich wundert lediglich, dass ein so langes "Beleidigtsein" in dir hängen bleibt - für mich müsste dazu ein Mensch schon einiges mehr an Bedeutung haben, als "nur Arbeitskollege".
    Für mich hatte ein oder kein Geburtstagsgruß von Arbeitskollegen noch nie eine nachhaltige Wirkung.

    Ich wollte damit nicht andeuten, dass du mehr von ihm willst.
    Hm, vielleicht ist das mit dem "beleidigt sein" ein wenig zu übertrieben. Vielleicht trifft "pikiert" es besser. Es hat einfach meinen Blick auf unser Kollegenverhältnis relativiert, das offensichtlich von seiner Seite aus nicht so gut ist, wie ich es bislang "empfunden" habe. Wir sind mittlerweile ein ziemlich gut eingespieltes Team. Das, weswegen es letztes Jahr gekracht hat, haben wir gut und final geklärt. Und seitdem funktionieren wir richtig gut miteinander. Es fühlt sich wirklich wie "Team" an und nicht nur als Kollegen, die halt miteinander arbeiten. Verständlich, was ich meine?

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Du schreibst, ein Ansprechen deshalb sei lächerlich, gleichzeitig kannst du sein kumpeliges Verhalten nicht richtig einordnen.
    Klingt danach, dass letztlich immerzu ein Fragezeichen über eurem Kontakt hängt- nicht groß, aber groß genug, dass du bei seinem Verhalten nie sicher bist.
    Und du hast einen Umgang gefunden- zu dem eben auch das dauerhafte Fragezeichen gehört.

    Letztlich hat dann so ein Geburtstagsgruß hier doch eine weitreichende Wirkung für die gesamte Beziehung.
    Wie gesagt, das "nicht im Urlaub gratulieren" hat meine Sicht auf unser Kollegenverhältnis relativiert. Das Fragezeichen ist nicht mehr so groß. Es ist eben so, dass ich ihn - glaub - mehr wert schätze als Kollegen als er mich umgekehrt. Ich fühle mich gerad wieder mal mehr als seine "Erfüllungsgehilfin", die zu funktionieren hat.

    Wir werden weiter "funktionieren", ich werde meinen Job machen; aber ich werde nicht mehr so engagiert sein, weil ich jetzt weiß, wo ich bei ihm stehe.

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Ich habe mich noch nicht entschieden, wie ich vorgehe, daher habe ich aktuell eher wenig beizutragen.
    Klar ist nur, dass eine Gratulation aus dem Urlaub heraus weiter nicht in Frage kommt.

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Es IST ein Unding, keine Frage.

    Vor allem (ich weiß, ich wiederhole mich) weil hier die Mitarbeiterinnen ihrer
    Vorgesetzen (!) anscheinend direkt sagen, dass sie ein unhöflicher Mensch ist.

    Wie gesagt, alleine dieses Szenario ist für mich schwer vorstellbar bzw. sehr eigenartig.
    Was ist denn daran nun schon wieder komisch?
    Es nervt langsam, dass Du in gut wie jedem Beitrag betonst, wie schwer nachvollziehbar mein Arbeitsumfeld sei.
    Das klingt so abwertend - als ob bei mir grundsätzlich der Wurm drin ist.

    Die Offenheit der Kolleginnen schätze ich - auch ich habe in der Vergangenheit mit meiner eigenen Vorgesetzten entsprechend Klartext gesprochen. da fielen auch meinerseits in einzelnen Situationen so Sätze wie "Ich bin enttäuscht von Ihnen" oder "Manchmal sind Sie anstrengend" . Was ist daran falsch oder verwerflich?
    Ich wünsche mir das sogar und finde es gut, dass meine Mitarbeiterinnen ihre Haltung ungefiltert widergeben. Grundsätzlich aus meiner Perspektive ein guter Bausterin einer Arbeitskultur.
    Was ich dagegen nicht so toll finde, ist, dass sie sich an solchen Kleinigkeiten aufhängen. Ich mache mir Gedanken, ob und wie dies verändert werden kann.

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Die Offenheit der Kolleginnen schätze ich - auch ich habe in der Vergangenheit mit meiner eigenen Vorgesetzten entsprechend Klartext gesprochen. da fielen auch meinerseits in einzelnen Situationen so Sätze wie "Ich bin enttäuscht von Ihnen" oder "Manchmal sind Sie anstrengend" . Was ist daran falsch oder verwerflich?
    Ich wünsche mir das sogar und finde es gut, dass meine Mitarbeiterinnen ihre Haltung ungefiltert widergeben. Grundsätzlich aus meiner Perspektive ein guter Baustein einer Arbeitskultur.
    Ich möchte hier einmal einhaken- auch, wenn ich nicht schafwolle bin.

    Ich vermute, du würdest diese Aussagen als "ehrlich" beschreiben- als klaren eigenen Ausdruck. Und dabei egal ob es nun um "höflich" , "anstrengend" oder "enttäuscht" geht.
    Du hast das Wort "ungefiltert" genommen und ich kann gut verstehen, wenn jemand solche Aussagen einem Schweigen oder hintenrum-Reden bevorzugt.

    Der Punkt dabei ist, dass diese Beschreibungen "unhöflich, anstrengend, enttäuscht" NUR die Sicht dieses Menschen beschreiben und natürlich werten.
    Es ist der Klassiker, dass DU xy gemacht (oder nicht) hast- und DU bist "unhöflich, anstrengend, enttäuschend"- und DU musst dich ändern, damit ICH mich besser fühle.

    Die eigene Reflektion findet zu 0,0% statt- und DAS ist leider kein guter Baustein in einer Arbeitskultur.
    Und- wie fair ist das?

    Wäre es noch so, dass man in einem Gespräch, diese Reflektion nachholen kann- wäre alles gut. Aber genau das findet bei euch nicht statt.

    Fakt ist doch, das hier zwei Menschen auf Augenhöhe sind- oder etwa nicht?
    Das halte ich für eine sehr wichtige Frage!
    Wenn ja- wieso sind dann die Bedürfnisse des einen wichtiger als die des anderen?
    Wo findet sich dazu die Erklärung?

    Wir reden hier von Machtausspielung- wir reden von Machtmissbrauch- wenn man ganz genau hinschaut.
    Entweder du spielst mit oder du wirst spüren, dass du dafür eine Rechnung bekommst.
    Ist das ein guter Baustein für eine Arbeitskultur?

    Du beschreibst es so, als ob ihr miteinander reden könntet- könntest du dann das Thema nicht einmal unter 4 Augen besprechen?
    Alleine, dass du dir die Zeit dafür nimmst- zeigt doch schon, dass du diese Frau mit ihren Wünschen ernst nimmst (notfalls erwähnt man das noch mal). Ansonsten würde ich fragen, um was es ihr denn in Wirklichkeit geht?

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Es ist eben so, dass ich ihn - glaub - mehr wert schätze als Kollegen als er mich umgekehrt.
    Ja- so finde ich das Bild sehr stimmig.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich fühle mich gerad wieder mal mehr als seine "Erfüllungsgehilfin", die zu funktionieren hat.
    Wie wäre es, wenn du das mal ansprichst?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wir werden weiter "funktionieren", ich werde meinen Job machen; aber ich werde nicht mehr so engagiert sein, weil ich jetzt weiß, wo ich bei ihm stehe.
    Und ich denke, hier kann man einmal schön sehen, wie viel Zwischenmenschlichkeit auch zwischen Arbeitskollegen herrschen kann- und wie sehr das auch Einfluss auf die Arbeitshaltung/ letztlich Arbeitsleistung nimmt.

    Das ist auch bitte kein Vorwurf- es zeigt einfach, wie Arbeitskraft- die sachlich sein könnte- durch Emotionalität, abfällt.
    Danke für das Erzählen, denn ich schätze, nicht jeder wäre so offen

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen

    Der Punkt dabei ist, dass diese Beschreibungen "unhöflich, anstrengend, enttäuscht" NUR die Sicht dieses Menschen beschreiben und natürlich werten.
    Es ist der Klassiker, dass DU xy gemacht (oder nicht) hast- und DU bist "unhöflich, anstrengend, enttäuschend"- und DU musst dich ändern, damit ICH mich besser fühle.

    Die eigene Reflektion findet zu 0,0% statt- und DAS ist leider kein guter Baustein in einer Arbeitskultur.
    Und- wie fair ist das?

    Wäre es noch so, dass man in einem Gespräch, diese Reflektion nachholen kann- wäre alles gut. Aber genau das findet bei euch nicht statt.

    Fakt ist doch, das hier zwei Menschen auf Augenhöhe sind- oder etwa nicht?
    Das halte ich für eine sehr wichtige Frage!
    Wenn ja- wieso sind dann die Bedürfnisse des einen wichtiger als die des anderen?
    Wo findet sich dazu die Erklärung?

    Wir reden hier von Machtausspielung- wir reden von Machtmissbrauch- wenn man ganz genau hinschaut.
    Entweder du spielst mit oder du wirst spüren, dass du dafür eine Rechnung bekommst.
    Ist das ein guter Baustein für eine Arbeitskultur?
    Vielen Dank für Deinen durchdachten Beitrag, Kenzia.
    An einer Stelle, die ich nicht verstehe, möchte ich gerne nachhaken, inwiefern Du die erwähnten Kommunikationssituationen als Machtmissbrauch verstehst?

    Gerne möchte ich erklären, wie ich die Umstände bei diesen Gesprächen wahrgenommen habe (sowohl meiner Mitarbeiterin mir gegenüber als auch ich meiner Ex-Vorgesetzten gegenüber):
    Und zwar als ehrliche Rückmeldung, dass man mit etwas, das sich zugetragen hat, nicht einverstanden ist/war.
    Durch diese Ansprache hat die vorgesetzte Person dann die Möglichkeit bekommen, darüber zu reflektieren und bei Bedarf ihre Sicht der Dinge zu entgegnen.
    Ich finde dies auf beiden Seiten fair und transparent.

    Dies:

    [QUOTE=kenzia;34749977]
    Entweder du spielst mit oder du wirst spüren, dass du dafür eine Rechnung bekommst.
    [QUOTE]
    war bei keiner der geschilderten Situationen ein Bestandteil. Auch nicht unterschwellig oder ungesagt.


    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Du beschreibst es so, als ob ihr miteinander reden könntet- könntest du dann das Thema nicht einmal unter 4 Augen besprechen?
    Alleine, dass du dir die Zeit dafür nimmst- zeigt doch schon, dass du diese Frau mit ihren Wünschen ernst nimmst (notfalls erwähnt man das noch mal). Ansonsten würde ich fragen, um was es ihr denn in Wirklichkeit geht?
    Der Grund, warum ich beim Geburtstagsthema höchstens einmal nachgehakt habe, aber kein separates Gespräch anberaumt habe, ist, weil ich diesem Thema keine Wichtigkeit verleihen wollte, die es meiner Meinung nicht hat. Zu Deinem letzten Satz: Da würde nichts kommen. Bis auf, dass es tatsächlich nur um den Geburtstag geht. Es wird bei uns nicht zugegeben, dass Nebenschauplätze wie der "Geburtstag" eine Substitution für eine tiefliegendere Unzufriedenheit sein könnten.

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Gerne möchte ich erklären, wie ich die Umstände bei diesen Gesprächen wahrgenommen habe (sowohl meiner Mitarbeiterin mir gegenüber als auch ich meiner Ex-Vorgesetzten gegenüber):
    Und zwar als ehrliche Rückmeldung, dass man mit etwas, das sich zugetragen hat, nicht einverstanden ist/war.
    Durch diese Ansprache hat die vorgesetzte Person dann die Möglichkeit bekommen, darüber zu reflektieren und bei Bedarf ihre Sicht der Dinge zu entgegnen.
    Ich habe jetzt den Überblick verloren bzw. muss etwas falsch oder nicht gelesen haben.

    Um welche Ex-Vorgesetzte/vorgesetzte Person geht es denn?
    Um welche Gespräche (Mehrzahl)?

    Aufgrund Deines EP dachte ich, es gäbe ein Problem zwischen Dir (der Vorgesetzten) und
    zwei Deiner Mitarbeiterinnen.


    Der Grund, warum ich beim Geburtstagsthema höchstens einmal nachgehakt habe, aber kein separates Gespräch anberaumt habe, ist, weil ich diesem Thema keine Wichtigkeit verleihen wollte, die es meiner Meinung nicht hat.
    Hätte das Thema keinerlei Bedeutung für Dich (für das Betriebsklima?), dann würdest Du
    auch nicht darüber nachdenken, es sinngemäß abhaken und den Status quo sowohl
    Deiner Entscheidung als auch der vorhersehbaren Reaktionen einfach dabei belassen, wie es ist.

    Darf ich fragen, wozu dann dieser Strang?



    Gehe ich dann richtig in der Annahme, dass dieser Vorschlag keine denkbare Option für Dich ist?

    Zitat Zitat von schafwolle Beitrag anzeigen
    Die einzige "Strategie", die mir in den Sinn kommt ist, dass Du Dich mal in den nächsten Tagen mit den beiden Damen, vielleicht bei einem Kaffee, wenn das nicht auch falsch aufgefasst werden könnte, zusammensetzt. Sag ihnen, dass Du im Urlaub kein Handy dabei hast. Das macht es selbsterklärend, dass Du nicht anrufen kannst. Und dass Du Dich aber auf einen gemeinsamen Aperol oder whatever mit ihnen freust, sobald Du zurück bist.

    (Hervorhebungen von mir)

    .

  8. Inaktiver User

    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Das ist auch bitte kein Vorwurf- es zeigt einfach, wie Arbeitskraft- die sachlich sein könnte- durch Emotionalität, abfällt.
    Danke für das Erzählen, denn ich schätze, nicht jeder wäre so offen
    Wobei man das auch eher umgekehrt sehen kann. Durch die Emotionalität wurde die Arbeitskraft aufgewertet, weil ich mehr gemacht bzw. engagierter gearbeitet habe als es mein Stellenprofil in gewisser Weise vorsieht.

    Ich habe uns eben als Team gesehen mit dem gleichen Ziel und mich dafür eben stark eingesetzt. Und auch teilweise dabei aufgerieben, was ich nun nicht mehr tun werde.

    Beispiel: Mein Kollege wird quartalsweise betrachtet, was Provisionszahlungen angeht, ich halbjährlich. Ich schreibe die Rechnungen. Bislang hab ich mich - auch in seiner urlaubsbedingten Abwesenheit - tierisch dafür eingesetzt, dass Aufträge noch abgerechnet werden können, und hab sogar Überstunden dafür gemacht, obwohl es für mein Gehalt und Zielerreichung auch im nächsten Monat gereicht hätte. Ich werde auch weiterhin alles so abrechnen, aber die Zuarbeit der Abteilungen, die ich bisher eingefordert habe, darum darf er sich dann gern kümmern. Denn eigentlich ist auch das seine Aufgabe. Das ist jetzt so ein Beispiel. Ich werde mir einfach weniger Stress machen.

    Mit ihm drüber reden? Ich weiß nicht. Jetzt ist der Zug sowieso abgefahren.
    ------------

    @TallyWalhalli:
    Wenn Du generell niemandem aus dem Urlaub gratulierst, wüsste ich nicht, welchen Anspruch Deine Kolleginnen an Dich in diesem Bezug haben könnten.

    Ich würde vielleicht mal in der Pause mit ihnen einen Kaffee trinken gehen und das mit ihnen besprechen. Du könntest ihnen dann sagen, dass Du ihren Wunsch verstehen kannst und auch respektierst, aber dass Deine nachträgliche Gratulation nicht minder wertschätzend ist. Kannst Du glaubhaft machen, dass Du als Führungskraft Dich im Urlaub noch stärker von der Arbeit abgrenzen musst als "normale" Kolleg/innen?

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    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    An einer Stelle, die ich nicht verstehe, möchte ich gerne nachhaken, inwiefern Du die erwähnten Kommunikationssituationen als Machtmissbrauch verstehst? .
    Deine Kollegin hat doch ganz schön Macht über dich, wenn du dir soviele Gedanken zu diesen Geburtstagsgrüßen aus dem Urlaub machst- oder nicht?
    Du möchtest es am liebsten gar nicht, überlegst aber dennoch, wie du es umsetzen kannst.........weil sie diese Macht besitzt.

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Und zwar als ehrliche Rückmeldung, dass man mit etwas, das sich zugetragen hat, nicht einverstanden ist/war.
    Durch diese Ansprache hat die vorgesetzte Person dann die Möglichkeit bekommen, darüber zu reflektieren und bei Bedarf ihre Sicht der Dinge zu entgegnen.
    Ich finde dies auf beiden Seiten fair und transparent..
    Solange es dann im Gespräch zu einer wirklichen Klärung kommen kann, ist das ok. Das meinte ich ja- mit einer späteren Reflektion, kann man diese Aussagen durchaus annehmen (wobei die Reflektion eben sehr wichtig ist).


    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Dies:
    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Entweder du spielst mit oder du wirst spüren, dass du dafür eine Rechnung bekommst.
    war bei keiner der geschilderten Situationen ein Bestandteil. Auch nicht unterschwellig oder ungesagt.
    Ok- ich hatte deine Beiträge so verstanden, dass du bei Nicht-Gratulieren, ein beleidigtes Verhalten und die Aussage von "unhöflich" erhälst.
    Ein Verhalten, über das sich hier jeder mindestens gewundert hat.
    Was ist das sonst als eine "Rechnung" auf Verhalten, was unerwünscht ist?
    Sowas wird unter der Kategorie "bestrafen" gehandelt und vor dieser Strafe hast du "Angst" (ich weiß, dass es hier nicht um wirkliche Angst geht)- auf jeden Fall willst du das nicht erleben müssen.

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Der Grund, warum ich beim Geburtstagsthema höchstens einmal nachgehakt habe, aber kein separates Gespräch anberaumt habe, ist, weil ich diesem Thema keine Wichtigkeit verleihen wollte, die es meiner Meinung nicht hat..
    Dann würdest du hier nicht posten und mit deiner Meinung stehst du ja auch nicht alleine da- ich glaub, fast jeder hat dir bei deinen Gedanken - nicht in Urlaub gratulieren zu müssen- zugestimmt.
    Vielleicht ist es dir ja doch wichtiger, als du es nun denkst?

    Zitat Zitat von TallyWalhalli Beitrag anzeigen
    Zu Deinem letzten Satz: Da würde nichts kommen. Bis auf, dass es tatsächlich nur um den Geburtstag geht. Es wird bei uns nicht zugegeben, dass Nebenschauplätze wie der "Geburtstag" eine Substitution für eine tiefliegendere Unzufriedenheit sein könnten.
    Es geht nicht darum, ob jemand eine "tiefliegende Unzufriedenheit" (ist ja jetzt auch nur eine Spekulation) hat oder diese zugibt.
    Es geht darum, dass man Verhaltensweisen hinterfragen darf und wenn solche absurden Ansprüche gestellt werden- diese auch in Frage zu stellen.

    Unabhängig davon- bleibt der Fakt bestehen, dass deren Bedürfnisse wichtiger sind als deine- warum sollte man das nicht thematisieren können?
    Alleine- das schon nicht ansprechen zu können, zeigt doch deutlich, dass sie Macht über dich hat!

  10. User Info Menu

    AW: Gepflogenheiten - Geburtstagsgratulation

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wobei man das auch eher umgekehrt sehen kann. Durch die Emotionalität wurde die Arbeitskraft aufgewertet, weil ich mehr gemacht bzw. engagierter gearbeitet habe als es mein Stellenprofil in gewisser Weise vorsieht.
    Ja- das stimmt auch so herum, da hast du Recht.
    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich habe uns eben als Team gesehen mit dem gleichen Ziel und mich dafür eben stark eingesetzt. Und auch teilweise dabei aufgerieben, was ich nun nicht mehr tun werde.
    Ja- wir streben alle nach einem Ausgleich und wenn der ausbleibt, wird nachtariert- ich denke auch, dass das normal ist.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Mit ihm drüber reden? Ich weiß nicht. Jetzt ist der Zug sowieso abgefahren.
    Ich könnte mir vorstellen, dass deine reduzierte Haltung von deinem Kollegen durchaus gesehen wird.
    Möglicherweise wird auch er- stumm wie du- wiederum "seine Konsequenzen" daraus ziehen.........und möglicherweise steckt ihr damit schon mittendrin in einer unschönen Abwärtsspirale.

    Mir ist klar, dass ein Ansprechen aller Fakten schwierig ist- aber der Weg, den du gerade zeichnest, dürfte nur mit Glück gut gehen.

    Alternativ bleibt die Frage- wie würdest du es beim nächsten Team-ler machen?
    Vielleicht - egal wie er wäre- immer nur in einer Kollegenhaltung bleiben, bei der das Herz nie zu sehr geöffnet wird- damit du dein Verhalten auch nie ändern musst?

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