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    Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Hallo in die Runde,

    folgende Situation hat sich ergeben:
    Meine Kollegin hat Ende der kommenden Woche eine geplante und absolut notwendige OP.
    Ich habe am Wochenende erfahren, dass auch mir ein Einriff bevorsteht.

    Wir beide haben die Termine so gelegt, dass es für den AG möglichst günstig ist. Sie auf ihren freien Tag kurz vor dem Wochenende, damit sie sich über das Wochenende erholen kann. Meine OP habe ich auf meinen ersten Urlaubstag gelegt, damit ich in der ohnehin geplanten Abwesenheit krankgeschrieben werde. (Urlaub wird nachgeholt und nicht für die Krankschreibung genutzt.)
    Leider werden wir uns für 2-4 Tage in unserer Abwesenheit überschneiden. Das lässt sich leider nicht ändern, die OPs müssen stattfinden, wir haben beide Schmerzen.

    Wir haben das unserem Chef heute Morgen mitgeteilt und seine Reaktion bestand aus einem äußerst patzigem "kümmern SIE sich um Vertretung!"..... das war's. Völlig okay, dass er nicht nachfragt, was wir haben (DSGVO), aber wenigstens einen kleinen Funken Mitgefühl und/oder Wertschätzung, dass wir die Termine wie oben geschildert gelegt haben wäre schon nett gewesen. Aber nun gut - Schwamm drüber!

    Nun meine eigentliche Frage: Ist es wirklich unsere Verantwortung für Vertretung bei einer krankheitsbedingten Abwesenheit zu sorgen? Liegt das nicht viel eher in seinem Verantwortungsbereich?

    Möglicherweise ist das eine ausgesprochen dumme Frage, aber ich bin mir wirklich unsicher. Zumal wir uns den Kopf zerbrochen haben, wer aus dem Team uns vertreten könnte und uns partout niemand eingefallen ist.
    Auch das geht vorbei...

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Satc78 Beitrag anzeigen
    Nun meine eigentliche Frage: Ist es wirklich unsere Verantwortung für Vertretung bei einer krankheitsbedingten Abwesenheit zu sorgen? Liegt das nicht viel eher in seinem Verantwortungsbereich?
    Natürlich ist es sein Verantwortungsbereich. Er ist der Manager/Unternehmer, er bekommt mehr Geld als Ihr, unter anderem deshalb, weil er Verantwortung auch für Euch und Eure Arbeit hat.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Satc78 Beitrag anzeigen
    Nun meine eigentliche Frage: Ist es wirklich unsere Verantwortung für Vertretung bei einer krankheitsbedingten Abwesenheit zu sorgen? Liegt das nicht viel eher in seinem Verantwortungsbereich?
    Nein, ist es nicht. Genau so etwas ist Chefsache, darum ist er Chef.

    Natürlich kann es die allgemeine Arbeitsanweisung geben, dass gewisse Abteilungen mit mindestens X MItarbeitern besetzt sein sollen und wenn das unterschritten wird, Urlaubsanträge nicht genehmigt werden, aber kranksheitsbedingter Ausfall ist eindeutig Chefsache.

    Ihr habt das so gut geregelt wie es irgendwie ging, aber OPs sind OPs und die finden nicht nur nach persönlicher Präferenz des Chefs statt, sondern auch nach freien OP-Terminen und medizinischer Dringlichkeit.

    Hättet ihr beide gleichzeitig einen Unfall oder würdet zur Risikogruppe gehören und könntet wegen Corona beide nicht ins Büro, dann wäre das ebenfalls Chefsache.

    Ich würde dem Chef noch einmal sagen, dass ihr die Termine so ideal gelegt habt wie es nur irgend möglich war, medizinisch eine weitere Verschiebung aus ärztlicher Sicht nicht mehr verantwortet werden kann und an diesen 4 Tagen nun eben das Büro nicht besetzt ist. Fertig. Hättet ihr eine Vertretung finden können, hättet ihr auch das organisiert, aber es ging eben nicht. Ihr wollt ihn nur davon in Kenntnis setzen, dass die 4 Tage niemand da ist.

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Ich danke Euch!!! War auch meine Einschätzung, nur kam er so klar rüber, dass wir beide echt ins Grübeln kamen.

    Dann werde ich ihm mal die frohe Kunde kundtun und mich an seinem Gesichtsausdruck erfreuen
    Auch das geht vorbei...

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Satc78 Beitrag anzeigen
    Nun meine eigentliche Frage: Ist es wirklich unsere Verantwortung für Vertretung bei einer krankheitsbedingten Abwesenheit zu sorgen? Liegt das nicht viel eher in seinem Verantwortungsbereich?

    Möglicherweise ist das eine ausgesprochen dumme Frage, aber ich bin mir wirklich unsicher. Zumal wir uns den Kopf zerbrochen haben, wer aus dem Team uns vertreten könnte und uns partout niemand eingefallen ist.
    Grundsätzlich ist es die Verantwortung des Chefs, im Notfall für Vertretung zu sorgen. Es ist aus deiner Schilderung aber nicht so leicht nachzuvollziehen, wie „notfällig“ das jetzt ist. Gerade wenn die Überschneidung nur wenige Tage ist und du ja offenbar die Möglichkeit hattest, die OP an einen Wunschtermin zu legen, kann man sich schon fragen, ob der Wunschtermin nicht zwei Tage später hätte stattfinden können. Ich sage jetzt nicht, dass ich das auch so sehe, ich formuliere nur, wie es beim Chef möglicherweise angekommen ist.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist es die Verantwortung des Chefs, im Notfall für Vertretung zu sorgen. Es ist aus deiner Schilderung aber nicht so leicht nachzuvollziehen, wie „notfällig“ das jetzt ist. Gerade wenn die Überschneidung nur wenige Tage ist und du ja offenbar die Möglichkeit hattest, die OP an einen Wunschtermin zu legen, kann man sich schon fragen, ob der Wunschtermin nicht zwei Tage später hätte stattfinden können. Ich sage jetzt nicht, dass ich das auch so sehe, ich formuliere nur, wie es beim Chef möglicherweise angekommen ist.
    Schlussendlich zählt nur die Krankschreibung der Ärzte der beiden. Genau genommen, hätten sie sich gar nicht wegen der OPs absprechen müssen und auch nicht dem AG die Thematik, "vorher aufs Tablett servieren müssen". Es gibt kein "to do" seitens der Betroffenen gesetzlich, was das angeht. Es ist immer - absolut immer - im Risikobereich des AG, dass so eine Situtation eintritt, dass "plötzlich" von jetzt auf gleich 2 MA oder mehr oder weniger oder wieviele auch immer ausfallen wegen gesundheitlichen Themen.

    Es muss kein AN - generell - seine gesundheitlichen Themen pro Unternehmen planen, geschweige denn im Unternehmen kund tun! Einzig und allein, wie gesagt - zählt die Krankschreibung durch den Arzt. Und die kann durchaus von "heut auf morgen" bzw. auch von "jetzt auf gleich" erfolgen. Und um "was" es sich bei der Krankschreibung handelt - sonnenklar - geht den AG nichts an.

    @TE: Alles Gute für die OP!
    Geändert von Vienna__ (23.06.2020 um 00:16 Uhr)

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich ist es die Verantwortung des Chefs, im Notfall für Vertretung zu sorgen. Es ist aus deiner Schilderung aber nicht so leicht nachzuvollziehen, wie „notfällig“ das jetzt ist. Gerade wenn die Überschneidung nur wenige Tage ist und du ja offenbar die Möglichkeit hattest, die OP an einen Wunschtermin zu legen, kann man sich schon fragen, ob der Wunschtermin nicht zwei Tage später hätte stattfinden können. Ich sage jetzt nicht, dass ich das auch so sehe, ich formuliere nur, wie es beim Chef möglicherweise angekommen ist.
    Steht das hier nicht deutlich genug?

    Zitat, Hervorhebung von mir:

    Wir beide haben die Termine so gelegt, dass es für den AG möglichst günstig ist. Sie auf ihren freien Tag kurz vor dem Wochenende, damit sie sich über das Wochenende erholen kann. Meine OP habe ich auf meinen ersten Urlaubstag gelegt, damit ich in der ohnehin geplanten Abwesenheit krankgeschrieben werde. (Urlaub wird nachgeholt und nicht für die Krankschreibung genutzt.)
    Leider werden wir uns für 2-4 Tage in unserer Abwesenheit überschneiden. Das lässt sich leider nicht ändern, die OPs müssen stattfinden, wir haben beide Schmerzen.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Mal eine Frage - die OP Deiner Kollegin war schon länger geplant, Deine OP ist spontaner, fällt aber in einen ohnehin (vermutlich auch schon länger) geplanten Urlaub. Wäre diese Überschneidung in den Abwesenheiten dann nicht sowieso aufgetreten, auch wenn Du "nur" in den Urlaub gegangen wärest? Ist das dem Chef vorher nicht aufgefallen?

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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Steht das hier nicht deutlich genug?

    Zitat, Hervorhebung von mir:
    Das hat sie hier geschrieben, aber wir wissen ja nicht, was sie tatsächlich gesagt hat. Und - wenn ich mir schon so viel Mühe gebe, einen Termin hinzuzimmern, dann wäre die Vermeidung der 2-4 Tage Lücke ja vllt auch noch drin gewesen. Könnte sich der Chef so denken. Vieles ist eine Frage des Wordings. Wir waren nicht dabei und können daher den Verlauf des Gesprächs nicht beurteilen.
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    AW: Geplante und notwendige OP --- Vertretung im Büro

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Gerade wenn die Überschneidung nur wenige Tage ist und du ja offenbar die Möglichkeit hattest, die OP an einen Wunschtermin zu legen, kann man sich schon fragen, ob der Wunschtermin nicht zwei Tage später hätte stattfinden können.
    Von Wunschtermin steht da nix.

    BTW: Wenn man Schmerzen hat, will man so ne OP ja nicht unnötig rausschieben. Auch wenn es nur ein paar Tage sind.
    Geändert von Sandra71 (23.06.2020 um 08:40 Uhr)

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