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  1. User Info Menu

    Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Hallo,

    ich lese hier oft leise mit und habe mich nun selbst angemeldet, denn ich fühle mich gerade etwas "lost".

    Zu meiner Situation:
    Ich arbeite seit 2,5 Jahren in meiner jetzigen Firma und habe intern die Abteilung im Januar gewechselt.

    Ich habe den Wechselwunsch angesprochen, weil es mir inzwischen immer egaler wurde, was dann mit mir hier passiert. Ich bin schon seit einer Weile frustriert, merke aber gerade, dass es egal ist, in welcher Abteilung ich dort bin, die Struktur ist die Struktur.

    Ich habe lange darüber nachgedacht woran mein Frust liegt und merke im Homeoffice dank Corona, immer mehr, dass es nicht an den Aufgaben an sich liegt. Sie machen mir Spaß. Ich hab das Einzelbüro, das ich nie hatte, etc.

    Es liegt an der fehlenden Kommunikation oder eher fehlgeleiteten, geredet wird viel, nur immer weniger mit mir, weil alle so viel zu tun haben und meine Aufgabe wohl nicht so wichtig ist.

    Das ist lustige daran ist, ich finde irgendwie ist das Zeug schon wichtig, wenn man es ernst nimmt und wirklich haben will.

    Ansonsten klingt es halt nett und mehr nicht. Und ich frage mich, ist es genau das - ne leere nette Hülle, die nach außen was hermacht, aber das wars schon?

    Gut, man geht ja manchmal unter, etc. - also hatte ich schon folgendes gemacht:

    • direkt angesprochen, dass ich involviert werden möchte, wenn es um etwas geht, was meinen Bereich angeht, damit ich mich beteiligen kann
    • direkt nachgefragt, was gibt es, wer macht das, wie ist das - und keine Antwort bekommen
    • direkt angesprochen, dass ich festgestellt habe, dass mehrere Personen mit grenzüberschneidenden oder den gleichen Aufgaben betraut sind und Zusammenarbeit bzw. Aufgabenverteilung vorgeschlagen - kommt nichts
    • regelmäßige Besprechungstermine angesetzt - werden von der Assistenz von der Chefin einseitig verschoben, stehen bei mir im Kalender, stelle dann fest, niemand kommt (real oder virtuell) oder ich stehe vor verschlossener Tür - auch das angesprochen - bringt nichts. Angesprochen, angepflaumt.
    • Für mich tatsächlich schockierendes Erlebnis dort: Nach einer Fortbildung kam ich motiviert zurück ins Büro. Bekomme ich die Information, dass ich an diesem Standort nicht mehr arbeite, mein Büro ist auch schon bezogen worden. Mit mir gesprochen hat vorab niemand, erst danach im Team mit allen, als ich nen Tag im Wartebereich verbracht hab. Sitze jetzt in einem anderen Büro - aber das auch nur auf eigenen Wunsch, nachdem das ganze Zurückgezogen wurde...
    • Mitarbeiterjahresgespräch hatte ich das erste vor einem halben Jahr. Das wurde 3x verschoben, weil wichtigeres.



    Einziger Grund weshalb ich noch da bin, ich hab noch keine andere Stelle.

    Im Homeoffice ist es ertragbar, ich will da auch gar nicht mehr 5 Tage die Woche zurück.
    Wenn ich mal im Büro bin, bekomme ich nur mit, dass alle ihre Meetings ansetzen, keiner Zeit hat und mit mir keiner spricht.

    Es ist dann schöner gleich weg zu sein und von dort alles zu erledigen, was geht, wenn man keine Rückmeldung bekommt. Manchmal bombardiere ich die Leute tel., per Email etc, aber da kommt einfach nichts zurück...Inzwischen verstecke ich alles was ich vorbereitet habe und reiche alles auch nur noch vereinzelt mal vor oder lösche es wieder. Weil vielleicht ist das ja zu nervig.

    So im Grunde ist alles was ich tue da sinnlos. Ich mach zwar gefühlt viel dort, aber wenn ich es nicht machen würde, ich weiß weder, ob das auffallen würde oder ob es jemanden stört. Und ich weiß nicht, ob das nur ein Gefühl ist.

    Wahrscheinlich liegt ein Anteil an mir, ich passe mich sehr an, übernehme auch gern Aufgaben und bevor ich "jammere", überleg ich mir die Lösung. Ich bin eher harmoniebedürftig und daher kommt "jeder mit mir gut klar".

    Vielleicht ist das zu unkompliziert, weil inzwischen jeder davon ausgeht, die macht das schon, muss ich mich nicht kümmern. Ich dachte erst das ist was gutes, aber wenn das, das Resultat ist, läuft doch da was falsch.

    Vor dem Virus hatten wir mal ein Kommunikationsseminar, das war abteilungsgemischt. Von meiner war ich die einzige, die die Kommunikation schwierig fand. Ich hab wirklich den Eindruck, ich bin die einzige, die sich daran stört. Außer noch langjährige Mitarbeiter, die inzwischen hochfrustriert sind.

    Das bringt mich auch wieder zum grübeln. Wenn das alles so scheiße ist, wieso find ich das nur scheiße oder ein paar vereinzelte?

    Da der Fahrtweg wegfällt, hab ich jetzt wieder die Bewerbungsphase intensiviert, probiere es jetzt auch als Quereinsteiger, wenn die Aufgabe interessant klingt. Ich hab mir viele Hobbies zugelegt, weil ich trotz, dass ich viel und abwechslungsreiches auf Arbeit tue, nicht kognitiv ausgelastet bin. Ich hab mir ein Ehrenamt gesucht, wo ich den Eindruck habe ich tue was gutes und verkalke nicht.

    Das ist auch wieder so ein Punkt: Vielleicht sind meine Erwartungen zu hoch? Vielleicht definiere ich mich zu sehr über "was tun" und kann daher "dieses ausgeschlossen sein" schlecht ertragen?

    Manchmal hab ich die Überlegung: Vielleicht sollte ich tatsächlich auch während der Arbeitszeit Bewerbungen schreiben? Nach irgendwelchen Fortbildungen suchen (hab aber schon viele), etc. und mir da auch gar nicht mehr so nen Kopf darüber machen, was man alles tun könnte etc., weil es ist ja nicht gefragt.

    Eigentlich kann man daraus doch auch nen "Traum" machen, also "fürs Nixtun" ohne Kontrolle bezahlt werden? Aber in mir drinnen, ist halt dieses "Auf Arbeit muss ich arbeiten"...

    Kennt das wer? Und wie geht ihr damit um?
    Geändert von Hannaislost (02.06.2020 um 21:33 Uhr)

  2. Inaktiver User

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Hallo Hanna,

    mir fällt es, ehrlich gesagt, schwer zu verstehen, was Deine Rolle in dem Unternehmen ist.

    Was für eine Position hast Du dort bzw. in welcher Abteilung arbeitest Du? Das würde mir vielleicht schon helfen. Ich kann mir irgendwie gar nicht vorstellen, dass Du den ganzen Tag irgendwas - entgeltlich - arbeitest, was keinen interessiert.
    Normalerweise werden nur Stellen gegen Entgelt besetzt, wenn von dort auch eine gewisse Wertschöpfung oder ein (messbares) Ergebnis zu erwarten ist. Sonst ist es ja für das Unternehmen ein Verlustgeschäft.

    Ich kenne nur, dass man im Job nicht ausgelastet ist, also die meiste Zeit Däumchen dreht, weil nicht genug zu tun ist. Aber das ist bei Dir ja nicht der Fall, wenn ich Dich richtig verstehe.

    Was Du tun kannst: Eigeninitiative. Sprich mit dem Chef. Wenn Dein Mitarbeitergespräch mehrfach verschoben wird, ist das respektlos, und ich würde zumindest eine gute Begründung verlangen. Da Du sagst, die Kommunikation bei Euch wäre nicht gut, ist es schwer einzuschätzen, wie weit Du gehen kannst. Aber ich würde ggfs. auch sagen, dass Du Dich wenig wertgeschätzt fühlst. Bei uns im Unternehmen ginge das, ob das bei Euch der Fall ist, weiß ich nicht. Ansonsten ist ein Mitarbeitergespräch ja auch dazu da, dass der Mitarbeiter seine Anmerkungen und Wünsche anbringen kann. Wenn diese Möglichkeit durch Terminverschiebung immer wieder torpediert wird, kann man schon auch mal sagen, dass das wenig wertschätzend, vielleicht sogar wenig respektvoll wirkt.

  3. User Info Menu

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Hallo Anky-v-G,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Ich habe mir soetwas bisher auch nicht vorstellen können. Es ist öffentlicher Dienst und ich inzwischen seit Januar in einer Stabstelle für im weitesten Sinne "Nachhaltigkeit".

    Ich denke für das Unternehmen ist das ein tolles Imageding, das ist die Wertschöpfung, die Einstellung ist eher, dass ich das schon mache, weil ich mache ja alles ganz ganz toll, aber umso mehr ich mit damit beschäftige, fühle ich mich eher so, als könnte ich da machen und strampeln was ich will, das muss nicht nur "gewollt" sein, sondern oben auch "unterstützt, umgesetzt" werden. Und das ist halt ohne Kommunikation, Termine ab nen gewissen Punkt schwierig.

    Es ist auch schwierig, wenn man jedesmal mehrfach Fragen stellt, haben wir da was, ist das geplant, wir könnten das so und so machen, ich hab schon mit XY und Z gesprochen etc. Und dann kommt nichts. Wie gesagt, ich gehe immer davon aus, dass mal was untergeht.

    Letzter Fall, ich hake nach dem ersten Untergehen noch 2x nach, kommt erst nichts, dann plötzlich, dass sich ja schon jemand darum kümmert. Einerseits gut, andererseits hätte ich mir gewünscht, dass die Info, wir haben jetzt Frau Müller beauftragt, irgendwann auch mal von selbst kommt, wenn doch offensichtlich ist, dass ich an dem Thema dran bin., vor allem weiß ich dann immer noch nicht, ist jetzt mein "Punkt" da eingearbeitet oder wird das ignoriert. Denn ich bekomme dann ja auch keine Infos von Frau Müller, auch nicht auf Nachfrage.

    Natürlich sag ich dann auch gleich, genau das. Ich hab es inzwischen auch schon mit Kommunikation über eine Person, die regelmäßig eingebunden wird, versucht.

    Es war mal besser, da hatte ich regelmäßige jour-fixe Termine etc. Jetzt sind es Elfenbeintürme und Parallelwelten.

    Das Mitarbeitergespräch fand ja übrigens dann nach etlichen Verschieben statt. Klar, hab ich sofort gesagt, dass ich das nicht in Ordnung finde, dass ich mir da mehr Kommunikation wünsche etc.

    Es ist auf Dauer aber einfach mega anstrengend, ständig Dinge anzusprechen (das zu spät kommen, den Wunsch integriert zu werden, Termine ansetzen, aber werden abgesagt, etc., dass es mit der Kommunikation wirklich schwierig ist seine Aufgaben zu erfüllen etc.) - aber es läuft weiter, wie bisher. Und ich bekomme Emails zum Abarbeiten, ich kann noch das komplizierteste Konzept schicken, es gibt keinerlei Nachfragen mehr. Frühers gabs schon offene Punkte und Nachfragen.

    Ich frag mich wirklich, warum versteht plötzlich jeder alles sofort, obwohl das vorher nicht so war. Und ich bin an nem Punkt, wo ich keine Energie mehr habe, da ständig nachzurennen, nur weil das proaktiv ist.

    Ich weiß auch nicht, ob sie mich loswerden wollen, indem sie mir nichts geben, mir sagen, dass ich alles super mache und ich dadurch wirr werde.

    Nur solange ich nichts anderes finde, muss es dort aushalten, ohne wirr zu werden. Ich hab mir jetzt bei den letzten Aufgaben schon ewig viel Zeit gelassen, den Rest liegen lassen, etc. aber da kommen auch keine Nachfragen, wo es denn bleibt. Es kommt einfach nichts.

    Bis auf die Personalabteilung, die das Ein- und Ausbuchen überwacht, interessiert es wirklich niemanden, ob ich "da" bin oder nicht. Daher hab ich wirklich aktuell die Überlegung meine Jobsuche während der Arbeitszeit zu machen und nicht mehr danach und wirklich alles liegen zu lassen, auch wenn es nicht die feine Art ist.
    Geändert von Hannaislost (03.06.2020 um 06:12 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Ich kenne das total gut, was du da beschreibst! Genau so ging es mir auch mal. Ich habe lange mit mir gehadert, weil es auf dem Papier so ein Traumjob war. So viel Geld für so wenig Arbeit! Aber eben auch für ganz wenig Sinn... als ich dann gekündigt hatte, hat man meine beiden großen Prestigeprojekte einfach eingestampft und das offizielle Kernthema einem Kollegen mit aufgedrückt. Daran sah man noch einmal ganz deutlich, welchen Stellenwert das Ganze - und somit auch ich - im Unternehmen hatte.

    Gleichzeitig war damit klar: Es lag nicht an mir. Ich war einfach in einer No-win-situation. Für mein eigenes Seelenheil habe ich mir dann etwas anderes gesucht, denn ich finde, es ist absolut essenziell, einen Sinn in der Arbeit zu finden. Nicht nur im Sinne von „Ich halte den Klimawandel auf“;-), sondern eben auch nur „Ich leiste einen guten Beitrag zum Unternehmenserfolg und der wird auch wertgeschätzt“. Bei vielen Themen im Bereich CSR oder Kommunikation allgemein, teilweise auch HR, kann es einfach nur funktionieren, wenn das Management dahintersteht.

    Daher: Such dir in Ruhe was Neues! Alles Gute dafür!

  5. User Info Menu

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Danke für deine Antwort Pola. Es hilft zu hören, dass andere ähnliche Erfahrung gemacht haben.

    Ich muss auch nicht den Wahnsinns Sinn haben oder total darin aufgehen. Aber irgendwie brauch ich zumindest den Sinn von "irgendjemand wills und ihm interessierts" und wenn das Blätter zählen ist.

    Ich kann mir ja wirklich in Ruhe was suchen. Ne Zeit lang gab es nur Elternzeitvertretungen, aber jetzt stabilisiert es sich langsam und es wird doch wieder etwas gesucht...und ich muss mich entspannen und gar nicht mehr so viel reinhängen...fürs Seelenheil, sonst werd ich wahnsinnig...

    Manchmal glaub ich, es ist gut dass ich jetzt da bin, weil ich dann lernen kann mit sowas umzugehen. Und ich bin an nem Punkt wo es mir egal ist, ob ich jetzt was zu direkt sage oder nicht.

    Nur ne Zukunft seh ich nicht. Egal was ich da mach, ich werd sicher ein gutes Zeugnis bekommen. Nach dem 4. Mal Korrekturwunsch bzgl. Aufgaben beim Zwischenzeugnis steht da auch was normales. Bewertung war top, aber die Aufgaben...war zwar Thema vom Mitarbeitergespräch, dass die nicht mehr stimmen und ich viel mehr mache. Nur geändert wurde nie was.

    Ich durfte dann zumindest nachdem ich mehrmals genervt hab, der Personalabteilung meine Vorlage abschreiben lassen. Die war zwar schon immer bei den Änderungswünschen an Chef und HR dabei, aber wurde halt erst 5x ignoriert.

  6. Inaktiver User

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    Hallo Hanna,

    okay, jetzt kann ich mir ein wenig mehr vorstellen.

    Du schreibst, Du hättest Dich versetzen lassen, warst also vorher woanders? War das auf der vorherigen Stelle genauso?
    Falls es da besser war, kannst Du wieder zurück?

    Ich würde Dir raten, auf jeden Fall was neues zu suchen oder Dich nochmal auf eine produktivere Stelle versetzen lassen. Was hast Du denn für eine Ausbildung? Welche Möglichkeiten hast Du damit?

    Natürlich möchte man bei seinem Job in irgendeiner Form Wertschätzung erfahren und zumindest "gesehen" werden. Der Job selbst muss nicht unbedingt einen Sinn haben, wobei das natürlich auch schön wäre. Musst Du denn nicht Deine Arbeit irgendwo reporten? Irgendwo muss sie doch für das Unternehmen einen Sinn und auch Effekt haben. Aber vielleicht ist es für in der freien Wirtschaft arbeitende nicht immer nachvollziehbar, was im ÖD so passiert. Muss da vielleicht irgendein Budget ausgegeben werden und Deine Stelle wurde dafür geschaffen, ohne dass sie einen wirklichen Wert für Deinen Arbeitgeber hat?

  7. User Info Menu

    AW: Tolle Jobbeschreibung, nichts dahinter

    In der anderen Abteilung war es zu Beginn ganz gut geregelt, mit jour fixe Terminen und Reporting an eine Stelle - auch wenn die mir nicht vorgesetzt war. Vorgesetzter selbst hat sich nie interessiert. Und naja die Person hatte gewechselt und dann fings an.

    Alle fanden die Person übrigens scheiße. Und ja ihre Art war schon anstrengend, aber ich hatte den Eindruck, da ist ein Ziel, ein Austausch und Transparenz. Und dass sie in die falsche Richtung bzgl. Fremdbild gedrängt wurde. Sie ist sehr überstürzt gegangen...mit Krankmeldung etc. und dann Kündigung...alle hatten total Angst, dass sie uns jetzt schlecht macht. Kam nie was...

    Dann gabs ne neue Zwischenperson, die dann lieber alles selbst übernommen und für mich gesprochen hat.

    Ich hab da auch mehrfach gesagt, dass wir uns die Aufgaben aufteilen sollten, bzw. klar regeln wer was macht, weil ich sinst meine Aufgabenschreibung nicht versteh... Und dass ich gern mitspreche, wenns um meinen Bereich geht und Infos und Einbeziehen wichtig finde etc. Hat nix gebracht, einmal hat sie geweint.

    Gemeinsamen Vorgesetzten ist es egal...

    Ich kam mir da auch sinnlos vor, das war das Gleiche, daher hab ich um Versetzung gebeten.

    Ich hatte die heimliche Hoffnung, dass ich mit einer anderen vorgesetzten Person ohne so ne Zwischenstelle besser klar komm und dass es da auch einfacher funktioniert. Aber das stimmt nicht.

    Jetzt ist einfach nur die tatsächliche Vorgesetzte, die Zwischenstelle. Aber ganz oben (Amtsleitung) ist ja gleich. Und da gerade jemand gepusht wird, gibts da auch viele Aufgaben aus meinen Bereich oder zumindest nen angrenzenden Bereich, wo Absprachen sinnvoll wären.

    Wenn ich jetzt was reporte, wirds peinlich für mich, weil alle Infos nocht vollständig sind. Ich weiß nicht ob das Absicht oder noch schlimmer Fern-ab-sein ist.

    Ich hab nochmal deutlich gesagt, dass ich die Aufgabe unter den Umständen schwierig finde, wenn keine Einbeziehung erfolgt und jeder sein Ding macht...

    Ich hab nen Plan mit Timeline, Aufgaben, Stand für mich gemacht. Hab ich kommuniziert, geschickt. Kann jeder sehen woran ich gerade arbeite.

    Mich hat selbst keiner bisher gefragt was ich mache. Wenn ich nix sagen würde, wärs egal....

    So ein bisschen sinkt auch die Motivation offene Punkte, den Stand etc. noch zu kommunizieren. Weißt du, ich denke mir inzwischen wozu, lass ich es halt liegen und warte ab, bis mich einer fragt...

    Oder ich mach halt das wozu ich dann ne konkrete Aufgabe bekomme und mehr nicht....

    Budget gibt es dafür nicht. Ich beantrage Gelder dafür, von mir aus, weil ich Supportmöglichkeiten gefunden hab, die uns unterstützen und damit es intern auch nen Topf gibt und nicht nur Kosten. Hat aber keiner verlangt. Und weil es was ist, was man auch mit meinen isolierten Infos machen kann...
    Geändert von Hannaislost (03.06.2020 um 12:43 Uhr)

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