Antworten
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345
Ergebnis 41 bis 50 von 50
  1. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Aus der Privatwirtschaft in Führungsposition im ÖD *schnaaaaaaaaarch* - war nach zwei Jahren Geschichte und ich zurück in der Privatwirtschaft

  2. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Ich war auch mal bei einer RA-Sozietät beschäftigt, aber als Finanzbuchhalterin. Die Herren waren international vertreten und viel verreist. Und wenn der Chef von datt Janzem ;-) sich avisierte, flippte der Hühnerstall aus. Ganz ehrfurchtsvoll wurde sich zugeraunt: Herr Dr. Xy ist morgen da.

    Ich habe das nicht verstanden, hinzu kam, dass meine direkte Vorgesetzte eine Xanthippe war. Und es war klar, dass wenn Dr.Xy im Lande war, man am Wochenende zu erscheinen hatte. Da habe ich nur so getan, als hätte ich das nicht verstanden. Und montags waren dann reichlich Sektflaschen in den Papierkörben.

    Nun, wenn ich als Dr.Xy mein Personal am Wochenende antreten lasse für ömme, komme ich mit ein paar Flaschen Sekt billig davon.

    Mein Gastspiel dort dauerte ca. 3 Wochen, dann war man mit mir nicht „zufrieden“. Auch gut, und dieses Intermezzo taucht in meinem offiziellen Lebenslauf nicht auf. Kurz danach hatte ich dann wieder einen richtigen Job.

  3. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Ein Intermezzo, welches in meinem Lebenslauf einfach nicht existiert, kann ich auch bieten. Wieder Anwaltskanzlei. Zwei Monate habe ich es dort ausgehalten, dann selbst gekündigt.

    Vereinbart waren 20 Std./Woche zu Gehalt x. Nachdem ich angefangen hatte, stellte sich heraus, dass doch mehr Arbeit vorhanden war und frug, ob ich nicht auf 30 Std. aufstocken konnte. Ja gerne, konnte ich. Gibt ja dann auch mehr Gehalt und Zeit hatte ich eh. Anscheinend waren sie überrascht, dass ich rechnen konnte . Das Gehalt für 30 Std. ergab nach Cheffes Rechnung nämlich im Verhältnis zu dem 20 Std.-Gehalt einen irgendwie minder errechneten Betrag.

    Einer anderen Kollegin wurde die - mündlich abgesprochene - Fahrkarte doch nicht gezahlt.

    Die Kanzlei segelte am finanziellen Abgrund. Alles klar. Dann bin ich lieber wieder weg, bevor ich auf meinen Gehaltsansprüchen sitzen bleibe.

    Mein letztes Gehalt musste ich nachdrücklich einfordern. Mit Androhung von anwaltlichen/gerichtlichen Schritten. Wie erbärmlich für eine Anwaltskanzlei als Arbeitgeber.

    Fast vergessen: die letzte Abrechnung durch den Steuerberater war auch noch falsch - ich hätte angeblich eine Überzahlung gehabt ... Ich hab keine Worte mehr für den Sch ...

    Der Oberknaller: ständig schalten die Stellenanzeigen. Anscheinend hat sich noch niemand gefunden, der/die es dort aushält.
    Geändert von schubidu (03.06.2020 um 17:20 Uhr)

  4. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    In grauen Vor-Internet-Zeiten hatte ich einen Studentenjob bei einem Versandhandel. Die Arbeit an sich war eigentlich ganz OK, mal abgesehen davon, dass viele Kunden sehr alt waren und am Telefon entweder schwerhörig oder sehr, sehr vergesslich. Bizarr war eher der Rest der Mannschaft. Am einfachsten war noch der Herr Ü40, der mir als "Herr Soundso, unsere Nachwuchskraft" vorgestellt wurde. Das Büro teilte ich mir mit zwei Damen, die sich nicht besonders gut leiden konnten - die eine quatschte zu viel und hielt die andere für doof, was leider in Teilen stimmte. Die Damen hatten sehr ähnliche Nachnamen, was immer wieder zu Verwirrung führte, da selbst ihr langjähriger Chef die Namen durcheinanderbrachte und dann hoch erstaunt war, wenn die Falsche bei ihm im Büro stand.
    Frau A war die "rechte Hand" des Chefs, zu ihren Aufgaben gehörte, die alten Pausenbrote aus seinem Schreibtisch zu entfernen - seine Frau schmierte ihm wohl jeden Morgen welche, er ging lieber mit Geschäftspartnern essen und stopfte die Brote in eine Schreibtischschublade, wo die angegammelten Brote am Ende der Woche von Frau A herausgefischt wurden. Frau B hatte öfter mal Probleme, den Chef zu verstehen, weil er einen starken Dialekt sprach (nicht den aus der Gegend, wo wir arbeiteten) und einige Anweisungen dadurch ins Leere gingen.
    Wie gesagt, die Arbeit an sich war gar nicht so übel, ich war dennoch froh, als ich irgendwann mal einen anderen Studentenjob fand

  5. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Zitat Zitat von erna_p Beitrag anzeigen
    In grauen Vor-Internet-Zeiten hatte ich einen Studentenjob bei einem Versandhandel. Die Arbeit an sich war eigentlich ganz OK, mal abgesehen davon, dass viele Kunden sehr alt waren und am Telefon entweder schwerhörig oder sehr, sehr vergesslich. Bizarr war eher der Rest der Mannschaft. Am einfachsten war noch der Herr Ü40, der mir als "Herr Soundso, unsere Nachwuchskraft" vorgestellt wurde. Das Büro teilte ich mir mit zwei Damen, die sich nicht besonders gut leiden konnten - die eine quatschte zu viel und hielt die andere für doof, was leider in Teilen stimmte. Die Damen hatten sehr ähnliche Nachnamen, was immer wieder zu Verwirrung führte, da selbst ihr langjähriger Chef die Namen durcheinanderbrachte und dann hoch erstaunt war, wenn die Falsche bei ihm im Büro stand.
    Frau A war die "rechte Hand" des Chefs, zu ihren Aufgaben gehörte, die alten Pausenbrote aus seinem Schreibtisch zu entfernen - seine Frau schmierte ihm wohl jeden Morgen welche, er ging lieber mit Geschäftspartnern essen und stopfte die Brote in eine Schreibtischschublade, wo die angegammelten Brote am Ende der Woche von Frau A herausgefischt wurden. Frau B hatte öfter mal Probleme, den Chef zu verstehen, weil er einen starken Dialekt sprach (nicht den aus der Gegend, wo wir arbeiteten) und einige Anweisungen dadurch ins Leere gingen.
    Wie gesagt, die Arbeit an sich war gar nicht so übel, ich war dennoch froh, als ich irgendwann mal einen anderen Studentenjob fand
    Herrlich die Story!! Zum schlapplachen, die reine Comedy ;-)

  6. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Wenn der Herr ü 40 als Nachwuchskraft galt, war die studentische Aushilfskraft vermutlich das Küken?

  7. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Er, endlich Stationsleitung, sehr überzeugt von sich; konnte aber nix, hatte immer wieder regelrechte Aussetzer, wollte mich unbedingt weg haben, hatte deswegen immer wieder regelrechte Ausraster, bei denen er mir gegenüber bedrohlich wurde.
    Das ging 4 Jahre so. Ich habe echt gelitten unter seinem Mobbing (das Team auch). Wir hatten Einzel- und Teamsupervision. Ich hatte Coaching vom Fachdienst Arbeit. Am Ende meinte er zu mir "bifi, es ist mein Konflikt" und ging.
    Ich habe viel gelernt.

  8. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ist als Sammelthread gedacht.

    Ich hatte einen AG, der es mit der Zahlungsmoral (Gehalt) nicht so genau nahm und das für ganz normal hielt - rückblickend gab es da Warnzeichen, ich habe mir das anfangs schön geredet.

    Ausgestiegen bin ich, als ich festgestellt habe, dass ich finanziell vom Partner abhängig war trotz Vollzeitjob - wenn man nie so genau weiß, ob und wann das Gehalt denn nun kommt........

    Dem letzten Gehalt dort bin ich auch lange hinterhergerannt.


    Was ist bei Euch so schon schiefgelaufen?
    es ist über 25 Jahre her. Ich war jung, Anfang 20 und hatte eine Stelle, die sicher und ganz ok war und auch nicht so schlecht bezahlt. Aber ich wollte schon immer mal in einem Naturkostladen arbeiten und mein Stammgeschäft suchte jemanden. Ich habe mich beworben und wurde genommen. Abgemacht war 80 % und ich bin heute noch sicher, wir haben das Gehalt für 80 % abgesprochen. Der Vertrag kam dann ewig nie und die Kündigungsfrist lief ab. Ich habe mehrfach angerufen, es hiess immer, der Vertrag käme.

    Schliesslich habe ich mich dann auf die mündliche Zusage verlassen (rechtlich ja eigentlich auch bindend) und die alte Stelle gekündigt.

    Dann kam der Vertrag und das Gehalt war das vereinbarte für 100 %. Also hatte ich 20 % weniger gehalt als an der alten Stelle. Mein Ex-Mann hat ganz ordentlich verdient, daher ging dies.

    Wenn die Stelle toll gewesen wäre. Es hat sich dann herausgestellt, dass ich mit der Chefin und ihrer Schwester nicht wirklich konnte und sie mit mir auch nicht. Ich musste ständig mit ihnen zu Mittag essen (musste nicht, aber es stand die Erwartung im Raum, dass ich es tue), dafür natürlich bezahlen und während des Essens wurde ich dann analysiert "Du bist für mich ein Mensch, der dieses und der jenes ..."

    Schlussendlich habe ich gekündigt ohne einen neuen Job zu haben und habe dann ein knappes Jahr später nochmals eine Ausbildung begonnen.

    Die Lehrer daraus: Erst den Vertrag in den Händen halten und dann eine alte Stelle künden.

  9. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Bei mir war es ein Verlag, der eigentlich längst geschlossen gehört. Wir wurden, was in meiner Branche nicht unüblich ist, alle als Pauschalisten "angestellt". Wir waren alle scheinselbstständig. Dadurch hatte die Firma eine Macht und hat uns permanent mit Rauswurf gedroht. Ich war jung und hatte zu wenig Selbstbewusstsein. Dass etwas nicht stimmt habe ich gemerkt, als ich "gehen" sollte, weil ich am Sonntagmorgen nicht zu einem Kunden konnte (Familienfeier). Das war vielleicht ein Theater. Mir wurde eingeredet, dass ich dann für eine Vertretung zu sorgen hätte auf meine Kosten. Als Freiberuflerin/Pauschalistin? In meinem Vertrag stand nichts von 24 Stunden Rufbereitschaft. Die wurde natürlich auch nicht bezahlt. Diese Firma hat Menschen nur ausgenutzt und im schlimmsten Fall einfach entsorgt. Eine meiner liebsten Kolleginnen wurde einfach auf die Straße gesetzt, weil die Firma sparen wollte. Geht halt bei Pauschalisten auch super. Dass man täglich angebrüllt wurde, war normal. Man wurde als Leibeigener behandelt. In der Firma gab es überhaupt keine Strukturen. Einmal saß ich in meinem Büro, da kam der Hausmeister und sagte, ich müsse es in 10 Minuten räumen. Die Firma habe vergessen den Mietvertrag zu verlängern. Das ist auch bei anderen Kollegen passiert.


    Aufgrund den ganzen Steuerrazzien haben sie dann Angst bekommen und die Pauschalisten angestellt. Zu ganz ganz ganz bösen Konditionen unter der neuen Geschäftsführung. Dieser Typ ist eh kriminell. "Frau Schreibspecht, wenn sie ein Mann wären, könnten Sie hier schon mehr verdienen. Aber sie sind ja nur eine Frau". Wobei ich sagen muss, dass ich schon vor der Anstellung gegangen bin.. Noch heute rufen mich ehemalige Kolleginnen an, die nicht den Antrieb haben, da wegzugehen und total fertig sind. Ich kann heute nicht mehr verstehen, warum ich in dieser Firma 6 Jahre geblieben bin.

    Ich habe schon seit längerem eine neuen Job. Ich habe in dieser Zeit so viel gelernt und bin wesentlich selbstbewußter geworden. Im neuen Job ist es aber gar nicht mehr notwendig, sich zu wehren. Es ist eine ganz normale, gesunde Firma, die ihre Mitarbeiter schätzt.

  10. User Info Menu

    AW: Wo habt Ihr jobtechnisch so richtig ins Klo gegriffen?

    Pauschalisten? Kommst Du aus Österreich?

Antworten
Seite 5 von 5 ErsteErste ... 345

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •