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    AW: Projektmanagement

    Mich irritiert einfach das Berufsleben.

    Ich dachte ja, das steigert sich immer weiter - Gymnasium war schwieriger als Grundschule, Studium dann noch schwieriger.

    Und jetzt kommt Job und der ist - einfach.

    Und damit - langweilig.


    Und mein Gefühl dazu ist: Bis zur Rente (und die ist weit weg) kommt nichts interessantes mehr.

    Damit hätte ich nie gerechnet!

    Wie kommt man da raus?

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen

    Wie kommt man da raus?
    Sich wegbewerben / abwerben lassen für anspruchsvollere Tätigkeiten / Projekte. Selbstredend oder?

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und jetzt kommt Job und der ist - einfach.

    Und damit - langweilig.


    Und mein Gefühl dazu ist: Bis zur Rente (und die ist weit weg) kommt nichts interessantes mehr.

    Damit hätte ich nie gerechnet!

    Wie kommt man da raus?
    Ja, kenne ich. Aber du musst dir dann eben was suchen, was dich antreibt. Bei meinem ersten Job hatte ich auch nicht wirklich anspruchsvolle Dinge zu tun, aber dafür konnte ich die Welt sehen - das war toll! Heute mache ich auch mindestens ein paar Stunden am Tag dröge Sachen, aber in den Stunden dazwischen kann ich Menschen bei ihrer beruflichen Entwicklung unterstützen und habe zusätzlich noch Zeit, meinen Sport auszuüben und das Geld, das auch ganz entspannt zu tun. Ich hatte auch oft das Gefühl, lieber wieder „Studentin“ zu sein und den ganzen Tag spannende Dinge zu lernen, aber das hilft ja nicht - irgendwann muss man auch mal auf eigenen Füßen stehen.

    Und, auch ganz wichtig: sich selbst eigene Bereiche und Themen suchen. Die kommen meistens nicht von selbst zu dir. Wenn es in dem ganzen Unternehmen so überhaupt gar nichts gibt, was dich interessiert, dann nichts wie weg - wombat steht für: waste of money, brain and time.

    Wenn dir langweilig ist, warum gründest du nicht ein eigenes Unternehmen und machst genau das, was dir Spaß macht? Dann kann Dir auch keiner einen PhD vorschreiben.
    Geändert von Kara_Thrace (02.06.2020 um 06:39 Uhr)

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mich irritiert einfach das Berufsleben.

    Ich dachte ja, das steigert sich immer weiter - Gymnasium war schwieriger als Grundschule, Studium dann noch schwieriger.
    Ging mir nicht so. Das Schwierigkeitslevel ist nicht sehr angestiegen - man lernt ja selbst und wird auch persönlich reifer, einem gesteigerten intellektuellen Level steht ja dann auch ein höheres Intelligenzlevel gegenüber.

    Und jetzt kommt Job und der ist - einfach.
    Bei mir jedenfalls war der Job auf einer anderen Ebene schwierig als das Studium, es waren andere Fähigkeiten gefragt, z.B. in Bezug auf Auftreten etc.

    Und damit - langweilig.


    Und mein Gefühl dazu ist: Bis zur Rente (und die ist weit weg) kommt nichts interessantes mehr.

    Damit hätte ich nie gerechnet!

    Wie kommt man da raus?
    Naheliegend, oder? Indem man sich - im Unternehmen oder außerhalb - etwas sucht, was einen doch erstmal für eine Zeit herausfordert. Ich kann da nur die Unternehmens-/IT-Beratung empfehlen (ja, das mache ich oft), denn da kann es ohne weiteres passieren, dass man dich mit Aufgaben zuwirft, die dich qualitativ und quantitativ fordern. Und das geschieht solange, bis du am Rande dessen bist, was du leisten kannst und das dann signalisierst.
    Langweilen muss sich niemand, der das nicht will.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Projektmanagement

    Und, falls es mit dem super-duper Job nicht grad in den ersten 2 Monaten Bewerbungsphase klappt - solche Jobs sind nicht extrem häufig und andere Leute wollen die auch haben - , dann nebenher noch sinnvolle Weiterbildung. Wenn einem im Job langweilig ist, sollte es doch kein Problem sein, die intellektuellen Kapazitäten für eine Weiterbildung aufzubringen, oder?

    Hast du denn jetzt die Projektmanagement-/Projektleiterausbildung angeleiert? Um da eine Zusatzqualifikation vorweisen zu können und bessere Chancen zu haben, den super-duper-Job zu ergattern, den alle anderen auch haben wollen.

    „Kommen“ (von selbst) tut nach dem Studium in der Regel gar nichts, sondern man muss sich selbst darum bemühen, es zu einem kommen zu lassen.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

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    AW: Projektmanagement

    Kara, ich hätte mit Selbstständigkeit dasselbe Problem, welches Du hier auch einmal genannt hast.

    Zudem wäre ich vermutlich katastrophal schlecht in Marketing.

    Bei mir jedenfalls war der Job auf einer anderen Ebene schwierig als das Studium, es waren andere Fähigkeiten gefragt, z.B. in Bezug auf Auftreten etc.

    Da hast Du sicher Recht.

    Nur: Zu meiner Überraschung habe ich genau diese Fähigkeiten anscheinend, jedenfalls mehr als der typische Absolvent.

    Zu meiner Überraschung deshalb, weil ich die Fähigkeiten, die man gebraucht hätte für ein vorteilhaftes Auftreten als Student (z.B. bei Profs etc.) nie hatte.

    Jetzt im Job sind diese Probleme weggeblasen, es passiert genau das Gegenteil von dem, was man sonst häufig von Absolventen, die sich nicht einfügen können, liest.

    Naheliegend, oder? Indem man sich - im Unternehmen oder außerhalb - etwas sucht, was einen doch erstmal für eine Zeit herausfordert. Ich kann da nur die Unternehmens-/IT-Beratung empfehlen (ja, das mache ich oft), denn da kann es ohne weiteres passieren, dass man dich mit Aufgaben zuwirft, die dich qualitativ und quantitativ fordern. Und das geschieht solange, bis du am Rande dessen bist, was du leisten kannst und das dann signalisierst.
    Langweilen muss sich niemand, der das nicht will.
    Das habe ich tatsächlich auf meiner Liste, da muss ich eben erstmal eine entsprechende Stelle finden, die mich nimmt, und bis dahin muss ich auch erstmal warten, bis ich "lange genug" beim aktuellen AG war.

    Ob das wirklich etwas bringt?

    Gute Frage.

    Wie gesagt, das was im Studium so unglaublich viel Zeit gefressen und Mühen gekostet hat bei gleichzeitigem Misserfolg fällt mir im Job plötzlich zu.

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    dann nebenher noch sinnvolle Weiterbildung. Wenn einem im Job langweilig ist, sollte es doch kein Problem sein, die intellektuellen Kapazitäten für eine Weiterbildung aufzubringen, oder?
    Mein altes Problem: Ich traue mir nicht zu, einzuschätzen, was eine "sinnvolle" Weiterbildung wäre.


    Hast du denn jetzt die Projektmanagement-/Projektleiterausbildung angeleiert? Um da eine Zusatzqualifikation vorweisen zu können und bessere Chancen zu haben, den super-duper-Job zu ergattern, den alle anderen auch haben wollen.
    Mir ist ja hier überall gesagt worden, solche Qualifikationen würden voraussetzen, dass man in den Bereich auch ein bisschen Arbeitserfahrung hat - die habe ich nicht. Zudem könnte ich das aktuell gar nicht bezahlen, ich muss erst ein paar Jahre sparen, bevor eine selbstfinanzierte Weiterbildung in Frage kommt.


    Im Moment sieht es so aus, dass ich meinen Job mache und ansonsten.....warte.

    Bis ich das Kriterium "Berufserfahrung" erfüllt habe, mit dem es dann weitergehen kann.

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nur: Zu meiner Überraschung habe ich genau diese Fähigkeiten anscheinend, jedenfalls mehr als der typische Absolvent.
    Die in Bezug auf das Auftreten? Naja, du hast ja auch mehr Lebenserfahrung als der typische Absolvent ;-)
    Das mit dem Auftreten war aber nur ein Beispiel für Unterschiede in den Anforderungen im Job vs. Studium.

    Das habe ich tatsächlich auf meiner Liste, da muss ich eben erstmal eine entsprechende Stelle finden, die mich nimmt, und bis dahin muss ich auch erstmal warten, bis ich "lange genug" beim aktuellen AG war.
    Ich kenne zwar deinen Arbeitgeber nicht, glaube aber nicht, dass da schon Ende der FAhnenstange ist, wenn du dich mit den bisherigen Aufgaben langweilst.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mein altes Problem: Ich traue mir nicht zu, einzuschätzen, was eine "sinnvolle" Weiterbildung wäre.
    Wenn du so unausgelastet bist, probier doch einfach entsprechende MOOCs aus, oder Coursera oder wie sie alle heißen.
    Oder versuche dich an den Dingen im Umfeld von Google Project Zero.


    Mir ist ja hier überall gesagt worden, solche Qualifikationen würden voraussetzen, dass man in den Bereich auch ein bisschen Arbeitserfahrung hat - die habe ich nicht. Zudem könnte ich das aktuell gar nicht bezahlen, ich muss erst ein paar Jahre sparen, bevor eine selbstfinanzierte Weiterbildung in Frage kommt.
    Tatsächlich bin ich dieser Meinung in Bezug auf Projektleiter/Projektmanager-Tätigkeiten. Aber auch da gibt es gratis verfügbares Material. Und so ein Scrum Master als Beispiel - wenn du da nur die Prüfung ablegst, ist das nicht so teuer. Habe gerade geschaut: kostet 150 Euro.

    Im Moment sieht es so aus, dass ich meinen Job mache und ansonsten.....warte.
    Mach doch Open Source. Halte Vorträge. Schreibe Artikel.
    Geändert von agathe13 (02.06.2020 um 15:52 Uhr)
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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    AW: Projektmanagement

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Bis ich das Kriterium "Berufserfahrung" erfüllt habe, mit dem es dann weitergehen kann.
    Ich glaube ja, dass du einem Irrglauben aufsitzt.
    Es handelt sich doch aktuell um deine erste oder zweite Arbeitsstelle nach deinem Studium, oder?
    Da muss man nicht die obligatorischen drei Jahre durchhalten bis man sich wieder zu der nächsten Stelle schwingt.

    Wenn du deine Stellenwechsel gut begründen kannst, dann dürfte gerade in der Anfangszeit die Jobs etwas kürzer ausfallen, weil man besonders Neulingen eine Orientierungsphase zugesteht.

    Was ich damit sagen will, wenn du das Gefühl hast, dass du der aktuelle Job wirklich nichts ist, dann bewerbe dich weiter. Zu verlieren hast du nämlich nichts.

    Ansonsten kann ich die empfehlen, dir mal Seminare im agilen Bereich anzusehen, z. B. Design Thinking. Die sind zwar teuer, aber ich glaube mittel- bis langfristig lohnen diese. Ich habe letztes Jahr eines gemacht und ich profitiere aktuell besonders davon.

    Viele Grüße
    moonlady90

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