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  1. Avatar von Ullalla
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Wenn eine Lösung für beide Partner optimal ist, dann braucht man doch keinen Kompromiss?
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    finding people who
    are your kind of
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Kara, so wie ich dich lese, solltest du dem Job Priorität geben. Alles andere wird bei dir nicht funktionieren, nicht auf Dauer
    Tja, damit hast du wohl recht
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)


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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Liest du das "rein"? Ich lese daraus "passt nicht auf diese Stelle, finden das Profil aber doch interessant".

    Interessant auch die Frage, ob sich das auch ein Bewerber mit xy-Chromosom denken würde bzw. anhören müsste ...
    „Interessant“ reicht mir nicht. Ich bin jetzt nicht massiv enttäuscht, dass die Absage kam (das war schon ein sehr großer Laden, den man da zu managen hat, das kann ich irgendwie verstehen, dass man mir das nicht da hoc zutraut - aber einen Versuch war‘s wert). Wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich bin da ein bisschen sensibel, weil ich immer wieder Headhunter-Anfragen für „Querbeweger-Stellen“ kriege - im Sinne von: das, was ich jetzt mache, nur woanders und mit vielleicht ein paar Euros mehr. Als würde man mir nicht zutrauen, dass ich auch mehr Verantwortung übernehmen kann.
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  4. Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, sage ich mal grade heraus, deine Beziehung und auch du klingen (muss natürlich nicht so sein) in meinen Augen ziemlich oberflächlich. Ihr merkt teilweise erst nach zwei Wochen, dass ihr gar nicht mehr miteinander telefoniert habt? Was verbindet euch überhaupt? Im Alltag gibt es doch mehr Austausch als nur darüber, wie der Tag war. Unternehmungen, Hobbys, job, das ist doch nicht alles. Das ist doch letztendlich völlig substanzlos (in meinen Augen). Ich hab ein Jahr lang in der Palliativmedizin gearbeitet. Und glaub mir, da hat niemand dem job oder irgendwas in der richtung nachgetrauert. Da ging es nur um Gefühle, zwischenmenschliches. Habe ich genug geliebt, genug Gefühle gezeigt, habe ich zwischenmenschlich "aufgeräumt". Alte Gefühle kamen da hoch, unverarbeitetes, usw.

    Es ist deine Entscheidung wie du leben möchtest. Aber frage dich vielleicht mal, was dir am Ende deines Lebens wichtig gewesen sein wird? Deine Position oder die Menschen mit denen du dich umgibst.

    Das meine ich auch nicht wertend sondern ganz schlicht zum Nachdenken. Ich meine auch nicht, dass man sich unterbuttern lassen sollte, sich den Erwartungen anderen gegenüber anpassen oder im Job vor Langeweile eingehen. Es geht dabei einfach um Prioritäten, die man ganz grundsätzlich für sein Leben wählt. Dann fallen einem auch die damit verbundenen Entscheidungen leichter.


  5. Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von jubidu Beitrag anzeigen
    Ohne dir zu nahe treten zu wollen, sage ich mal grade heraus, deine Beziehung und auch du klingen (muss natürlich nicht so sein) in meinen Augen ziemlich oberflächlich. Ihr merkt teilweise erst nach zwei Wochen, dass ihr gar nicht mehr miteinander telefoniert habt? Was verbindet euch überhaupt? Im Alltag gibt es doch mehr Austausch als nur darüber, wie der Tag war. Unternehmungen, Hobbys, job, das ist doch nicht alles.
    Nun, Menschen sind unterschiedlich ... Und ich würde schon sagen, dass uns einiges verbindet, sonst würde die Beziehung nicht seit 20plus- Jahren bestehen. Ich kann es mir umgekehrt nicht vorstellen, in so einer komplett symbiotischen Beziehung zu leben, wo man die Leute praktisch nie einzeln sieht, weil keiner ohne den anderen kann, und wenn doch, jeden Abend stundenlang telefoniert werden muss... und wenn man das weiterdenkt, landet man schon bei der Frage: muss man dafür zusammen leben? Zumal man im Job ja meist mehr Zeit verbringt als mit dem Partner?

    Ich habe hohen Respekt vor deiner Arbeit in der Palliativ-Medizin. Für meinen Teil lebe ich aber gern im Hier und Jetzt. Und hier und jetzt ist mir Zufriedenheit im Job schon sehr wichtig.
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  6. Avatar von Rowellan
    Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Ich fürchte, ich kann dir da so gar nicht raten... mein beruflicher Ehrgeiz beschränkt sich darauf, am Ende des Tages die Rechnungen bezahlen zu können und im Zweifelsfall wirtschaftlich unabhängig zu sein, der Job soll mich nicht völlig anöden oder -widern, aber das isses auch schon. Meine Kraft und Bestätigung ziehe ich aus ganz anderen Dingen.
    Mein Mann ist da deutlich ehrgeiziger und auch in seiner beruflichen ausrichtung spezialisierter, also haben wir uns nach seinem Job orientiert aber so, daß für mich auch ausreichend berufliche Möglichkeiten da waren. Fernbeziehung hatten wir mal, während des Studiums, und ich fand es furchtbar.
    Ich mag und brauche gemeinsamen Alltag.
    *lost in the woods*


  7. Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Naja, Jubidu, ich habe mal eine ehemalige Professorin, weit über 90, kennengelernt.
    Nie verheiratet, keine Kinder - ich glaube, Frauen mit starkem beruflichen Ambitionen hatten es in ihrer Jugend noch viel schwerer bei der Partnerwahl als heute - deren immer noch sehr wacher Geist in einem absolut hinfälligen Körper leben musste.

    Sie hat nur bedauert, was sie beruflich nicht mehr erreichen konnte.

    Sie fand es sehr anstrengend, dass ihr, wie den anderen Bewohnern Märchen vorgelesen wurden. Und statt Volks und Kinderliedern hätte ihr Blues mehr gefallen.

    Aber sie ertrug die Kinderreien des Personals mit Würde...


    Menschen sind einfach sehr verschieden.


  8. Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    @jubidu
    Ja, auch wenn ich dir persönlich total zustimme und das für mich auch so sehe, dann erlebe ich Kara hier anders.

    @Kara Thrace
    Ich lese dich überhaupt nicht unglücklich mit der Situation so wie sie jetzt ist, von daher würde ich mich da auch in Zukunft nicht darauf einengen wollen, dass ihr beide unbedingt näher zusammen wohnen müsst. Ich stelle mir dein Leben so vor, dass du halt arbeitest, Sport machst, Freunde triffst (nicht täglich, aber doch regelmäßig) und dann zufrieden ins Bett fällst, vielleicht noch etwas liest. Und dich erfüllt das. Ich habe vor etwa zehn Jahren auch mal so gelebt, ich mag das auch und kann mir gut vorstellen, dass das für dich genau richtige ist.
    Und bei so einem Alltag reicht ja eine Fernbeziehung auch. Gerade, wenn du gern dein Ding machst.

    Das „erlese“ ich hier so von Dir.


  9. Registriert seit
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Kara, ist das eigentlich üblich, auf so eine Stelle extern eingestellt zu werden, wenn man nicht vorher schon was ähnliches hatte? Wäre es einfacher,"quer" in ein Unternehmen zu wechseln, wo du auch aufsteigen kannst, und dann dort den Aufstieg zu machen?

  10. Avatar von Sugarnova
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    AW: Job-Ambitionen und Beziehung - Erfahrungsaustausch

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Als würde man mir nicht zutrauen, dass ich auch mehr Verantwortung übernehmen kann.
    Woran liegts?

    Du kommst sehr selbstbewusst und selbstsicher rüber.

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