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  1. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Zitat Zitat von Sternenkranz Beitrag anzeigen
    Wenn ich noch eine Umschulung machen würde, würde ich sehr genau darauf achten, ob diese (im derzeitigen) Arbeitsmarkt wirklich gebraucht würde: also vielleicht Richtung Erziehung oder Handwerk?! (am ehesten werden wahrscheinlich Krankenschwestern oder Altenpfleger gebraucht, aber das kann ich aus körperlichen Gründen und/ oder wegen Schichtdienst schon nicht machen)
    Hallo,
    eine MS Office-Fortbildung alleine wird die auf dem Arbeitsmarkt wenig bringen, jedenfalls würde ich keine von der Agentur finanzierte Qualifikation dafür machen. Kommt bei Arbeitgebern ggf. so an, dass man vorher „von nichts eine Ahnung hatte“. Es gibt zudem Themen, die man sich mit Online-Tutorials schwerer draufschaffen kann, die sich im Lebenslauf besser machen und mit denen man im Berufsleben mehr erreichen kann. Daher erachte ich die andere von dir genannte Quali als sinnvoller.
    (Sorry, dass ich das so direkt schreibe, aber die Einschätzung kommt durch meine berufliche Tätigkeit in der Beratung langzeitarbeitsloser Menschen).

    Wenn du gerne Kontakt zu Senioren hast, informier dich vielleicht über eine Quali zur Betreuungskraft nach § 43b, 53c SGB XI.
    Oder informier dich hier nach Fortbildungen in deiner Region: KURSNET - Startseite
    Wenn dich davon etwas neugierig gemacht hat, recherchiere das Tätigkeitsprofil im Internet und suche in Stellenbörsen nach offenen Stellen (auch älteren, denn aktuell ist das Bild ziemlich verfälscht). Normalerweise sind Stellenangebote auch auf den Seiten potenzieller Arbeitgeber aufgelistet.

    Bevor du dich entscheidest, stelle dir vielleicht folgende Fragen (am besten schriftlich für dich beantworten):
    - Was sind deine Fähigkeiten?
    - Welche Rahmenbedingungen sind dir bei der Arbeit wichtig?
    - Welche Tätigkeit würdest du ausüben, wenn es keinerlei Beschränkung hinsichtlich Ausbildung, Alter, sonstige Verpflichtungen gäbe?
    - Wie soll dein Leben in fünf Jahren sein hinsichtlich Familie / Freunde / Wohnsituation/ Arbeit / Hobbys?
    - welche Rahmenbedingungen sind für dich bei der Arbeit ein No-Go?


  2. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Ich weiß ja, was ich will, das ist nicht der springende Punkt.


  3. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Aber weiß denn jemand, ob in diesen Zeiten auch Buchhalter zahlreich entlassen werden?


  4. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Sternenkranz, wir haben ALLE keine Kristallkugel.

  5. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Selbst wenn aktuell Buchhalter entlassen werden - was hat das für eine Relevanz?
    Und präzisiere deine Aussage: was meinst du mit Buchhalter? Vollausgebildete Bilanzbuchhalter oder Mitarbeiter, die auch ein bisschen Buchhaltung können?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"


  6. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Ich sehe das größte Problem darin, dass das AA vielfältige, sehr teure (für den, der sie bezahlt) Kurse anbietet, die verhältnismäßig wenig bieten. Diese Kurse werden von Bildungsträgern angeboten, die praktisch dafür bezahlt werden, den Arbeitslosen zu babysitten. Das heißt, er/sie hat Anwesenheitspflicht, geboten bekommt man dafür ein online-Sebstlernprogramm, das man super einfach auch zu Hause absolvieren könnte (dann hat aber das AA keine Kontrolle über die Zeit des Arbeitslosen).

    Zusätzlich wird angepriesen, dass persönliche Ansprechpartner vor Ort sind. Das heisst in der Regel, dass einmal die Woche ein Sprachlehrer für eine Stunde vorbeikommt, der alle Teilnehmer, egal auf welchem Level, unterrichtet. Bei Büro/Buchführung sollte eine kompetente Person vor Ort als Ansprechpartner präsent sein, über die Kompetenz kann man streiten, ebenso über die Verfügbarkeit.

    Zusätzlich kommt das Problem beim BILANZbuchhalter, dass du keine praktischen Erfahrungen hast und diese Weiterbildung ist fast für die Katz'. Mein Freund hat dies getan (auch Bürokaufmann). Nach Abschluss war er beim AA als Bilanzbuchhalterin gemeldet und bekam ungelogen fast jeden Tag einen Anruf von interessierten AG aber kein Vorstellungsgespräch. Der Grund: Keine praktische Erfahrung, kein geschützter Abschluss und vor allem keine fundierte Arbeit mit wirklichen Bilanzabschlüssen.

    Nach einem 3/4 Jahr ohne Arbeitsaufnahme bekam er die nächste Maßnahme bezahlt: SAP für Bilanzbuchhalter. Da hatte er schon massive Probleme während des Kurses. Der war diesmal in einem virtuellen Klassenraum. Resultat: keines.

    Was genau würdest du am liebsten tun und vor allem Warum?


  7. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Von Bilanzbuchhalter war doch gar keine Rede.


  8. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    @Durch die Blume

    sehe ich auch so. und das meinte ich mit "weltfremd" - es tut mir leid, dass du dich durch den Begriff angegriffen gefühlt hast @Sternenkranz.

    Ich empfinde dich hier aufgrund deiner Posts zu "Kursen, Können und Berufen" aber so.
    Ich glaube dir, dass du im Privatleben deine Frau stehst und alles! Aber im Bereich Beruf wirkst du auf mich etwas unbeholfen und mit unrealistischen Vorstellungen geschlagen.

    z. B.

    @Office - das ist was dermaßen Normales und Übliches. Nicht nur in Büros! Wenn du da tatsächlich Schwächen haben solltest, eigne dir das selber und sofort an: Youtube Tutorials.
    Lass niemanden wissen (in Form von mehr oder weniger irrelevanten "Zertifikaten"), dass du das bisher nicht kannst.
    Das ist nämlich ein totales no go. Erwähne auch um Gottes willen nicht lang und breit, dass du es kannst! Das wird überall als Selbstverständlichkeit vorausgesetzt. Es zu betonen zeugt nur davon, dass es für dich nicht so selbstverständlich ist....

    @Buchhaltung.
    Ich bin von dem Wort auch immer schwer beeindruckt. Habe mir aber sagen lassen, dass viele Firmen bereits vor Corona ihre Buchhaltungen ins Ausland verlegt haben: z. b. nach Indien. Finde ich auch komisch, scheint aber zu funktionieren.
    Und Buchhaltung als "Kurs" und dann nicht mal IHK oder Aufbaustudium einer Uni (!) - ich weiß nicht....

    Warum fokussierst du dich so darauf, was die Arbeitsagentur zahlt?
    Es geht doch nicht darum, was die zahlen, sondern was du kannst und willst?


  9. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    @Buchhaltung.
    Ich bin von dem Wort auch immer schwer beeindruckt. Habe mir aber sagen lassen, dass viele Firmen bereits vor Corona ihre Buchhaltungen ins Ausland verlegt haben: z. b. nach Indien. Finde ich auch komisch, scheint aber zu funktionieren.
    Und Buchhaltung als "Kurs" und dann nicht mal IHK oder Aufbaustudium einer Uni (!) - ich weiß nicht....
    Buchhaltung ist halt ein sehr weites Feld. Das geht von der Bürokraft im Handwerksbetrieb, die auch die Buchhaltung macht, bis zum Bilanzbuchhalter im Bereich Konzernrechnungslegung. Vieles geht Learning by doing und wird nur irgendwann dann mal mit einer offiziellen Zertifizierung vergoldet. Für die IHK-Abschlüsse braucht man sowieso Berufserfahrung.

    So ein reiner Softwarekurs - kann man mal mitnehmen, speziell SAP-Kurse sind meines Wissens ziemlich teuer. Ob man damit dann einsatzfähig ist, ist aber fraglich.


  10. Registriert seit
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    AW: Sinnvolle Weiterbildung in Zeiten von Corona

    Ich habe gerade so eine Fortbildung hinter mir und bin zu dem Schluss gekommen, dass ein vorhandener Berufsabschluss in einem vermeintlich artverwandten Beruf leider längst kein Garant dafür ist, dass man in 6 Monaten tatsächlich die Kenntnisse einer kompletten Berufsausbildung hinzulernen kann. Denn oft sind die Sachen doch ganz anders, als man sich das vorher ausgemalt hat oder es werden Sachen als Basiswissen vorausgesetzt, deren Erlernen man sich eigentlich für den Kurs erhofft hatte. Entsprechend mies sind oft auch die Ergebnisse. In unserem Kurs haben 6 (!) von 24 Leuten das Ziel des Kurses erreicht...und diese 6 Leute waren keine Neueinsteiger, sondern Leute, die den Kurs fachlich eigentlich nicht gebraucht hätten, sie einen Großteil des Wissens schon hatten. Diese Kurse sind darauf ausgelegt, dass man schon alle nötigen Vorkenntnisse hat (woher weiß man die ?) oder dass man in der Lage ist, sich komplexe Themen in kürzester Zeit anzueignen, um noch mitzukommen. Aber mal ehrlich: wer ist im Erwachsenenalter noch fähig, sich in wenigen Stunden Selbststudium in den Abendstunden noch Kenntnisse anzueignen, für die man selbst in jungen Jahren monatelang lernt ?
    Worauf ich hinaus will: diese Kurse mögen zwar immer hochtragende Titel tragen, aber nur die wenigsten Leute können sich in 6 Monaten die Kenntnisse eines kompletten Berufs aneignen, dazu reicht die Zeit einfach nicht.

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