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  1. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Nein, nach einer Woche würde ich keinen neuen Job suchen.
    Meine magische Grenze wären auch die genannten drei Monate.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  2. Inaktiver User

    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Krissi94 Beitrag anzeigen
    Würdet ihr jetzt weitersuchen und solange zur jetzigen Arbeitsstelle gehen, bis ihr was neues gefunden habt?
    Ja klar - warum auch nicht?

    Man kann sich sogar dann auf neue Stellen bewerben, wenn man eigentlich ganz zufrieden mit seinem Job ist, aber eben eine interessante Ausschreibung sieht.

    Du bist doch keine "Leibeigene" und nicht dein Arbeitgeber, egal ob gut oder schlecht, ist für dein Leben verantwortlich - sondern du selbst.

    Nichts und niemand wird dich hindern, Bewerbungen zu schreiben. Außer du dich selbst, vielleicht.


  3. Registriert seit
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Krissi94 Beitrag anzeigen
    Würdet ihr jetzt weitersuchen und solange zur jetzigen Arbeitsstelle gehen, bis ihr was neues gefunden habt?
    Naja, nicht mehr hingehen, ohne dass du was Neues hast, nur weil die erste Woche ruckelig lief, ist doch nicht wirklich ein guter Plan, oder?
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  4. Registriert seit
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Krissi94 Beitrag anzeigen
    Ich denke die ganze Zeit an die Arbeit und habe jetzt schon Angst vor Montag.
    Würdet ihr jetzt weitersuchen und solange zur jetzigen Arbeitsstelle gehen, bis ihr was neues gefunden habt?
    Hallo,
    du erwartest wirklich von dir, dass du nach einer Woche deine Arbeit routiniert machen kannst? Es ist normal, dass man anfangs noch die Abläufe und Prioritäten lernen muss. Es dauert, bis man Teil des Teams ist.
    Natürlich bist du abends völlig platt! Das ist normal und ändert sich mit zunehmender Sicherheit. Drei Monate würde ich an deiner Stelle dem Job geben.

    Ich halte mich für routiniert in meiner Arbeit. Wenn ich ein neues Projekt beim gleichen Arbeitgeber übernehme, ist das für mich trotzdem erstmal anstrengender, als sonst und ich bin abends wirklich müde. Nach einigen Wochen hat sich das eingespielt. Dabei sind die Rahmenbedingungen gleich, ich weiß, wie die Chefs „ticken“ und komme mit meinen Kollegen gut aus. Ein ganz neuer Job ist weitaus anstrengender. Hab Geduld mit dir!


  5. Registriert seit
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Nein, nach einer Woche würde ich keinen neuen Job suchen.
    Meine magische Grenze wären auch die genannten drei Monate.
    Meine nicht mehr. Ich habe bei meinem letzten Job nach weniger als 2 Monaten angefangen neu zu suchen, und wenn ich da heute was anders machen wollte, würde ich schon früher suchen.

    Es war nach 4 Wochen eigentlich schon klar.

    Manchmal greift man einfach richtig ins Klo und weiß das auch recht schnell, dann künstlich einen bestimmten Zeitrahmen durchzuhalten "weil ja alles noch besser werden könnte" halte ich für unnötz.

  6. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Aber nicht nach einer Woche - es sei denn es kommen sehr spezielle Umstände dazu.

    Ich habe mal einen Job nach weniger als drei Monaten hingeschmissen (ich hatte schon was neues), weil in dem Büro grundsätzlich mit Gebrüll kommuniziert wurde, zwei Fronten zwischen zwei verfindeten Brüdern (die ein Unternehmen leiteten) herrschten und ich ganz andere Sachen machen musste als im Arbeitsvertrag standen.

    Aber nichts vergleichbares hat die TE hier ...ein neue Job ist erst mal anstrengend und ob es was für einen ist, das merkt man mit der Zeit, aber eher nicht in der ersten Woche.



    Davon abgesehen kannst du dir ja den anderen Job mal ansehen, vielleicht entspricht er tatsächlich mehr dem, was du dir wünscht, insbesondere weniger Leute, den das war ja von Anfang an dein Bedenken.

    Aber nicht kündigen, bevor du den neuen Vertrag unterschrieben hast.



    Und immer im Hinterkopf behalten, nie ist ein Job so anstrengend wie in den ersten Wochen.
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  7. Registriert seit
    20.05.2016
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Aber nicht nach einer Woche - es sei denn es kommen sehr spezielle Umstände dazu.

    Ich habe mal einen Job nach weniger als drei Monaten hingeschmissen (ich hatte schon was neues)


    .
    Die Wahrheit wird da in der Mitte liegen . Ich sehe eher den Aspekt, dass die TE ja gewisse Anforderungen an den Job mitbringt, und die vier Monate Arbeitslosigkeit zeigen, dass das kein einfacher Markt ist. Suchen kann man natürlich immer, aber zwischen „hinschmeissen und dann suchen“ und „aus dem Anstellungsverhältnis heraus suchen“ liegen Welten.

    Aus meiner Sicht sollte sich die TE noch mal mit der Frage beschäftigen, ob der gewählte Beruf langfristig das Richtige für sie ist, zumal sie mit typischen Ausprägungen dieses Berufs offenbar nicht gut zurecht kommt (Großraumbüro, Empfangsdame sein, generell niedriger Verdienst, zumindest in vielen Regionen, etc.) . Sie ist noch jung, da kann man mal drüber nachdenken, ob man nicht noch mal umsattelt - zB über ein Studium an einer Berufsakademie.
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  8. Registriert seit
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Überleg doch auch mal, ob Du Dich vielleicht mal bei Gericht oder Staatsanwaltschaft bewirbst. Die suchen im Moment händeringend, zumindest in meiner Region. Bin auch aus Deiner Branche und jetzt beim Amtsgericht tätig. Ist ganz was anderes als beim Anwalt, auch in der Regel besser bezahlt und Du hast Gleitzeit, die Du nach Deiner persönlichen Vorliebe im Rahmen der Kernzeit gestalten kannst. Die Arbeit ist auch dort nicht wenig und muss geschafft werden, aber ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es dort ein respektvolleres und eigenverantwortlicheres Arbeiten ist. Ich will Dir keinen Floh ins Ohr setzen, denn ich denke, dass es in Deinem neuen Job nach dem hoffentlich erholsamen Wochenende wieder ein wenig anders/besser aussieht. Aber so als Plan B kannst Dir das ja langfristig offenhalten.


  9. Registriert seit
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    Beiträge
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Aus meiner Sicht sollte sich die TE noch mal mit der Frage beschäftigen, ob der gewählte Beruf langfristig das Richtige für sie ist, zumal sie mit typischen Ausprägungen dieses Berufs offenbar nicht gut zurecht kommt (Großraumbüro, Empfangsdame sein, generell niedriger Verdienst, zumindest in vielen Regionen, etc.) . Sie ist noch jung, da kann man mal drüber nachdenken, ob man nicht noch mal umsattelt - zB über ein Studium an einer Berufsakademie.
    Ich kann jetzt nach einer Woche schon sagen, dass ich es langfristig nicht der richtige Job ist. Ich bin keine Empfangsdame, komme mit dem Großraumbüro nicht so gut zurecht, weil man die anderen auch reden hört was echt nervig ist. Außerdem finde ich es nervig, den anderen immer Bescheid zu geben wenn Anwälte in Besprechungen sind, etc.
    Und halt das niedrige Gehalt und allgemein die Ausnutzung von Anwälten. Und die Gleitzeit fehlt mir total.
    Ich werde nächste Woche zum Vorstellungsgespräch gehen. Hab da auch mit Kunden zu tun, bin aber keine Empfangskraft.
    Eigentlich wollte ich nie mehr zu Anwälten aber aus der Not heraus habe ich den Job angenommen.


  10. Registriert seit
    04.02.2020
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    AW: Neuer Job...Fehlentscheidung...weiter bewerben?

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    Überleg doch auch mal, ob Du Dich vielleicht mal bei Gericht oder Staatsanwaltschaft bewirbst. Die suchen im Moment händeringend, zumindest in meiner Region. Bin auch aus Deiner Branche und jetzt beim Amtsgericht tätig. Ist ganz was anderes als beim Anwalt, auch in der Regel besser bezahlt und Du hast Gleitzeit, die Du nach Deiner persönlichen Vorliebe im Rahmen der Kernzeit gestalten kannst. Die Arbeit ist auch dort nicht wenig und muss geschafft werden, aber ich kann aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass es dort ein respektvolleres und eigenverantwortlicheres Arbeiten ist. Ich will Dir keinen Floh ins Ohr setzen, denn ich denke, dass es in Deinem neuen Job nach dem hoffentlich erholsamen Wochenende wieder ein wenig anders/besser aussieht. Aber so als Plan B kannst Dir das ja langfristig offenhalten.
    Ja, aber bei mir ist nichts frei beim AG. Wollte eigentlich auch mal was ganz anderes machen, aber es hat sich nichts anderes ergeben. Werde nächste Woche zum Vorstellungsgespräch gehen (Finanzberaterin). Ich weiß nämlich jetzt schon, dass es nicht der richtige Job für mich ist als Empfangskraft. Außerdem bekommt man dort wenig Gehalt, hat keine Gleitzeit, Großraumbüro liegt mir nicht und es ist Ausnutzung.

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