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  1. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    @annamaria: ich finde, du stellst nicht die richtigen Fragen. Die einzig wirklich wichtige Frage ist doch: wo willst du in 3-5 Jahren sein, und wie helfen Dir die beiden Jobs, um dahin zu kommen.

    Die Frage, wie lang der Arbeitsweg ist, ist doch sekundär - Homeoffice, Umzug, Auto statt Öffis, ... das kann im Detail schon einen ziemlichen Unterschied machen.

    Und ob der Freizeitausgleich im neuen Job sich jetzt so umsetzen lässt, wenn du 7 Leute führst, da würde ich mal ein Fragezeichen dran machen. Mein erstes Jahr als Führungskraft hatte eher so 60 Wochenstunden, da hätte der hypothetische Freizeitausgleich nicht geholfen. Das wurde erst im zweiten Jahr besser. Wenn es dir also darum geht, kurzfristig den Workload zu reduzieren, ist der neue Job aus meiner Sicht nicht automatisch ein Jackpot - da musst du dir erst mal genau anschauen, wie es dort abläuft.
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  2. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von annamariaHH Beitrag anzeigen
    Zu wenig daran arbeiten, dass alles wieder läuft
    Könnte da was dran sein? Wissen deine derzeitigen Kollegen, dass du gerne mehr Kontakt hättest?
    Ich frage, weil eine meiner neueren Kolleginnen sich aus allem raushält. Wir verstehen uns gut und haben ab und zu mal nach der Arbeit einen Kaffee zusammen getrunken o.ä. Da redet sie viel und wirkt sehr entspannt. Aber sobald wir nicht alleine sind, also im normalen Arbeitskontext, ist sie sehr zurückhaltend und sucht von sich aus keinen Kontakt. Einmal in der Woche hat sich bei uns eine gemeinsame Mittagspause eingebürgert. Sie er setzt sich nie von sich aus dazu, freut sich aber, wenn wir sie fragen. Mir gegenüber hat sie schon öfter geäußert, dass sie gerne mehr Anschluss zu den Kollegen hätte, vor allem auch, weil sie privat wenige Kontakte hat. Aber sie tut nichts dafür und ihre extreme Zurückhaltung signalisiert eigentlich eher ein „Ich will meine Ruhe!“.
    Daher...gehst du offen auf deine Kollegen zu? Solltest du dich entscheiden, beim derzeitigen Arbeitgeber zu bleiben, kann es auch helfen, näheren Kontakt zu einer Kollegin zu suchen, die dir sympathisch ist und von der du den Eindruck hast, dass sie auch mit dir gut kann. Das ist leichter als mit der ganzen Gruppe.


  3. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Der jetzige Job hängt stark von der wirtschaftlichen Situation ab. Alles gut aufgestellt, aber eine richtige Entwicklung und Ausbau hängt von vielen externen Faktoren ab. Läuft alles perfekt, dann könnte ich eine kleine Zweigstelle aufbauen und auch leiten. Das wäre der Idealfall in drei bis fünf Jahren. Dann wäre alles stark Wachstum getrieben, um bestehen zu können.

    Der neue Job ist vollständig krisensicher. Hier habe ich auch direkt eine Abteilung, die im alten Job in fünf Jahren im Idealfall möglich wäre. Ohne großes finanzielles Risiko. Und ich wäre in einer Abteilung, die geschlossen nach außen auftritt. Lästern und schlecht reden ist dort tabu (ich kenne eine ehemalige Mitarbeiterin von dort), die Personen sind auch unglaublich loyal meiner künftigen Leitung gegenüber. Ich weiß jetzt schon, dass ich im neuen Job zudem mehr verdienen kann. Und bei Interesse auch hier ein zweites Standbein parallel aufbauen könnte. Mit dem Thema, das mich eigentlich interessiert.


  4. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Ok, dann ist die Entscheidung aber schon getroffen, oder?

    Wenn „Abteilungsleitung“ das Ziel in 5 Jahren war.


  5. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Ja, unter dem Aspekt ja. Gleichzeitig hänge ich an meinem jetzigen Thema. Und komme mir illoyal vor, weil ich die Institution nach 1.5 Jahren schon wieder verlasse. Und damit eine Vorgesetzte, die dann persönlich von mir sehr enttäuscht ist.


  6. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von annamariaHH Beitrag anzeigen
    Ja, unter dem Aspekt ja. Gleichzeitig hänge ich an meinem jetzigen Thema. Und komme mir illoyal vor, weil ich die Institution nach 1.5 Jahren schon wieder verlasse. Und damit eine Vorgesetzte, die dann persönlich von mir sehr enttäuscht ist.
    Naja, einer weint immer. So ist das im Leben. Wie wichtig das Thema jetzt wirklich für dich ist, kannst du nur selbst beurteilen.
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  7. Avatar von Horus
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Der Faktor "ich liebe das aktuelle Thema" ist sicherlich in die Abwägung einzubeziehen. Der Faktor "ich habe ein schlechtes Gewissen und fühle mich illoyal" hingegen nicht. Denn: im umgekehrten Fall, also bei wirtschaftlichen Schwierigkeiten oder Umstrukturierungen hätte dein jetziger Arbeitgeber absolut gar keine Hemmungen, dich auf die Strasse zu stellen, mach dir da bitte keine Illusionen.

    Zum Aspekt "Thema gefällt mir": Wäre denn das Thema am neuen Ort für dich auch interessant? Wäre es eine logische inhaltliche Weiterentwicklung zu deinem jetzigen Thema, eine Ausdehnung, Ergänzung? Und: absolut keine Chance, dass du am neuen Ort nach 1-2 Jahren ev. auch wieder dein jetziges Thema teilweise oder ganz mit übernehmen könntest?

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  8. Avatar von agathe13
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von annamariaHH Beitrag anzeigen
    Ja, unter dem Aspekt ja. Gleichzeitig hänge ich an meinem jetzigen Thema.
    Als einziger Faktor finde ich das ein bisschen wenig, denn...


    Und komme mir illoyal vor, weil ich die Institution nach 1.5 Jahren schon wieder verlasse. Und damit eine Vorgesetzte, die dann persönlich von mir sehr enttäuscht ist.
    ...das hier sollte ich von gar nichts abhalten. "Persönlich von mir enttäuscht" - wenn ich das schon lese. Meinst du, deine Chefin würde einen guten Job ausschlagen, weil ihre Mitarbeiter "persönlich von ihr enttäuscht" sein könnten?
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  9. Avatar von Horus
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Meinst du, deine Chefin würde einen guten Job ausschlagen, weil ihre Mitarbeiter "persönlich von ihr enttäuscht" sein könnten?
    Guter Punkt. Würde sie auf gar keinen Fall...

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  10. Registriert seit
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    AW: Jobwechsel trotz Bedenken, weil ich an dem Thema hänge :niedergeschmettert:

    Zitat Zitat von Sugarnova Beitrag anzeigen
    Teams können sich sooo schnell ändern, ausserdem kann man sich auch ausserhalb des eigenen Teams einen Kreis suchen, mit denen man sich versteht.
    Ich beobachte trotzdem seit Jahren, dass in Teams, die irgendwie "komisch" sind, auch wieder "komische" Leute eingestellt werden. Also, wenn da generell eine positive Atmosphäre herrscht (jedenfalls, die man selbst als positiv empfindet), dann kommen auch bei Änderungen des Teams in der Regel (Ausnahmen gibt es immer, aber das sind dann Einzelpersonen) wieder Leute rein, mit denen man gut klarkommt.
    Einfach weil Leute (und wenn nur der Chef besimmt, dann eben Chefs) sich zu bestimmten Personentypen hingezogen fühlen.

    Ausnahmen können Bereiche sein, in denen chronische Personalnot herrscht.

    Was das Inhaltliche betrifft - ja, es gibt Themen, mit denen wird man einfach nicht warm. Wenn das bei Dir so sein könnte, dann wäre es natürlich mit zu bedenken. Aber ich habe auch schon einmal ein Thema, das mir sehr am Herzen lag, aufgeben müssen, konnte aber doch genau Begeisterung für das neue Thema aufbringen, auch wenn ich schon seit einiger Zeit genau das versuche, was Du versuchst - das Herzensthema nebenbei wieder zu reaktivieren. Ich habe die Wechsel trotzdem nie bereut, weil die Rahmenbedingungen jedes Mal besser wurden, die Möglichkeit eigenständig zu arbeiten auch - bloß bei den Kollegen hat sich in meinem Fall nichts verändert, die waren überall sehr nett.

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