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Thema: Männerteams

  1. Avatar von Mambi
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Klar, dieses Totschlagargument kannst du bei jedwedem Konflikt oder PRoblem im Job anführen.
    So wie früher in der "Alten Bundesrepublik" bei Kritik an derPolitik geübt wurde, gerne mal gesagt wurde "Dann geh doch nach drüben, wenn es dir hier nicht passt".
    Eher schwach.
    Wenn Du Dich schon auf diese Argumentationsebene begibst:
    Dass man das "richtige" Denken nicht von oben herab anordnen kann, hat sich immer wieder gezeigt.

    Wenn es also nach wie vor Strukturen, besonders im beruflichen Bereich, gibt, in denen Männer offen oder verdeckt glauben, dass Frauen für bestimmte Aufgaben weniger gut geeignet sind oder Männer grundsätzlich die besseren wären - dann kann man über diese Denke und die daraus folgenden Handlungen sich aufregen (ja, selbstverständlich mit Recht...) und man kann sich darüber echauffieren, dass Frauen mehr Durchsetzungsvermögen oder überhaupt eines zeigen müssen, wo ein Mann bereits aufgrund seines Geschlechts als kompetent angesehen wird.... aber ... es hilft halt nichts, man kriegt ein Umdenken nicht aufgrund von Gleichstellungsbeauftragten hin.

    Insofern bleibt es für frau unerlässlich, sich halt auch da "grade zu machen" und zu positionieren, wo man(n) das nicht müsste.

    Denn eine Alternative gibt es nicht - erwartet frau, dass andere die Rechte für sie durchsetzen, die sie selbst beansprucht, dann bestätigt sie ja wieder: Frau alleine schafft es nicht.

    Ja, ist ungerecht.
    Hilft aber derzeit nun mal noch nix.

    Papa in der Krabbelgruppe oder als Hausmann hat dasselbe Problem, nur umgekehrt - da glauben immer noch Frauen, dass er dort fehl am Platz ist.
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"

  2. Moderation
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    AW: Männerteams

    Der Punkt ist doch: Die erste, die die "Frauenkarte" (was immer das ist - sie pocht eben darauf, nicht ausgegrenzt zu werden) in einem Betrieb zieht, ist immer der Mops. Unbeliebt, unbequem. Ich habe eine Frau erlebt, die auf einer Baustelle mit 300 Männern ein Frauenklo durchgesetzt hat. Ja, ätzend. Die zweite, dritte, zehnte hat es dann leichter. Und, oh Wunder, dann gewöhnen sich auf einmal alle daran. Es ist nämlich gar nicht groß anders, in einer gemischten Gruppe Pause zu machen. So wie das in vielen Branchen längst Alltag ist.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  3. Avatar von chaos99
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Machst du ja auch - einerseits unterstellst du, die Bevorzugung gäbe es nicht, andererseits gäbe es das angeblich zu recht.



    Klar, dieses Totschlagargument kannst du bei jedwedem Konflikt oder PRoblem im Job anführen.
    Ich nie bestritten, dass es Bevorzugung gibt.
    Spätestens bei personellen Entscheidungen kommt der soziale Faktor und damit das "den mag ich mehr" ins Spiel.
    Unvermeidbar.

    Und ja...
    Wem die Firma nicht passt, der kann sich ja etwas anderes suchen.
    Statt zu jammern, dass es an allen Ecken nicht funktioniert...wie hier mit den Aufgaben UND den privaten Verhältnissen, sprich Klima, der muss erkennen, dass er fehl am Platz ist oder sich Gedanken über Änderungsansätze bei sich(!!!!!) machen.

    Man muss die Grenze erkennen für sich.

    Das zu pauschalisieren normale Einzelkonflikte betreffend, ist eh falsch.

    Ansonsten ist Frust Tagesordnung..."Krankschreibung" am laufenden Band normal, ....da sagt jeder Chef irgendwann: Danke und führt Gespräche.
    Chaos
    .................................................. ....................
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  4. Avatar von agathe13
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ich nie bestritten, dass es Bevorzugung gibt.
    Spätestens bei personellen Entscheidungen kommt der soziale Faktor und damit das "den mag ich mehr" ins Spiel.
    Unvermeidbar.
    Es mag ja noch angehen, wenn die Bevorzugung aufgrund von Faktoren geschieht, die man beeinflussen kann. Bspw. jemand geht nicht mit zu Veranstaltungen, obwohl er eingeladen wurde. Daran kann er was ändern.
    An anderen Dingen nicht.

    Und ja...
    Wem die Firma nicht passt, der kann sich ja etwas anderes suchen.
    Statt zu jammern, dass es an allen Ecken nicht funktioniert...wie hier mit den Aufgaben UND den privaten Verhältnissen, sprich Klima, der muss erkennen, dass er fehl am Platz ist oder sich Gedanken über Änderungsansätze bei sich(!!!!!) machen.
    Es ist natürlich einfach, von "Jammern" zu reden, wenn man zu der Gruppe gehört, die nicht unter dem Verdacht steht, sich z.b. nicht richtig im Job zu engagieren wegen Kindern etc.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

  5. gesperrt
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Für gute Arbeitsergebnisse dürfte in der Regel das "Bro-Gehabe" nicht essentiell sein.
    Oh doch!

    Menschen sind soziale Wesen, und gemeinsame Unternehmungen, auch grschäftliche, funktionieren einfach besser, wenn man einander mag, schätzt und auch mal einen Witz reissen kann.

    roboterhaft penible Pflichterfüllung, egal wie kompetent, bringts nicht allein.

    gerade in der Welt der KMU machen persönliche Verbindungen eine Menge aus.

    gruss, barbara

  6. Moderation
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Oh doch!

    Menschen sind soziale Wesen, und gemeinsame Unternehmungen, auch grschäftliche, funktionieren einfach besser, wenn man einander mag, schätzt und auch mal einen Witz reissen kann.

    roboterhaft penible Pflichterfüllung, egal wie kompetent, bringts nicht allein.

    gerade in der Welt der KMU machen persönliche Verbindungen eine Menge aus.

    gruss, barbara
    Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun? Man kann doch auch persönliche Verbindungen pflegen, ohne gezielt andere (Frauen, Studierte, Junge, Alte, Reinigungskräfte, Temporäre, Rothaarige...) auszugrenzen.

    Niemand spricht diesen Jungs ihr Gekuschel ab. Aber das kann auch offen und menschlich geschehen ohne dieses grundsätzliche "WIR sind besser als DIE".
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    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"

  7. Moderation
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    AW: Männerteams

    Wie gesagt, anderswo gehts auch. Wer gar nicht bereit ist, sich zu bewegen, hat in der heutigen Arbeitswelt sowieso nichts mehr verloren, und wird spätestens dann scheitern, wenn er irgendwann mal seine Kuschel-Bro-Zone verlassen muss.
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  8. Avatar von chaos99
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen

    Es ist natürlich einfach, von "Jammern" zu reden, wenn man zu der Gruppe gehört, die nicht unter dem Verdacht steht, sich z.b. nicht richtig im Job zu engagieren wegen Kindern etc.
    Man merkt deutlich, dass Dir praktische Erfahrungen in den Bereichen fehlen.

    Ich erfinde hier auch nichts und bin tw täglich mit solchen Konstellationen konfrontiert.
    Chaos
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  9. gesperrt
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Oder dass auch Leute, die über ein Netzwerk von einer Stelle erfahren, den ganz normalen Bewerbungsweg gehen müssen und nicht einfach von der SEite reingrätschen können.
    in KMUs ist das übliche Bewerbungsverfahren oft:
    - Chef stellt Bedarf fest
    - Chef hört sich im Bekanntenkreis um, ob es wohl jemanden gibt, der/die es kann
    - wenn ja, stellt Chef die Person ein.

    Auf Inserate etc wird frühestens dann zurück gegriffen, wenn die informelle Suche nichts bringt.

    und ja, social media kopieren genau diese informellen Strukturen. weil die bewährt sind und gute Preis/Leistungs-Verhältnisse erzeugen.

    gruss, barbara

  10. gesperrt
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    AW: Männerteams

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Das eine hat doch mit dem anderen nichts zu tun? Man kann doch auch persönliche Verbindungen pflegen, ohne gezielt andere (Frauen, Studierte, Junge, Alte, Reinigungskräfte, Temporäre, Rothaarige...) auszugrenzen.
    ist es denn "gezielt"? oder womöglich einfach Ausdruck unterschiedlicher Lebenswelten, siehe " Diätecke"?




    Niemand spricht diesen Jungs ihr Gekuschel ab. Aber das kann auch offen und menschlich geschehen ohne dieses grundsätzliche "WIR sind besser als DIE".
    ein bisschen grossspuriges Gehabe ist halt männlich. da plustert sich Frau halt auch mal auf und gibt Contra. so viel intersexuelle Kompetenz brauchts dafür nun auch nicht.

    gruss, barbara

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