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  1. Registriert seit
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    Kind & Karriere

    Hallo liebes Forum,
    bis jetzt habe ich nur still mitgelesen - jetzt möchte ich gern selbst einen Strang schreiben.
    Mein Freund und ich (beide Ende 20) erwarten unser erstes Kind und bereiten eifrig die Planungen vor. Wir möchten beide im Beruf bleiben und haben folgende Überlegungen: ich 6 Monate zu Hause nach Geburt, er nimmt sich 8 Monate - danach planen wir den Übergang in die Kita je nachdem wie es passt für Kind und uns.
    Mit diesem Übergang wollen wir auch wieder beide Vollzeit arbeiten, wir haben flexible aber auch fordernde Berufe bei festen Arbeitgebern und möchten finanziell noch etwas mehr erreichen, damit der Traum Eigenheim sich irgendwann auch erfüllen kann.
    Gibt es unter euch Eltern, die ebenfalls Vollzeit zurückgekommen sind? Wie sind eure Erfahrungen - ist es realistisch so zu planen oder eher nicht?


  2. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Eltern ja, Vollzeit auch, aber zu der Zeit, in der Du selbst geboren wurdest 😊

    Ich würde mir ein grobes "Zeitkorsett" vorgeben, aber mir die Möglichkeit zur Änderung vorbehalten. Ein Kind, besonders das Erste, wirbelt alles ordentlich herum, finde ich, daher würde ich gedanklich und praktisch Raum für Plan änderungen lassen.

    Ich kenne mich nicht so gut aus, aber es gibt doch die Möglichkeit der 30 Stunden Erwerbstätigkeit in der Elternzeit - vielleicht würde ich damit einsteigen und nicht gleich "von Null auf 100".

    Ich habe das damals gut hingekriegt, allerdings blieb wenig bis gar keine Zeit mehr für mich. Das würde ich, falls irgend möglich, heute anders machen.


  3. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Hi, ja - meine und seine Eltern haben auch direkt wieder Vollzeit gearbeitet im Anschluss. Die waren damals froh in den 90ern was zu haben in Ostdeutschland.

    Meine Überlegung ist so, dass es mit den 30 Stunden am Ende wieder so läuft, dass man mehr machen muss wegen Überstunden und dann nur für 30 Stunden Gehalt bekommt. Bei uns fällt aktuell schon mal die eine oder andere Überstunden an - am Ende freut sich der Arbeitgeber, weil man weniger verdient, aber trotzdem voll arbeitet.


  4. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Wie lang wäre der Arbeitsweg, der zu den 8 Stunden Arbeitszeit noch dazu kommt?


  5. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    aktuell jeweils 20 Minuten Fahrradweg

  6. Avatar von Para_plumeau
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    AW: Kind & Karriere

    Das Berufsleben kennt ihr hinlänglich. Was sind denn eure Vorstellungen von diesem Leben wenn nun noch ein Kind hinzukommt? Wie integriert sich in diese Vollzeitbeschäftigung das Kind?
    Was verbindet ihr mit der Vorstellung von eurem Kind? Was soll eure Familie ausmachen?
    Ein Kluger merkt alles. Ein Dummer macht über alles eine Bemerkung. Heinrich Heine


  7. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Wir sehen es nicht so, dass sich ein Kind in eine Vollzeitbeschäftigung integriert - der Kleine muss sich wohl fühlen. Wir wünschen uns einen geregelten, liebevollen Alltag, indem trotzdem Raum ist für uns als Einzelpersonen A und B mit beruflichen Vorstellungen. Wie schon geschrieben und das finde ich nur ehrlich schauen wir aber auch aufs Finanzielle - komfortable Wohnungen oder gar mal ein Haus gibts ja leider nicht mehr fürn Appel und n Ei ...


  8. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Die Rechnung mit den Überstunden verstehe ich nicht - mal angenommen Du arbeitest jetzt 40 h, inoffiziell 45, dann würdest Du später bei 30 h offiziell selbst mit 10 Überstunden doch immer noch weniger arbeiten als zu Vollzeitarbeitszeiten?


  9. Registriert seit
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    AW: Kind & Karriere

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Die Rechnung mit den Überstunden verstehe ich nicht - mal angenommen Du arbeitest jetzt 40 h, inoffiziell 45, dann würdest Du später bei 30 h offiziell selbst mit 10 Überstunden doch immer noch weniger arbeiten als zu Vollzeitarbeitszeiten?
    Das kommt drauf an, ob der Arbeitsumfang wirklich um 25% reduziert wird (was meistens nicht der Fall ist) und ob die Überstunden bezahlt werden.

  10. Avatar von Marta-Agata
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    AW: Kind & Karriere

    Kurze Arbeitswege sind schon mal gut.

    Wie stellst du dir das vor?
    Geht es, dass einer morgens sehr früh zur Arbeit geht und der andere abholt.

    Ggf. abwechselnd, so dass jeder mal abends "freie Bahn" hat?

    Denn auch bei kurzem Arbeitsweg ist man für eine Vollzeitstelle über 9h, meist eher 10h außer Haus.
    Es gibt nur wenige KiTas die das abdecken, und wenn, dann ist es für so ein kleines Kind schon sehr viel Fremdbetreuung.

    Abgesehen davon, dass man auch zuhause noch Zeit mit dem Kind haben möchte, die Waschmaschine irgendwann gefüllt und versorgt werden muss (wird auch nicht weniger ... ), man irgendwann auch mal eine Freundin anrufen oder sogar treffen möchte, etc.
    Also - zweimal Vollzeit ist schon sehr sportlich.
    Wäre vielleicht Elternzeit plus etwas für euch?

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