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  1. Inaktiver User

    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Ich würde erstmal überlegen, was Du eigentlich genau willst. Die Stellenbeschreibung vervollständigen oder doch vielleicht lieber die Aufgaben ganz loswerden?

    Ist das ÖD?


  2. Registriert seit
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von Vienna__ Beitrag anzeigen
    Das musst Du Deiner RS nicht schicken. Die Deckungszusage holt der Anwalt ein. Mach einen Termin beim FA aus, er regelt das mit der RS-Vers.
    Falschrum.
    Erst bei der Rechtsschutz nachfragen, den Fall schildern, die geben dann Deckungszusage, oder auch nicht.

    Falls sie zuerst zum Anwalt läuft, der meldet das der RS, und die sagen dann: nein, bei uns nicht abgesichert - wird teuer.
    "Wir haben die schönste Sprache der Welt und behandeln sie wie Dreck."

    (Uwe Steimle)


  3. Registriert seit
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Das kommt auf den Vertrag an. In den meisten Fällen wird das Erstgespräch immer übernommen, dazu gehört dann auch die Einholung der Deckungszusage.

  4. Avatar von huppsi
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Ich habe in meinem aktuellen und in meinem letzten Job jeweils Beförderungen bekommen, weil ich bewusst Dinge übernommen haben, die über meine Stellenbeschreibung hinausgingen. Das Papier wurde immer erst sehr viel später angepasst. Wichtig ist doch, was man tut und wie es einen weiterbringt und was hinterher im Zeugnis steht. Die Stellenbeschreibung interessiert doch Niemanden

  5. Avatar von Rotbuche
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von huppsi Beitrag anzeigen
    Ich habe in meinem aktuellen und in meinem letzten Job jeweils Beförderungen bekommen, weil ich bewusst Dinge übernommen haben, die über meine Stellenbeschreibung hinausgingen. Das Papier wurde immer erst sehr viel später angepasst. Wichtig ist doch, was man tut und wie es einen weiterbringt und was hinterher im Zeugnis steht. Die Stellenbeschreibung interessiert doch Niemanden
    Ja, so kenne ich es auch. Und deshalb glaube ich, es geht der TE um Wertschätzung und Gesehenwerden. Wenn sie dies allerdings durch Trotz (einfach liegen lassen) zu erzwingen versucht, wird sie das genaue Gegenteil erreichen.

    Ich habe meine Arbeit immer so verstanden, dass wir gemeinsam Aufgaben lösen. Wenn ich ein Arbeitspaket nicht übernehmen konnte, habe ich eben gesagt: Wenn ich x jetzt auch noch mache, gerate ich mit y in Verzug. Kann das vielleicht jemand anders übernehmen?
    Regelmäßige Lektüre von Frauenzeitschriften kann zur Verblödung führen.


  6. Registriert seit
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich würde erstmal überlegen, was Du eigentlich genau willst. Die Stellenbeschreibung vervollständigen oder doch vielleicht lieber die Aufgaben ganz loswerden?

    Ist das ÖD?
    Vielleicht noch einmal kurz zum Verständnis. Ich hatte die zeitlichen Abstände hier auch nicht reingeschrieben:

    1. Die eine Aufgabe mache ich seit 2 Jahren, die andere seit einem Jahr. Und es steht immer noch nirgends drinnen. Es geht nicht um Wertschätzung, ich habe inzwischen verstanden, wenn es auf Arbeit um Wertschätzung geht, hat man verloren.
    Es geht eher um Selbstschutz, denn...

    2. Bei meinem letzten Zwischenzeugnis dort wegen Vorgesetztenwechsel wurde die Aufgabenbeschreibung zu 100% übernommen, da haben auch Teile gefehlt, angesprochen darauf, hätte ich bestehen sollen, dass es in der Aufgabenbeschreibung aktualisiert wird.

    3. Ja ÖD und Organigramm ist eher ein Papier, nicht jeder der unter jemanden im Organigramm steht, ist dem anderen unterstellt. Manche ja, manche nein. Aber darum geht es gar nicht.

    4. Ich hab meine Rechtsschutz angerufen und sie haben mir einen Anwalt genannt, da mache ich jetzt einen Termin aus.

    5. Es geht mir auch eher um Abgrenzung, ich war anfangs (die ersten Jahre) immer sehr unsicher und dachte daher, dass ich mich viel mehr als die anderen anstrengen muss (neuer Bereich, keine Ahnung etc.) und hab daher sicher zu viel übernommen.

    Und im letzten Gespräch darüber, das stattfand (nach mehrmaligen Verschieben von der Vorgesetzten) ging es ja 1. darum die Aufgabenbeschreibung endlich anzupassen, dann drei Monate später in die neue, neu geschaffene Abteilung zu wechseln und dann das Zwischenzeugnis mit den aktualisierten Aufgaben zu bekommen. Es war daher schon sinnvoll beides anzustreben.

    Ich bin grundsätzlich das Gegenteil von Aufgabenverweigerung und Unflexibilität, ich denke aber wirklich, dass ich genau das brauche weniger Aufgaben und mehr Struktur. Und dass es die dort nicht gibt, egal wie sehr ich mich anstrenge etc.

    Daher Jobsuche und daher trotzdem zumindest eines von beiden. Und bzgl. Arbeitsverweigerung, ist es eine Arbeitsverweigerung, wenn man da so reingerutscht ist, das halt immer mitübernommen hat und sagt, ich würds nicht mehr gerne machen, weil zu viel, die anderen haben Puffer und so könnte es auch alleine laufen? Im Organigramm wird das ja auch nicht so kommuniziert, da läufts auch ohne meinen Namen.

    Jetzt kommt sicher wieder Trotz und Anerkennung. Aber was hat das denn damit zu tun. Ich bin ja nicht als Ghostwriter angestellt. Und bzgl. Hierarchieprobleme - woran macht ihr das fest? Mir hat nie jemand gesagt, du musst jetzt die Aufgaben machen und ich hab nie die Arme verschränkt und gesagt nö mach ich nicht. Ich darf doch troztdem meiner Vorgesetzten sagen, dass ich gerne Rückmeldung hätte, weil mir das wichtig ist und ich dann enttäuscht bin gar nichts zu hören. Muss ich mich verbeugen und sagen, danke, dass du noch 5x Terminverschiebungen endlich mal mit mir sprichst und danach das Thema ignorierst? Doch ich finde schon, dass man auf Augenhöhe auch mit der Vorgesetzten sprechen kann und auch mal sagen darf, was man sich wünscht.

    Und es würde ihr ehrlich gesagt sicher erstmal mehrere Monate nicht auffallen, dass ich die Aufgaben nicht mehr erledige...wir kommunizieren ja kaum. Es würde immerhin eine Kommunikation stattfinden, wenn ich ihr sage, dass ich die Leute direkt an sie verweise. Ok, wenn ihr das als Trotz betrachtet, dann ist es wohl einer. Aber vielleicht dann eher aus dem Grund, dass mal was passiert. Manchmal denke ich mir, es wäre auch nicht schlecht, wenn die mich endlich kündigen würden, dann müsste ich nicht mehr hin. Die Stellensuche zieht sich ja hin.

    Aber ich hab schon verstanden, bis zum Ende werde ich die durchziehen, trotzdem die Meinung vom Anwalt anhören und dann hoffentlich bald in was kleinem mit Struktur arbeiten.
    Geändert von Ernestae (28.01.2020 um 19:20 Uhr)

  7. Inaktiver User

    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von chaos99 Beitrag anzeigen
    Ja..ich nenne es Arbeitsverweigerung...und bitte lies mal genau...wenn ein AN die Arbeit, die auf einer Zusatzausbildung basiert, die der AG für ihn bezahlt hat.
    Wenn das alles so völlig fair und unproblematisch ist - weshalb möchte dann niemand offiziell bestätigen, dass Ernestae diesen Job jetzt hat?

    Weshalb sollte ein seriöser Arbeitgeber Geld und Zeit in Mitarbeiter investieren und ihnen neue Aufgaben überlassen, aber das nicht auch offiziell festhalten wollen?

    Was ich hier sehe ist kein AN-Problem.

    Ein Beispiel:

    AN ist in der Produktion tätig. AN zeigt aber interesse an Arbeitsvorbereitungs-Tätigkeiten. AG braucht sowieso jemanden für die AV, also bekommt AN entsprechende Fortbildungen, die der AG bezahlt. Sämtliche Schulungsnachweise werden direkt an die Personalabteilung des Betriebs gesendet und "verschwinden" dort. Nach mehreren Monaten, diversen Schulungen und entsprechender Einarbeitung wechselt AN in die Arbeitsvorbereitung und arbeitet dort mehrere Jahre.

    Nur: Offiziell ist AN nach wie vor ein Mitarbeiter der Produktion, da niemand jemals festgehalten hat, dass AN nun auch Arbeitsvorbereitung macht.

    Solange die Situation für AN und AG soweit in Ordnung ist (ist sie bei Ernestae aber nicht), passt alles.

    Aber AN hat definitiv ein Problem, wenn es eben nicht mehr ganz rund läuft - man kann die Tätigkeit bei Bewerbungen zwar angeben, aber nicht belegen. Und auch im Fall einer Arbeitslosigkeit wird das Amt nun nach Produktionsstellen suchen, ungeachtet der AV-Tätigkeit.

    Und es gibt einen einfachen Grund, weshalb AG sich bei diesem Beispiel dagegen wehrt, den Wechsel in die AV offiziell zu machen: Mitarbeiter in der Produktion werden in einer geringeren Lohnstufe eingruppiert als Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung. Wenn der Chef dem neuen AV-Mitarbeiter von sich aus ein paar "Krümel" zuwirft ist das oft günstiger als sich nach den Vorgaben zu richten. Aber das geht eben auch nur, wenn man dafür sorgt, dass der AN keine Chance hat sich dagegen zu wehren - indem man ihn nie offiziell der AV zuordnet.

  8. Avatar von chaos99
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Wenn das alles so völlig fair und unproblematisch ist - weshalb möchte dann niemand offiziell bestätigen, dass Ernestae diesen Job jetzt hat?

    Weshalb sollte ein seriöser Arbeitgeber Geld und Zeit in Mitarbeiter investieren und ihnen neue Aufgaben überlassen, aber das nicht auch offiziell festhalten wollen?
    .
    Was hat das mit "offiziell" zu tun?

    Wenn, wie bei TE, sogar neue Bereiche geschaffen werden, finden doch immer schon im Vorfeld Gespräche statt.
    Da wird Zuständigkeit, Verantwortung, ggf. Gehaltsänderung(!) besprochen.
    Dazu schon vorher der neue Bereich definiert, Ziele für die Firma und die Einbindung in die derzeitige Struktur festgelegt.

    Von all dem ist hier nichts zu lesen.

    Statt dessen die profane Änderung der Stellenbeschreibung.
    Das nenne ich: falsche Prioritäten setzen.

    In meinem Arbeitsleben habe ich immer wieder solche Änderungen erlebt.
    Da stand dann halt etwas Anderes auf meiner Visitenkarte.
    Und Alles stand schön sauber im Arbeitszeugnis.
    Ohne Änderungen der Stellenbeschreibung.
    Egal, ob Konzern oder Privatwirtschaft.

    Vielleicht sollte TE generell ein Gespräch mit der Leitung suchen und sich anhören, wie sein Job und seine Person gesehen werden...im IST und in der Entwicklung.

    All diese Dinge hat TE offensichtlich nicht gemacht in Gesprächen, sonst würde es nicht um diesen Punkt gehen.

    Dieses Ausmalen irgendwelcher anderen Szenarien sind dabei überflüssig.
    Das Problem ist das Denken bei TE.
    Chaos
    .................................................. ....................
    Permanente Nettigkeit ist ein Symptom. (Dr. House)


  9. Registriert seit
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Wie zeigt sich denn das "zu viel"? Musst du viele Überstunden machen um alles zu schaffen?

  10. Avatar von agathe13
    Registriert seit
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    AW: Aufgaben, die nicht in Stellenbeschreibung sind, liegen lassen

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ein Beispiel:

    AN ist in der Produktion tätig. AN zeigt aber interesse an Arbeitsvorbereitungs-Tätigkeiten. AG braucht sowieso jemanden für die AV, also bekommt AN entsprechende Fortbildungen, die der AG bezahlt. Sämtliche Schulungsnachweise werden direkt an die Personalabteilung des Betriebs gesendet und "verschwinden" dort. Nach mehreren Monaten, diversen Schulungen und entsprechender Einarbeitung wechselt AN in die Arbeitsvorbereitung und arbeitet dort mehrere Jahre.

    Nur: Offiziell ist AN nach wie vor ein Mitarbeiter der Produktion, da niemand jemals festgehalten hat, dass AN nun auch Arbeitsvorbereitung macht.

    Solange die Situation für AN und AG soweit in Ordnung ist (ist sie bei Ernestae aber nicht), passt alles.

    Aber AN hat definitiv ein Problem, wenn es eben nicht mehr ganz rund läuft - man kann die Tätigkeit bei Bewerbungen zwar angeben, aber nicht belegen.
    Belegen ist zunächst mal auch nicht nötig, weil bei Bewerbungen aus ungekündigter Position es ganz normal ist, dass man kein Zeugnis des aktuellen Arbeitgebers hat.

    Und auch im Fall einer Arbeitslosigkeit wird das Amt nun nach Produktionsstellen suchen, ungeachtet der AV-Tätigkeit.
    Wo genau guckt ein Mitarbeiter der Arbeitsagentur denn hinein, um zu sagen, für welche Tätigkeiten der Arbeitslose vermittelt werden soll? Nach meinem Wissen übernimmt er einfach die Angaben des Arbeitssuchenen.

    Und es gibt einen einfachen Grund, weshalb AG sich bei diesem Beispiel dagegen wehrt, den Wechsel in die AV offiziell zu machen: Mitarbeiter in der Produktion werden in einer geringeren Lohnstufe eingruppiert als Mitarbeiter in der Arbeitsvorbereitung. Wenn der Chef dem neuen AV-Mitarbeiter von sich aus ein paar "Krümel" zuwirft ist das oft günstiger als sich nach den Vorgaben zu richten. Aber das geht eben auch nur, wenn man dafür sorgt, dass der AN keine Chance hat sich dagegen zu wehren - indem man ihn nie offiziell der AV zuordnet.
    GEhaltsverhandlungen kann man immer führen und sollte es, wenn die Aufgaben sich ändern, sogar unbedingt.
    "Never take things personally. [...] Always give the benefit of doubt, until evidence to the contrary. Never assume malice. We are all going through things and you never know the inner battles some of us fight, so it‘s best to check your ego at the door.“

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