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  1. Registriert seit
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Die Befürchtung einiger, dass das nur in ganz ganz ganz seltenen Ausnahmefällen mal gemacht wird, scheint also zumindest regional nicht zuzutreffen.
    Ich glaube, das hast du falsch verstanden...
    Es ist absolut Usus. Für 1 Tag zurück und für Patienten, die man "kennt" - die also nicht alle 4 Wochen immer Freitags oder Montags Migräne hatten. Und es ist ein absoluter Graubereich. Der Arzt nimmt das auf seine Kappe.
    Es gibt keinen Anspruch, dass er das tut und es gibt keine "Regel". Der Hausarzt macht das aus Kulanz, wenn du so willst.

    Viele Hausärzte sind kulant. Viele Patienten sind aufrichtig.

    Wie gesagt, es ist Usus. Es ist Kulanz. Anspruch oder Regel gibt es nicht. Ich habe den Link von dir gelesen - dennoch kann ein Arzt das auch ohne weiteres ablehnen. Du kannst dich dann nicht auf irgendwelche Internet "Richtlinien" berufen. Du kannst nur den Arzt wechseln.


  2. Registriert seit
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Regionales Beispiel.... ;-)

    Bei meinem Mann funktioniert es mit dem Rückdatieren oder Krankmeldung „auf Anruf“ problemlos. Den Zettel habe ich dann unter Vorlage der Karte abgeholt. Unser gemeinsamer Hausarzt und seine Mitarbeiterinnen kennen ihn, seit er die Windel abgelegt hat. Das war z.B. sehr hilfreich bei seinem Pfeifferschen Drüsenfieber - da hätte er es niemals in die Praxis geschafft.

    Ich muss jedoch vorstellig werden. Warum? Weil er mich wiederum nur alle Jubeljahre sieht (ein Hoch auf mein Immunsystem).

    Stichwort Vertrauen.


  3. Registriert seit
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Dass jetzt für regionaltypisch zu erklären, weil Du 3-4 Kollegen befragt hast, halte ich für übertrieben.
    Stimmt, aber jedenfalls scheint die Variante, die ich ja vorher schon ergoogelt hatte, bekannt zu sein.


  4. Registriert seit
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Ich glaube, das hast du falsch verstanden...
    Es ist absolut Usus. Für 1 Tag zurück und für Patienten, die man "kennt" - die also nicht alle 4 Wochen immer Freitags oder Montags Migräne hatten. Und es ist ein absoluter Graubereich. Der Arzt nimmt das auf seine Kappe.
    Es gibt keinen Anspruch, dass er das tut und es gibt keine "Regel". Der Hausarzt macht das aus Kulanz, wenn du so willst.

    Inwiefern macht er das "auf seine Kappe", wenn es doch eine bundesweite Regelung gibt, dass er das zumindest darf?

    Klar muss er nicht, das sehe ich auch, aber ich sehe jetzt nicht wo er sich selbst in Gefahr begibt wenn er es tut.

    Wie gesagt, es ist Usus. Es ist Kulanz. Anspruch oder Regel gibt es nicht. Ich habe den Link von dir gelesen - dennoch kann ein Arzt das auch ohne weiteres ablehnen. Du kannst dich dann nicht auf irgendwelche Internet "Richtlinien" berufen. Du kannst nur denArzt wechseln.

    Seufz....wer beruft sich denn schon in der Praxis auf Regeln und Richtlinien?
    Geändert von Saetien2 (11.02.2020 um 18:59 Uhr) Grund: Zitat korrigiert

  5. Avatar von Vienna__
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Schlussendlich gibt es genug Rechtsprechung zu dem Thema - kann man alles auch nachlesen. Es ist ja kein Sachverhalt - im Gegenteil - was noch nie ausgeurteilt wurde.


  6. Registriert seit
    05.09.2018
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Echt?

    Also klar, wenn es einer übertreibt.....aber sowas landet doch vermutlich nicht beim allerersten Mal vor Gericht?

    Und wenn das ganze mehrfach vorkommt ist es ja schon nicht mehr vergleichbar.


  7. Registriert seit
    20.05.2016
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    AW: Wie funktioniert das eigentlich rein technisch bei Krankheit

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Echt?

    Also klar, wenn es einer übertreibt.....aber sowas landet doch vermutlich nicht beim allerersten Mal vor Gericht?

    Und wenn das ganze mehrfach vorkommt ist es ja schon nicht mehr vergleichbar.
    ... das nennt man „Case Law“ - findet sich häufig im Arbeitsrecht. Die entsprechende Gesetzespassage deckt ja nicht alle Eventualitäten ab. Irgendwann zieht dann irgendwer vor Gericht, und was das Gericht dann urteilt, ist eine „Richtschnur“ für ähnlich gelagerte Fälle, ohne dass es ein parlamentarisch verabschiedetes Gesetz wäre.
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