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  1. Registriert seit
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    Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Hallo,

    was bevorzugt ihr?

    Ich hatte bisher beides. Meiner natürlich nicht repräsentativen Erfahrung nach sind Frauen als direkte Führungskräfte weniger lobend, mehr verbissen und unentspannter. Sicherlich sind das Einzelfälle. Aber ich werde bei meinem künftigen Job auf eine männliche Führungskraft achten.
    Auch habe ich bei Recherchen gefunden wonach angeblich Frauen auch eher männliche Führungskräfte wollen.

    Versteht mich nicht falsch. Ich finde es wichtig und richtig, dass Frauen in Führungspositionen sind.

    Wie seht ihr das?

  2. Moderation
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Ich hatte schon beides. Generell komme ich beruflich besser mit Frauen aus, privat besser mit Männern. Am besten gearbeitet hab ich tatsächlich in rein weiblichen Teams mit weiblicher FK. Sehr konstruktiv und freundlich, gar keine Rangeleien.

    Die wenigen echten Psychos, die mir im Berufsleben begegnet sind, waren alles Männer in hohen Positionen.
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

    Moderation in den Foren "Rund um den Job", "Rund ums Eigenheim", "Fehlgeburt" und "Wissenschaft und Umweltschutz"


  3. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen

    Die wenigen echten Psychos, die mir im Berufsleben begegnet sind, waren alles Männer in hohen Positionen.
    Es heißt ja nicht umsonst, dass in Toplevel Positionen oft Psychopathen sitzen. Deren Fähigkeiten eignen sich gut für solche Stellen bzw. um dort hin zu kommen. Und da Frauen prozentual viel weniger dort vertreten sind, ist es auch nicht überraschend, dass sie insoweit nicht so heraus stechen.

    grundsätzlich ist das ja eine Frage der individuellen Persönlichkeit und nicht des Geschlechts, mit wem man gut kann. Mich interessiert, ob ihr spezifische Erfahrungen habt, die ihr auf das Geschlecht eurer FK bezieht.

  4. Moderation
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Mit den Psychopathen ist es genau andere rum: Diese Stellen ziehen sie magisch an, auch wenn sie die Fähigkeiten nicht haben.

    Ansonsten kann ich immer nur individuell sprechen. Ich hatte bisher nur eine Handvoll direkte Führungskräfte, das ergibt keine statistisch auswertbare Erkenntnis. Zwei der fünf männlichen FK, die ich hatte, waren Blender (groß tun, sich toll fühlen, nix gebacken kriegen). Bei den Frauen war kein Blender dabei. Vielleicht ist Blenden tatsächlich eher eine männliche Eigenschaft?
    Always be a little kinder than necessary. – James M. Barrie

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  5. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von Cariad Beitrag anzeigen
    Mit den Psychopathen ist es genau andere rum: Diese Stellen ziehen sie magisch an, auch wenn sie die Fähigkeiten nicht haben.

    Ansonsten kann ich immer nur individuell sprechen. Ich hatte bisher nur eine Handvoll direkte Führungskräfte, das ergibt keine statistisch auswertbare Erkenntnis. Zwei der fünf männlichen FK, die ich hatte, waren Blender (groß tun, sich toll fühlen, nix gebacken kriegen). Bei den Frauen war kein Blender dabei. Vielleicht ist Blenden tatsächlich eher eine männliche Eigenschaft?
    Doch, auch Fähigkeiten wie Skrupellosigkeit, Egozentrik und Narzissmus sind gut geeignet, um stark aufzusteigen. Unsichere Hascherl wird niemand zum Vorstandsvorsitz befördern. Das ist zu differenzieren von den fachlichen Fähigkeiten. Ob das gut ist oder nicht, ist damit nicht wertend gesagt.

    Ich würde dir allerdings zustimmen, dass tendenziell mehr Männer Blender zu sein scheinen.

  6. Avatar von Roundabout
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Bei ca 75% der männlichen Vorgesetzten, die ich bisher hatte (9 oder 10) war es tatsächlich so, dass junge, weibliche, mädchenhaft wirkende und "liebschauende" Kolleginnen mehr Vorteile hatten, als der Rest der Belegschaft. Umgekehrt ist mir dieses Phänomen nicht begegnet.
    Bei weiblichen Vorgesetzten habe ich mehr Wertschätzung und Fairness erfahren. Und eine größere Bereitschaft, gemeinsam Lösungen zu finden, anstatt stur Vorgaben durchzusetzen, seien sie auch noch so unsinnig. Das war dann eher wieder bei den Herren so.
    Wenn ich nur darf, wenn ich soll, aber nie kann, wenn ich will, dann mag ich auch nicht, wenn ich muss. Wenn ich aber darf, wenn ich will, dann mag ich auch, wenn ich soll, und dann kann ich auch, wenn ich muss. Denn die können sollen, müssen wollen dürfen.

    "Es gibt zwei Wege aus der Dunkelheit. Entweder Du machst Licht, da wo Du bist, oder Du gehst in die Sonne."

  7. Avatar von Sariana
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Ab welchem Level ist für dich jemand (m/w/d) eine Führungskraft?
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)


  8. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Wenn jemand eine Abteilung leitet. Mir geht es konkret um das Verhältnis zum/zur eigenen Vorgesetzten. Je nach Position ist das mal der Teamleiter, mal Abteilungsleiter, mal C-Level.

    Dass Frauen öfter nach Lösungen suchen statt ihren Stiefel durchzuziehen ist mir auch positiv aufgefallen. Ich arbeite auch gern in weiblichen Teams, so ist es nicht. Wobei ein gewisses Konkurrenzdenken und Ausbooten auch da vorkommt.

  9. Avatar von Sariana
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    Wenn jemand eine Abteilung leitet. Mir geht es konkret um das Verhältnis zum/zur eigenen Vorgesetzten. Je nach Position ist das mal der Teamleiter, mal Abteilungsleiter, mal C-Level.

    Dass Frauen öfter nach Lösungen suchen statt ihren Stiefel durchzuziehen ist mir auch positiv aufgefallen. Ich arbeite auch gern in weiblichen Teams, so ist es nicht. Wobei ein gewisses Konkurrenzdenken und Ausbooten auch da vorkommt.
    Dann musst du dich selbstständig machen ... aber dann hast du noch mehr Konkurrenz im Nacken, musst um Aufträge kämpfen, ggf. Kunden bedienen, die unangenehm sein können, hast unter Umständen keine geregelten Arbeitszeiten und bist allein auf weiter Flur. Du hast keinen bezahlten Urlaub, Krankheitszeiten musst du vom Erwirtschafteten überbrücken, zahlst Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung vom versteuerten Geld.

    Du hast Erfahrungen aus wievielen Anstellungen?
    Liebe ist nicht weil ... sondern trotz und obwohl.
    (Gabriele Krone-Schmalz)


  10. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von Sariana Beitrag anzeigen
    Dann musst du dich selbstständig machen ... aber dann hast du noch mehr Konkurrenz im Nacken, musst um Aufträge kämpfen, ggf. Kunden bedienen, die unangenehm sein können, hast unter Umständen keine geregelten Arbeitszeiten und bist allein auf weiter Flur. Du hast keinen bezahlten Urlaub, Krankheitszeiten musst du vom Erwirtschafteten überbrücken, zahlst Kranken-, Renten- und Arbeitslosenversicherung vom versteuerten Geld.

    Du hast Erfahrungen aus wievielen Anstellungen?
    Der Sinn deines Beitrages im Kontext meiner klar formulierten Frage erschließt sich mir leider nicht.

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