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  1. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Stimmt in dieser Absolutheit doch auch nicht. Ich arbeite - weit gefasst - in einer Behörde, und hier geht es genau so zu, jedenfalls in meinem direkten Umfeld.
    Vor oder hinter dem Schreibtisch?
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" Coronavirus und...Userin

  2. Inaktiver User

    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Sowohl als auch. Der handfeste Chef kann kräftigen Gegenwind vertragen. Vorteil: Hier wird nicht taktiert oder hinter dem Rücken agiert, hier weiß jeder jederzeit, woran er ist. Das ist einfach wunderbar.


  3. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Zitat Zitat von AE90 Beitrag anzeigen
    . Meiner natürlich nicht repräsentativen Erfahrung nach sind Frauen als direkte Führungskräfte weniger lobend, mehr verbissen und unentspannter. Sicherlich sind das Einzelfälle. Aber ich werde bei meinem künftigen Job auf eine männliche Führungskraft achten.
    Auch habe ich bei Recherchen gefunden wonach angeblich Frauen auch eher männliche Führungskräfte wollen.

    Versteht mich nicht falsch. Ich finde es wichtig und richtig, dass Frauen in Führungspositionen sind.

    Wie seht ihr das?
    Ich sehe im Wesentlichen, dass deine Aussagen nicht zusammen passen: „nichtrepräsentativ“ - „Einzelfälle“ - „werde zukünftig darauf achten, dass...“

    Darauf einen Karriereplan aufzubauen, ist vermutlich nicht so erfolgversprechend. Zumal - wie schon angesprochen - Vorgesetzte ganz schnell wechseln können.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)


  4. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Ich habe eher die Erfahrung gemacht, dass an männliche und weibliche Vorgesetzte unterschiedliche Erwartungen gestellt werden und gleiches Verhalten unterschiedlich bewertet wird.
    Konkret: was bei männlichen Chefs als durchsetzungsstark und zielstrebig gilt, wird bei Frauen oft als egoistisch und zickig bewertet.
    An mich wurde als Vorgesetzte häufig die Erwartung herangetragen "mütterlich" zu reagieren und insbesondere bei Fehlverhalten Verständnis zu zeigen: " Sie als Frau drücken da doch sicher ein Auge zu"

    Eine gute Freundin von mir, Übersetzerin, hat schon häufig als Sekretärin gearbeitet, ausschließlich für männliche Chefs.
    Ein gutes Jobangebot mit weiblicher Vorgesetzten hat sie ausgeschlagen mit der Begründung: "Ich würde niemals für eine Frau Kaffee kochen." 🤦*♀️
    Ich hatte in Jahrzehnten immer weibliche und männliche Assistenten, die damit keine Probleme hatten, allerdings war es für mich auch immer selbstverständlich, einem Azubi, der die Hände voll hatte, die Tür aufzuhalten.
    Ich muss zugeben, dass ich als immer berufstätige Mutter dreier Kinder immer sehr viel Verständnis für Mütter hatte und bei diesen Mitarbeiterinnen wohl kompromissbereiter war als manch anderer Chef.
    Ich hatte immer nur männliche Vorgesetzte (Vorstände), und die waren sehr unterschiedlich, teilweise fachlich und menschlich sehr kompetent, teilweise weniger.
    Ich denke, das hängt mehr vom Charakter und von der Persönlichkeit ab als vom Geschlecht.


  5. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Hm, kann ich gar nicht sagen.

    Mein Lieblingsvorgesetzter war männlich, fachfremd, hat mich ins kalte Wasser geworfen, einfach machen lassen und trotzdem irgendwie manchmal mit den negativen Gerede bzgl. rote Zahlen und schlechten Prognosen beängstigt.

    Ich hatte schon gute männliche Vorgesetzte und gute weibliche Vorgesetzte. Meine vorletzte Chefin war auch super, die ist klar, direkt und lässt dich machen. Da wusste man wo man dran ist.

    Ich kanns auch nicht am Alter festlegen. Ich hatte schon jüngere Vorgesetzte, die ich so super fand und genauso jüngere oder gleichaltrige Vorgesetzte, wo ich mir dachte, wie soll ich da arbeiten, nur eigene Ideen als Vorgabe, nur abarbeiten, keine Infos und beim Chef-Chef schleimen.

    Und ich hatte auch ganz furchtbare männliche Chefs, die dauernd herum geschrien haben und sehr emotional waren, die taten mir sehr leid. Oder eben auch solche, die Dinge nie zu Ende bringen und irgendwo gefühlt in ner manischen Phase gelebt haben mit extremen Aufstiegsambitionen, so koste was wolle.

    Charakter und Führungsstil machen da bei mir mehr aus.


  6. Registriert seit
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Leider bisher von 4 weiblichen Vorgesetzten nur eine gute gehabt, der Rest war intrigant "Ihre Kollegin hat übrigens über sie gesagt...", krass verbissen (Typ keine Familie und nur Karriere oder noch schnell mit Mitte 40 Kind bekommen und alle mussten Rücksicht nehmen) und hat Dinge immer arg ins Persönliche gezogen und Dinge nicht mehr sachlich betrachtet.

    Aktuell nun männlicher Vorgesetzter, der zwar transparent und fair agiert, aber lieber mit seinen Buddies Bier trinken geht und uns Damen dazu natürlich auch nicht einlädt.

    Was ist nun besser? Zickenterror oder Abstellgleis? Vertrauensvolle Zusammenarbeit geht anders ….

  7. Avatar von Arliss
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    3

    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Das ist meines Erachtens sehr abhängig von der Persönlichkeit, weniger vom Geschlecht.

    Der beste Chef, den ich jemals hatte, war ein Mann - unautoritär, anspruchsvoll aber ermutigend und freigiebig mit Anerkennung, und fähig, eine perfekte Teamwork-Atmosphäre herzustellen, bei der alle am gleichen Strang gezogen haben. Das Team mochte ihn als Person sehr gern, deshalb haben alle hart gearbeitet, aber der Spass, den wir dabei hatten, hat den Stress mehr als aufgewogen.

    Andere männliche Chefs dagegen... entweder altmodisch arrogant-autoritär ohne motivieren zu können, oder kompetent, aber selbstverliebt und letztendlich unehrlich, oder zwar vordergründig nett aber schmerzhaft wankelmütig, und im Konfliktfall ohne das berühmte Hinterteil in der Hose... Ich stimme einigen meiner Vorrednerinnen hier zu, die Blender waren bei mir immer Männer.

    Ich hatte weibliche Chefs, aber eher "zweite Geigen" nach dem männlichen Chef, und in beiden Fällen zwar super-kompetent, aber entweder überheblich bis zum Mobbing, oder völlig stimmungsgesteuert - heute nett und kollegial, morgen bei schlechter Laune super-kritisch, suchte sich Kleinigkeiten zum richtig aufregen, und an einem schlechten Tag auch aggressiv bis zum Mobbing. Ich kann da (meist...) emotional drüberstehen, aber andere Kolleginnen sind deswegen gegangen oder haben psychische Probleme entwickelt.

    Ich denke, männliche Chefs kämpfen weniger um die eigene Position, sondern sind (begründet oder unbegründet) selbstsicherer und überzeugter, dass sie an der richtigen Stelle sitzen, während manche Frauen aggressiv werden, wenn sie glauben, sich durchsetzen zu müssen, eben weil dieses Selbstbewustsein bei ihnen aufgrund der Sozialisation und der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen eher nicht so ausgeprägt ist.

  8. Avatar von Wiesenblume
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    AW: Männliche vs. weibliche direkte Führungskräfte

    Hatte in meiner fast 30jährigen Laufbahn überwiegend männliche Chefs.

    Hart, ehrlich, fordernd aber auch fördernd. Glasklar in ihren Ansagen. Man wusste, woran man war - klare Worte gelassen ausgesprochen. Das habe ich immer sehr genossen und konnte damit immer super umgehen. Sehr sehr angenehm!

    Die 2 weiblichen Chefs, die ich in dieser Zeit hatte, haben mich für immer " geheilt" was weibliche Chefs betrifft. Sie als Korinthenka**** zu bezeichnen, würde alle Korinthenka *** beleidigen. Wirklich nicht zum Aushalten. Die waren für mich immer vom Typ "Fräulein Rottenmeier" ( Fans vom Kinderbuch "Heidi" wissen vielleicht, was ich meine). Und seeehr aufs Persönliche abzielend. Nervig und anstrengend.

    Nein danke, brauch ich nicht mehr.

    Männliche, durchsetzungsstarke und klare Ansagen liebende Chefs waren dann eher mein Fall.

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