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  1. Registriert seit
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    AW: Drohende betriebsbedingte Kündigung

    Hallo Sasapi,

    Du hast Recht, eine Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft ist nicht kostenlos. Aber ich bin davon ausgegangen, dass dies zu wissen, Allgemeinbildung ist. Und man kann ja auch wieder austreten.

    Beim Preis zum Erstgespräch beim Anwalt kommt m. W. noch die Mehrwertsteuer dazu und dann sinds rund 230 €. Und die Gesprächszeit ist begrenzt (45 min bis eine Stunde). Jede weitere Stunde kostet auch.

    Als Gewerkschaftsmitglied zahlt man meistens 1 % vom Bruttogehalt pro Monat. Man hat zu üblichen Bürozeiten den Gewerkschaftssekretär/in des Fachbereiches oder den/die zuständige Fachbereichsmitarbeiter/in als Ansprechpartner und nach Terminabsprache die Rechtsabteilung der Gewerkschaft oder den Anwalt, der für die Gewerkschaft arbeitet. Und dies ist alles über den Monatsbeitrag abgegolten (und andere Leistungen auch).

    Ob BR, PR oder Gewerkschaft, das alles sind Quellen für Informationen und sleepless, wird sich das rausnehmen, was für sie gut erscheint.


  2. Registriert seit
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    AW: Drohende betriebsbedingte Kündigung

    Das ist zwar richtig, trotzdem ist das, zumindest in momentaner Lage, Geld, was man sparen kann.

    Denn : Wenn die Verhandlungen bereits laufen hat der einzelne Mitarbeiter nicht mehr die Möglichkeit, sehr viel Einfluß zu nehmen. Und die Gewerkschaft auch nicht, wenn sie nicht seitens der BR eingeschaltet wird.

    Da muss man tatsächlich gucken inwieweit sich eine Mitgliedschaft, auch in Hinblick auf Stellenwechsel, Abfindung, noch lohnt.

    Ich kann sagen, dass Vertreter der IG Metall zwar auf der Betriebsversammlung bei uns waren, sich allerdings sehr merkwürdig, inkl. Nichtbeachtung rechtlicher Vorgaben benahmen und dann quasi "von der Arbeitnehmerschaft" des Geländes verwiesen wurden.

    Das mag daran liegen, dass es in den vergangenen Jahren etliche Firmenschliessungen im näheren Umfeld, auch in anderen Branchen, gab, bei denen sich die IG sehr ungünstig verhalten hat.

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Drohende betriebsbedingte Kündigung

    Bei uns spielt die Gewerkschaft in solchen Situationen auch keine Rolle. Nach meinem Eindruck engagieren die sich sowieso nur da, wo sie sowieso viele Mitglieder haben oder irgendeinen Vorteil versprechen. Mag aber je nach Branche anders sein.


  4. Registriert seit
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    AW: Drohende betriebsbedingte Kündigung

    Ich denke, aus meiner Erfahrung heraus - es geht hier ja augenscheinlich nicht um einen Kleinbetrieb. Wenn die Gewerkschaft eine Rolle spielen würde, dann wäre sie längst "im Spiel".

    Fakt ist, der einzelne Arbeitnehmer kann in dieser Lage ausser für sich überlegen, wo und wie es für ihn weitergehen könnte, die Unterlagen auf Vordermann bringen... erstmal nicht viel tun.


  5. Registriert seit
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    AW: Drohende betriebsbedingte Kündigung

    Die Gewerkschaft bietet einen kostenlosen Rechtsschutz für ihre Mitglieder.

    Das ist der einzige Aspekt, der hier noch interessant werden könnte, wenn es keinen anderweitigen Rechtsschutz gibt. Ich glaube, deshalb kam der Vorschlag.

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