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  1. Registriert seit
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Gast137 Beitrag anzeigen
    Aufgaben Projekt Manager
    - Akquisetätigkeiten Telefon und E-Mail
    - Messebesuche
    - Analysen zu BIP Wachstum, Branchenentwicklungen, Unternehmenswachstum
    - Datenbankpflege
    - Praktikantenanleitung + Aufgabenverteilung
    Das würde in dieser Darstellung niemals jemand als Projektmanagement werten; das ist eine Junior-Position. Ich sehe auch nicht die riesige Verantwortung da, wenn das alles ist, was tatsächlich gemacht wird.

    Ich hatte in meinem zweiten Job mit anderthalb Jahren Berufserfahrung (nach Studium und Promotion) Projekte mit mittlerem 6-stelligem Umsatz und fiesen Vertragsstrafen zu managen und musste dafür diverse Projektmanagement-Zertifizierungen machen (pmp usw). Da kann man dann mal von Verantwortung sprechen, und das hätte ich nicht für 3.000 Flocken brutto gemacht.

    Lieber TE, wir drehen uns hier im Kreis - du regst dich über was auf, das du gar nicht abschließend beurteilen kannst, denn a) ist es nicht dein eigener Job und b) hast du noch nicht viel Erfahrung am Arbeitsmarkt oder warst bisher ausschließlich im Tarifgefüge unterwegs.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)

  2. Avatar von Vienna__
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Gast137 Beitrag anzeigen
    Kollege A, Masterabschluss in Wiwi inklusive Auslandaufenthalte, 3 Fremdsprachen, keine Berufserfahrung verdient in Unternehmen xy 3000 Brutto auf einer Vollzeitstelle als Projekt Manager

    Kollege B, Ausbildung, 2 Jahre relevante Berufserfahrung, keine Fremdsprachen verdient im gleichen Unternehmen 3000 Brutto auf einer Teilzeitstelle als Sekretär/ Admin.
    So gesehen in meinem aktuellen Unternehmen. Findet ihr das gerecht?
    Ich verstehe überhaupt nicht, wie man Äpfel mit Birnen vergleichen soll. Daran hakt das Ganze doch schon. Völlig unterschiedliche Berufe. Wie kommst Du auf die Idee, die beiden Berufe zu vergleichen und was hat das Gehalt damit zu tun?


  3. Registriert seit
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Aber eine Junior Position ist doch für den Einstieg ganz in Ordnung - oder nicht?


  4. Registriert seit
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Sasapi Beitrag anzeigen
    Aber eine Junior Position ist doch für den Einstieg ganz in Ordnung - oder nicht?
    Ja klar - aber dann: Junior-Projektmanager statt nur „Projektmanager“. Die Stellenbezeichnung passt nicht.
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  5. Registriert seit
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Die Frage nach Gerechtigkeit oder Verhältnismäßigkeit führt nirgendwo hin. (auch wenn sie sehr menschlich ist).

    Kollege A sollte noch einmal seinen Marktwert ermitteln und ein Gespräch mit dem Vorgesetzten führen. Wenn das nicht zur Zufriedenheit endet, kann er sich am Arbeitsmarkt umsehen. Und: was man nicht am Anfang an Gehalt verhandelt, bekommt man später nur noch mühsam über mehrere Gfhaltsrunden. Aus ungekündigter Stellung kann man in die ersten Gespräche ruhig etwas sportlicher gehen, um zu sehen, wo der eigene Marktwert bzw. die Schmerzgrenze liegt.

    Wenn niemand mehr als die 3000 zahlen will, ist das eben das, was man am Arbeitsmarkt wert ist. Dann kann man mit dem jetzigen Gehalt seinen Frieden machen.

  6. Avatar von Lizzie64
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Ich weiß nicht, ob ich es vielleicht übersehen habe, hatte ja weiter oben nach der Gegend gefragt.

    3000 in München sind nicht zu vergleichen mit 3000 in Osnabrück.
    dadadadiamoisongdesisahoidaso!

    Der Neoliberalismus lässt die Gehirne der Jungen großflächig verschimmeln.
    Henning Venske

  7. Avatar von Vienna__
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Lizzie64 Beitrag anzeigen
    Ich weiß nicht, ob ich es vielleicht übersehen habe, hatte ja weiter oben nach der Gegend gefragt.

    3000 in München sind nicht zu vergleichen mit 3000 in Osnabrück.
    Es ist doch heutzutage ein Leichtes, die durchschnittlichen Gehälter zu erfahren mit den entsprechenden Faktoren, wie Ort etc. pp.

    Ich glaube, hier geht es um was Anderes. Es ist - wie gesagt - müsig, zwei völlig unterschiedliche Berufe zu verschmischen.

    Mmn.: Wenn man nicht zufrieden ist, mit dem Job und Gehalt, sollte man sich einfach nach etwas Neuem umschauen. Nicht mehr und nicht weniger.

    Solche Gedankengänge wie im EP die führen m.E. zu gar nichts auf Dauer. Es ist schlichtweg die Entscheidung des AG, was er seinen Angestellten bezahlt, die ja auch den Vertrag entsprechend unterschrieben haben. Und solange dies arbeitsrechtlich alles i.O. ist, geht das auch keinen etwas an, wer was in welcher Position verdient. Je nach Größe des Unternehmens, kann man noch vom Auskunftsersuchen Gebrauch machen. Passt aber ja nicht hier bei dem Thema, da es um völlig unterschiedliche Berufe geht.


  8. Registriert seit
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Convallaria Beitrag anzeigen
    Echt? Habe ich andere Erfahrungen (bin auch Wiwi, allerdings anderer Abschluss). Ich sehe den Marktwert im Durchschnitt deutlich höher, wobei das von zig Faktoren (Uni vs FH, Branche, einschlägige Praktika etc.) abhängig ist.
    Deine anderen Erfahrungen könnten auch darin begründet sein, dass Du primär mit Deiner Persönlichkeit überzeugt hast und nicht mit dem Wiwi-Abschluss.

    Ich meinte das mit dem kaum vorhandenen Marktwert eines frischgebackenen Wiwi-Masters so:

    Es gibt Studienfächer, da lernt man Dinge, die man im Beruf sofort 1:1 umsetzen kann: Ein Jurist wendet Paragraphen an, ein Lehrer unterrichtet das studierte Fach, ein Zahnarzt führt die gelernten Handgriffe aus, ein Informatiker programmiert, etc. Gemein ist diesen Fächern auch, dass man ohne sie die jeweiligen Berufe gar nicht ausüben könnte. (Um z.B. als Anwalt zu arbeiten, muss man Jura studiert haben.)

    Und es gibt Studienfächer, da lernt man auch viel, das aber im Berufsleben allenfalls indirekt anwendbar ist, und v.a. auch keine notwendige Bedingung für die Ausübung von den infragekommenden Berufen ist.
    Bspp.: Geistes- und Sozialwissenschaften, Wiwi, Sprachwissenschaften, ...

    Meine Anmerkung richtete sich an den TE und Wolfgang, die offenbar glauben, die Arbeitswelt wartet nur auf einen Wiwi-Master.
    Worauf Arbeitgeber warten sind junge Leute, die Engagement, Flexibilität und Durchhaltevermögen mitbringen, v.a. angesichts der Volatilität in der heutigen Arbeitswelt. Ein Uniabschluss ist da nur ein notwendiges, keinesfalls ein hinreichendes Kriterium für einen Marktwert.
    The sky is always blue above the clouds.

  9. Avatar von Sneek
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Galah4 Beitrag anzeigen
    Bspp.: Geistes- und Sozialwissenschaften, Wiwi, Sprachwissenschaften, ...
    Dass Du Wirtschaftswissenschaften in eine Schublade mit Geisteswissenschaftlern packst, ist schon originell...

    Ich halte das zur Diskussion stehende Gehalt für eher niedrig, aber die Stelle klingt auch ziemlich niederschwellig.

    Außerdem geht es hier gar nicht um einen Marktvergleich, sondern einen innerbetrieblichen.

  10. Avatar von Madiba
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    AW: Wie viel Gehaltsunterschied ist gerechtfertigt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Man kann so argumentieren, wenn einem nicht am Betriebsfrieden und einem soliden Personalstamm gelegen ist.

    Als Bewerber durchblickt man kaum die bestehenden Entgeltstrukuren und wenn einem schon während der Gehaltsverhandlungen deutlich signalisiert wird, dass im Unternehmen Sparen angesagt ist, dann wird man eher weniger am Gehalt drehen wollen. Zumindest, wenn man den Job will oder braucht.
    Es ist gut, dass Du das schreibst...
    Denn insbesondere wenn es um Tätigkeiten geht, die vergleichbar sind, finde ich es schon ein bisschen billig, die Verantwortung mit einem lapidaren ' selbst schuld, hast halt schlecht verhandelt' ausschließlich an den Mitarbeiter zu verteilen.

    Weiß ich aus früherer leidvoller Erfahrung.. Ist nicht schön, wenn in einer Abteilung 3 Personen die gleichen Aufgaben und ungefähr gleich lange Betriebszugehörigkeit haben, ähnlich qualifiziert sind, und alle höchst unterschiedlich viel verdienen. Und das in einem Großkonzern..
    ♥ Öffnet die Herzen, herzt die Öffnungen! ♥

    Nitwit! Blubber! Oddment! Tweak!
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