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  1. Registriert seit
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Achso: bei meinem alten Job habe ich knapp 3 Jahre gearbeitet und bin seit 5 1/2 Jahren im Arbeitsleben.

  2. Inaktiver User

    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Zitat Zitat von Sunako Beitrag anzeigen
    Hallo Tinkerbell,

    Vielen Dank für deine lieben Worte!

    Den Job hätte ich ohne den Druck etwas neues zu finden wahrscheinlich nicht angenommen. Es ist nicht sehr weit entfernt von dem was ich vorher gemacht habe, aber vom Umfeld stressiger und mit mehr Kundenkontakt (Projektmanagement) zu etwas schlechteren Konditionen. Allerdings habe ich nun einen sehr kurzen Arbeitsweg.
    Ich hatte von einem Unternehmen eine Anfrage bekommen, das ich sehr interessant finde, aber erst nachdem ich den Vertrag schon unterschrieben hatte. Evtl. bewerbe ich mich in der Probezeit oder nach 2 Jahren dort, falls es mir doch gut gefällt.

    :-/
    So, wie es sich anhört, hast du nicht das große Problem, etwas neues zu finden. Ich würde ganz klar die Priorität auf mein Gesundwerden richten.

    Zumal du Kundenkontakt erwähnst. Ich stelle es mir nicht einfach vor, mit Gesichtslähmung und entsprechend fehlender Mimik da souverän zu wirken. Der Stress ist vorprogrammiert. Selbst wenn du angibst, die Lähmungen bessere sich mittlerweile, fühlst du dich psychisch sehr angeschlagen. Wenn die Ursache der Lähmung psychisch ist, fördert das nicht die Genesung.

    Den Arbeitgeber, der dir noch ewig dafür dankbar sein wird, dass du für ihn deine Gesundheit aufs Spiel setzt, gibt es nicht.

  3. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Ich würde auch die Priorität auf die Genesung legen. Eine Arbeitsstelle lässt sich ersetzen, Gesundheit nicht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Gesichtslähmung (auch?) psychische Ursachen hat. Da wäre es bestimmt besser, wenn du mit deinem jetzigen Arbeitsplatz erstmal richtig abschließt. Das hast du ja auch selbst ein wenig in der Hand, wenn ihr euch nächste Woche einigt, dann sollte ein wichtiger Schritt getan sein. Lass dich krankschreiben, melde dich beim Arbeitsamt und informiere baldmöglichst deinen neuen AG und bitte ihn um ein neues Startdatum am 1. März. Du wirst doch sicher etwas gespart haben, damit du die Differenz zum Geld von der Krankenkasse überbrücken kannst.

    Dem AG ist das auf diese Weise sicher auch lieber. Wenn ich du wäre und Kundenkontakt hätte, hätte ich jedenfalls mit einer Gesichtslähmung nicht mein Auftreten, weil mich das verunsichern würde. Aber für den ersten Eindruck gibt’s eben keine zweite Chance, das würde mich zudem verunsichern. Was meinst du?
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .
    Geändert von BlueVelvet06 (02.01.2020 um 12:49 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Eine Arbeitsstelle lässt sich ersetzen, Gesundheit nicht. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Gesichtslähmung (auch?) psychische Ursachen hat. Da wäre es bestimmt besser, wenn du mit deinem jetzigen Arbeitsplatz erstmal richtig abschließt. Das hast du ja auch selbst ein wenig in der Hand, wenn ihr euch nächste Woche einigt, dann sollte ein wichtiger Schritt getan sein. .
    Ist aber die Frage, was Henne und was Ei ist. Die beste Möglichkeit, das Ärgernis mit dem alten Job aus der Welt zu schaffen, ist doch eine spannende neue Herausforderung. Wie gesagt, ich würde da eher positiv in die Zukunft gucken.

    Allerdings würde ich der TE raten, das Thema „Resilienz“ mal ganz oben auf die Prio-Liste zu setzen. Letztlich sind Gesichtslähmung und Tinnitus Symptome, die Ursachen liegen woanders.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)


  5. Registriert seit
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Ja, die Sache mit dem Kundenkontakt macht mir auch große Sorgen. Ich habe mich seit Anfang Dezember nicht mal mit meinen Freunden getroffen, weil ich mich geschämt habe. Inzwischen kann ich wieder normal reden und essen, daher ist das OK, aber bei Kunden souverän auftreten, die man nicht kennt, das ist für mich gerade nicht wirklich vorstellbar.
    Da sollte ich die Karten wahrscheinlich auch ehrlich auf den Tisch legen beim neuen AG.

  6. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Ist aber die Frage, was Henne und was Ei ist. Die beste Möglichkeit, das Ärgernis mit dem alten Job aus der Welt zu schaffen, ist doch eine spannende neue Herausforderung. Wie gesagt, ich würde da eher positiv in die Zukunft gucken.
    Das mag sein, dann kann sie immer noch anrufen und sagen, dass es ihr wieder bombig geht und ob sie nächste Woche kommen kann. Andersrum aber nicht. Du weißt doch selbst, wie das ist, wenn das Auftreten ein wichtiger Teil des Jobs ist. Eine Gesichtslähmung ist ja was anderes als ein angeknackstes Bein oder so.

    Allerdings würde ich der TE raten, das Thema „Resilienz“ mal ganz oben auf die Prio-Liste zu setzen. Letztlich sind Gesichtslähmung und Tinnitus Symptome, die Ursachen liegen woanders.
    Eben. Wenn sie den Arbeitsbeginn auf den 1.3. schiebt und nächste Woche damit anfangen kann, das alte Arbeitsverhältnis wirklich hinter sich zu lassen, hat sie Zeit und auch Nerven dafür, sich zu fragen, wie beides zusammenhängt und was sie tun kann, um (noch?) widerstandsfähiger zu werden.

    Aber im Endeffekt muss sie sich selbst einschätzen.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .


  7. Registriert seit
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen


    Eben. Wenn sie den Arbeitsbeginn auf den 1.3. schiebt.
    Da wäre ich als AG aber „not amused“ - du meintest den 1.2., oder? Wenn wir vom 1.3. reden, würde ich als AG eher noch mal jemand anderen suchen.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
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  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Von mir aus auch den 15.2., das wäre dann vier Wochen später, sie sollte ja am 16.1 anfangen. Ich bin davon ausgegangen, dass es sich um einen Job handelt, in dem man lieber auf die Richtige wartet und sie das aufgrund ihrer Branchenerfahrung ist. Wenn sie jetzt sofort eine neue Suche anfingen, hätten sie realistischerweise vor März, eher dem 1.4, auch keinen neuen MA.

    Wo ich eher „not amused“ wäre, ist die Überlegung, sich noch während der Probezeit woanders zu bewerben, wie sie schreibt.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .

  9. Inaktiver User

    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Da wäre ich als AG aber „not amused“ - du meintest den 1.2., oder? Wenn wir vom 1.3. reden, würde ich als AG eher noch mal jemand anderen suchen.
    Bleibt abzuwägen. Der neue AG ist wohl auch nicht erpicht darauf, eine angeschlagene neue Kraft, die möglicherweise gleich in den Krankenstand geht, zu empfangen. Da wäre es aus meiner Sicht besser, die Neue erst mal gesund werden zu lassen, ohne dass ich für sie Verantwortung übernehmen muss. Bis 01.03. wird sich kaum jemand neues gefunden haben.

    Wie gesagt, diese Dinge passieren, Menschen werden krank, Arbeitgeber wissen das und je mehr Stress sich alle machen, desto weniger kommt dabei raus.


  10. Registriert seit
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    AW: Kündigung, neuer Job und Gesichtslähmung

    @Sunako

    Ich wünsche dir gute Besserung.

    ICH würde auf alle Fälle erst schauen, dass ich gesund werde.

    ich habe aufgrund dessen, was ich von dir hier lesen nicht das Gefühl, dass du derzeit dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen solltest. Ich denke auch nicht, dass du derzeit arbeitsfähig bist.

    Lass dich krank schreiben.

    Reha: welche Reha die DRV genehmigt und welche nicht, wird wohl immer Geheimnis der DRV bleiben

    Ich würde auf alle Fälle - gerade in Anbetracht der vermuteten Ursache der Lähmung - versuchen, eine psychosomatische Reha zu beantragen. Und wenn die abgelehnt wird (wird sie...), dann lege Widerspruch ein. Aber geh das an. Warum auch nicht im übrigen ?
    Aus vorauseilender Bravheit? Um der DRV keine Arbeit zu machen?

    Suche dir ggfs. zu einem anderen Anwalt auch einen anderen Hausarzt

    Jobs gibt es wirklich mehr denn je. Augen hat man 2 und eines zeigt bereits massiv Nerven.
    Versuche dir Methoden und Optionen anzueignen, die es dir ermöglichen mit Belastungen und Ängsten anders umzugehen.

    Dazu kann auch gehören, für sich selber einzutreten! Z. B. in Form von einer Reha. In Form von einer längeren Krankschreibung. Zu sich stehen heißt auch, zu fühlen wie es einem geht und danach zu handeln. Derzeit, so erscheint es mir, fühlst du vor allem deutlich, wie es Arbeitgebern so gehen könnte, wenn ein avisierter Arbeitnehmer wider Erwarten die Stelle nicht antritt. Das ehrt dich. Ist aber womöglich Teil eines größeren Themas und dieses wiederum hat vielleicht etwas damit zu tun, dass du jetzt solche Probleme mit dem Auge hast...

    Ich würde:

    1. mich sofort krank schreiben lassen. Denn das bist du!
    2. Einen Reha Antrag in die Wege leiten
    3. Dem Anwalt das Mandat entziehen und einen anderen beauftragen
    4. Mit meiner besten Freundin etwas unternehmen, was Spaß macht

    Kümmere dich um dich. Und jetzt mal um nichts anderes.

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