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  1. Registriert seit
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    Angst vorm neuen Job

    Hallo ihr Lieben,

    ich wünsche euch erst mal noch ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ruhige, schöne Tag mit euren Lieben 🎄

    Ich habe weniger eine Frage als eher den Wunsch, mein Herz etwas zu erleichtern. Ich habe nach zwei Jahren, in denen ich meinen Mann gepflegt und begraben habe, ab 02.01. eine neue Stelle gefunden. Ich hatte Ende November das Vorstellungsgespräch, am nächsten Morgen direkt die Zusage, und das mit 52. Ich bin unheimlich froh, dass es so geklappt hat, kurz vor Weihnachten habe ich den Arbeitsvertrag unterschrieben.

    Und jetzt rückt der erste Arbeitstag so langsam näher, und ich mache mir Gedanken, ob ich das auch alles schaffe. Ich bin jetzt zwei Jahre aus der regelmäßigen Arbeit raus. Nach dem Tod meines Mannes im letzten Sommer bin ich in ein tiefes Loch gefallen, auch, weil ich das Gefühl hatte, nicht mehr gebraucht zu werden. Und jetzt habe ich Angst davor, wieder 8-9 Stunden am Tag konzentriert arbeiten zu müssen und den Ansprüchen nicht zu genügen.

    Ich weiß, ich sollte mich nicht verrückt machen und dass die meisten Menschen doch mehr oder weniger aufgeregt sind am ersten Arbeitstag. Na ja, letztendlich bin ich mir auch sicher, dass es mir gut tun wird, wieder raus zu kommen ins Leben, genauso, wie die finanzielle Sicherheit für mein neues Leben allein.

    Ich freue mich auf meine neue Arbeit. Ich war sehr glücklich nach der Zusage, konnte es kaum fassen, aber jetzt kommt es langsam näher und wird real. Und da ist die Stimme in meinem Kopf, die mich fragt, ob ich mich damit nicht übernehme.

    Na ja, wird wohl hoffentlich alles gut gehen. Danke fürs Lesen, musste einfach mal raus :-)

    Noch schöne Feiertage und einen guten Rutsch !

    Liebe Grüße
    Rosie

  2. Moderation
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    AW: Angst vorm neuen Job

    Gibt es konkrete Probleme, die du siehst? Wenn ja, was kannst du tun, um damit konstruktiv umzugehen?

    Oder hast du einfach Lampenfieber? Dann merk dir die einfachen Formen, die man einhält, um in einer Gruppe noch fremder Menschen anzukommen (höflich, freundlich, zugänglich, interessiert auftreten) und noch unvertraute Abläufe zu lernen (gucken, zuhören, Fragen stellen) -- als Formen ist das nicht viel, die Inhalte kommen dann schon.

    Halt die Ohren steif und alles Gute!
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  3. Registriert seit
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    AW: Angst vorm neuen Job

    Ich finde, da auch alle mal Anfänger waren, weiß man auch an der neuen Stelle, dass man am Anfnag ein wenig unsicher sein kann und hat Verständnis dafür.
    Das gibt sich dann mit der Zeit.
    8-9 Stunden täglich finde ich aber viel.


  4. Registriert seit
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    AW: Angst vorm neuen Job

    8 Stunden Nettoarbeitszeit sind doch normal vollschichtig. Mit ein wenig Mehrarbeit, um z. B. den früheren Feierabend am Freitag vorzuarbeiten, kann man auch schonmal auf 9 Stunden kommen inkl. Pause.


  5. Registriert seit
    20.01.2019
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    AW: Angst vorm neuen Job

    Zitat Zitat von schubidu Beitrag anzeigen
    8 Stunden Nettoarbeitszeit sind doch normal vollschichtig. Mit ein wenig Mehrarbeit, um z. B. den früheren Feierabend am Freitag vorzuarbeiten, kann man auch schonmal auf 9 Stunden kommen inkl. Pause.

    7,5 - 8 Stunden wären normal (statistisch).
    Was man flexibel hin und her schiebt, ist was anderes.

  6. Avatar von Mendo
    Registriert seit
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    2.107

    AW: Angst vorm neuen Job

    Rosie, ich bin so alt wie Du und kann Dich gut verstehen.

    Es macht aber keinen Sinn, sich vorher verrückt zu machen.

    Du hast den Job bekommen, es gab sicher viele Bewerber, aber sie haben DICH ausgesucht.

    Das mit den zwei Jahren Pause wissen die ja auch und in der Einarbeitungszeit wird man ja eh rücksichtsvoller behandelt.
    Wenn Dir der Job Spaß macht, dann beißt Du Dich da durch und kommst wieder in den Rhythmus.

    Wenn nicht (blöde Kollegen, zuviel Überstunden etc.), dann suchst Du Dir was Anderes. Es tut sich immer etwas Positives auf, wenn man Geduld hat.

    Und wenn Du für Dich feststellst, Vollzeit ist too much, kannst Du Dir was anderes suchen oder mit dem AG reden.

    Kopf hoch und viel Glück!
    Too blessed to be stressed


  7. Registriert seit
    17.03.2013
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    632

    AW: Angst vorm neuen Job

    Hallo ,
    ja genau ruhig Blut , jeder hat mal neu angefangen , das auch dann Deine neue Kollegen sagen , dass Du eine längere Pause hattest, und sie ein bisschen Geduld haben sollen .

    Ist es was ganz neues was Du arbeitest, oder hast Du so was schon in der Richtung gemacht ?

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Angst vorm neuen Job

    Mach dich nicht verrückt, die anderen kochen auch nur mit Wasser. Du bist gerade mal zwei Jahre aus dem Berufsleben raus, das ist doch gar nichts. In der Zeit ist nichts erfunden worden, was die Welt grundlegend verändert.

    Und bitte mach dich nicht kleiner, als du bist. Du bist 52, nicht 95. du hast noch 15 Berufsjahre vor dir und die sollen gut werden. Wenn es dir da nicht gefällt, dann suchst du dir was anderes und fertig.

    Wir haben neulich erst eine neue Kollegin in ähnlicher Situation eingestellt. Ach nee, ist auch schon wieder ein Jahr her. Sie ist Ende 50 und hatte ein paar Jahre Angehörige gepflegt. Sie ist total aufgeblüht, lacht jetzt wieder viel, hat abgenommen und freut sich wieder des Lebens, sagt sie. Ich wünsche dir, dass du das in einem Jahr auch von dir sagen kannst.

  9. Inaktiver User

    AW: Angst vorm neuen Job

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    7,5 - 8 Stunden wären normal (statistisch).
    Was man flexibel hin und her schiebt, ist was anderes.
    Wenn Du nicht gerade in der Metallbranche bist, sind Vollzeit meist 7,8-8 Stunden. Plus 0,5 Stunden Pause bist Du damit auf jeden Fall 8-9 Stunden verplant.


  10. Registriert seit
    08.12.2019
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    7

    AW: Angst vorm neuen Job

    Danke für eure Nachrichten !!

    Also ich wechsele nach ganz vielen Jahren in der freien Wirtschaft wieder in den öffentlichen Dienst. Und ja, es ist eher Lampenfieber. Ich bisher immer einen guten Job gemacht, ich bin gewissenhaft und fix im Lernen. Mache mir nur Gedanken, ob ich da was von in den zwei Jahren verlernt habe, weil da andere Sachen nötig waren. Aber wahrscheinlich bin ich nach einem Monat in dem Trott wieder drin....

    Auf die 8-9 Stunden bin ich gekommen, weil ich von Mo-Do etwas mehr arbeite, dafür Fr eher Schluss habe. Teilzeit haut finanziell leider nicht hin. Ich mag nicht umziehen müssen.

    Ich hatte nicht damit gerechnet, so schnell etwas zu finden. Selbst bei der Agentur für Arbeit hat man mir gesagt, dass es für mich sehr, sehr schwer würde, wenn überhaupt, etwas zu finden, hauptsächlich des Alters wegen... Na ja, falsch gelegen 😀 Ich habe viel Glück gehabt. Vieles an der Stelle ist ideal, und wenn die Kollegen jetzt auch noch passen, bin ich mehr als zufrieden. Gleich unbefristet einzusteigen, ist hier auch nicht normal.

    Ich habe mir jetzt gerade überlegt, dass am 02.01. , über ganz Deutschland gesehen, garantiert Tausende Menschen einen neuen Job anfangen und mit Sicherheit auch aufgeregt sind. Ich bin nicht allein 😬😬

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