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  1. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Also wenn einen Termin mit dem Chef dann mit dem ganzen Team inklusive der Sekräterin, dann hat das nicht mehr den Charakter jemanden anschwärzen zu wollen sondern wir brauchen eine Lösung in der Form von:

    -Mehraufwand durch nicht beachten der Kernzeit
    -Verteilung der zusätzlichen Aufgaben
    -Kriterien bei der Urlaubsplanung

    Ein offenes Gespräch mit konstruktiven Lösungsmöglichkeiten....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  2. Avatar von Klecksfisch
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Das war tatsächlich eine Ausnahmesituation, weil zwei von uns krank waren und mein Kollege im Urlaub. Sie ist wegen ihrer Mutter wieder ganz kurzfristig in Urlaub - sie musste immer ins Ausland fliegen, weil die Mutter dort im Krankenhaus war. Mein Kollege zwar im Urlaub, aber nicht verreist und ist freiwillig wieder gekommen, damit irgendjemand von der Assistenz da ist. Das war ein sozialer Zug von ihm, damit sie problemlos gehen kann, aber da kam halt nichts zurück.
    Auf einmal hört sich das anders an.
    Ich bin eine Raupe und du ein Reh. Doch ich werd Schmetterling und du wirst Filet.

    Die Sache mit dem streiten ist die, wenn man etwas zurückhält, arbeitet es auf lange Sicht gegen euch (Dalai Lama)

    Wenn du jemand anderem vergibst, dann tust du dies deinetwegen, nicht weil der andere das verdient. (Doris Wolf, Psychotherapeutin)



  3. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Du sagst sie ist seit Gründung dabei - ist sie mit den Chefs persönlich befreundet?

    Oder weiß sie vielleicht ein paar Dinge, die besser nicht rauskommen sollten?
    Nicht befreundet, aber sie kennen sich lange. Sie ist sozusagen ein "Urgestein". Jeder in der Firma kennt sie.

    Wir haben auch schon vermutet, dass sie die Chefs wegen irgendwas "in der Hand hat". Denn komischerweise akzeptieren die nämlich nicht nur alles sang- und klanglos, sondern überschütten sie auch immer mal wieder mit Lob und Danke und Blablabla. Das ist manchmal echt unerträglich.

    Ich gehe mal davon aus, daß du mit der Situation nicht alleine unzufrieden bist. Dann macht doch zusammen einen Termin beim Chef, um genau die Probleme zu besprechen.
    Nein, wir sind alle gleichermaßen unzufrieden. Wir hatten mehrere Termine beim Chef. Einmal jeder von uns sein Jahresgespräch. Und einen gemeinsamen Termin. Der verlief gar nicht gut. Wir andere Assistenten haben uns vorher zusammen gesetzt und haben dann wirklich diplomatisch angesprochen, was wir auf dem Herzen haben. Natürlich geht das nicht, ohne auch ein wenig deutlich zu werden. Da kam dann eben der Spruch, wir hätten uns gegen sie verschworen und wir hätten den Chef mit der Thematik "überfallen", und das wäre "nicht in Ordnung". Und sie hätten eben die Überstunden im Griff... All das. Kein Verständnis für unsere Situation. Es hieß immer, sie wollen uns auch alle Freiheiten gewähren, aber das klappt halt nicht gut. Weil dadurch, dass sie so selten da ist und uns nicht wirklich vertritt und die andere Kollegin ja nur halbtags arbeitet, können mein Kollege und ich nie gemeinsam weg sein und auch keiner von uns, wenn sie nicht da ist. Da fällt dann schon viel Zeit im Jahr weg. Mein Kollege hat schulpflichtige Kinder und geht immer in den Ferien, für mich kein Problem. Zwischen Pfingsten und Sommerferien hat meine Kollegin nun aber den kompletten Zeitraum schon jetzt beansprucht, und für mich bleiben gerade mal eineinhalb vorgegebene Wochen. Das ist für mich schon ein großer Einschnitt. Deshalb plädiere ich ja seit Ewigkeiten dafür, dass wir uns zusammen setzen und GEMEINSAM einen Urlaubsplan ausarbeiten, dann muss jeder mal zurückstecken und jeder kriegt mal genau das, was er sich wünscht.

    Sozialer Unfrieden ist Gift bei der Arbeit, da sollten Chefs daran interessiert sein, Lösungen zu finden.
    Das denke ich auch, und ich habe das auch schon mal so gesagt, dass es doch schön wäre, wenn zwischen uns die Stimmung besser wäre. Ich habe auch vorgeschlagen, ob wir mal alle zusammen mit einem Mediator reden sollten. Auch das wurde von den Chefs abgelehnt: da würde die Kollegin sich wieder angegriffen fühlen, alle gegen sie, und das wollen sie dann nicht.
    Geändert von LaMoNa (05.12.2019 um 15:18 Uhr)


  4. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ehrlich gesagt macht mich das schon beim Lesen wütend. Ich könnte da auf Dauer nicht bleiben, ich würde vor Wut auf sie innerlich aufgefressen. Und wenn von den Chefs alles toleriert wird, handelt es sich ja nicht nur um ein Problem mit einer Person, sondern um eine strukturelle Sache. Wie sieht es in deiner Branche mit Jobs aus, wäre es nicht eine Option, zu gehen? Was meinst du, mit welcher Befriedigung du die kündigung einreichen würdest.

  5. AW: Ungleichbehandlung im Team

    - Bei uns in der Firma gilt eigentlich eine Kernzeit von 9 bis 17 Uhr, zu der man anwesend sein muss. Mein Kollege und ich decken nach Absprache sogar ein - bei uns speziell nötiges - Zeitfenster von 8 bis 18.30 Uhr ab
    Kernzeit sind also schon 8 h. Wenn ich jetzt eine halbe h Pause annehme, wie decken dann zwei Personen ein Zeitfenster von 12,5 h ab, wenn zwischen 9.00 und 17.00 Uhr alle da sein müssen?
    Tell the truth, there's less to remember
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  6. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Klecksfisch Beitrag anzeigen
    Auf einmal hört sich das anders an.
    Ja, du hast Recht, "abbrechen mussten" war im Eingangspost falsch formuliert. Aber irgendwie fühlt man sich schon bedrängt natürlich, wenn man im Urlaub zuhause ist und erfährt, dass keiner mehr im Büro ist... so gesehen war es freiwillig, aber naja.. es ist zweischneidig. Für mich steht jedenfalls fest, dass andere wegen ihr viele Nachteile hatten/haben, wobei da jetzt die Situation mit ihrer Mutter eigentlich rausfällt. Wie gesagt, da hatten wir ja alle Verständnis, hätten uns aber auch gefreut, wenn sie mal was zurückgeben würde oder einfach mal Danke sagen. Darf man aber wohl nicht erwarten.

  7. Avatar von bifi
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Hat er schon geschrieben, kündigen möchte er nicht.
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  8. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Morticia55 Beitrag anzeigen
    Kernzeit sind also schon 8 h. Wenn ich jetzt eine halbe h Pause annehme, wie decken dann zwei Personen ein Zeitfenster von 12,5 h ab, wenn zwischen 9.00 und 17.00 Uhr alle da sein müssen?
    Kernzeit heißt, dass für den vorgegeben Job jemand von 9 bis 17 Uhr da sein sollte. Das ist die Regelarbeitszeit. Mein Kollege und ich teilen uns sozusagen die Aufgaben und arbeiten in einem kleinen Schichtmodell und die Woche kommt der eine früher und geht früher und die nächste Woche kommt er später und geht auch später... So gesehen ist von 9 bis 17 Uhr immer jemand da und ansprechbar. Das sollte fürs Sekretariat auch gelten, finde ich.

  9. AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Kernzeit heißt, dass für den vorgegeben Job jemand von 9 bis 17 Uhr da sein sollte. Das ist die Regelarbeitszeit. Mein Kollege und ich teilen uns sozusagen die Aufgaben und arbeiten in einem kleinen Schichtmodell und die Woche kommt der eine früher und geht früher und die nächste Woche kommt er später und geht auch später... So gesehen ist von 9 bis 17 Uhr immer jemand da und ansprechbar. Das sollte fürs Sekretariat auch gelten, finde ich.

    Ich weiss was Kernzeit heisst, Du auch? Nach dem was Du schreibst, ist Eure Kernarbeitszeit faktisch die Arbeitszeit, da ist kaum Raum zum Gleiten, 30 min.

    Wenn Ihr also einen Zeitraum von 12,5 h abdecken müsst, arbeitet Ihr deutlich mehr als 8h, wenn Ihr täglich von 9-00 bis 17.00 anwesend sein müsst, beide.

    Da kann irgendetwas nicht stimmen

    Bei einer Gleitzeit mit Kernzeit beträgt die Kernzeit in der Regel 5 - 6 h, nicht 8

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  10. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Morticia55 Beitrag anzeigen
    Ich weiss was Kernzeit heisst, Du auch? Nach dem was Du schreibst, ist Eure Kernarbeitszeit faktisch die Arbeitszeit, da ist kaum Raum zum Gleiten, 30 min.
    Dann nenne es "Regelarbeitszeit", wenn Kernzeit der falsche Begriff ist. Es weiß aber jeder was gemeint ist, oder? Ich habe es ja weiter oben schon erklärt.
    Kann auch gerne in unsere Dienstvereinbarung schauen und dir das rauskopieren Es tut ja auch nicht so viel zur Sache, finde ich. Fakt ist: es sollte von 9 bis 17 Uhr jemand in jedem Büro sein, der Rest kann flexibel gestaltet werden. Im Büro der Sekretärin ist aber niemand bis 11 Uhr, deshalb müssen wir einspringen.

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