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  1. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Pistazieneis Beitrag anzeigen

    @Natalie_34: Ich glaube nicht unbedingt, dass diese Frau Sonderrechte hat. Sie macht einfach, was sie will und niemand sagt was, weil die Leute keinen Bock auf Konflikte haben. Wenn die TE oder andere Mitarbeiter sich so verhalten würden wie sie, würden die Chefs auch nichts sagen.
    Ja und das ist doch eigentlich auch die Lösung, wenn man da bleiben will. Genauso zu tun was man will, da die Chefs da auch nicht eingreifen würden.

    Ich hab auch jahrelang Rücksicht auf die Urlaubstage der anderen genommen und wegen Vertretung gefragt bevor ich gebucht hab. Nur die anderen nicht, war halt die Abteilung ansonsten leer und ich musste alle vertreten.

    Irgendwann hab ich das genauso gemacht, einfach beantragt, gebucht und dann upsi kann halt keiner vertreten, weil die anderen auch weg. Hat keinen gestört, jedenfalls nicht so, dass die Chefseite was geändert hat.


  2. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich würde mir auch künftig mehr Rechte rausnehmen, immer erst um 9 kommen - erfind halt irgendwelche verkehrsbedingte Gründe, oder Abstimmungsgründe mit Deinem Mann, oder Deine Mutter ist krank geworden - , schön die Mittagspause überziehen, gern mal 30 min früher gehen und trotzdem volle Zeit aufschreiben. Auch bei Dir wird es keinen stören.

    Und such Dir einen netten Arzt, der Dich mal 1-2 Wochen krankschreibt, wenn Du den Wunschurlaub nicht bekommen hast. Oder auch mal so 2-3 Tage zwischendurch. Wegen der ständigen Überlastung. Vielleicht hast Du da auch einen Bekannten. Auf keinen Fall Krankschreibung abbrechen.

    Laß Dir doch mal ein Zwischenzeugnis ausstellen (alles vorschreiben, dann haben die weniger Arbeit). Auf die Frage warum: weil ich schon x Jahre in der Abteilung bin. Und unschuldig gucken. Falls Du Dich später wegbewerben willst, hast Du schon was in der Hand (unbedingt anwaltlich überprüfen lassen). Jeder Chef weis natürlich, daß das nur ein unzufriedener MA macht. Am coolsten wär das, wenn ihr das alle 3 gleichzeitig macht.

  3. Avatar von Sugarnova
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Das Problem -

    man selbst kann solche "Aktionen" tatsächlich und unerklärlicherweise nicht bringen, und wird sofort sanktioniert.


  4. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zwischenzeugnis sollte sie sofort machen, jetzt sofort.
    Gegen eine Krankschreibung mit Attest kann der AG gar nix machen. Taktisch klug wäre es , immer wieder die Überlastung schriflich anzuzeigen, weil sie täglich fremde Aufgaben obendrauf bekommt (es wird ja eine Arbeitsplatzbeschreibung geben), und dann mit Krankschreibungen anzufangen.
    Und kommt mir bloß nicht mit Betriebsräten, die bezahlt der AG und wollen ihre Ruhe.

  5. Avatar von Mambi
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Taktisch klug wäre es, erstmal die Arbeit zu dokumentieren, um zu sehen, ob es überhaupt eine ÜBERbelastung bzw. MEHRarbeit gegenüber anderen Kollegen gibt.... das wird hier schon seit x Beiträgen gebetsmühlenartig geraten, aber die TE scheint nach wie vor das nicht machen zu wollen.
    Warum nur ?
    .

    "Mein PC schreibt nur noch Großbuchstaben..." "Haben Sie die Feststelltaste gedrückt?""Nein, das hab ich ganz allein gemerkt.... !"


  6. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Mambi Beitrag anzeigen
    Taktisch klug wäre es, erstmal die Arbeit zu dokumentieren, um zu sehen, ob es überhaupt eine ÜBERbelastung bzw. MEHRarbeit gegenüber anderen Kollegen gibt.... das wird hier schon seit x Beiträgen gebetsmühlenartig geraten, aber die TE scheint nach wie vor das nicht machen zu wollen.
    Warum nur ?
    Die Meinungen, was ich hier wie und in welchem Umfang dokumentieren sollte und was ich danach damit machen soll, sind sehr unterschiedlich. Ich habe auch niemals gesagt, dass ich das nicht machen will - wo liest du das? Man darf aber nicht vergessen, dass das wieder mehr Arbeit ist, und im Moment bin ich ohnehin allein im Büro und komme zu überhaupt nichts. Wenn die Sekretärin aus dem Urlaub zurück ist, werde ich das Ganze angehen.
    Dass du hier durch die Blume andeutest, ich würde mir die Mehrarbeit durch ihre Abwesenheit ausdenken, finde ich merkwürdig und kann ich nicht nachvollziehen.

    Ich würde mir auch künftig mehr Rechte rausnehmen, immer erst um 9 kommen - erfind halt irgendwelche verkehrsbedingte Gründe, oder Abstimmungsgründe mit Deinem Mann, oder Deine Mutter ist krank geworden - , schön die Mittagspause überziehen, gern mal 30 min früher gehen und trotzdem volle Zeit aufschreiben. Auch bei Dir wird es keinen stören.
    Das wird sie stören, denn dann ist plötzlich niemand mehr da, den sie statt der Sekretärin ansprechen können. Dann fällt es plötzlich auf. Solange ich oder mein Kollege da sind, ist doch alles wunderbar
    Teilweise mache ich schon einiges von dem, was du vorgeschlagen hast. Nehme auch einfach viel weniger Rücksicht als früher, auch wenn dann zum Teil das Endprodukt leidet.
    Würde ich allerdings jeden Tag kommen wann es mir passt, bin ich ziemlich sicher, dass ich nach einigen Wochen eine Abmahnung auf dem Tisch liegen haben würde. Bei mir gelten einfach andere Regeln. Mein Kollege und ich arbeiten in einem festen Raster und diese Arbeitszeiten sind abgesprochen und von Chefseite fixiert. Bei der Sekretärin ist das scheinbar nicht der Fall oder aber es ist so wie es ist abgesprochen und ok für die Chefs.

    Ich habe schon mehrmals erlebt, dass nicht diejenige Person mit dem schlechten Benehmen am Ende der Depp ist, sondern die Person, die das in Gegenwart von anderen offen anspricht. Weil Klartext reden ja die schöne Pseudoharmonie zerstört. Traurig, aber wahr.
    Genau so ist es und ich habe das an anderer Stelle auch schon vielfach erlebt.

    Das mit dem Urlaub liest sich jetzt etwas anders. Wenn Du Deinen Urlaub nicht so langfristig planen kannst oder willst, müssen andere Kollegen deswegen ja nicht mit ihrer Urlaubsplanung warten.
    Bisher hieß es, Anfang des Jahres sollen wir fürs komplette Jahr den Urlaub planen, soweit möglich. Daran halte ich mich. Dass die Kollegin immer und immer früher ihre Urlaube verschickt, ist meines Erachtens unfair. Ich habe auch schon erwähnt, dass mein Freund nicht eineinhalb Jahre vorplanen kann und ich halte das auch nicht für unüblich. Abgesprochen ist nunmal Anfang des Jahres und nicht November. Und auch nicht: first come, first serve.

    Wenn man, was das Dokumentieren des Arbeitsanfalls sngeht, ablehnt, dann kannst Du ja auch klein anfangen. "Lieber Chef, ich habe a, b, c und Telefondienst auf dem Tisch. Ich schaffe nicht alles, was davon soll ich vorrangig erledigen? Was soll ich in Bezug auf die anderen Aufgaben veranlassen (wem weitergeben? verschieben?)?"
    Die Prioritäten kann ich setzen, das ist kein Problem, ich sage auch öfter deutlich, dass ich dann zu diesem und jenem nicht mehr komme, wenn ich die Arbeit der Sekretärin vorrangig erledigen soll. Das wird so hingenommen - die haben halt keine Ahnung von meiner Arbeitsrealität... das ist oft nicht so ohne weiteres möglich und sie vestehen dann auch oft nicht, wieso ich "abblocke" und nicht freudestrahlend zu jeder Zeit vertrete (wie gesagt, sie sind viel zu wenig in meiner Arbeit drin und am Ende des Tages heißt es, bei zusätzlicher Arbeit oder Sonderaufgaben würde ich mich sperren... ich habe schon mehrmals versucht, das zu erklären, erfolglos). Nur kostet mich all das, die Diskussionen darüber, das Aufschreiben (selbst wenn es nur die Nummer eines Anrufers ist - inhaltlich schreibe ich eh meistens nicht auf, außer es ist superrelevant), das Aufschieben und Nacharbeiten oder Weiterorganisieren meiner eigenen Arbeit, wahnsinnig viel Zeit. Und Kraft. Klar, es geht alles - aber es nervt. Ich will einfach mal das Gefühl haben, nicht ständig zu vertreten. Andere haben das auch nur 6 Wochen im Jahr.

    Könnt ihr die Vertretung irgendwie "schultern"? Also, dass der Telefondienst reihum abgewechselt wird, alles Wichtige in einem zentralen Dokument festgehalten wird? Zu dem alle Zugang erhalten, natürlich auch die involvierten Chefs.
    Es wird reihenweise geschultert, je nachdem, wer gerade "das Opfer" ist, zu dem sie das Telefon umstellt. Da entweder mein Kollege oder ich frühmorgens da sind, hat derjenige dann das meiste an der Backe. Oder auch öfter die Halbtagskollegin. Das ist schon ausgeglichen. Also es geht mir ja nicht allein so.
    Besonders schwierig wird es in Urlaubs- und Krankheitsfällen, selbst wenn nur einer von uns anderen drei nicht da ist.
    Es gibt kein zentrales Dokument oder ähnliches, wie gesagt, viele Anrufe sind privat, die meisten rufen dann einfach nochmal an - aber es kostet, wie oben schon geschrieben, Zeit. Und es reißt raus.

    Private Anrufe würde ich für die Kollegin auch nicht managen. Entweder so wie von Magicia vorgeschlagen oder komplett an die andere Person verweisen: „Sie sind auf der dienstlichen Leitung von Frau X gelandet. Sie ist nicht im Haus, bitte kontaktieren Sie sie privat.“
    Ja, das mache ich bereits. Und richte bei privaten Anrufen auch nichts aus. Entweder die Personen probieren es dann privat oder rufen nach 11 Uhr wieder an.


    Es ist erschütternd, wie viele von euch ähnliche Erfahrungen wie ich gemacht haben. Der Austausch tut mir gut. Sorry, dass ich einige Zeit jetzt einfach nicht mehr dazu kam, hier mitzuschreiben.

  7. Avatar von carassia
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Aber was macht diesen Job denn nun so toll, dass du diesen Scheiß täglich erträgst? Ich hätte daran entweder etwas geändert oder mir einen neuen Job gesucht. Nach Spaß und gutem Betriebsklima klingt da nichts für mich


  8. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Die Meinungen, was ich hier wie und in welchem Umfang dokumentieren sollte und was ich danach damit machen soll, sind sehr unterschiedlich. Ich habe auch niemals gesagt, dass ich das nicht machen will
    Das Dokumentieren sieht ganz schnell nach Mobbing aus. Es ist besser, wenn du das nicht tust.

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Das wird sie stören, denn dann ist plötzlich niemand mehr da, den sie statt der Sekretärin ansprechen können. Dann fällt es plötzlich auf.
    Wenn du das ab sofort täglich machst, fällt es auf. Deswegen wäre es der bessere Weg, das "schleichend" einzuführen, sprich einmal in der Woche später zu kommen - in Absprache mit dem Kollegen.Sonst bekommt er deinen ganzen Unmut ab.

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Bisher hieß es, Anfang des Jahres sollen wir fürs komplette Jahr den Urlaub planen, soweit möglich. Daran halte ich mich.
    Das solltest du auch weiterhin tun. Ansonsten bist du der Querulant in der Firma und bekommst den Ärger der Sekretärin und der der Chefs ab.

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Die Prioritäten kann ich setzen, das ist kein Problem, ich sage auch öfter deutlich, dass ich dann zu diesem und jenem nicht mehr komme, wenn ich die Arbeit der Sekretärin vorrangig erledigen soll. Das wird so hingenommen - die haben halt keine Ahnung von meiner Arbeitsrealität... das ist oft nicht so ohne weiteres möglich und sie vestehen dann auch oft nicht, wieso ich "abblocke" und nicht freudestrahlend zu jeder Zeit vertrete
    Das wundert mich. Deine Chefs haben so gar kein Interesse an einer gut verteilten Arbeit?

    Dann sollten Terminverzögerungen öfter vorkommen....

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Also es geht mir ja nicht allein so.
    Besonders schwierig wird es in Urlaubs- und Krankheitsfällen, selbst wenn nur einer von uns anderen drei nicht da ist....viele Anrufe sind privat, die meisten rufen dann einfach nochmal an - aber es kostet, wie oben schon geschrieben, Zeit. Und es reißt raus......
    Ja, das mache ich bereits. Und richte bei privaten Anrufen auch nichts aus. Entweder die Personen probieren es dann privat oder rufen nach 11 Uhr wieder an.
    Dann wird ab 2020 wohl öfter mal eine "Notbesetzung" da sein.........wenn du bei eindeutig privaten Anrufen nicht mehr ans Telefon gehst, könnte es dir helfen, deine eigene Arbeit zu erledigen, auch wenn dich das Läuten herausreißt. Oder du stellst die Telefonklingel leise(r).
    Am besten fände ich eine Bandansage: "Unsere Zentrale ist ab 9 Uhr besetzt (eigentlich erst ab elf, aber das ist ein anderes Thema). Bitte hinterlassen Sie in dringenden Fällen eine Nachricht mit Name und Telefonnummer. Wir rufen zurück." Dann wäre das Telefon besetzt, ihr hört das Band ab, sobald ihr Zeit dafür habt und die privaten Anrufe dürften sich damit erledigt haben. Vielleicht wären deine Chefs damit einverstanden?

    Auch Vertretungen lassen sich so organisieren. Einer von euch hört in der Früh das Band ab, wer krank ist, und ihr organisiert dann Vertretung. Das ist leichter, als wenn einer zwischendurch anruft.

    Und die Sekretärin hat nicht den Schwarzen Peter. Und du auf jeden Fall weniger Arbeit. Und erreichbar ist die Firma auch.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)


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    855

    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich würde das pragmatisch angehen. Über die Ursachen, warum sie sich mehr leisten kann, kannst du nur spekulieren, und das bringt nix. (Mein Tipp: Entweder sie hat was in der Hand, oder Ihr wisst was nicht, wie z. B. Krankheit ihrerseits oder so.). Es ist, wie es ist und wird sich nicht ändern.

    Da du dort bleiben willst, würde ich aufhören, mich darüber so zu ärgern, und diese Vertretung als Teil des Jobs betrachten. Gehört dazu, hat offenbar Priorität und fertig. Nicht dein Bier, das haben die Chefs so entschieden. Gleichzeitig Aufwand minimieren, wie viele schon schrieben. In Abstimmungen mit Vorgesetzten zu To Dos mal erwähnen, nicht drauf rumhacken, aber so, das klar wird, womit du einen Teil der Zeit verbringst.

    Das Urlaubsthema würde ich selbst aktiv auf den Tisch bringen, und zwar lange, bevor sie irgendwas plant, und festzurren. Ich prophezeihe mal, das wird nur 1 Jahr so ultra-früh notwendig sein, danach wird es sinnvoller laufen. Im <bringen ist es nicht so unüblich; bei uns muss auch aller Urlaub bis Ende eines Jahres für das Folgejahren fest sein (abgestimmt und eingetragen), das kann man noch verschieben, aber die Eintragungen erfolgen im November. So früh ist das nicht, viele müssen sich in der Familie organisieren und wollen buchen.

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