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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    LaNoNa,

    ich denke, du hast keine Chance gegen die alteingesessene Sekretärin, die sich offenbar alles erlauben kann, aus welchem Grund auch immer. Ich gestehe offen, dass es bei mir auch so ist, dass sich dauerhaft mein Verständnis in Grenzen hält für Leute, die angeblich keine Betreuung finden für kleine Kinder/Enkel (müsste man zahlen ), Arzttermine nur während der Arbeitszeit bekommen etc. etc. Ich selbst habe mit Kind immer Vollzeit gearbeitet, war viele Jahre alleinerziehend, ich habe eine Tagesmutter engagiert und bezahlt. Ich habe ganz normal am Arbeitsablauf teilgenommen ohne irgendwelche "Sonderbehandlungen" zu Lasten anderer. Von demher erwarte ich das grundsätzlich auch von anderen, dass das eigene Privatleben entsprechend organisiert wird.

    Bei akuten Notfällen ist es selbstverständlich einzuspringen, aber das muss offen kommuniziert sein. Eigene private(!) Pflichten oder Befindlichkeiten dauerhaft auf Kollegen abzuwälzen finde ich nur assi. Dass Vorgesetzte das billigen macht es nicht besser.

    Ich habe eine vergleichbare Situation bei mir in der Firma, von der Kostellation der betroffenen Personen ist es allerdings anders.

    Wenn du zu Vorgesetzten gehst: argumentiere nur aus deiner Sicht, dass du die von dir verlangte Arbeit nicht schaffen kannst, wenn du regelmäßig und in größerem Umfang "Vertretung" für die Sekretärin machen musst. Ich würde -wie bereits vorgeschlagen wurde-einige Wochen meine Tätigkeiten detailliert und mit Zeitangaben dokumentieren. Gibt es eine Arbeitnehmervertretung bei euch im Betrieb ?

    Ich denke, bringen wird das alles nichts, auf Dauer würde ich mir eine andere Stelle suchen. Auch wenn du das momentan nicht möchtest. Oder du wartest auf die "biologische" Lösung bis die Sekretärin in Rente geht.

    Gruß Elli
    Geändert von elli07 (11.12.2019 um 13:43 Uhr) Grund: Ergänzung
    Auf der höchsten Stufe der Freundschaft offenbaren wir dem Freunde nicht unsere Fehler, sondern die seinen (F. de La Rouchefoucauld, 1613-1680)

    Fürchte dich nicht vor einem großen Schritt. Mit zwei kleinen lässt sich keine Schlucht überwinden (David Lloyd George)

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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich kann nur bekräftigen, was Elli sagt. Aus meiner Sicht kann nicht richtig sein, daß manche Leute wie hier die Sekretärin eine Art Generalfreibrief haben, der deine eigene Arbeits- und Kapazitätsplanung zunichte macht. Von der Urlaubsplanung gar nicht zu reden.

    Auch wenn es aus Sicht der Chefs gewünscht und erforderlich ist, daß du ihre Vertretung bist, so wurde doch sicher nicht bei Jobantritt erwähnt, daß der Zeitanteil dieser Vertretung unkalkulierbar ist und immer Vorrang hat. Wenn doch, hast du für einen anderen Job unterschrieben, als du glaubst zu haben. Denn dann ist dein Job Vertretung der Sekretärin mit ein paar zusätzlichen Aufgaben.

  3. Inaktiver User

    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Ich kann nur bekräftigen, was Elli sagt.

    .............................
    .... hast du für einen anderen Job unterschrieben, als du glaubst zu haben. Denn dann ist dein Job Vertretung der Sekretärin mit ein paar zusätzlichen Aufgaben.
    Dem kann ich auch nur beipflichten.

    Und zum 2. Satz - und für ebendiesen Job hätte die TE ja wohl nicht unterschrieben, weil's ja genau das ist, was sie nicht (mehr?) machen wollte.
    Drum kann ich auch gut verstehen, dass das doppelt quält, nicht nur zeitlich, sondern auch thematisch.

    Ich fürchte halt nur leider auch, dass alles, was dokumentiert, verdeutlicht etc.pp an die Chefitäten herangetragen wird, von denen wieder in die Mobbing-Schiene gedrängt wird (auch aus Eigeninteresse, wie glaub Rokeby schon schrieb).

    So eine blöde Zwickmühle :-(

    Und ich kann auch das Ungerechtigkeitsempfinden so gut nachvollziehen. Mir geht's ja auch ähnlich in letzter Zeit, ich kriege Dinge mit, die mich ziemlich die Ohren schlackern lassen. Nun muss ich auch für mich entscheiden, wie ich damit umgehe. Unsuper.

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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Aktuelles Beispiel: die Sekretärin hat bereits alle per Mail angemeldeten Urlaube in unseren Urlaubsplan eingetragen, wo sie eigentlich nur stehen dürften, wenn sie abgesegnet sind. Wir anderen haben uns aber noch gar nicht geäußert. Für mich ein Signal, dass sie entweder besonders dreist ist oder die Urlaube wirklich schon von der Leitung abgesegnet wurden. Und das macht mich so unglaublich wütend. Es kann doch nicht sein, dass ich da keine Handhabe habe, und mir das wirklich in dieser Form gefallen lassen muss? Ist auch das reine Chefentscheidung? Gibts da nicht auch soziale Komponenten wie Ausgeglichenheit bei der Erfüllung der Wünsche, die Berücksichtigung finden müssen?
    Ob die Chefs alle Urlaube so abgesegnet haben, müsste ja wohl rauszufinden sein. Gibts bei euch keine Personalabteilung, mit der man mal darüber sprechen könnte, wie die Handhabung ist? Keinen Betriebsrat?

    1. EC-Karte in den Handschuh stecken
    2. Durch Handauflegen bezahlen
    3. Zufrieden sagen: "Dieser Chip in der Impfung hat sich echt gelohnt!"

    .

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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    natürlich ist das ungerecht. Und wie!

    Es gibt 2 Arten für Gerechtigkeit zu sorgen:

    1. Der eine darf etwas auch nicht mehr
    2. Der andere darf etwas auch

    2. halte ich für realisierbarer - mit den Chefs.... - als 1.

  6. Inaktiver User

    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    natürlich ist das ungerecht. Und wie!

    Es gibt 2 Arten für Gerechtigkeit zu sorgen:

    1. Der eine darf etwas auch nicht mehr
    2. Der andere darf etwas auch

    2. halte ich für realisierbarer - mit den Chefs.... - als 1.

    2. wär auch meine Wahl.
    Also, für die TE und auch in meinem eigenen Fall.

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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich würde mit dem Vorgesetzten in einem ersten Gespräch erst einmal etwas allgemeiner über die Überlastung durch Deine Aufgaben + die Aufgaben der Sekretärin sprechen. Wenn er abwinkt, kannst Du sagen, dass Du jetzt einfach mal aufschreibst, welchen Umfang die Vertretung der Sekretärin ausmacht, damit klar wird, wieviel Arbeitsvolumen zuviel da ist. Dann hast Du nicht hintenrum Munition gegen die Sekretärin gesammelt.

    Beim Urlaub würde ich, wenn ihr Urlaub schon genehmigt ist, bis Mitte nächsten Jahres abwarten und dann die Personen, die einander vertreten wegen der Urlaubsplanung 2021 zusammenrufen. Wenn es in den Termin schwierig wird, würde ich frühzeitig den Vorgesetzten ansprechen, dass Du eine Urlaubsplanung wünschst, weil nicht first come first serve gelten kann. Wenn er sich quer stellt, stellst eben Du den ersten Antrag (am besten zu einer Zeit, zu der die Sekretärin gerne geht). Das kann er dann nicht ignorieren.

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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich weiß nicht - bevor ich den Don Quichotte inszeniere - schau ich ob andere Chefs nicht auch nette Kollegen haben.

    @Mandelblüte - Doku hin oder her - wenn der Chef nicht will, dann will er nicht. Urlaub dito. Dann geht die Sekretärin zum Chef und sagt:

    "Herr Doktor Rokeby, wie Sie wissen, gehe ich im Juli immer in Urlaub. Ich habe das in gutem Glauben gebucht - Sie hatten mir doch immer versichert, dass das kein Problem sei - und jetzt zwingt mich die Frau LaMoNa dazu zu stornieren. Ich habe meinen Urlaub selbstverständlich rechtzeitig eingetragen und mich auf ihr Wort verlassen. Gilt das nicht mehr?

    Chef ""

    S.: "Ich wollte ohnehin schon seit langem mit Ihnen über die Situation mit Frau LaMoNa sprechen, Herr Dr. Rokeby. Es ist so. Frau LaMoNa dokumentiert in verschiedenen Dossiers meine Arbeitsleistung und meine Arbeitszeiten. Haben Sie das angeordnet?

    Chef: "

    S.: "Es ist so. Ich möchte keinerlei offizielle Schritte einleiten - dazu kennen wir uns zu lange und ich bin Ihrer Firma seit so vielen Jahren loyal verbunden. Aber bitte verstehen Sie, dass ich mir aufgrund der Dossiers, die Frau LaMoNa über mich führt - ich habe hier mehrere Fotos davon auf meinem Handy, sehen Sie bitte - juristischen Rat geholt habe. Mein Anwalt wird sich diesbezüglich in einem rein informellen Schreiben an Sie wenden. Man hat mir versichert, dies sei notwendig um Ansätze von Mobbing zu dokumentieren."

    Chef:

    S.: Es ist mir wirklich sehr unangenehm. Ich bitte Sie, Herr Dr. Rokeby, ich bitte Sie wirklich von Herzen, sprechen Sie bitte mit Frau LaMoNa. Ich halte das nicht mehr aus. Stellen Sie sich doch vor, man würde über SIE Akten führen. ()

    Chef: Reicht feuchte Tücher und Kreislauftropfen und reagiert sich dann an der bösen Frau LaMoNa ab.

    (Handlung frei erfunden)

  9. Inaktiver User

    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    ....
    (Handlung frei erfunden)
    eher: Handlung gut antizipiert...



    (überhaupt, für viele deiner Beiträge!)

  10. User Info Menu

    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Lies bitte genau. Deshalb habe ich doch geraten
    a. nicht hintenrum zu dokumentieren, sondern mit Ansage, um das Arbeitsvolumen, das zuviel ist, zu klären
    b. wenn das Thema Urlaub 2020 schon rum ist, erst den Urlaub 2021 anzugehen und zwar so früh, dass die Kollegin sich nicht auf „schon genehmigt“ zurückziehen kann.

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