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  1. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Hm - sind ja doch sehr unterschiedliche Meinungen hier bezüglich Dokumentieren oder nicht.

    Und nimm die beiden Chefs ins cc, wenn du ihr diese Anruferliste-Mails schickst.

    Selbstverständlich erwähnst du auch die privaten Anrufe im Mail („heute um 9h45 deine Nichte x, bitte zurückrufen“)
    Ich glaube auch, dass genau das meine Chefs in ihrer Annahme bestätigen würde, wir würden ihr nur eins auswischen wollen und sie wäre unser Feindbild. Es ist bei uns nicht üblich, dass solche Mails in CC an die Chefs geschickt würden, es wäre dann total offensichtlich, dass ich ihnen nur dokumentieren will, wie viel Arbeit sie mir macht. Aber ganz ehrlich - wenn es halt so ist!

    Was steht auf eurer Homepage?
    Die Öffnungszeiten sind normalerweise auch die Telefonzeiten...
    Wir haben keine typischen Öffnungszeiten. Kann hier leider nicht ins Detail gehen... Unsere Telefonzentrale ist tatsächlich rund um die Uhr besetzt.

    Findet ihr denn, dass wir mal ein Gespräch mit ihr direkt führen sollten - mit oder ohne Chefs? Und ihr direkt sagen, wie belastend die Situation für uns ist? Oder denkt ihr (wie ich), dass das eher kontraproduktiv wäre bzw. wenig bis gar nichts bringt? (Angriffshaltung...)

  2. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Die Frage ist ja, willst du diese Mehrarbeit loswerden?
    Oder ist dein Ziel die Gleichbehandlung im Team?

    Ersteres kannst du erreichen, in dem du dokumentierst, welche Mehrarbeit durch ihre Vertretung anfällt und was bei dir entsprechend liegen bleibt.

    Eine Gleichbehandlung wirst du im Zweifel nicht erreichen.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

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  3. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    In erster Linie Mehrarbeit loswerden, aber mittelfristig würde ich mir auch Gleichbehandlung wünschen. Mir ist aber klar, dass das nicht passieren wird.


  4. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Ob die Chefs das lesen wollen? Sie unterstellen LaMoNa doch, sie würde die Sekretärin anschwärzen wollen.

    Es wäre zwar das normalste der Welt, zeigt aber direkt die Schieflage auf. Mein Gefühl sagt mir, die Chefs wollen das nicht lesen. Was nichts daran ändert, daß sie es lesen sollten.
    Mit all den (durchaus berechtigten) Vorschlägen gräbt sich die TE doch ihr Grab noch tiefer

    So, wie du es bisher geschildert hast @ LaNoMa wird die Reaktion der Chefetage sein, "arme Sekretärin wird aktiv von arbeitsverweigernden Kollegen gemobbt"

    Wenn der Chef weiterhin so agiert, wie beschrieben, wird er jegliche Dokumentation und jedes Monitoring der Sekretärin als Mobbing interpretieren.

    Und zwar einzig und alleine, weil eine Schwarz-Auf-Weiß Doku der "Machenschaften" der Sekretärin ihm SEINE Unfähigkeit vor Augen führt.

    Jegliche Kritik an der S. wird als Kritik am Chef interpretiert (von ihm) - denn ER lässt die S. ja gewähren.

    Abwehrreflex vom Chef also zu erwarten.

    Ich muss auch zugeben, dass ich so Aktionen wie "Kollegin hinsichtlich Arbeitsmoral überwachen" sehr fragwürdig finde.
    1. ist das reinste Chefsache
    2. kümmert man sich tatsächlich am besten um den eigenen Kram
    3. macht man sich damit extrem angreifbar - und zwar in jeglicher Hinsicht.

    Mach deine Arbeit und ansonsten, versuch es/sie auszublenden. "Change" kann auch sein, eine andere Haltung zu finden.


  5. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Wenn in erster Linie du - so habe ich dich verstanden - unter der Mehrarbeit Telefon leidest, kannst du sie nochmals freundlich unter vier Augen darauf ansprechen und sie bitten, ab 9 Uhr den Telefondienst zu machen, da sie dafür eingestellt worden ist. Dann hast du wirklich alles versucht, in Freundlichkeit auf ein verändertes Verhalten hinzuwirken.

    Passiert nichts, ist es für dich und die anderen effektiver, ihr die Arbeit zurückzugeben. Momentan erscheint es so, als ob ihr drei der Sekretärin eine Menge Vorarbeit abnehmt. Tut ihr das nicht mehr, muss sie sich selbst wieder organisieren.

    Vermeide aber jeden Anschein von Neid, Missgunst und übler Nachrede. Denn das ist schneller bei den Chefs, als es dir liebt ist.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




    Bunny Maja Lukas (14.2.)
    Maxi (3.3.2017)
    Bella (27.8.2018)

  6. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Würde sich an deiner Haltung etwas ändern, wenn du wüsstest, dass sie schwer krank ist, dreimal die Woche frühmorgens zur Dialyse müsste und nebenher noch ihre demente Mutter und ihre drei minderjährigen Enkel betreut?


    Das wird es nicht alles sein, aber ich kann mir vieles vorstellen (auch gerade nach Lektüre dieses Forums) dass dafür sorgen kann dass eine ältere Mitarbeiterin mehr Freizeit braucht und das von den Chef, die sie schon lange kennen "gedeckt" wird und sie auf der anderen Seite sich ihren Kollegen nicht offenbaren will - was sie auch nicht muss.




    Du hast geschrieben, sie ist fünf Jahre von der Rente entfernt, sie hat im letzten Jahr ihren Mann verloren. Mehr weißt du nicht, aber da du auch schreibst, sie hat viele Arzttermine - die wenigsten Menschen gehen so gerne zum Arzt, dass sie das tatsächlich wöchentlich einfach nur so machen.




    Ich bekomme nämlich immer mehr das Gefühl, dass es dir vorrangig um die Gleichbehandlung geht und die mag zwar ein hohes Gut sein, aber das Leben ist manchmal so unterschiedlich, dass es die eben nicht gibt.



    Hinsichtlich deiner Mehrbelastung würde ich tatsächlich jetzt mal drei Monate lang dokumentieren, was du von deiner Arbeit nicht geschafft bekommst, weil du ihre mit übernimmst und wieviel das tatsächlich ist und genau das würde ich mit deinem Chef diskutieren - und nicht mit dem Finger auf die Sekretärin zeigen. Sondern sachlich "an vier von fünf Tagen ist das Telefon von 9.00 bis 11:30 auf mich umgestellt und in der Zeit kommen 20 Anrufe, die durchschnittlich 5 Minuten dauern (inkl. Telefonnotiz) und das hält mich von der Arbeit ab. Können wir die Telefonübernahme oder meine Arbeit verändern?"
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  7. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Würde sich an deiner Haltung etwas ändern, wenn du wüsstest, dass sie schwer krank ist, dreimal die Woche frühmorgens zur Dialyse müsste und nebenher noch ihre demente Mutter und ihre drei minderjährigen Enkel betreut?

    Das wird es nicht alles sein, aber ich kann mir vieles vorstellen (auch gerade nach Lektüre dieses Forums) dass dafür sorgen kann dass eine ältere Mitarbeiterin mehr Freizeit braucht und das von den Chef, die sie schon lange kennen "gedeckt" wird und sie auf der anderen Seite sich ihren Kollegen nicht offenbaren will - was sie auch nicht muss.
    Ich bin ein gutmütiger Mensch und ich habe viel Verständnis. Wir haben nur alle irgendwo unsere Päckchen zu tragen, manche haben kleine Kinder, auch Eltern zu pflegen etc. Brauchen ebenfalls Flexibilität bei den Arbeitszeiten oder öfter mal spontan frei (ich rede da jetzt nicht von mir, aber z.B. von meinem Kollegen) Wenn diese soziale Komponente IMMER Vorrang über allem hat, kann eine Abteilung meiner Meinung nach nicht funktionieren. Was ich damit sagen will: es ist schön und gut, wenn jemand Freiheiten genießt, aufgrund Umständen im Privatleben oder sonstigem, aber es muss irgendwo im Rahmen bleiben. Sonst kommt und geht am Ende jeder, wann er will. Nimmt frei wann er will. Dann bricht das System zusammen.

    Da wir sehr genau über ihre privaten Umstände informiert sind, kann ich sehr vieles ausschließen. Dass sie gesundheitliche Probleme hat, kann aber natürlich sein. Sie bespricht das aber auch immer alles sehr ausführlich, einmal die Migräne, dann hat sie wieder die Grippe (sie ist nie "normal" erkältet, sie hat immer sofort Influenza... kann sein.. ist nur nicht sehr wahrscheinlich.. also: ich habe das Gefühl, sie übertreibt auch ganz gerne mal. Ich bin allerdings - das gebe ich zu - auch wirklich mittlerweile nicht mehr objektiv, was sie betrifft)

    Du hast geschrieben, sie ist fünf Jahre von der Rente entfernt, sie hat im letzten Jahr ihren Mann verloren. Mehr weißt du nicht, aber da du auch schreibst, sie hat viele Arzttermine - die wenigsten Menschen gehen so gerne zum Arzt, dass sie das tatsächlich wöchentlich einfach nur so machen.
    Es war nicht ihr Mann, sie hat ihre Mutter verloren.


  8. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen



    Hinsichtlich deiner Mehrbelastung würde ich tatsächlich jetzt mal drei Monate lang dokumentieren, was du von deiner Arbeit nicht geschafft bekommst, weil du ihre mit übernimmst und wieviel das tatsächlich ist und genau das würde ich mit deinem Chef diskutieren - und nicht mit dem Finger auf die Sekretärin zeigen. Sondern sachlich "an vier von fünf Tagen ist das Telefon von 9.00 bis 11:30 auf mich umgestellt und in der Zeit kommen 20 Anrufe, die durchschnittlich 5 Minuten dauern (inkl. Telefonnotiz) und das hält mich von der Arbeit ab. Können wir die Telefonübernahme oder meine Arbeit verändern?"
    So würde ich das auch machen, vor allem, weil es den Fokus von der Sekretärin nimmt.

    Hältst du den Vorschlag für praktikabel, LaMoNa?


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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Macani Beitrag anzeigen
    So würde ich das auch machen, vor allem, weil es den Fokus von der Sekretärin nimmt.

    Hältst du den Vorschlag für praktikabel, LaMoNa?
    Ich werde das auf jeden Fall jetzt alles genauer dokumentieren. Weiß nur noch nicht, ob ich das den Chefs vorlegen soll oder nicht. Ich habe das Gefühl, mich damit noch angreifbarer zu machen, auch wenn objektiv klar ist, dass es hier um nichts Persönliches, sondern um Arbeitsbelastung geht. Nur leider kommt all das meistens nicht an - es wird dann nur gesehen, dass ich hier etwas - die Sekretärin betreffend - mitgeschrieben habe, und das wird mir bestimmt wieder negativ ausgelegt. Mittlerweile bin ich da wirklich übervorsichtig.
    Wenn ich all das zusätzlich umsetze, was ich schon geschrieben habe, finde ich mit der Arbeit auch meinen Weg. Ich denke, da habe ich jetzt schon einige gute Lösungsansätze, auch dank dem Strang hier.

    Der zweite Punkt, und das ist einfach mein stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden bzw. in diesem Fall Ungerechtigkeitsempfinden, den kann ich leider nicht abstellen.
    Aktuelles Beispiel: die Sekretärin hat bereits alle per Mail angemeldeten Urlaube in unseren Urlaubsplan eingetragen, wo sie eigentlich nur stehen dürften, wenn sie abgesegnet sind. Wir anderen haben uns aber noch gar nicht geäußert. Für mich ein Signal, dass sie entweder besonders dreist ist oder die Urlaube wirklich schon von der Leitung abgesegnet wurden. Und das macht mich so unglaublich wütend. Es kann doch nicht sein, dass ich da keine Handhabe habe, und mir das wirklich in dieser Form gefallen lassen muss? Ist auch das reine Chefentscheidung? Gibts da nicht auch soziale Komponenten wie Ausgeglichenheit bei der Erfüllung der Wünsche, die Berücksichtigung finden müssen?


  10. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Der zweite Punkt, und das ist einfach mein stark ausgeprägtes Gerechtigkeitsempfinden bzw. in diesem Fall Ungerechtigkeitsempfinden, den kann ich leider nicht abstellen.
    Aktuelles Beispiel: die Sekretärin hat bereits alle per Mail angemeldeten Urlaube in unseren Urlaubsplan eingetragen, wo sie eigentlich nur stehen dürften, wenn sie abgesegnet sind. Wir anderen haben uns aber noch gar nicht geäußert. Für mich ein Signal, dass sie entweder besonders dreist ist oder die Urlaube wirklich schon von der Leitung abgesegnet wurden. Und das macht mich so unglaublich wütend. Es kann doch nicht sein, dass ich da keine Handhabe habe, und mir das wirklich in dieser Form gefallen lassen muss? Ist auch das reine Chefentscheidung? Gibts da nicht auch soziale Komponenten wie Ausgeglichenheit bei der Erfüllung der Wünsche, die Berücksichtigung finden müssen?
    Kann ich alles gut nachvollziehen.

    Wenn sie aber eine gefestigte Stellung mit weit reichenden Sonderrechten hat, die von den Chefs geduldet werden, stößt du mit deinem Aufbegehren auf taube Ohren und wirst dir sogar selber schaden. Solche Dynamiken gibt es sehr oft in Teams. Mach dich bitte erst mal schlau, warum sie sich all das rausnehmen kann.

    Ich habe es jetzt nicht mehr so genau im Kopf, hast du denn eine/n Vorgesetzte/n, mit dem du das besprechen kannst, oder sind das besagte Chefs?

    Wenn es um deinen Urlaub geht et cetera, würde ich allerdings auf bestimmte eigene Freiräume pochen, solange du da mehr Spielraum brauchst. Das Ganze kann nicht so weit gehen, dass du lediglich hier und da mal ein kurzes Zeitfenster hast, wann du mal in den Urlaub gehen kannst... oder darfst. Auch du hast ein Recht auf etwas Planung usw. Ich würde glatt den Urlaub über ihren bügeln, wenn du den dann brauchst. Dann muss die Geschäftsleitung einen anderen Weg finden, wer die Dame vertritt.

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