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  1. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen

    Mehr auf die eigenen Interessen achten: weniger höfliche Rücksichtnahme, weil einem diese auch nicht entgegengebracht wird (Urlaub, Arbeitszeit, Arbeitsbelastung).
    Das schlage ich doch vor als change

    Aber das geht ja auch nicht, laut TE

    Leave - war nicht mein Vorschlag.

    "Liebe Kollegen" - da fehlt mir - vielleicht aus Erfahrung - der Glaube, wie lieb die sind, wenn es zum Schwur kommt.


  2. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    kann man da die Anrufer nicht vertrösten "ab xx Uhr ist Fr. Y sicherlich erreichbar, ich notiere aber gerne die Anfrage und reiche das weiter" und jeden Tag, an dem die Dame ihr eigenes Arbeitszeitmodell lebt, die Liste weiterreichen, wenn sie mittags auftaucht. Dann hat man gleichzeitig auch den schriftlichen Nachweis, ohne extra Zeit verschwendet zu haben. Man kann zur Info auch immer kurz notieren, was man selbst erledigt hat, dann weiß die nette Kollegin über alles Bescheid, was in ihrer Abwesenheit passiert ist.
    Der Anrufer will den Chef sprechen.

    Und die Chefs wollen, dass die Sekretärin bei Abwesenheit vertreten wird. Das haben die unmissverständlich so angeordnet.

    Da eine Zettelwirtschaft mit verpassten Anrufen zu führen halte ich für unklug.

    Nicht vergessen: Die Sekretärin macht alles was sie macht oder nicht macht offiziell. Nicht heimlich oder so.
    Mit dem Segen der Chefs. Beider Chefs.

    Ich sehe da überhaupt keine Möglichkeit - im Gegenteil! Je mehr an den Chef hingeredet wird, desto vehementer wird er SEINE Entscheidung verteidigen....

    @Ullalla - ja ich bin ein Glückspilz. Das Glück gehört den Mutigen.

    So wie die TE es bisher beschrieb kann ich mir tatsächlich nicht vorstellen, was das Tolle an diesem Job sein soll

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Allein das Rangehen und Aufschreiben ist doch schon eine Störung der eigenen Arbeit.

  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich verstehe das so, dass die Vertretung der Sekretärin zum Aufgabengebiet der TE dazugehört.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .

  5. Avatar von Ullalla
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Allein das Rangehen und Aufschreiben ist doch schon eine Störung der eigenen Arbeit.
    Dann muss man wohl das Telefon abstellen.
    Darf man nicht? Geht nicht?

    Seit es Telefone gibt, passiert es immer wieder, dass man einen Anruf annimmt, der für andere Personen bestimmt ist.
    Ich kenne das so, dass man dann -soweit nötig- eine Telefonnotiz macht, in beliebiger Form. Gehört offenbar zu vielen Jobs dazu.
    life is all about
    finding people who
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  6. Avatar von Ullalla
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Das schlage ich doch vor als change
    sorry, habe ich verwechselt, mein Fehler
    Aber die TE hat doch schon einige Dinge genannt, die sie ändern will.


    "Liebe Kollegen" - da fehlt mir - vielleicht aus Erfahrung - der Glaube, wie lieb die sind, wenn es zum Schwur kommt.
    Habe ich durchaus kennengelernt. Aber ich weiß natürlich auch, dass man sich verwundert die Augen reiben muss, wenn sich Kollegen in Drucksituationen zu unbekannten Wesen verändern.

    Das mit "ich habe liebe Kollegen" betrachte ich so, dass man da gerne hingeht und gut zusammenarbeitet.
    Ein Rütlischwur ist nicht erforderlich.
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  7. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Ich verstehe das so, dass die Vertretung der Sekretärin zum Aufgabengebiet der TE dazugehört.
    Ich auch, aber ich habe noch nie gehört, daß ein solch hoher Zeitanteil mit aufgefangen werden muß ohne daß das zu Lasten der eigenen Aufgaben gehen darf. Bestimmt steht das uferlose Vertreten nicht einmal in der Stellenbeschreibung, wenn es denn eine gibt.

    Himmelschreiend ungerecht ist es außerdem, da es eine Einbahnstraße ist und ich kann absolut verstehen, daß die TE sich darüber aufregt. Nützen tut die Aufregung zwar nichts, aber ich finde sie nachvollziehbar. Ich könnte so nicht arbeiten.

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Ich find das auch nachvollziehbar, natürlich sorgt das für Ärger im Team, aber die Aufteilung scheint ja so gewollt oder zumindest so toleriert werden. Die Frage ist nur, ob das eben zu den übertragenen Aufgaben dazu gehört - was ich vermute. Es gibt keinen Anspruch darauf, dass die Aufgaben von der Art her gleichmäßig verteilt werden.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .

  9. Avatar von LillyTown
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Es gäbe also theoretisch auch die Möglichkeit, dass eine andere Sekretärin aus dem Haus die Vertretung für eure Sekretärin macht, wenn ihr klar machen könntet, dass der zusätzliche Telefondienst außerhalb ihrer Anwesenheitszeiten für euch zu viel ist.
    Wäre das nicht die beste Lösung für alle, sofern die andere Sekretärin das zeitlich einrichten kann?
    Im Gegenzug könnte sie sich bei Bedarf von Eurer Sekretärin vertreten lassen.

    Ich kenne es eigentlich nur so, dass sich Sekretärinnen untereinander vertreten. Erstens beherrschen sie ihr typisches Aufgabengebiet am besten, zweitens sind zu manchen Tätigkeiten nur sie und die Abteilungsleiter befugt. Da könnte Gregor vom Design gar nicht einspringen.

    Alles in allem würde ich unterscheiden zwischen den Dingen, die Dich betreffen, und denen, die Dich nicht betreffen.

    - Ihre aufgeschriebenen Arbeitszeiten: Könnt Ihr beweisen, dass sie dabei in größerem Stil schummelt? Falls ja: Melden, denn das ist vorsätzlicher Betrug und schadet der Firma. Falls nein, weil Ihr letztlich nicht wisst, wie lange sie abends bleibt oder wie viel sie am Wochenende arbeitet: Nicht Euer Baby.

    - Erreichbarkeit des Sekretariats: Den Chefs mit Enthusiasmus und Überzeugung die Vorteile der Vertretung durch eine andere Sekretärin des Hauses aufzeigen. Wie viel effektiver Ihr Eure Arbeit erledigen könntet, wenn die Abdeckung anderweitig gesichert werden könnte, natürlich mit Doku, wieviel Zeit Ihr in einem durchschnittlichen Monat für die Sekretariatsvertretung drangegeben habt und was deswegen liegengeblieben ist.

    - Urlaubsplanung: Auf die Agenda der nächsten Teambesprechung setzen. Da muss eine Regelung her, die niemanden klar bevorzugt oder benachteiligt. Oft läuft es darauf hinaus, dass bei Überlappungen abwechselnd mal der eine, mal der andere den Vorzug bekommt. Wer schon bucht, obwohl der Urlaub noch nicht genehmigt ist, hat im Zweifelsfall Pech.

    - Verbale Aussetzer der Sekretärin: Sachlich bleiben und Grenzen ziehen. "Sabine, ich antworte dir, wenn du in einem höflichen Ton mit mir sprichst. Anschreien lasse ich mich nicht." Und Dich dann wieder Deiner Arbeit zuwenden. Ich hab schon häufiger erlebt, dass launische Zeitgenossen sehr viel weniger pampig werden, wenn sie in ihrem Bitchy-Modus gegen die Wand laufen. Vielleicht nicht sofort, aber nach zwei oder drei Erfahrungen sind manche durchaus lernfähig. ;-)
    Geändert von LillyTown (07.12.2019 um 23:40 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    So, wie es sich bisher liest, scheint ihr sozusagen schon von vornherein eingestellt worden zu sein, um bei Bedarf für die Kollegin einzuspringen. Kann es sein, dass ihr entsprechende Anweisungen in der Stellenbeschreibung habt? Das Problem ist oben demnach bekannt, die Dame hat nun mal diese Stellung und ihr seid mit dafür eingestellt worden, die geduldeten Fehlzeiten zu kompensieren. Das ist meine Vermutung. Wenn das so ist, werdet ihr das nur ändern, indem ihr kündigt.

    Zum Telefon: bei uns müssen die Telefonate aufs Mobiltelefon umgestellt werden, wenn wir außer Haus sind während der Arbeitszeit. Würde ich in dem Fall auch mal vorschlagen.

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