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  1. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Was ich mich schon gefragt habe: Meine Kollegin hat ja ein Diensthandy und schreibt sich ja offenbar ohnehin Bereitschaftsstunden auf. Wenn sie solch ein Handy vom Betrieb finanziert bekommt - könnte man dann nicht auch erwarten, dass ihr Telefon wenigstens von 9 bis zu ihrem Eintreffen auf eben dieses Diensthandy umgeleitet wird? Nur so eine Idee.
    Nein. Ein Diensthandy beinhaltet keine automatische Verfügbarkeit rund um die Uhr. Wenn ihr Arbeitstag erst um 11 Uhr beginnt und die Chefs damit einverstanden sind, dann ist das eben so.

    Nochmal: ich würde erstmal drei Monate alles dokumentieren, damit es überhaupt eine Grundlage für ein Gespräch darüber gibt, ob das so gewollt ist.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .


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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Haben ihre Kunden/Anrufer noch nie die Frage gestellt, warum sie zu bestimmten Zeiten so oft bei euch anstatt bei ihr direkt rauskommen? Oder fragen die gar nicht erst nach Frau X?

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Haben ihre Kunden/Anrufer noch nie die Frage gestellt, warum sie zu bestimmten Zeiten so oft bei euch anstatt bei ihr direkt rauskommen? Oder fragen die gar nicht erst nach Frau X?
    Die fragen nach dem Chef, den sie erreichen wollen.

  4. Avatar von carassia
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von LaMoNa Beitrag anzeigen
    Ja, das ist richtig, das wenigste ist so wahnsinnig dringend. Wir haben einige Kollegen, die zu mir kommen, wenn die Sekretärin nicht da ist, weil sie keine Lust haben, auf sie zu warten. Weil sie selbst dann weg sind. Auch wenn es dann oft nicht ganz so eilig ist, bestehen sie drauf, dass ich es sofort erledige. Das sind dann solche Momente, wo ich gar nicht weiß, wie ich reagieren soll.
    So, wie du sonst auch reagierst, wenn du gerade etwas Dringendes und Eiliges zu erledigen hast: Dass sie warten müssen, bis du Zeit hast.

    Ansonsten: Mach eine Liste, was du alles zu tun hast, deine Aufgaben genau wie ihre, rechne deinem Chef vor, dass du nicht jederzeit alles machen kannst, und bitte ihn, dir zu sagen, welche Aufgaben du im Zweifelsfall liegen lassen sollst, wenn du regelmäßig ihre Arbeit mit machst. Soll er halt entscheiden, was davon liegenbleibt. Oder er soll offiziell Überstunden anordnen.


  5. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Die fragen nach dem Chef, den sie erreichen wollen.
    Schon, aber sie hören regelmäßig - Frau X ist nicht da, was kann ich ausrichten

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von tomatenbrot Beitrag anzeigen
    Schon, aber sie hören regelmäßig - Frau X ist nicht da, was kann ich ausrichten
    Wenn ich irgendwo den Geschäftsführer oder sonstwen erreichen oder einen Termin vereinbaren will, ist mir doch wumpe, ob da Frau x oder Herr y ans Telefon geht.


  7. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Wenn ich irgendwo den Geschäftsführer oder sonstwen erreichen oder einen Termin vereinbaren will, ist mir doch wumpe, ob da Frau x oder Herr y ans Telefon geht.
    Sehe ich auch so.
    Die meisten Anrufer werden gar nicht wahrnehmen, dass das verschiedene Personen sind, die ihr Sprücherl aufsagen


  8. Registriert seit
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    SMach eine Liste, was du alles zu tun hast, deine Aufgaben genau wie ihre, rechne deinem Chef vor, dass du nicht jederzeit alles machen kannst, und bitte ihn, dir zu sagen, welche Aufgaben du im Zweifelsfall liegen lassen sollst, wenn du regelmäßig ihre Arbeit mit machst. Soll er halt entscheiden, was davon liegenbleibt. Oder er soll offiziell Überstunden anordnen.
    Die Chefs werden nichts dergleichen tun - das hat sie doch schon durch und im Jahresgespräch hieß es "hat ein Problem mit Zusatzaufgaben"...

    Brutal ausgedrückt:

    Den Chefs (mehrere!) ist es egal, dass die Sekretärin weniger anwesend ist als die anderen - vielleicht stimmt es ja mit der abendlichen Anwesenheit - die TE sagt, selber sie könne das nicht überprüfen...

    Den Chefs ist es ebenso egal, dass die anderen Assis (was ist eigentlich der große Unterschied zwischen "Assistent" und "Sekretärin" ?) die Sekretärin vertreten. Vertreten MÜSSEN laut den Chefs.

    In allen Chef-Gesprächen ging das Thema voll nach hinten los. Die Chefs stehen loyal und tatkräftig zur Sekretärin.

    Love. Change. Leave.

    Love geht nicht, leave auch nicht, weil der Job so toll und die Kollegen so lieb ()
    Change hieße in dem Kontext das EIGENE Verhalten zu ändern. Ich hatte vorgeschlagen, selber auch die eigenen Arbeitszeiten nach Gutdünken zu legen - Geht auch nicht. Weil....

    Tja. Geht alles nicht und schuld ist die böse Sekretärin, bei der alles geht

  9. Avatar von carassia
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    dass die Sekretärin weniger anwesend ist als die anderen - vielleicht stimmt es ja mit der abendlichen Anwesenheit - die TE sagt, selber sie könne das nicht überprüfen...
    Das ist natürlich blöd, wenn man es auch nicht sicher weiß.

    Tja, dann bleibt tatsächlich nur abfinden oder gehen.

  10. Avatar von Ullalla
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    AW: Ungleichbehandlung im Team

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    ...
    Love geht nicht, leave auch nicht, weil der Job so toll und die Kollegen so lieb ()
    ...
    Du Glückspilz!
    Du hast offenbar noch nie irgendwo gearbeitet, wo es Dir so richtig schlecht geht!
    Langweilige Aufgaben, dämliche Kollegen, ätzender Arbeitsweg, tbc...

    Wenn man das nicht kennengelernt hat, dann kann man immer leicht den Rat geben: "change" (und wenn Du diesen Ratschlag nicht annimmst, dann kann es ja wohl nicht so schlimm sein); vor allem, wenn man die Lebensumstände des Users nicht kennt. Die TE hat doch dargelegt, dass sie ihren Job im Großen und Ganzen als positiv empfindet und dass es eben i.W. diesen einzelnen Punkt, diese einzelne Person gibt, die als sehr störend empfunden wird.
    Es ist doch immer eine Interessenabwägung, also diese berühmte 'Plus-Minus-Liste'.

    Da man offenbar davon ausgehen kann, dass die störende Person spätestens in wenigen Jahren verschwindet, kann die TE ja versuchen, die Anregungen aufzugreifen, die hier geäußert wurden.
    Diese "Sekretärin" nicht mehr ernst nehmen, sich (soweit möglich...) nicht mehr ärgern sondern die Person als seltsam belächeln.
    Von der Frau nicht unterbuttern lassen, Launen nicht ernst nehmen.
    Der gefühlten Ungerechtigkeit die positiven Aspekte des Jobs entgegenstellen.
    Mehr auf die eigenen Interessen achten: weniger höfliche Rücksichtnahme, weil einem diese auch nicht entgegengebracht wird (Urlaub, Arbeitszeit, Arbeitsbelastung).

    Die Frage ist: wenn die Anfragen, die in der selbst gewährten Freizeit dieser 'Sekretärin' an die TE herangetragen werden, garnicht so dringend sind (und schon garnicht so wichtig wie die eigentlichen Aufgaben): kann man da die Anrufer nicht vertrösten "ab xx Uhr ist Fr. Y sicherlich erreichbar, ich notiere aber gerne die Anfrage und reiche das weiter" und jeden Tag, an dem die Dame ihr eigenes Arbeitszeitmodell lebt, die Liste weiterreichen, wenn sie mittags auftaucht. Dann hat man gleichzeitig auch den schriftlichen Nachweis, ohne extra Zeit verschwendet zu haben. Man kann zur Info auch immer kurz notieren, was man selbst erledigt hat, dann weiß die nette Kollegin über alles Bescheid, was in ihrer Abwesenheit passiert ist.
    life is all about
    finding people who
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    CRAZY

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