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  1. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Such mal mit den Stichworten "ausstehende Gehaltszahlung". Du hast verschiedene Möglichkeiten, keine davon lautet "warten, bis wieder genug Personal in der zuständige Abteilung arbeitet".

  2. Avatar von Horus
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Im öffentlichen Dienst??
    Glaub ich nicht.
    Gerade der Staat ist ans Legalitätsprinzip gebunden.

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
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    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  3. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Ich gebe zu ich bin auch leicht fassungslos - aber ich kenne ähnliches aus der Bezahlung externe Dienstleister oder Handwerke vom ÖD, daher würde ich (als Selbständige) nie ohne auskömlichen Vorschuss für die öffentliche Handarbeiten, aber das ist ein anderes Thema.


    Du wirst dich allerdings auf guten Gründen für diesen Job entschieden haben, daher würde ich nicht wegen der ausstehenden Gehaltszahlungen kurzfristig kündigen, denn der eigenen Arbeitsplatz und das Organisatiosnmissmanagement der Personalabteilung sind in diesem Fall doch unterschiedliche Dinge.


    Aber geh heute noch zur Personalabteilung und verlange eine schriftliche Zusage, wann und in welcher Höhe die Abschlagzahlung kommt.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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  4. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Naja ... die Reaktion des Chefs lässt ja schon mal Rückschlüsse darauf zu, wie er bei schwierigen Problemen handelt. Jemanden, der sich so für seine Mitarbeiter einsetzt (Achtung, Ironie), möchte ich nicht als Vorgesetzten haben.

  5. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Gerade der Staat ist ans Legalitätsprinzip gebunden.
    Von welcher Straftat sprichst du, die eine "saftige Entschädigung" (deine Worte) rechtfertigen würde?

    (Mag aber sein, dass man in der Schweiz unter Legalitätsprinzip was anderes versteht). Trotzem, an eine saftige Entschädigung glaube ich nicht.
    Gute Nachricht: ich bekomme den obersten Knopf meiner Jeans wieder zu.
    Schlechte Nachricht: ich habe sie nicht an
    .
    Geändert von BlueVelvet06 (27.11.2019 um 12:09 Uhr)


  6. Registriert seit
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Wielange arbeitest du denn dort?

    Ich finde das total unmöglich! Man geht ja schließlich arbeiten um Geld zu verdienen. Gefallen lassen würde ich mir das nicht. Man leistet seine Arbeitskraft also steht einem auch eine pünktliche Gehaltszahlung zu!

  7. Inaktiver User

    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    So ist das. Da sich aber sehr viele AN ohnehin nicht wehren, wenn ihre Rechte verletzt werden, und im ÖD erst recht nicht (obwohl sie da noch weniger zu befürchten haben als anderswo), schleift sich ein Schlendrian ein nach dem Motto "das ist bei uns halt so".
    Nein, ist es nicht, und nur wer den Mund aufmacht, bekommt auch, was ihm zusteht.


  8. Registriert seit
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Ich bin fast zwei Monate dort.

    Wenn jetzt auch wieder nichts passiert werde ich
    a) schriftlich mit Frist auffordern, Personalrat einbinden, Rechtsschutzversicherung kontaktieren und
    b) mich parallel währenddessen nach einer neuen Arbeit umsehen

  9. Avatar von Horus
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Von welcher Straftat sprichst du, die eine "saftige Entschädigung" (deine Worte) rechtfertigen würde?
    Die TE hat einen Vertrag. Aus diesem Vertrag hat sie Pflichten, aber auch der Arbeitgeber hat Pflichten (Lohnzahlung). Kommt der Arbeitgeber seinen vertraglichen Pflichten nicht nach, hat die andere Vertragspartei das Recht, nachdrücklich darauf zu bestehen, dass diese Pflichten erfüllt werden.
    Wird dem Arbeitnehmer als Reaktion darauf, dass er seine vertraglichen Rechte wahrnimmt (nämlich auf Einhaltung der Pflichten der anderen Vertragspartei, also des Arbeitgebers beharrt), durch den Arbeitgeber gekündigt, so fällt das - zumindest hierzulande - eindeutig in die Kategorie "Rachekündigung".
    Rachekündigungen sind - wiederum: hierzulande, gemäss CHer Arbeitsrecht - verboten und daher missbräuchlich. Missbräuchliche Kündigungen können angefochten werden und man erhält, heisst das Gericht der Beschwerde zu, eine Entschädigung.

    Wie gesagt:: hierzulande, also in der Schweiz. Da aber das Deutsche Arbeitsrecht generell sogar noch arbeitnehmerfreundlicher ist als das Schweizer, gehe ich davon aus, dass das in D ebenfalls bzw. erst Recht der Fall sein dürfte.
    Für den Staat als Arbeitgeber gelten generell noch strengere Anforderungen an das Verbot missbräuchlicher Kündigungen als an einen privatrechtlichen Arbeitgeber.

    Kann sein, dass der Faktor "Probezeit" das alles ändert. Hierzulande wäre aber auch eine Rachekündigung während der Probezeit missbräuchlich, zumindest falls der Arbeitgeber der Staat ist.

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  10. Registriert seit
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    AW: Neuer Job und ausstehendes Gehalt

    Aus meiner Erfahrung im ÖD (Land BW) kann ich berichten, dass mein erstes Gehalt auch zunächst als Abschlagszahlung angewiesen wurde. Allerdings musste ich keinen Antrag stellen, das klappte alles recht zügig - hatte am 20. eines Monats dort angefangen - und auch annähernd meinem Nettoverdienst entsprochen. Die Nachzahlung von etwa 30 € kam dann mit der nächsten Gehaltszahlung.

    Allerdings ist dieses Jahr im Sommer eine Panne passiert in der Form, dass meine Vertragsverlängerung aus irgendeinem Grund nicht beim zuständigen Landesamt gemeldet wurde und man dort ausging, dass mein Arbeitsvertrag endete. Irgendjemand in unserer Verwaltung bemerkte aber den Irrtum und so bekam ich wiederum für einen Monat eine Abschlagszahlung automatisch ohne Antrag meinerseits überwiesen. Der Rest kam mit dem nächsten Gehalt, waren auch wieder 20 € oder so.

    Meine Krankenkasse hatte sich zwischenzeitlich auch bei mir gemeldet, dass eine Abmeldung bei ihnen eingegangen war und was denn nun wäre, ob ich einen neuen Arbeitgeber hätte. Konnte ich auch schnell klären.

    Hat sich denn Deine Krankenkasse auch schon bei Dir gemeldet? Werden Beiträge vom AG für Dich bezahlt?

    Von einer Kollegin, die aus der Elternzeit wiederkam - ist aber schon schlappe 20 Jahre her - habe ich auch mal gehört, dass sie ewig auf ihr erstes Gehalt nach der Pause warten musste. Auf Frage erhielt sie eine dumme Antwort nach dem Motto, man hat doch Rücklagen, dass man mal eine gewisse Zeit überbrücken können muss. Ansage Ende.

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