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  1. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Die Zeit der geradlinigen Lebensläufe ist schon lange vorbei, Vor 50 Jahren schaffte man sein Leben lang bei Daimler, da war schon der Vater und der Sohn kommt dort auch hin.

    Nennt man übrigens Bastelbiografie, ist nix Schlimmes, eher zeitgemäß bedingt.
    Einfach machen...wird gut

    Ich hol mir mein Spiel zurück!!!!!


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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Die Zeit der geradlinigen Lebensläufe ist schon lange vorbei, Vor 50 Jahren schaffte man sein Leben lang bei Daimler, da war schon der Vater und der Sohn kommt dort auch hin.

    Nennt man übrigens Bastelbiografie, ist nix Schlimmes, eher zeitgemäß bedingt.
    Grundsätzlich richtig, aber es ist ein Unterschied, ob ich einen erkennbaren roten Faden im Lebenslauf habe (zB aufeinander aufbauende Tätigkeiten, oder x Jahre Tätigkeit A und dann Umorientierung in Richtung B) oder jahrzehntelang nirgendwo richtig „kleben“ geblieben bin. Gestern hatte ich so eine Bewerbung auf dem Tisch (der gute Mann war sogar älter als ich), den habe ich nicht eingeladen.

    Zwischen 25 und 35 kann man ein paarmal wechseln (habe ich auch gemacht), aber dann sollte man langsam ein erkennbares Karriereprofil entwickeln und Schwerpunkte bilden.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)


  3. Registriert seit
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Was wäre die Alternative? Du bleibst wo du bist- oder bewirbst dich von dem jetzigen Platz weg.
    Wie fühlt sich das an, wenn du das durchdenkst?

    Ich finde, du hast alles richtig gemacht!
    Gefrustet und genervt dem Chef gesagt und der hat sogar sofort eine Alternative für dich- was für ein Glücksgriff!
    Du wirst ernst genommen und bekommst gleich eine neue Chance.

    Die Unsicherheit darfst du gerne haben- sie lässt dich deinen Ist-Zustand neu ansehen und wenn der dann immer noch mies ist- wird es leichter, den neuen Weg zu gehen.
    Die Aussage- kann ich nciht- wird ja durch die Fortbildung wieder ausgeglichen- gilt also gar nicht

    Du steckst vielleicht schon viel zu lange in diesem Frust- der hat dir vielleicht schon einiges an Selbstwertgefühl genommen.
    Dann wird es erst recht Zeit, dass du dich packst und dir deine Stärken wieder beweist!

    Toller Chef- tolle Firma- nutze das für dich- gehen kannst du doch immer noch........man geht nur einmal!

    alles Gute für dich

  4. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich richtig, aber es ist ein Unterschied, ob ich einen erkennbaren roten Faden im Lebenslauf habe (zB aufeinander aufbauende Tätigkeiten, oder x Jahre Tätigkeit A und dann Umorientierung in Richtung B) oder jahrzehntelang nirgendwo richtig „kleben“ geblieben bin. Gestern hatte ich so eine Bewerbung auf dem Tisch (der gute Mann war sogar älter als ich), den habe ich nicht eingeladen.

    Zwischen 25 und 35 kann man ein paarmal wechseln (habe ich auch gemacht), aber dann sollte man langsam ein erkennbares Karriereprofil entwickeln und Schwerpunkte bilden.
    Mal ein Beispiel:
    mit 16 Ausbildung A (Beruf mit Abitur)
    mit 19 Studium Richtung B
    mit 22 Studium fertig Kind 1 (1 Jahr Elternzeit)
    mit 23 erster richtiger Job in Beruf B
    danach mit 27 Kind
    Trotz der Kinder seit 23 in B gearbeitet, allerdings bis 50 bei 10 verschiedenen Arbeitgebern (B bietet keine Aufstiegsmöglichkeiten)
    Berufsbegleitend Englisch hohes Level erreicht, diverse fachbezogenen WB
    Mit 50 fachfremdes Studium C mit 53 BA beendet, 4 Monate danach B und C in Kombi verbunden.
    dort seitdem tätig

    mit 53 MA Aufbaustudium D (Aufbau zu C) begonnen, das läuft bis ca 2020/21

    Würdest Du mich einstellen, wenn das Fachgebiet passt?

    Mich interessiert v.a. das "klebenbleiben", bin ich irgendwie nie...
    Einfach machen...wird gut

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  5. Avatar von Uni-Corn
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von kenzia Beitrag anzeigen
    Was wäre die Alternative? Du bleibst wo du bist- oder bewirbst dich von dem jetzigen Platz weg.
    Wie fühlt sich das an, wenn du das durchdenkst?

    Ich finde, du hast alles richtig gemacht!
    Gefrustet und genervt dem Chef gesagt und der hat sogar sofort eine Alternative für dich- was für ein Glücksgriff!
    Du wirst ernst genommen und bekommst gleich eine neue Chance.

    Die Unsicherheit darfst du gerne haben- sie lässt dich deinen Ist-Zustand neu ansehen und wenn der dann immer noch mies ist- wird es leichter, den neuen Weg zu gehen.
    Die Aussage- kann ich nciht- wird ja durch die Fortbildung wieder ausgeglichen- gilt also gar nicht

    Du steckst vielleicht schon viel zu lange in diesem Frust- der hat dir vielleicht schon einiges an Selbstwertgefühl genommen.
    Dann wird es erst recht Zeit, dass du dich packst und dir deine Stärken wieder beweist!

    Toller Chef- tolle Firma- nutze das für dich- gehen kannst du doch immer noch........man geht nur einmal!
    Klasse Beitrag!!!
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  6. Registriert seit
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von Uni-Corn Beitrag anzeigen
    Würdest Du mich einstellen, wenn das Fachgebiet passt?

    Mich interessiert v.a. das "klebenbleiben", bin ich irgendwie nie...
    Naja, wenn es in deiner ersten Branche durchaus üblich ist, öfters mal zu wechseln, und das dem neuen AG aus einem anderen Bereich auch bekannt ist, dass es sich so verhält, ist das erst mal kein Show Stopper. Was würdest du denn im Vorstellungsgespräch antworten, wenn jemand zu Dir sagt: „Frau Uni, da sind Sie ja wirklich rumgekommen - wie kam es denn dazu?“
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  7. Registriert seit
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Vielleicht noch mal übergeordnet: es spricht überhaupt gar nichts dagegen, ein paarmal im Berufsleben den Arbeitgeber zu wechseln. Was aber keinen Sinn macht, ist „wechseln um des Wechselns willen“ (sehe ich vermehrt bei Generation Y, weil denen irgendwer erzählt hat, dass man sich dauernd umschauen soll).

    Und: manche Dinge muss man sich auch erarbeiten. ZB indem man nicht gleich wieder weg ist, wenn‘s mal unangenehm wird. Indem man know-how und Standing aufbaut. Und ein belastbares Kontaktnetzwerk.
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  8. Registriert seit
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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich richtig, aber es ist ein Unterschied, ob ich einen erkennbaren roten Faden im Lebenslauf habe (zB aufeinander aufbauende Tätigkeiten, oder x Jahre Tätigkeit A und dann Umorientierung in Richtung B) oder jahrzehntelang nirgendwo richtig „kleben“ geblieben bin. Gestern hatte ich so eine Bewerbung auf dem Tisch (der gute Mann war sogar älter als ich), den habe ich nicht eingeladen.
    Die Einstellung habe ich mal gehört in einem Interview mit einem Menschen von ich glaube Fraport - fand ich da schon schräg.

    Aber gut, ich habe meinen dann bald aktuellen Job auch genau wegen meiner kaputten Biographie genommen. Die haben mich eingeladen weil der Lebenslauf so seltsam war dass sie die Person dazu sehen wollten (wurde klar gesagt) und dann genommen weil sie von den Sachen die die wenigsten Menschen kombinieren würden (vergleichbar: Torten backen und Klempnern) genau 2 brauchten, am besten in Kombination.


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    AW: Unzufrieden & Wechsel

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Vielleicht noch mal übergeordnet: es spricht überhaupt gar nichts dagegen, ein paarmal im Berufsleben den Arbeitgeber zu wechseln. Was aber keinen Sinn macht, ist „wechseln um des Wechselns willen“ (sehe ich vermehrt bei Generation Y, weil denen irgendwer erzählt hat, dass man sich dauernd umschauen soll).

    Das stimmt. Ich glaube die "Regel" war: nach 5 Jahren Beförderung oder Wechsel, sonst war es das mit Karriere.

    Und dann gibt es natürlich ganz viele, die die ersten paar Jahre einfach "irgendwo" machen, damit sie danach ganz offiziell Berufserfahrung haben, und dann erst ins Wunschgebiet kommen.

  10. Avatar von Uni-Corn
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    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Was würdest du denn im Vorstellungsgespräch antworten, wenn jemand zu Dir sagt: „Frau Uni, da sind Sie ja wirklich rumgekommen - wie kam es denn dazu?
    Das konnte ich bisher immer mit weiträumige Erfahrungen sammeln begründen, weil ich auf jeder Station eine Zusatzquali mehr hatte....Die Sprüche von wegen "zu oft wechseln" kamen von einer guten Freundin,. die mir seit Jahren vorjammert, wie doof der Job ist und trotzdem nicht wechselt....Die bekommt schon Panik, wenn unser Stammitaliener die Karte ändert (in 5 Jahren 1x) kein Witz....
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