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  1. Avatar von Hypathia
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    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    mein AG ist da sehr entgegenkommend, ich selbst habe das nicht gemacht, aber mehrere Kollegen mit unterschiedlichen Motivationen und Beweggründen - alle sagten, sie würden es wieder tun.

    Wenns planbar ist und nicht eilt, ist das Teilzeitmodell besonders attraktiv: auf 50% reduzieren, aber die hälfte der zeit voll arbeiten (bzw. knapp die Hälfte, normalen Urlaub kannst du ja auch ansparen), die andere Hälfte frei haben und weiter Gehalt bekommen versichert sein. 10 Monate Teilzeit reichen dann für 6 Monate Freistellung.

    Unbezahlte Freistellung - ja, wenn man in der Zeit Krankenversicherung etc. geregelt bekommt - die Kollegin, die das gemacht hat, ist verheiratet und sollte daher über ihn weiter versichert geblieben sein (Er hatte beruflich befristet im Ausland zu tun, sie hat ihn dadurch begleiten können).

    @Gala und das Thema "Finanzierung von anderer Seite" - wenn man sich über große Organisationen als Entwicklungshelfer einsetzen lässt, ist sowas wie Kost + Logis + evtl. kleines taschengeld manchmal möglich. Bzw., - bedarf an sozial engagierten Ehrenamtlern gibt es auch in der Nähe jede Menge - kann man für Ehrenamtliche Arbeit eine Aufwandspauschale bekommen, die wenigstens entstandene Unkosten (Fahrtkosten, evtl. Unterbringung auf sehr einfachem Niveau) ausgleicht.


  2. Registriert seit
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    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Danke an alle und besonders an dich, Galah, dass du uns deine Erfahrungen geschildert hast.

    Die Antworten spiegeln in etwa die Erfahrungen mit meinem Umfeld wider - ich kenne kaum jemanden, der sich eine, ob nun kürzere oder längere, Auszeit genommen hat. Teilzeit zähle ich da jetzt nicht dazu - in Teilzeit arbeiten viele meiner Freunde und Bekannten (auch Männer) und das auch nicht interims, sondern dauerhaft.

    Mir geht es schon um eine 100 % Auszeit, das müsste auch gar nicht lange sein, drei, vier Monate würden reichen. Länger ließe es sich auch gar nicht mit meinem Job vereinbaren.

  3. AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Gerade aktuell in meiner Firma:

    relativ neue Kollegin, knapp eineinhalb Jahre bis uns, braucht nun eine Auszeit weil alles so stressig ist.

    Ihre Lösung: sie meldet sich arbeitslos, arbeitet nach Gefallen stundenweise weiter bei uns nach Bedarf und persönlichem Gusto und verdient so dazu.
    Dann wird sie sich in ein paar Monaten überlegen, ob sie es "schafft" in Vollzeit zurückzukommen.

    Ich bin total amused, dass ich diesen Selbstfindungstrip mitfinanzieren darf.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


  4. Registriert seit
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    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Ihre Lösung: sie meldet sich arbeitslos, arbeitet nach Gefallen stundenweise weiter bei uns nach Bedarf und persönlichem Gusto und verdient so dazu.
    Derfma des?
    In D ist das nicht möglich.

    Macht dein Chef das mit?

    und finally - was hat das jetzt mit Morcheebas Plänen zu tun?
    In D gibt es Tarifverträge (wie Kollektiv in Ö...), die von Haus aus die Möglichkeit eines Sabbaticals beinhalten.
    Sooooo exotisch ist das nicht mehr.

  5. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Ich habe drei Freudinnen mit unterschiedlich motivierten Sabbaticals.

    Die eine ist Beamtin und hat das Modell gewählt drei Jahre Vollzeit arbeiten und nur 3/4 Bezahlung und dann ein ganzes Jahr aussetzen. Sie ist in der Zeit hauptsächlich gereist, hat das Jahr sehr genossen, aber die auch gesuchte Inspiration für einen neuen Job nicht gefunden. Aber sie hatte eine gute Zeit. Jobmäßig war es bei ihr kein Problem ein ganzes Jahr auszusetzen, weil sie Lehrerin ist und entsprechend ein komplettes Schuljahr weg war.


    Die andere ist eine Kollegin von mir, die den Spaß am Job verloren hatte und sich entschieden hat nur noch 2,5 Tage die Woche zu arbeiten und den Rest an ihrem anderen (ländlichen) Wohnsitz zu verbringen und nur noch Mandate zu behalten, die Spaß machen.
    Nachdem sie das jetzt ein gutes Jahre gemacht hat gibt sie ihren Job ganz auf (finanziell ist das aufgrund einer Erbschaft kein Problem). Sie sagt, je weniger sie gearbeitet hat, desto weniger Spaß hat es ihr gemacht und sie hat jetzt viele Pläne für ihr Privatleben.


    Eine weitere - auch selbständige - Kollegin arbeitet auch nur noch "Teilzeit" und ist immer einige Wochen unterwegs, arbeitet das Notwendigste von unterwegs remote, dann wieder ein paar Tage Vollzeit im Büro und dann wieder unterwegs oder auch einfach nicht im Büro, wenn es nicht notwendig ist, sie hat viele Hobbies und würde auch gerne komplett aufhören - aber sie braucht das Geld, das sie verdient.
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
    Moderation:
    "Rund um den Job", "Mietforum" und "Selbstständige, Freiberufler & Co"

  6. Avatar von ereS
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    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    ein kollege meines mannes arbeitet seit 15 jahren nur noch 6 monate im jahr, von mai bis oktober
    den rest der zeit verbringt er im warmen in uebersee
    er lebt recht bescheiden, hier wie dort
    am anfang hat er nur 3 monate im winter ausgesetzt, um zu schauen wie es klappt, im laufe der jahre hat er es immer weiter ausgeweitet
    das auge der moderatoren ist ueberall...

  7. AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Derfma des?
    In D ist das nicht möglich.
    Wer schreit dann auf?

    Macht dein Chef das mit?
    Ja, leider. Aus lauter Gutherzigkeit bzw. auch aus dem Denken, dass er sie nicht ganz verlieren wird.
    Wobei ich hier befürchte: Undank ist der Welten Lohn.

    Auffällig ist es schon: zuerst eine Umschulung vom AMS bezahlt bekommen, damit man bei uns arbeiten kann, dann hinschmeißen um stundenweise neben dem ALG bei uns weiterzumachen nach Lust und Laune.

    und finally - was hat das jetzt mit Morcheebas Plänen zu tun?
    Zur Frage, wie man so etwas finanzieren kann.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


  8. Registriert seit
    20.07.2010
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    6.245

    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Zitat Zitat von hawaiianstarline Beitrag anzeigen
    Wer schreit dann auf?




    Zur Frage, wie man so etwas finanzieren kann.
    Die Arbeitsagentur

    Auch bei ALG1 darf man nur wenig dazuverdienen

    Also einerseits "arbeitslos sein" und da Transferleistungen zu bekommen und andererseits gleichzeitig stundenweise beim Ex-AG zu arbeiten - ist zumindest offiziell nicht erlaubt. Entweder oder. Schwarz ist was anderes - aber das macht sie ja offiziell oder?

    Komisch... dass das geht

    Wie es legal finanziert werden kann ist hier ja schon ausführlich geschildert worden. Das geht schon und es gibt ganz geregelte Pläne für Sabbaticals.

  9. AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Die Arbeitsagentur

    Auch bei ALG1 darf man nur wenig dazuverdienen

    Also einerseits "arbeitslos sein" und da Transferleistungen zu bekommen und andererseits gleichzeitig stundenweise beim Ex-AG zu arbeiten - ist zumindest offiziell nicht erlaubt. Entweder oder. Schwarz ist was anderes - aber das macht sie ja offiziell oder?

    Komisch... dass das geht

    Wie es legal finanziert werden kann ist hier ja schon ausführlich geschildert worden. Das geht schon und es gibt ganz geregelte Pläne für Sabbaticals.
    Ja, ich gebe zu, es war mir keinen eigenen Strang wert, ich finde es aber nachdenkenswert.

    Ich weiß nicht, wie die Situation bei uns ist ... man könnte argumentieren, dass wir zuwenig Arbeit haben, oder was weiß ich. Aber korrekt finde ich es keinesfalls.
    *** live as if you were to die tomorrow - learn as if you were to live forever. (Gandhi) ***


  10. Registriert seit
    24.10.2019
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    120

    AW: Auszeit vom Job, unbezahlter Urlaub bis hin zum Sabbat-Jahr?

    Man wird ja hier in D auch erstmal bei der Arbeitsagentur fürs ALG gesperrt, wenn man selbst ohne Not kündigt (abgesehen von Ausnahmefällen, in denen z.B. der Job einen krank macht), oder?

    Dann wäre es ja noch seltsamer, wenn man bei seinem Arbeitgeber kündigt und genau da trotzdem weiterarbeitet... Es sei denn, es gäbe irgendwie eine Begründung wie, dass Vollzeit arbeiten aus gesundheitlichen Gründen aktuell nicht möglich ist oder so?

    Und selbst dann darf man ja, wie R_Rokeby schon sagte, auch nicht unbegrenzt verdienen.

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