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  1. Avatar von TrishaTT
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen

    Wunderschön. Das kann ich dann alles lesen und dann - wie beurteilen was davon stimmt und was davon Schrott ist?

    Genau. Gar nicht.
    Wenn 90% der Seiten alle dasselbe schreiben, meinst du nicht, dass man da was draus lesen kann?

    Und Gesetze sind sowieso nicht verhandelbar.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


  2. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Nur mal so:

    Die Seite der deutschen Rentenversicherung (!) schreibt, dass bei Namensänderung von Amts wegen ein neuer Sozialversicherungsausweis ausgestellt wird. (DRV - Meldeverfahren nach der DEÃœV - Meldeverfahren nach der DEÃœV)


    Ist nicht so, ich musste hinterhertelefonieren.

    Das ist nicht weiter schlimm, aber zeigt halt ganz gut, was von selbst offiziellen Informationen zu halten ist.

  3. Avatar von Sneek
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Wozu brauchst Du denn einen neuen Sozialversicherungsausweis, die Nummer bleibt doch gleich?

    Nachtrag: Hab es interessehalber mal nachgelesen - man bekommt ihn automatisch zugeschickt, sobald die Namensänderung gemeldet wird. Wenn man keinen bekommt, kann natürlich immer ein technisches Problem oder ein Postwegverlust vorliegen, das macht die Info der DRV aber nicht zur Fake News.
    Geändert von Sneek (15.11.2019 um 15:36 Uhr)

  4. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Entscheidungen oder Urteile in Unwissen aller Fakten zu treffen ist a) ganz normal und kann b) sehr belastend sein.

    Man kann sich mehr Daten verschaffen (es nervt mich, daß statista so künstlich nutzlos ist!) man kann sich Daten aus verschiedenen Quellen verschaffen, aber bewerten muß die Daten wie die Quellen selber, nach Erfahrung, Logik. Metadaten (mehr Ungewißheit!) und Beobachtung, und entscheiden und das damit einhergehende Risiko eingehen (oder nicht entscheiden -- ebenso Risiko) muß man auch selber.

    Leute, die einem genau sagen, was man tun soll, wenn man ihnen Geld gibt oder ihnen folgt, gibt's im Dutzend, und keiner davon unterschreibt rechtskräftig, daß er dafür geradesteht, wenn's nicht klappt.

    Kürzlich habe ich von Annie Duke "Thinking in Bets" gelesen, wo sie das Problem aus der Sicht einer professionellen Pokerspielerin angeht, die in jedem Spiel zwanzig Mal Entscheidungen treffen muß, die nicht revidierbar sind und wo reales Geld auf dem Tisch liegt. Mal eine andere Perspektive als die Philosophen! (Wobei Rolf Dobelli auch ganz nett ist, um einem die alltäglichen Fallstricke des Denkens vorzustellen...)

    ***

    Offizielle Informationen: :SEUFZ:

    Ich skille gerade "Leute nerven" hoch.
    Es hilft.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  5. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Entscheidungen oder Urteile in Unwissen aller Fakten zu treffen ist a) ganz normal und kann b) sehr belastend sein.

    Man kann sich mehr Daten verschaffen (es nervt mich, daß statista so künstlich nutzlos ist!)
    Statista ist ein privatwirtschaftliches Unternehmen, das die Daten seines Angebost zu einem nicht unerheblichen Teil aus öffentlich zugänglichen Daten generiert und viel Geld dafür ausgibt, beim googeln schnell gefunden zu werden. Viele dieser Informationen findet man auch bei Destatis, der webpage des Statistischen Bundesamtes. Kostenlos.
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  6. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Leider werden auch Frauen, die gut performen und verhandeln, nicht unbedingt ebenso wie Männer bezahlt. Und das finde ich nicht in Ordnung. Dort, wo Männer keine besonders guten Verhandler sein müssen, um Karriere zu machen und Gehaltssteigerungen zu bekommen, sollten Frauen nicht noch mal eine Extra-Schippe drauflegen müssen, um dasselbe zu erreichen.
    Darauf wollte ich noch mal mit einer Anekdote antworten - hatte mich vor ein paar Monaten auf die Geschäftsführung eines kleinen kommunalen Unternehmens beworben. Der Presse konnte ich hinterher entnehmen, dass es rund 70 Bewerber gab, davon 20 Frauen. Ich habe in der Endrunde, die aus nur zwei Kandidatinnen bestand, verdient gegen eine besser für den Job qualifizierte Frau verloren. Da kann mir aber hinterher keiner erzählen, dass da nicht irgendwo Männerdiskriminierung stattgefunden hat. Trotz paritätisch besetzter „Findungskommission“. War jedenfalls ein interessanter und sehr skurriler Ausflug in das Paralleluniversum des ÖD zu Zeiten des Gender-Mainstreamings.

  7. Avatar von agathe13
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Keine Relevanten. Dafür ist "Berufsleben" ganz allgemein viel zu irrelevant. Es gibt Wichtigeres.
    Wow. Also du weißt bereits, dass deine persönliche Entwicklung mit 30 nunmehr abgeschlossen ist und du nichts Neues mehr über dich lernen wirst. Nochmals wow.

    Wunderschön. Das kann ich dann alles lesen und dann - wie beurteilen was davon stimmt und was davon Schrott ist?

    Genau. Gar nicht.
    Ich verrate dir etwas: immer im Erwachsenenleben wirst du genau das tun müssen: eine Menge Informationen sichten und dann unter Unsicherheit entscheiden. Ob es um Geldanlage, Versicherungen geht, Wohnung und Haus, und Kinder willst du ja auch, da weißt du auch nicht, was richtig ist und musst dir eine Meinung bilden und entscheiden.

    Im übrigen gilt das ebenfalls für die Meinungen akademisch gebildeter Eltern (die andere haben und du nicht) - auch die können falsch liegen, wenn deren Berufseinstieg Jahrzehnte her ist oder in einem ganz andern Fachgebiet war. Oder wenn sie einfach trotz ihrer Verhaltensweisen und Einstellungen einen Job gefunden haben und nicht wegen.

    Es sind also Ausflüchte, was du da bringst, warum du dich angeblich nicht hast informieren können.

    Um sowas (reine Frauennetzwerke, nicht Netzwerke allgemein) würde ich den größtmöglichen Bogen machen.
    Du musst da ja keineswegs hin (was auch immer du da befürchtest), aber es ging ja drum, woher man denn um Gottes willen Informationen zu Berufseinstieg, Gehaltsverhandlungen etc. bekommen kann, wenn Mama und Papa nicht studiert haben.

    Da das hier nicht Mail ist, sondern ein öffentliches Forum, können vielleicht andere davon profitieren.
    Cybermentor oder Mentorinnennetzwerk sind sehr empfehlenswert.

    WENN es diesen Neffen wirklich überall gibt dann ist die entsprechende Skill am Arbeitsmarkt eben aktuell wirklich nicht mehr Wert, mit "unter Wert verkaufen" hat das nichts zu tun.
    mal sehen, ob du das auch so klaglos schlucken würdest, wenn deinen Job plötzlich Leute bekommen, die 24.000 Euro verdienen und sich drüber freuen.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ja, durchaus. Aber ich hatte dein Eindruck, du setzt in deinem Posting mangelnden Ehrgeiz mit "unter Preis verkaufen" gleich und bewertest das als unsolidarisch. Mein Eindruck kann mich täuschen. Aber so, wie ich das gelesen habe, finde ich es in mehrfacher Hinsicht unangemessen und destruktiv, deswegen plüsche ich mich etwas auf. (Und ja, mir haben schon Leute gesagt, ich müßte Bücher kaufen, die ich nicht mag, um das deutsche Verlagswesen zu fördern. )

    Man kann jahrelang auf der gleichen Gehaltsstufe vor sich hinpüttern, ohne je nach anspruchsvolleren Aufgaben oder mehr Geld zu suchen. Und man kann damit sogar recht zufrieden sein. (Wie viele Grundschullehrer wären gerne Schulleiter?)
    Du verstehst aber schon, was "den Akkord verderben" bedeutet?
    Wenn Leute massig Überstunden schrubben, tun sie damit ihren Kollegen einen Gefallen, denen dann vorgehalten wird "X arbeitet auch immer bis 22 Uhr, warum kannst du das nicht?"?
    Und was kriegen dann wohl Leute zu hören, die auf Gehaltssteigerungen angewiesen sind (weil sie vielleicht alleinerziehend sind oder einfach kein Doppelverdienerhaushalt)?, wenn es doch Leute gibt, die treu und brav sich Jahr um Jahr abspeisen lassen oder gar nicht erst nach einer Erhöhung fragen? "Das würde das Gehaltsgefüge sprengen, wir können nicht Ihnen mehr geben als den anderen auf Ihrem Level, und überhaupt, dieses Jahr gibt's eine Nullrunde, die anderen beklagen sich darüber auch nicht."

  8. Avatar von agathe13
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Darauf wollte ich noch mal mit einer Anekdote antworten - hatte mich vor ein paar Monaten auf die Geschäftsführung eines kleinen kommunalen Unternehmens beworben. Der Presse konnte ich hinterher entnehmen, dass es rund 70 Bewerber gab, davon 20 Frauen. Ich habe in der Endrunde, die aus nur zwei Kandidatinnen bestand, verdient gegen eine besser für den Job qualifizierte Frau verloren. Da kann mir aber hinterher keiner erzählen, dass da nicht irgendwo Männerdiskriminierung stattgefunden hat. Trotz paritätisch besetzter „Findungskommission“. War jedenfalls ein interessanter und sehr skurriler Ausflug in das Paralleluniversum des ÖD zu Zeiten des Gender-Mainstreamings.
    keine Ahnung, vielleicht waren die Frauen auch einfach gut?
    Es gibt Untersuchungen dazu, dass Männer sich auf Jobs bewerben, wenn sie so ca. 70% der Anforderungen abdecken, Frauen eher, wenn es 100% sind und sie sich ganz, ganz sicher sind, dass sie das alles schon können.
    Davon abgesehen denke ich auch, dass gerade im ÖD Frauen jetzt da und dort etwas bessere Karten haben als Männer.


  9. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Naja, ich hatte ja auch nur 70%, deshalb habe ich den Job ja auch nicht bekommen - am Gehalt lag‘s jedenfalls nicht, da war ich bestimmt nicht „billiger“ als die Männer, dh das kann kein Grund für die Einladung in die zweite Runde gewesen sein.

    Kann mir trotzdem nicht vorstellen, dass kein anderer männlicher Bewerber „meine“ 70% darstellen konnte. Da war schon ein Plan dahinter.

  10. Avatar von TrishaTT
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Im ÖD sieht es (laut unserer Gleichstellungsbeauftragten) so aus:

    In Abteilung A arbeiten 90% Frauen, 10% Männer. Beim Bewerbungsverfahren werden demnach Männer bevorzugt eingestellt.

    In Abteilung B arbeiten dagegen 20% Frauen, 80% Männer. Beim Bewerbungsverfahren werden Frauen bevorzugt.

    Dasselbe gilt auch für die Chefetage, die Geschlechter sollten möglichst gleichmäßig verteilt sein.

    Du hast dich wohl für Abteilung B beworben. Es geht nicht um die Geschlechterverteilung unter den Bewerbern.
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    (Thomas D.)

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