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  1. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    ich muss also im gesamten Berufsleben "nur" die Inflation ausgleichen um meinen eigenen Ansprüchen zu genügen.
    Im Prinzip ja, doch erstens kommt es anders und zweitens als man denkt... Bei Steigerung von 2% über Inflationsrate pro Jahr hat sich das Realeinkommen nach 36 Jahren verdoppelt. Bei 2% unter Inflationsrate hat man nur noch die Hälfte. Das ist ein schmaler Grat, um ihn über ein Berufsleben zu halten. Auf der Ausgabenseite, es kann verflixt schnell gehen, daß man nicht mehr wie ein Student lebt und das Geld, mit dem man vor 10 oder 15 Jahren ganz gut hinkam, einem wie ein besseres Trinkgeld erscheint.

    Ich würde das nicht überplanen. Eine "Marschrichtung" ist gut, und eine Finanzplanung, wo man nicht pfeift, "wenn ich einmal reich bin" sondern innerhalb dessen bleibt, was mit hoher Wahrscheinlichkeit klappt, erst recht -- aber die Wege, die sich einem anbieten, sind nicht immer so auf Kurs wie man das vielleicht gerne hätte. (Manchmal sind sie schlechter. Und manchmal besser, aber man muß springen.)
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Bei meinen alten AG war es so, dass man max. nur 15 h als Überstunden aufbauen konnte.
    War man drüber wurde es gestrichen.

    Blöd fand ich persönlich, dass einem auch immer eine Stunde Pause abgezogen wurde.
    Mir reicht jetzt meine Halbe.

    Ansonsten mache ich jetzt in der Probezeit ein 1-2 Überstunden in der Woche.
    Konnte ich habe auch letztens dann aufbrauchen, als Kind krank war und ich keinen Bock hatte zum Arzt für den Schein zu gehen.
    Und wenn ich mal früher gehen muss kräht auch kein Hahn danach.

  3. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Doch, diejenigen schon, die ranklotzen und verhandeln, und die von Leuten wie Saetien die Preise versaut kriegen.
    Es ist niemand verpflichtet, sein Leben danach zu führen, was anderen Leuten finanziell nützt.
    Es muß niemand schlechte Bücher kaufen, und es muß niemand um Beförderungen auf Stellen kämpfen, auf denen er nicht arbeiten möchte.
    Wenn das Gewissen gegenüber der Welt drückt, würde ich vorschlagen, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Da muß frau nicht alleine mit der Fackel in der Hand voranrennen und die Konkurrenz wegbeißen.
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  4. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Wolfgang11 Beitrag anzeigen
    Korrekt!

    Und mal ganz ehrlich, welche Überstunde ist denn tatsächlich mit Sinn behaftet? Das sind wenige.
    Findest du? Wenn eine Überstunde nicht „mit Sinn behaftet“ ist, dann ist es die Arbeitszeit wahrscheinlich auch nicht.
    Leute, ehrlich, so ein Akkusativ rockt total!
    Ich habe keinEN Bock, ich baue einEN Schneemann.
    Ist ganz einfach, sei dabei! #RettedenAkkusativ

  5. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Freundeskreis - naja, da ist man ja auch eher in einer Blase, im Zweifelsfall sind die auch noch nicht weiter als man selbst..
    Ein Vorteil am Studium ist, daß man viele Leute kennenlernt, die aus anderen Verhältnissen kommen, als man selber, aber in vergleichbaren Verhältsnissen landen wollen. Da kann man viel voneinander lernen.

    Mein bester hilfreicher Freund war aus einer Handwerkerfamilie, der erste in seiner Familie, der studiert hat. Der hatte eine wesentlich robustere und zielorientierere Einstellung zu dem ganzen Geschehen als wir Bildungsbürgerkinder.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich hatte genug Nebenjobs um zu wissen dass Gesetze und gelebte Realität sehr sehr weit auseinanderliegen können deswegen gebe ich darauf nicht viel.
    Nur weil alle anderen bei rot über die Krezung fahren...

    Wer seine Rechte nicht kennt und sie nicht zumindest im für ihn machbaren Rahmen einfordert, arbeitet aktiv an der Anarchie. Da muß man sich überlegen, ob man Anarchie haben will. (Wie Chesterton schrieb, "Aristokraten waren schon immer Anarchisten". Ich stimme dem heute mehr zu, als ich es vor dem Karnevalssiegeszug des Neoliberalismus getan hätte.)
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    Geändert von wildwusel (15.11.2019 um 14:13 Uhr) Grund: mehr

  6. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    .
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  7. Avatar von agathe13
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und dann kriege ich den Job nicht und dann stehe ich auf der Straße.
    ich habe ja schon mehr als einmal geschrieben, dass es mir nicht so sehr um die Situation geht, wo man sich aus einer Arbeitslosigkeit und (!) ohne relevante Berufserfahrung bewirbt, sondern ganz generell um die Entwicklung im Laufe des Berufslebens.

    Im Übrigen ist das schon recht zynisch: In einem früheren Thread, ich meine Du hast auch mitgeschrieben, wurde mir von den Teilnehmerinnen hier, ich meine auch von Dir, über die Maßen deutlich gemacht dass ich für einen AG nur sehr wenig Wert habe, wegen meines Lebenslaufs, meines Alters, meiner kaum vorhandenen Berufserfahrung.

    Nun habe ich mich damit abgefunden und gebe mich mit wenig zufrieden um überhaupt einen Job zu bekommen, und nun ist das auch wieder falsch?
    Auch damals schon habe ich sehr deutlich gemacht, dass es um die konkrete Situation ging, also Kombi aus keine relevante Berufserfahrung, nicht mal aus Praktikum oder Studi-Job und Alter. Mit zwei Jahren oder mehr an Berufserfahrung und praktischen Skills in relevanten Programmiersprachen/Tools sieht das schon ganz anders aus.

    Im Übrigen: eine viel größere Herausforderung als jeder AG je sein könnte ist für mich die Bri. Noch bin ich dabei.
    Ich glaube, du kannst noch nicht übersehen, welche Herausforderungen das Berufsleben noch so für dich bereithalten wird.

    Das wundert mich - ich halte das eigentlich für eine positive Eigenschaft.....wenn man vom Leben gar nicht so viel will, ist man schneller zufrieden. Und letztlich ist das Ziel doch nicht "alles kriegen was mir zusteht" sondern "zufrieden sein".
    Das ist deine persönliche Entscheidung, ich weise nur auf die Fallstricke - aus meiner Sicht - hin.


    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wenn das so ist, wer hat Dir das dann beigebracht?
    Man kriegt es als erwachsener Mensch einfach mit, wenn man immerhin über 30 Jahre auf der WElt ist?
    Alle Tageszeitungen haben einen Karriereteil, es gibt zu jedem Furz rund ums Berufsleben Websites und Foren, eine sehr umfangreiche ist z.B. die Karrierebibel. Berufliche Netzwerke wie LinkedIn und Xing sind voll von redaktionellen Inhalten dazu. Also bitte.

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Als SAP-Entwickler hat man wohl die Chance auf ein Gehalt von 100.000 Euro p.a. - Schmerzensgeld
    Ja. Als Projektmanager auch.

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Ich habe mir „Mentoren“ gesucht. Also Leute außerhalb meines direkten Familienumfelds. Eine gute Quelle war die Organisation, von der ich mein Stipendium hatte. Ansonsten Berufsverbände, Business-Netzwerke,... also alles, wo du Impulse „von außen“ kriegst. Und Mentoring hört auch nicht auf, wenn du eine Weile im Beruf bist. Ich habe heute noch einen Mentor, mit dem ich mich regelmäßig austausche.
    Ein sehr wichtiger Hinweis. Es gibt auch diverse Netzwerke speziell für Frauen in der IT.


    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Es ist niemand verpflichtet, sein Leben danach zu führen, was anderen Leuten finanziell nützt.
    Es muß niemand schlechte Bücher kaufen, und es muß niemand um Beförderungen auf Stellen kämpfen, auf denen er nicht arbeiten möchte.
    Wenn das Gewissen gegenüber der Welt drückt, würde ich vorschlagen, sich gewerkschaftlich zu organisieren. Da muß frau nicht alleine mit der Fackel in der Hand voranrennen und die Konkurrenz wegbeißen.
    Ich schätze deine Postings normalerweise sehr, wundere mich daher umso mehr über die Schärfe hier.
    Ich sage nicht, dass Saetien auf Teufel komm raus Karriere machen soll, aber ich finde es bedenklich, wenn sie sich dauerhaft unter Wert verkaufen will. Denselben Effekt haben Webdesigner, deren Preise gedrückt werden, weil es überall einen Neffen gibt, der dasselbe ja für 50 Euro macht.


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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich glaube, du kannst noch nicht übersehen, welche Herausforderungen das Berufsleben noch so für dich bereithalten wird.
    Keine Relevanten. Dafür ist "Berufsleben" ganz allgemein viel zu irrelevant. Es gibt Wichtigeres.

    Ok, wenn hier die Revolution losgeht und der Staat umstürzt wird es nochmal interessant, aber von dem Szenario abgesehen kann man ja sowieso nicht so leicht tiefer fallen als Hartz IV, finanziell.




    Man kriegt es als erwachsener Mensch einfach mit, wenn man immerhin über 30 Jahre auf der WElt ist?
    Alle Tageszeitungen haben einen Karriereteil, es gibt zu jedem Furz rund ums Berufsleben Websites und Foren, eine sehr umfangreiche ist z.B. die Karrierebibel. Berufliche Netzwerke wie LinkedIn und Xing sind voll von redaktionellen Inhalten dazu. Also bitte.

    Wunderschön. Das kann ich dann alles lesen und dann - wie beurteilen was davon stimmt und was davon Schrott ist?

    Genau. Gar nicht.



    Ein sehr wichtiger Hinweis. Es gibt auch diverse Netzwerke speziell für Frauen in der IT.

    Um sowas (reine Frauennetzwerke, nicht Netzwerke allgemein) würde ich den größtmöglichen Bogen machen.
    Ich sage nicht, dass Saetien auf Teufel komm raus Karriere machen soll, aber ich finde es bedenklich, wenn sie sich dauerhaft unter Wert verkaufen will. Denselben Effekt haben Webdesigner, deren Preise gedrückt werden, weil es überall einen Neffen gibt, der dasselbe ja für 50 Euro macht.

    WENN es diesen Neffen wirklich überall gibt dann ist die entsprechende Skill am Arbeitsmarkt eben aktuell wirklich nicht mehr Wert, mit "unter Wert verkaufen" hat das nichts zu tun.

  9. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich schätze deine Postings normalerweise sehr, wundere mich daher umso mehr über die Schärfe hier.
    Ich sage nicht, dass Saetien auf Teufel komm raus Karriere machen soll, aber ich finde es bedenklich, wenn sie sich dauerhaft unter Wert verkaufen will. Denselben Effekt haben Webdesigner, deren Preise gedrückt werden, weil es überall einen Neffen gibt, der dasselbe ja für 50 Euro macht.
    Ja, durchaus. Aber ich hatte dein Eindruck, du setzt in deinem Posting mangelnden Ehrgeiz mit "unter Preis verkaufen" gleich und bewertest das als unsolidarisch. Mein Eindruck kann mich täuschen. Aber so, wie ich das gelesen habe, finde ich es in mehrfacher Hinsicht unangemessen und destruktiv, deswegen plüsche ich mich etwas auf. (Und ja, mir haben schon Leute gesagt, ich müßte Bücher kaufen, die ich nicht mag, um das deutsche Verlagswesen zu fördern. )

    Man kann jahrelang auf der gleichen Gehaltsstufe vor sich hinpüttern, ohne je nach anspruchsvolleren Aufgaben oder mehr Geld zu suchen. Und man kann damit sogar recht zufrieden sein. (Wie viele Grundschullehrer wären gerne Schulleiter?)
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Ein Vorteil am Studium ist, daß man viele Leute kennenlernt, die aus anderen Verhältnissen kommen, als man selber, aber in vergleichbaren Verhältsnissen landen wollen. Da kann man viel voneinander lernen.
    Ich weiß nicht woran das lag, aber was Elternhausverhältnisse anging hatte ich tatsächlich in der Schule erheblich mehr Diversity als an der Uni. Mag auch am Studienfach gelegen haben, Informatik ist anscheinend mittlerweile ein ganz typisches Fach für "erste Generation Uni".

    Mein bester hilfreicher Freund war aus einer Handwerkerfamilie, der erste in seiner Familie, der studiert hat. Der hatte eine wesentlich robustere und zielorientierere Einstellung zu dem ganzen Geschehen als wir Bildungsbürgerkinder.
    Glaub' ich......wobei ich von den paar wenigen Studiertenkindern gelernt habe, beim Prof. den Mund aufzumachen und nicht zu sehr zu buckeln....das ist dann die andere Seite.

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