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  1. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ebenfalls, woher diese Vorstellung von "Wahrnehmung" durch den Vorgesetzten kommt. In der Regel wird in der Anfangszeit mal mehr kommuniziert,
    Ja, und es ist, fällt mir gerade ein, wichtig, das mit Stil anzunehmen. Also sich nicht gleich unwürdig oder inkompetent oder unterdrückt oder ans Holzbein gepinkelt zu fühlen, sondern Feedback, auch zu gewünschten Anwesenheitszeiten, erst mal als Information aufzunehmen, dann in Ruhe darüber nachzudenken, zu entscheiden, wo man selber steht, und fall nötig nach Vorgehensweisen zu fragen, die beiden gerecht werden, oder entsprechende Vorschläge zu machen und gut zu begründen.

    (Bei mir war's mal, "Ich bin kein Morgenmensch, anders als (Kollegin). Wäre es möglich, daß ich immer erst um halb 11 komme, wenn nicht gerade eine Besprechung ist, und dann bis 19 Uhr bleibe? Damit hätten wir das Labor 13 Stunden am Tag besetzt, und weder (Kollegin) noch ich bauen Überstunden dadurch auf, daß wir auf eine Lieferung warten.")

    Das ist ja immer alles ein Dialog. Mancher besser, mancher schlechter. So oder so sollte man es nicht persönlich nehmen.

    Und, was auch schon gesagt wurde: Wahrgenommen zu werden, wie man etwas leistet, ist (meist, hoffentlich) nützlicher als dabei wahrgenommen zu werden, daß man den Schreibtischstuhl wärmt.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  2. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Also ich hatte bisher in jedem Job unbezahlte Überstunden und auch nur Verträge die das so vorgesehen haben. Und jetzt gerade wo ich auf Stellensuche bin und schon die ein oder anderen Vertragsmodalitäten erörtert habe, in allen sind Überstunden mit drin. Sei es als Kontingent (20h im Monat mit abgegolten) oder dann gleich alle, was in meinem Gehaltsbereich zwar nicht erlaubt ist, ich habe dann nun mal hinterher einklagen müsste.

    Derzeit fallen sehr viele Überstunden an, da ich morgens sehr früh da sein muss, sonst bekomme ich keinen Parkplatz mehr. Ein Abbau von Stunden ist aber nicht vorgesehen.


  3. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Matt_K Beitrag anzeigen
    Also ich hatte bisher in jedem Job unbezahlte Überstunden und auch nur Verträge die das so vorgesehen haben. Und jetzt gerade wo ich auf Stellensuche bin und schon die ein oder anderen Vertragsmodalitäten erörtert habe, in allen sind Überstunden mit drin. Sei es als Kontingent (20h im Monat mit abgegolten) oder dann gleich alle, was in meinem Gehaltsbereich zwar nicht erlaubt ist, ich habe dann nun mal hinterher einklagen müsste.

    Derzeit fallen sehr viele Überstunden an, da ich morgens sehr früh da sein muss, sonst bekomme ich keinen Parkplatz mehr. Ein Abbau von Stunden ist aber nicht vorgesehen.
    (Fettung von mir.)

    Es ist schon immer wieder verrückt, wodurch Überstunden zustande kommen.

    Ansonsten sollte man aber auch deutlich zwischen Verträgen auf tariflicher Basis (und Vergütung) und AT-Verträgen mit entsprechenden Gehältern unterscheiden. Bei letzteren ist die Abgeltung von Überstunden mit der AT-Vergütung natürlich in vielen Fällen die Regel.

  4. Avatar von Lscp
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Das ist wieder ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Beiträge wahrgenommen werden können.

    Ich z.B. verstehe Dich so, dass Du mit Unbehagen darauf reagierst, dass hier eine Userin versucht, Ratschläge dafür zu bekommen, wie sie auf einfachste Weise den Eindruck erwecken kann, sie wäre eine fleißige Mitarbeiterin, die aber nur mit Mühe und Not die vereinbarte Arbeitszeit ohne viel Leistung absitzen will.

    Und andererseits habe ich Saetien so verstanden, dass sie das Gefühl hat, dauernd als 'faul' eingeordnet zu werden, obwohl sie doch die aufgetragenen Aufgaben gut und schnell (aber ohne auf Außenwirkung bedachte Schaumschlägerei) erledigt.
    Ich vermute, dass Saetien häufiger schon (wie hier in der Bri ja auch) Rückmeldungen erhalten hat, die ihr zeigen, dass ihre Intention, ihr Anliegen, ihre Leistung, ihr Auftreten manchmal ganz anders wahrgenommen wird als von ihr gemeint.
    Das hat sie vermutlich verunsichert.
    Und da sie nun nach dem Studium eine neue Festanstellung antreten wird, erhofft sie sich wohl Tipps, wie sie vermeintliche Fehler vermeiden kann.

    Es geht nicht um täuschen und tarnen.

    Mein Eindruck.
    Das ist halt die Sache mit dem geschriebenen Wort. Schon im Gespräch kommt es ja häufig zu Missverständnissen und noch mehr beim nur Schreiben.

    Dein Eindruck ist falsch, so denke ich über Saetien nicht. Es ist allerdings schwierig, diese Nuancen genau zu benennen.

    Mein Eindruck ist der einer Mitarbeiterin, die sich keine Gedanken über die Arbeit macht und wie sie diese erledigt und was für die Firma gut ist, sondern nur, wie sie dabei einen fleißigen Eindruck macht mithilfe von Überstunden. Das ist ganz bestimmt auch nicht richtig, denn Saetien spricht hier ja nur über einen kleinen Aspekt ihrer Gedankenwelt.
    Vom Bauchgefühl her empfinde ich ihr Auftreten (auch in anderen Strängen) als sehr starr und in festgelegten Kategorien denkend. Ich finde das halt merkwürdig und irgendwie, wie soll ich sagen...? Weltfremd vielleicht?

    Ich meine nicht tarnen und täuschen, sondern sich verstellen im Sinne von nicht authentisch sein.

    Jeder Arbeitsplatz ist doch anders. Es wurde ja auch von anderen hier schon geschrieben: Erstmal anfangen zu arbeiten, die Lage peilen, danach dann eventuell sein Verhalten ausrichten.
    Alles zu seiner Zeit.

  5. Avatar von Binneuhier2009
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Matt_K Beitrag anzeigen

    Derzeit fallen sehr viele Überstunden an, da ich morgens sehr früh da sein muss, sonst bekomme ich keinen Parkplatz mehr. Ein Abbau von Stunden ist aber nicht vorgesehen.
    Du bist ausschliesslich aus eigenen Stücken so früh da? Dann ist das tatsächlich dein Problem. Dafür kann der Arbeitgeber nichts. Da ist es ein Nachteil wenn es keine Gleitzeit gibt.


    LG, BNH2009


  6. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Lscp Beitrag anzeigen

    Mein Eindruck ist der einer Mitarbeiterin, die sich keine Gedanken über die Arbeit macht und wie sie diese erledigt und was für die Firma gut ist, sondern nur, wie sie dabei einen fleißigen Eindruck macht mithilfe von Überstunden.

    Wie kommst Du denn auf den Gedanken?

    Natürlich mache ich mir sehr viele Gedanken wie ich die Arbeit erledigen könnte (soweit schon möglich im Moment), aber da ich da aktuell keinen Hilfsbedarf sehe und selbst wenn, ja auch das genaue Feld nennen müsste, breite ich diese Gedanken nicht in der Bri aus.
    Und daraus schließt Du ich mache mir keine Gedanken?


    Ich meine nicht tarnen und täuschen, sondern sich verstellen im Sinne von nicht authentisch sein.
    Wir sehen ja was passiert wenn ich authentisch bin, ich kriege Beurteilungen wie diese hier:
    Vom Bauchgefühl her empfinde ich ihr Auftreten (auch in anderen Strängen) als sehr starr und in festgelegten Kategorien denkend. Ich finde das halt merkwürdig und irgendwie, wie soll ich sagen...? Weltfremd vielleicht?

  7. Avatar von Lscp
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wie kommst Du denn auf den Gedanken?

    Natürlich mache ich mir sehr viele Gedanken wie ich die Arbeit erledigen könnte (soweit schon möglich im Moment), aber da ich da aktuell keinen Hilfsbedarf sehe und selbst wenn, ja auch das genaue Feld nennen müsste, breite ich diese Gedanken nicht in der Bri aus.
    Und daraus schließt Du ich mache mir keine Gedanken?
    Du hast den nachfolgenden Satz von mir nicht mit zitiert: "Das ist ganz bestimmt auch nicht richtig, denn Saetien spricht hier ja nur über einen kleinen Aspekt ihrer Gedankenwelt."

    Und wie ich darauf komme? Weil Du fragst, wie Du einen fleißigen Eindruck machen kannst.
    Alles zu seiner Zeit.


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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von MannMann Beitrag anzeigen
    (Fettung von mir.)
    Ansonsten sollte man aber auch deutlich zwischen Verträgen auf tariflicher Basis (und Vergütung) und AT-Verträgen mit entsprechenden Gehältern unterscheiden. Bei letzteren ist die Abgeltung von Überstunden mit der AT-Vergütung natürlich in vielen Fällen die Regel.
    Es gibt auch genug Gehälter ohne jegliche Tarifstruktur, ich hatte als SW-Entwickler noch nie das Vergnügen in irgend einem Tarif zu sein.



    Zitat Zitat von Binneuhier2009 Beitrag anzeigen
    Du bist ausschliesslich aus eigenen Stücken so früh da? Dann ist das tatsächlich dein Problem. Dafür kann der Arbeitgeber nichts. Da ist es ein Nachteil wenn es keine Gleitzeit gibt.
    Wir haben Vertrauensarbeitszeit und keine Kernarbeitszeit, nur ist das Modell nur dafür da Abends länger zu bleiben.
    Ich komme aus mehr oder weniger freien Stücken so früh, weil ich sonst schlicht keinen Parkplatz mehr habe und dann entweder hunderte Euro für das Parkhaus bezahlen muss oder jeden Tag einen Strafzettel kassiere.
    Aber ich bleibe nicht aus freien Stücken so lange da, mein Arbeitstag wäre um 15 Uhr durch, aber vor 17 Uhr geht man hier nicht raus, denn Land unter ist eigentlich immer, da wir unterbesetzt sind.

  9. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Lscp Beitrag anzeigen
    Und wie ich darauf komme? Weil Du fragst, wie Du einen fleißigen Eindruck machen kannst.
    Da sind ja auch eine Menge Antworten zu gekommen... eben in die Richtung, daß man den Anschein nicht dauerhaft vom Inhalt trennen kann, und daß Anschein gemanagt werden will, Stichwort, "seine Trommel rühren".

    Das Problem bei der Suche nach Antworten/dem Handbuch ist, daß das Handbuch einen beliebig komplexen Entscheidungsbaum darstellt, und in vielen Verzweigungen steht, "hast du den Eindruck, daß", "sagt dir dein Gefühl, daß", "hast du beobachtet, daß", was natürlich unheimlich nervig sein kann, wenn man eben nicht den Erfahrungsschatz hat, um seine Eindrücke, Gefühle und Beobachtungen zu bewerten. Da verfällt man dann aus reiner Frustration leicht einem mecahnistisch-magischen Weltbild. ("Mache X, dann Y, laufe dreimal um den Tisch, sei jeden Dienstag um 6:38 im Büro, und füge eine Prise Molchaugen hinzu, und du wirst Erfolg haben.")

    Hm, zurückkehrend zu der Titelfrage: "Wie viele Überstunden sind sinnvoll" -- wenn das Ziel ist, einen guten Eindruck zu machen und voranzukommen, würde ich in den Raum stellen: "Etwa so viele wie die Leute in der eigenen Abteilung, die einen guten Eindruck machen und vorankommen, im Alltagsbetrieb machen."
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  10. Avatar von Tirili
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Matt_K Beitrag anzeigen
    Aber ich bleibe nicht aus freien Stücken so lange da, mein Arbeitstag wäre um 15 Uhr durch, aber vor 17 Uhr geht man hier nicht raus, denn Land unter ist eigentlich immer, da wir unterbesetzt sind.
    Zitat verkürzt

    Warum sollte sich etwas daran ändern? Was passiert, wenn du entsprechend früher Feierabend machst, da du dieselbe Stundenzahl gerissen hast, wie die, die um 9 kommen?

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