+ Antworten
Seite 33 von 53 ErsteErste ... 23313233343543 ... LetzteLetzte
Ergebnis 321 bis 330 von 530

  1. Registriert seit
    02.10.2011
    Beiträge
    617

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Tirili Beitrag anzeigen
    Ich frage mich ebenfalls, woher diese Vorstellung von "Wahrnehmung" durch den Vorgesetzten kommt. In der Regel wird in der Anfangszeit mal mehr kommuniziert, wenn sich alles eingependelt hat, kommt es darauf an, dass die Arbeit korrekt in der angemessenen Zeit erledigt ist. Von wem, ist dem Chef meiner Erfahrung nach völlig egal.
    Wenn man weiterkommen will, ist es nicht ausreichend, einfach seine Arbeit zu machen. Befördert werden nicht die Fleißbienchen, die korrekt und brav ihre Arbeit machen und davon ausgehen, dass das schon irgendwann einer bemerken wird. Das ist nach meiner Erfahrung ein Fehler, den leider viele Frauen machen. Und sich dann wundern, dass bei der nächsten Beförderung wieder ein Mann genommen wird, der dafür gesorgt hat, dass seine Erfolge von dem Vorgesetzten auch wahrgenommen werden.

    Man muss schon auf sich aufmerksam machen, wenn man was erreichen will. Lange da sein, ist da aber m.E. nicht das Kriterium.

  2. Avatar von Tirili
    Registriert seit
    20.11.2012
    Beiträge
    2.136

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Ich habe auch "akademisch geprägte" Chefs. Und trage keine Zuckersäcke von A nach B. Trotzdem glaube ich, dass die TE sich um das drumherum wie ihre Außenwirkung und die Wahrnehmung vom Chef viel zuviele Gedanken macht. Ganz ehrlich: die meisten Chefs, die ich kenne, nehmen niemanden großartig war, solange der Laden rund läuft.

  3. Avatar von Tirili
    Registriert seit
    20.11.2012
    Beiträge
    2.136

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Lisa9 Beitrag anzeigen
    Wenn man weiterkommen will, ist es nicht ausreichend, einfach seine Arbeit zu machen. Befördert werden nicht die Fleißbienchen, die korrekt und brav ihre Arbeit machen und davon ausgehen, dass das schon irgendwann einer bemerken wird. Das ist nach meiner Erfahrung ein Fehler, den leider viele Frauen machen. Und sich dann wundern, dass bei der nächsten Beförderung wieder ein Mann genommen wird, der dafür gesorgt hat, dass seine Erfolge von dem Vorgesetzten auch wahrgenommen werden.

    Man muss schon auf sich aufmerksam machen, wenn man was erreichen will. Lange da sein, ist da aber m.E. nicht das Kriterium.
    Natürlich, bestreite ich ja gar nicht. Deswegen sage ich ja, dass das Fleißbienchen eine völlig falsche Richtung ist. Edit: die TE schreibt hier aber gar nicht vom beruflichen Weiterkommen, sondern immer wieder von ihrer Angst, faul zu wirken. In Dauerschleife.

  4. Avatar von Lscp
    Registriert seit
    30.07.2006
    Beiträge
    1.478

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Also, dieser Strang hinterläßt bei mir den Eindruck einer Mitarbeiterin, der es mehr auf Schein als auf Sein ankommt. Du beschäftigst Dich ernsthaft über 32 Seiten damit, wie Du bei Deinem Chef fleißig oder meinetwegen auch engagiert wirkst.

    Wenn ich mal von mir ausgehe (Du sagst sicherlich jetzt wieder, das seien utopische Arbeitsverhältnisse): So merkwürdige Gedankegänge hatte ich in 23 Berufsjahren kein einziges Mal. Stattdessen habe ich mir Gedanken über die neuen Aufgabengebiete gemacht, über die neuen Kollegen, über den anderen Arbeitsweg.
    Und ich hatte auch nie so Probleme mit Überstunden wie Du. Oder dass mal gedroht wurde, jemanden zu kündigen, weil er die vertraglich vereinbarten Stunden arbeitet, habe ich auch noch nie gehört.
    Und ich hatte auch schon alle Arten von Umgang mit Überstunden und auch alle Arten von Arbeitszeit.

    In meiner jetzigen Firma haben wir eigentlich von jedem Typus einen. Einer, der Überstunden scheffelt und keiner weiß womit. Einen, der ranklotzt und das sieht man auch (einer meiner Chefs... der lernt grade, Sachen zu delegieren und loszulassen). Zwei, die akribisch darauf achten, keine Stunde zuviel zu haben. Der Unterschied: Eine ist sehr engagiert (!), der andere läuft für mich unter "bemüht sich" (dem passieren so dermaßen viele Flüchtigkeitsfehler ). Die anderen sind so wie ich: Wenn Not am Mann ist, wird rangeklotzt. Wenn nicht viel zu tun ist, kann man mal Stunden abbauen. Und in der Regel wird bei uns kommuniziert.

    Wenn jemand so verkopft und irgendwie quer an so simple Sachen rangeht wie Du und tagelang drüber hirnt, ob und wieviele Überstunden und fleißig und wie wirke ich denn wohl..., hm, weiß nicht - hätte ich ein komisches Gefühl bei.

    Meine Chefs (übrigens beide studiert, der eine sogar mit Doktortitel) wollen engagierte, selbständig denkende Mitarbeiter, die sich für ihre Arbeit interessieren, die auch den Mund aufmachen, wenn was nicht passt, die höflich zu ihren Kollegen und zu unseren Kunden sind. Was sie nicht wollen: Jemanden, der dran arbeitet, irgendwie zu wirken - statt zu arbeiten. Aber das gilt ja nur für meine Chefs .
    Ja, es gibt auch andere Chefs (hatte ich auch schon, klar). Aber Du hast ein so einseitig gezeichnetes Bild, so dermaßen hart schwarz-weiß.
    Alles zu seiner Zeit.


  5. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    7.389

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Lscp Beitrag anzeigen
    Also, dieser Strang hinterläßt bei mir den Eindruck einer Mitarbeiterin, der es mehr auf Schein als auf Sein ankommt. Du beschäftigst Dich ernsthaft über 32 Seiten damit, wie Du bei Deinem Chef fleißig oder meinetwegen auch engagiert wirkst.
    Richtig denn wie ich es BIN weiß ich ja schon!



    Wenn jemand so verkopft und irgendwie quer an so simple Sachen rangeht wie Du und tagelang drüber hirnt, ob und wieviele Überstunden und fleißig und wie wirke ich denn wohl..., hm, weiß nicht - hätte ich ein komisches Gefühl bei.
    Ist ja gut dass Du nicht mein Chef bist.......praktischerweise gehört bei mir das Verkopfte zu den Berufsanforderungen, geht in dem Bereich gar nicht anders, das greift nur manchmal über.


  6. Registriert seit
    24.10.2019
    Beiträge
    243

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Hat dein Chef dir eigentlich jemals gesagt, dass er dich für faul hält oder glaubst du nur, dass er es tun könnte?

  7. Avatar von Ullalla
    Registriert seit
    30.07.2005
    Beiträge
    11.823

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Lscp Beitrag anzeigen
    Also, dieser Strang hinterläßt bei mir den Eindruck einer Mitarbeiterin, der es mehr auf Schein als auf Sein ankommt. Du beschäftigst Dich ernsthaft über 32 Seiten damit, wie Du bei Deinem Chef fleißig oder meinetwegen auch engagiert wirkst.
    ...

    Wenn jemand so verkopft und irgendwie quer an so simple Sachen rangeht wie Du und tagelang drüber hirnt, ob und wieviele Überstunden und fleißig und wie wirke ich denn wohl..., hm, weiß nicht - hätte ich ein komisches Gefühl bei.

    ...
    Das ist wieder ein gutes Beispiel dafür, wie unterschiedlich Beiträge wahrgenommen werden können.

    Ich z.B. verstehe Dich so, dass Du mit Unbehagen darauf reagierst, dass hier eine Userin versucht, Ratschläge dafür zu bekommen, wie sie auf einfachste Weise den Eindruck erwecken kann, sie wäre eine fleißige Mitarbeiterin, die aber nur mit Mühe und Not die vereinbarte Arbeitszeit ohne viel Leistung absitzen will.

    Und andererseits habe ich Saetien so verstanden, dass sie das Gefühl hat, dauernd als 'faul' eingeordnet zu werden, obwohl sie doch die aufgetragenen Aufgaben gut und schnell (aber ohne auf Außenwirkung bedachte Schaumschlägerei) erledigt.
    Ich vermute, dass Saetien häufiger schon (wie hier in der Bri ja auch) Rückmeldungen erhalten hat, die ihr zeigen, dass ihre Intention, ihr Anliegen, ihre Leistung, ihr Auftreten manchmal ganz anders wahrgenommen wird als von ihr gemeint.
    Das hat sie vermutlich verunsichert.
    Und da sie nun nach dem Studium eine neue Festanstellung antreten wird, erhofft sie sich wohl Tipps, wie sie vermeintliche Fehler vermeiden kann.

    Es geht nicht um täuschen und tarnen.

    Mein Eindruck.
    life is all about
    finding people who
    are your kind of
    CRAZY


  8. Registriert seit
    05.09.2018
    Beiträge
    7.389

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von LilyHydrangea Beitrag anzeigen
    Hat dein Chef dir eigentlich jemals gesagt, dass er dich für faul hält oder glaubst du nur, dass er es tun könnte?
    Mein Chef nicht, ein Prof hat mir das mal gesagt.


  9. Registriert seit
    17.01.2013
    Beiträge
    3.178

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Mein Chef nicht, ein Prof hat mir das mal gesagt.
    Jetzt bist Du ja aus dem Studium raus und der Prof kann Dich mal. Vielleicht hat ihm Deine Nase nicht gepasst oder er kämpft mit sonstigen Neurosen oder hat das Kleine-Mann-Syndrom oder Knatsch mit seiner Frau. Die Liste kann lang sein und Du kannst ihn getrost vergessen, da Du ja nun die berufliche Laufbahn einschlägst.

    Warum hältst Du Dich daran so fest, als wäre seine Meinung unumstößlich in Stein gemeißelt? Rumhirnen über gelegte oder ungelegte Eier kann einen mürbe machen. Genieße doch jetzt mal Deine freie Zeit ! Überstunden sind nicht immer sinnvoll, können aber angebracht sein je nach Aufgabe, Zielsetzung und Auslastung.

    Stell Dir vor, bei Deinem neuen Arbeitgeber sind Überstunden gar nicht gern gesehen, dann hast Du Dir völlig umsonst unnütze Gedanken gemacht.

  10. Avatar von Binneuhier2009
    Registriert seit
    30.11.2009
    Beiträge
    2.077

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Bei meinem AG sind Überstunden nur erlaubt, wenn sie angeordnet werden.

    Alles andere fällt unter Gleitzeit. Ich bleibe länger,wenn der Arbeitsanfall hoch ist und bummele die Zeit ab,wenn nicht so viel zu tun ist oder wenn ich einen privaten Termin habe.


    LG, BNH2009

+ Antworten
Seite 33 von 53 ErsteErste ... 23313233343543 ... LetzteLetzte

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein
  •