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  1. Registriert seit
    02.10.2011
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    591

    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Als Vorgesetzte seheMitarbeiter, die ständig deutlich länger arbeiten, als ihr Arbeitsvertrag vorsieht, eher kritisch. Klar, die sind fleißig, aber gleichzeitig sieht es auch so aus, als ob sie mit der Arbeitsmenge nicht klarkommen oder sich nicht abgrenzen können. In meinem Bereich arbeiten die Mitarbeiter sehr selbstbestimmt und haben alle ein ähnliches Pensum. Diejenigen, die das gut hinkriegen, ohne ständig ihre Arbeitszeit zu überziehen, halte ich grundsätzlich für besser, als diejenigen, die immer noch spät hier sitzen.

    Die Zeit der Anwesenheit entscheidet jedenfalls nicht darüber, ob ich einen Mitarbeiter für förderungswürdig halte oder nicht. Effizienz ist wichtiger als Fleiß.

    Das heißt natürlich nicht, dass jeder um Punkt x Uhr den Löffel fallen lassen soll. Es gibt immer Situationen, in denen es wichtig ist, auch mal länger da zu bleiben und etwas fertig zu machen. Das sollte nur kein Dauerzustand sein.


  2. Registriert seit
    07.03.2014
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    ist das nicht traurig?

    Ich finde es bedenklich, dass offensichtlich für einige Firmen es so schwer ist zu akzeptieren, dass es ein Arbeitszeitgesetz gibt, dass es Arbeitsverträge gibt, in denen die Arbeitszeit geregelt ist. Ich finde es bedenklich, dass es zum guten Ton gehört und erwartet wird, dass der AN teilweise umsonst arbeitet und zum wohle der Firma größte Flexibilität an den Tag legen soll. Aber am schlimmsten finde ich, dass viele Angestellte das System auch noch verteidigen.
    Ich weiß nicht. Grundsätzlich stimme ich hier zu, ich habe aber ein "Aber" für Ausnahmen - wenn man a) den Job als Beruf sieht und das wirklich gerne macht und (nicht oder) b) das auf Gegenseitigkeit beruht, warum nicht. Ich persönlich (!) schätze sehr die Flexibilität und das Vertrauen, das ich mir erarbeitet habe. Ja, auch durch Überstunden. Ich mache meine Arbeit sehr gern; mag die Kollegen, gehe gern dahin und es springt noch ein durchaus ordentliches Gehalt dabei rum. Warum soll ich nicht mal länger arbeiten? Im Ausgleich konnte ich letztes Jahr z. B., als es so heiß war und es mir nicht gut ging (schwanger) komplett von zu Hause arbeiten. Trotz Führungsaufgaben. Aktuell mit Kleinkind total flexibel, wann immer es mir (mir, nicht dem AG) passt. Da ernte ich jetzt, was ich mir erarbeitet habe. Es kommen auch wieder andere Zeiten, wo das Pendel eher zugunsten des AG ausschlägt, auch OK.
    Ich verstehe einerseits das eher kurzfristige Pochen auf Rechte und Verträge - es handelt sich schließlich um eine rein berufliche Vertragsbeziehung - andererseits habe ich die Erfahrung gemacht, dass es sich schon auszahlt, längerfristig zu denken. Kommt aber sicher - wie immer - auf den Job an.

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