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  1. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    I
    Und Saetien fragt sich jetzt, wie sich die Situation gestaltet, wenn sie fachlich dazu in der Lage ist, die Aufgaben effizient, gut und schnell zu lösen. Wenn sie garkeine Überstunden braucht, um die Arbeit gut zu erledigen.
    Gilt sie dann als faul? Als wenig engagiert?.
    Das wurde doch schon beantwortet. Wichtig ist, dass die Wahrnehmung der Effizienz und der guten Arbeit dann stattfindet, wenn es im Gesamtkontext sinnvoll ist. Und dass sie dann auch da ist, um sich das Lob abzuholen. Wenn sie eine 95% gute Arbeit abgeliefert hat (was vielleicht dann ungewöhnlich gut wäre) und dann aber (unabgesprochen) nicht da ist, um sich das Feedback des Chefs abzuholen, schmälert das einfach den Gesamteindruck, denn der Chef hat dann das Problem, dass er trotzdem nicht von den 95% zu den 100% kommt. Und dass sie als Berufseinsteiger komplett von selbst im ersten Anlauf auf die 100% kommt, halte ich für unwahrscheinlich.
    "Battlestar Galactica: The Eye of Jupiter (#3.11)" (2006)
    __________________________________________________ ______________
    Captain Kara 'Starbuck' Thrace: Can I make a suggestion that you won't like?
    Major Lee 'Apollo' Adama: Do you make any other kind?

    Life should not be a journey to the grave with the intention of arriving safely in a well preserved body, but rather to skid in broadside, totally worn out, and loudly proclaiming "Wow!" (Hunter S. Thompson)


  2. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Nachtrag: es ist ja auch nicht so ungewöhnlich, dass zB Hochbegabten das Gespür für diese Themen fehlt. Intelligenzquotient und beruflicher Erfolg gehen nicht zwingend zusammen. Hochbegabte sind häufig in Nischenpositionen/Stabsstellen am erfolgreichsten, wo sie relativ frei agieren können. „Gute Arbeit“ bezieht sich nicht ausschließlich auf den fachlichen Inhalt, sondern auch um das Drumherum.
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  3. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Hui, Ihr habt viel geschrieben!

    Ullalla: Du hast es anscheinend verständlicher formuliert als ich .

    Kara: Es ist tatsächlich nicht mein Ziel, mit möglichst wenig Überstunden durch die Probezeit zu kommen - siehe Ulallas Post.

    Aber dass das bei Dir so ankommt, als wäre das mein Ziel, illustriert ziemlich gut mein Problem.


  4. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Kara: Es ist tatsächlich nicht mein Ziel, mit möglichst wenig Überstunden durch die Probezeit zu kommen - siehe Ulallas Post.

    Aber dass das bei Dir so ankommt, als wäre das mein Ziel, illustriert ziemlich gut mein Problem.
    Dann hast du eben das Kontext-/Wording-Problem. Die Botschaft entsteht nun mal beim Empfänger. Du bist immer gleich auf der quantitativen Schiene unterwegs ( „wieviel Überstunden...“), und das werden eben viele dann genau in diese Richtung interpretieren, die eigentlich gar nicht deine Intention ist.
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  5. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Wahrscheinlich ist es wirklich so wie viele hier sagen und ich muss mich noch von der Idee verabschieden, dass es wichtig wird, dass der Chef sieht, dass man arbeitet.


    War für mich eben die gesamte "Ausbildungszeit" durch so.


    Im Grunde ist es wirklich genau wie Ulalla sagt.

  6. Avatar von Ullalla
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Das wurde doch schon beantwortet. Wichtig ist, dass die Wahrnehmung der Effizienz und der guten Arbeit dann stattfindet, wenn es im Gesamtkontext sinnvoll ist. Und dass sie dann auch da ist, um sich das Lob abzuholen. Wenn sie eine 95% gute Arbeit abgeliefert hat (was vielleicht dann ungewöhnlich gut wäre) und dann aber (unabgesprochen) nicht da ist, um sich das Feedback des Chefs abzuholen, schmälert das einfach den Gesamteindruck, denn der Chef hat dann das Problem, dass er trotzdem nicht von den 95% zu den 100% kommt. Und dass sie als Berufseinsteiger komplett von selbst im ersten Anlauf auf die 100% kommt, halte ich für unwahrscheinlich.
    Lob abholen? Fleissbienchen?
    Verstehe ich nicht.
    Feierabend erst dann, wenn der Chef gelobt hat?
    Komische Welt.
    life is all about
    finding people who
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    CRAZY


  7. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Lob abholen? Fleissbienchen?
    Verstehe ich nicht.
    Feierabend erst dann, wenn der Chef gelobt hat?
    Komische Welt.
    Mit Feedback meine ich: das, was der Chef braucht, damit aus 95% 100% werden. Wenn solche Situationen im Alltag von Saetien nie auftreten, dann ist das vielleicht kein Problem. Aber dazu hat sie sich ja nicht geäußert. Und du hast ja selbst gesagt: klappern gehört zum Handwerk.
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  8. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von 2believe Beitrag anzeigen
    Ich finde es bedenklich, dass offensichtlich für einige Firmen es so schwer ist zu akzeptieren, dass es ein Arbeitszeitgesetz gibt, dass es Arbeitsverträge gibt, in denen die Arbeitszeit geregelt ist. Ich finde es bedenklich, dass es zum guten Ton gehört und erwartet wird, dass der AN teilweise umsonst arbeitet und zum wohle der Firma größte Flexibilität an den Tag legen soll. Aber am schlimmsten finde ich, dass viele Angestellte das System auch noch verteidigen.
    Absolute Zustimmung!

  9. Moderation
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich bin immer davon ausgegangen, dass ich dafür um Erlaubnis fragen muss und wenn ich das tue natürlich als faul gelte.
    Wenn ihr Gleitzeit habt: "Chef, ist das OK, wenn ich Freitag um 3 gehe?" Kann ja immer sein, daß alle anderen schon um drei gehen und jemand das Büro wärmen muß bis es fünf wird. Kannst ergänzen, "Habe schon ein paar Plusstunden diese Woche."

    Du machst damit trotzdem zwei Plusstunden jede Woche.

    Wenn du etwas tust, womit keiner rechnet und was jemandem Streß machen könnte, sag es an und sei offen für Widerspruch. Aber nicht alles ist Widerspruch: "Hast du denn schon Gleitzzeitstunden?" ist eine normale Frage. "Ja, ich hab mich die Woche intensiv mit (Thema) befaßt, das ist es später geworden." ist eine normale Antwort. Ebenso, "Ist (Thema) denn schon durch?" und "Ja." oder "Bis zu (sinnvollem und zu erwartenden) Punkt."

    Oder du gehst gleich prinzipiell ran und sagst, "Chef, es wär für mich praktisch, Montag bis Donnerstag immer etwas länger zu machen, und dann Freitag auf Gleitzeit eher zu gehen, wäre das generell OK?" Auch da, kann sein, das machen alle, und es ist ihm lieber, du nimmst deine Gleitzeit nach einem anderen System.

    ***

    Vielleicht gibt's irgendwann eine Gelegenheit, wo du durch volles Reinklotzen über eine Hürde kommst, die du nehmen mußt, um eine Beförderung, einen Guru-Status, einen brillianten Ruf... zu kriegen. Die Gelegenheit kannst du nur nutzen, wenn du nicht schon unter dem Limit der zugelassenen Gleitzeit ächzt, und nicht zugelassen hast, daß deine ganzen Reserven regelmäßig von Fleißarbeit gefressen werden.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **


  10. Registriert seit
    27.04.2005
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Ich glaube, am Anfang möchte man ja gerne zeigen, dass man auch vor Überstunden nicht zurückscheut. Das ist für mich so eine Balance, die man finden muss - Leistungsbereitschaft zeigen, aber dann, indem man (abgesprochen mit Chef) eben auch mal Überstunden abfeiert, wenn weniger los ist, auch zeigen, dass man nicht immer Gewehr bei Fuß steht.

    Ich glaube, vieles ist eben auch individuell. Bei uns ist es z. B. so, dass einige Kollegen Berge von Überstunden mit sich rumschleppen, angeblich, weil es nicht anders geht. In meinem Bereich gab es auch massive Personalengpässe zeitweise. Da haben wir schon auch Überstunden gemacht, aber ich habe dann halt zugesehen, dass befristet eben Unterstützung dazu kam. Das macht auch Arbeit, die Leute suchen und einarbeiten, davor scheuen dann manche zurück. Aber auf lange Sicht hat es uns geholfen, nicht in die Überstundenfalle reinzulaufen. Die Freiheit, das so zu regeln, hätten alle anderen Kollegen auch gehabt. Aber wenn man halt lieber Überstunden macht, weil man denkt, keiner kann es so gut wie man selbst, und nicht drüber nachdenkt, wann man die abfeiern kann...

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