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  1. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Bae Beitrag anzeigen
    Wie, du stürzt schweissgebadet mit hochrotem Kopf um 17.59.59 ins Büro vom Chef mit deinem Dokument, wenn der um 18.00 seine Sitzung hat, wo er es braucht?

    mach's fünf Minuten früher fertig. Das kriegst du hin.
    Nein. Ich habe das Dokument mittags um 12 fertig, wenn alle anderen noch dran sitzen, und mir wird dann, teils ohne draufzuschauen, mangelnde Sorgfalt unterstellt.


    Es ist meist von Vorteil, wenn zwischen den beiden Sachen eine gewisse Übereinstimmung herrscht, besondes langfristig.

    Es gibt tatsächlich Leute, die schauen genau hin und merken, was jemand tatsächlich kann.


    Ich weiß. ich habe gegen Ende des Studiums das ganz große Glück gehabt EINE solche Person zu treffen, daraus resultiert quasi alles, was danach fachlich positiv lief.

  2. Avatar von Ullalla
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    ...Im Grunde die Unterstellung: Wenn Du so schnell fertig bist hast Du geschlampt.
    kenn ich! Bei schriftlichen Prüfungen und Klausuren etc. habe ich mich anfangs auch nicht getraut, meine Ergüsse abzugeben, weil die anderen Teilnehmer noch schwitzend vor sich hingeschrieben haben und dachte immer, wenn ich jetzt abgebe, dann denkt der Dozent, das kann ja jetzt nur hingeschluderter Mist sein. Das habe ich mir aber irgendwann abgewöhnt.

    Und: Gackern gehört zum Handwerk! Es nutzt nichts , wenn Du schnell und gut bist, wenn es niemand merkt. Hast Du künftig jemanden, dem Du die Ergebnisse Deiner Arbeit zeitnah abliefern mußt, so dass Deine Fähigkeiten bemerkt werden? Da wäre gut. Und: wenn Du fertig bist, Nachschub anfordern, z.B. für den nächsten Tag.
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  3. Avatar von Ullalla
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nein. Ich habe das Dokument mittags um 12 fertig, wenn alle anderen noch dran sitzen, und mir wird dann, teils ohne draufzuschauen, mangelnde Sorgfalt unterstellt.
    ...
    Dann hat man es mit Idioten zu tun!!!
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  4. Avatar von agathe13
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Wozu vereinbart man im Arbeitsvertrag (der für beide Vertragspartner bindend ist) Arbeitszeiten, wenn die eigentlich vom Betrieb gar nicht ernst gemeint sind? Wenn vom Betrieb aus ganz locker erwartet wird, dass die Arbeitszeit überzogen wird (gern unentgeltlich)
    Zumindest im letzten Beispiel von Kara wurde ja darauf hingewiesen, dass es nicht notwendigerweise um mehr STunden geht, sondern darum, es klug anzustellen und sich durch Flexibilität als Teil der Lösung zu positionieren.

    und dass man außerhalb der Arbeitszeit und sogar während Krankheit und Urlaub jederzeit erreichbar und ansprechbar ist:
    Huch? Wer hat das hier vertreten?

    sieht der Betrieb es auch ganz locker, wenn man während der Arbteitszeit seinen Privatkram erledigt und jeden Tag weniger arbeitet als vereinbart? Denn: wenn Mehrarbeit als selbstverständlich vorausgesetzt wird, dann müßte Minderarbeit doch auch selbstverständlich sein, oder?
    ich weiß nicht, wie es bei dir ist, aber ja, ich kenne es durchaus so, dass man Kaffee trinken geht, beliebig lang (sofern es die Termine und Aufgaben erlauben) und oft und dort nur teilweise oder gar nicht über Berufliches spricht. Dass man Mittagessen geht, beliebig lang (sofern es die Termine und Aufgaben erlauben), dass man durchaus auf Nachrichtenseiten surft, Anrufe beim Arzt oder der Autowerkstatt tätigt oder einfach über den nächsten Urlaub oder das vergangene Wochenende plaudert.
    Ich kenne eigentlich sehr wenig Leute, wo das nicht drin ist und die wirklich ununterbrochen (außer in den definierten Pausen) 100% konzentriert arbeiten. Da könnte der Arbeitgeber also auch kleinlich sein.

    Und ich glaube einfach nicht, dass der große Chef von 8 bis 17 Uhr wie festgenagelt im Meeting sitzt. Der müßte doch eigentlich auch mal arbeiten, oder?
    Zwischen den Meetings telefoniert er und liest seine Mails, wenn er nicht gerade auf dem Flur abgefangen wird mit "hast du mal 5 Minuten? Hab nur eine Frage." Ja, das ist Alltag, ob man das gutfindet oder nicht.

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Siehe oben. Kompetent erscheinen kriege ich hin, Sachen rechtzeitig fertig haben auch - nur habe ich sie dann so rechtzeitig fertig, dass ich als faul gelte.
    Irgendwie scheint das so eine fixe Idee von dir zu sein.
    Dein letzter Arbeitgeber hat sich doch ganz anders geäußert.

    [QUOTE]
    Der sicherste Weg, nicht gekündigt zu werden, ist, dass du was kannst, was die anderen unbedingt brauchen. Lieber nicht auf Menge, lieber auf Inhalt setzen. [/QUOTE ]

    Ich war nun auch lange genug an der Uni um zu lernen dass es völlig egal ist was man kann - relevant ist ausschließlich was die anderen denken das man kann.
    Dann sollte man dafür sorgen, dass die anderen denke, dass du kannst, was sie brauchen, statt dass sie denken, dass du quantitativ viel machst.


  5. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Loop1976 Beitrag anzeigen
    ich schreibe dir einen brief garantiert in viel schnellerer zeit als du. auch fehlerfrei.
    wie sollte mir dann einer schlampige arbeit unterstellen, wenn der brief fehlerfrei ist?


    Challenge accepted - Du hast mich nie tippen sehn .

    Bei einem Brief kann ich Dir das auch nicht sagen - normalerweise ist die Idee sowas wie (Schule, geht analog auch woanders): "Normalerweise wäre das eine 1, bei Deinem Sitznachbarn ist es auch eine 1, Du hättest aber noch mehr gekonnt in der Zeit und bekommst darum eine 2."


    Also häufige Erfahrung: Ich habe zwar die Anforderungen voll erfüllt, bei anderen reichte das auch für eine 1, der Dozent/Lehrer hat aber gemerkt, dass ich dafür nicht 100% geben musste sondern höchstens 80%, deswegen gab es eine 2.

    -> für die 1 muss man 100% geben oder zumindest so aussehen, ob die Anforderungen erfüllt sind, ist zweitrangig.


    Es gab ja auch wirklich immer die, die dann mehr als nur die Anforderungen erfüllt haben, die bekamen dann ebenso wie die, die schon 100% zum Erfüllen der Anforderungen geben mussten, die 1.


    Ich bin aber faul, wenn ich die Anforderungen voll erfüllt habe und das auch weiß, arbeite ich nicht noch ein extra Schleifchen dran. Deswegen muss ich es irgendwie hinbekommen, dass es so aussieht, als ob ich die Zeit für das Schleifchen auch gar nicht hätte.


  6. Registriert seit
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    kenn ich! Bei schriftlichen Prüfungen und Klausuren etc. habe ich mich anfangs auch nicht getraut, meine Ergüsse abzugeben, weil die anderen Teilnehmer noch schwitzend vor sich hingeschrieben haben und dachte immer, wenn ich jetzt abgebe, dann denkt der Dozent, das kann ja jetzt nur hingeschluderter Mist sein. Das habe ich mir aber irgendwann abgewöhnt.

    Jaaaa, genau das!

  7. Avatar von Ullalla
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich überlege gerade wie man die Hierarchiestufe am besten beschreiben soll: Keine Personalverantwortung, keine Projektverantwortung, im wesentlichen Sinne Befehlsempfänger.
    Das dachte ich mir, Du bist ja fast sowas wie Berufsanfängerin. Ich denke mal, die Beschreibungen bzgl. der Einsatzbereitschaft und grenzenlosen Flexibilität mußt Du Dir nicht so zu Herzen nehmen. Du bist vermutlich kein Hirnchirurg, der hier wissen will, ob es okay wäre, wenn er Punkt-Schlag-Glocke um 5 das Messer ableckt und nach Hause geht. Vermutlich bis Du auch eine der wenigen Personen, die nicht im Weltrettungs-Gewerbe unverzichtbar sind. Du bist offenbar eine junge Frau, die einen Arbeitsvertrag mit einem vereinbarten Gehalt und vereinbarter Arbeitszeit hat, bist hoffentlich tatendurstig und scheinst bislang ja auch schon als 'motiviert' wahrgenommen zu werden.
    Ist doch eine gute Ausgangslage.



    Ach so, in #20 schreibst Du
    Naja ich habe einerseits drinstehen dass ich im gesetzlichen Rahmen Überstunden zu leisten habe, andererseits auch, dass die angeordnet werden und nicht angeordnete Überstunden gestrichen werden, außer es sei betrieblich dringend.
    Außer dem schwammigen "außer es sei betrieblich dringend" scheint es ja so zu sein, dass es nicht gewünscht ist, dass jeder seine Unersetzlichkeit durch lange Anwesenheitszeiten demonstrieren muss. Überstunden werden angeordnet. Fertig.

    Ich hoffe, auch der Ausgleich der Überstunden (finanziell oder durch Freizeit) ist auch geregelt.
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Hervorhebung von mir:

    Zitat Zitat von Ullalla Beitrag anzeigen
    Das dachte ich mir, Du bist ja fast sowas wie Berufsanfängerin. Ich denke mal, die Beschreibungen bzgl. der Einsatzbereitschaft und grenzenlosen Flexibilität mußt Du Dir nicht so zu Herzen nehmen. Du bist vermutlich kein Hirnchirurg, der hier wissen will, ob es okay wäre, wenn er Punkt-Schlag-Glocke um 5 das Messer ableckt und nach Hause geht.

  9. Avatar von Ullalla
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    na, deswegen tragen die einen Mundschutz...
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  10. gesperrt
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    AW: Wieviele Überstunden sind sinnvoll?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Nein. Ich habe das Dokument mittags um 12 fertig, wenn alle anderen noch dran sitzen, und mir wird dann, teils ohne draufzuschauen, mangelnde Sorgfalt unterstellt.
    wenn "man" ein Kollege ist, wär das ein guter Moment, dem den Vogel zu zeigen.

    Wenn's der Chef ist, dann etwas diplomatischer: "Ich habe alle Sorgfalt aufgewendet, bin aber dankbar für jegliche konkreten Verbesserungsvorschläge"



    Ich weiß. ich habe gegen Ende des Studiums das ganz große Glück gehabt EINE solche Person zu treffen, daraus resultiert quasi alles, was danach fachlich positiv lief.
    Wenn du so jemand findest, nicht gehen lassen!

    gruss, barbara

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