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  1. AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Unprofessioneller Haufen.

    Nicht lange rumärgern.

    Nimm einen Arbeitsrechtler mit ins Boot.
    Er möge ein deutliches Schriftstück auf den Weg bringen.
    Now, bring me that horizon.

    Mein Avatar zeigt Euch Smashie. - Sie wurde nur 3 Jahre alt.

    Sie kam als Streuner mit einem Trichter um die Beine, den sie sich dann selbständig ausgezogen hat.
    NYC's ACC platzierte sie auf der berüchtigten **Kill List**
    Kein Foster - keine Rettung.
    Smashie starb am 17.09.2016.
    Ihre grünen Funkelaugen gibt's nicht mehr.
    Sie war eine sehr liebe, menschenliebende zarte Fee.

    Es ist ein Privileg die tägliche **Kill List** zu bekommen.

  2. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    BlueVelvet, ich bin mal irgendwann über eine Seite gestolpert, wo ein meiner Ansicht nach ziemlich arroganter, in seiner Firmenhierarchie aber hochrangiger, Maschinenbauer Bewerbungstipps gibt.

    Die Tipps sind so im Grunde das volle Klischee ("Bitte alles perfekt sonst haben Sie sowieso keine Chance auf einen Job"), und der "bestätigt" den Kram mit den "geheimen Codes".
    Ja, komisch bloß, dass niemand sagen kann, wie denn genau diese angeblich geheimen Codes aussehen und vor allem, wo man sie lernen kann. Auf der geheimen Akademie der HR Professionals, die man nur besuchen kann, wenn man mindestens 50 normale Zeugnisse verfasst hat?

    Das kann man dem nun glauben oder nicht, was ich damit sagen will ist lediglich: Das ist nicht ausschließlich Angstmache unter Bewerbern, es gibt auch Menschen, die einstellen, die genau das schüren.
    Klar gibts die. Es gibt auch welche, die davon überzeugt sind, dass es Chemtrails gibt. Der Vergleich hinkt sicher etwas, aber wenn man mal genauer drüber nachdenkt, müssen einem doch erhebliche Zweifel daran kommen und im Zweifel kann man jemanden fragen, der sie kennen müsste.

    Ich habe das Problem übrigens demnächst auch: Ich halte es für möglich, dass meine Firma (wie gesagt, sehr klein) nicht so ganz weiß, wie man ein "passendes" Zeugnis schreibt. Normalerweise würde ich bei meiner kurzen Vertragsdauer mich nicht groß darum kümmern, was im Zeugnis steht, da aber jeder weiß, dass man sich gute Zeugnisse einklagen kann, habe ich nun die Befürchtung, dass es bei späteren Bewerbungen negativ ankommen könnte, wenn ich das nicht tue - mir ist eben dieses Zeugnis recht egal, ich denke aber doch, ich lasse einen Anwalt draufschauen, nicht, dass mir das in 5 oder 10 Jahren auf die Füße fällt, wie heute die nicht vorhandenen Nebenjobzeugnisse.

    Am Ende heißt es doch: "Schauen Sie, Frau Saetien, Sie haben sich damals nicht die Mühe gemacht, Ihr Zeugnis nachbessern zu lassen - kann das sein, dass das daran lag, dass Ihr AG allen Grund zur Kritik hatte? Nachbessern lassen ist so einfach, wer das nicht macht, der muss ja Dreck am Stecken haben."
    Ich würde sagen, die Chance ist klein. Du warst da jetzt wie lange? Ein paar Wochen? Bei ein paar Wochen oder Monaten würde ich immer davon ausgehen, dass man dich gar nicht richtig beurteilen kann, selbst wenn man wollte, aber hey, das bin auch nur ich. Andere könnten es anders sehen. Wenn du wirkich, wirklich hundertprozentig sicher gehen willst, wirst du das wohl so machen müssen. Ich würde es aber trotzdem nicht zu perfekt machen, das weckt einfach immer Argwohn.
    Ich hab übrigens Zeugnisse aus einer Zeit, als das sogenannte „perfekte Zeugnis“ für niemanden als Vorlage zur Verfügung stand. Würde man die heute Leuten zeigen, die angeblich so viel Ahnung haben, die würden die Hände überm Kopf zusammenschlagen. Trotzdem kommt in diesen Zeugnissen die Wertschätzung raus, die für mich empfunden wurde und das ist mMn 10 x mehr wert als irgendeine Zeugnisnote, die darin nicht so zu finden ist, wie du oder ein anderer Berufsanfänger es vielleicht erwarten würde. Falls das in meiner Karriere tatsächlich mal jemanden abgeschreckt hat, ist aber auch nicht viel passiert. Es geht da nicht um Menschenleben, wahrscheinlich hätte es mit denen dann aus ganz anderen Gründen nicht gepasst. Aber ich weiß von keiner Stelle, die ich gerne gehabt hätte und bei der es so war.
    Das hab ich nur beschrieben, um zu zeigen, dass man nicht alles planen kann und das, was jetzt wichtig zu sein scheint, kann in 15 Jahren komplett veraltet sein, dann musst du auch damit klar kommen. Wirst du auch, denn jemand, der einen guten Job macht, wird das immer rüber bringen können, oder meistens.

    Ich habe übrigens nirgends geschrieben, der Kumpel hätte 5 Zeugnisse eingereicht, nur dass das, was er nicht hatte, 5 Jahre her wäre.
    Ja, war kein Vorwurf, ich wollte eher darauf hinweisen, dass man in einem solchen Forum manchmal denkt, aufgrund von Fakten, die genannt wurden, einen Schluss zu ziehen, der korrekt ist, dabei hat man nur aneinander vorbei geredet. In meiner Welt hat ein Berufsanfänger keine 5 Zeugnisse, denn diese Zeugnisse sind für mich keine wirklichen. Also keine, die mich in der Beurteilung wirklich weiterbringen würden. Das mögen Fachvorgesetzte anders sehen.
    Leute, ehrlich, so ein Akkusativ rockt total!
    Ich habe keinEN Bock, ich baue einEN Schneemann.
    Ist ganz einfach, sei dabei! #RettedenAkkusativ
    Geändert von BlueVelvet06 (22.10.2019 um 21:09 Uhr)


  3. Registriert seit
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Selbst so unwichtige Zeugnisse werden also offenbar nachgefragt (ich habe inzwischen die Hinweise auf diese Jobs aus dem Lebenslauf entfernt da es anscheinend Nachteile bringt keine Zeugnisse vorlegen zu können - gut, ist der Job halt auch nicht drin, was solls), und da soll ein "großes" Zeugnis auf einmal dem Personaler egal sein?
    Nur kurz hierzu: Wenn der Job wichtig genug ist, dass er im CV landet, ist es m. E. n. auch richtig, ihn durch ein Zeugnis zu belegen. Ich bin nicht Personalerin, aber als Abteilungsleiterin bei Einstellungsprozessen dabei, und ich schaue in der Regel nach, ob genannte Tätigkeiten belegt sind durch ein Zeugnis. Denn in den CV schreiben kann man viel. Ehrlich gesagt lese ich dann aber bei kleineren Jobs nur die Tätigkeit und die Schlussformel (eine 2 hat nahezu jeder, eine 1 nicht). Bei großen Jobs lese ich das Zeugnis durchaus. Ich finde schon, dass man durch die Tonalität einen groben Eindruck bekommt, wo Stärken liegen (die Schwächen sind dann das eher unerwähnte, oder es wird eine Stärke stark betont, so dass sie einen negativen Touch bekommt). Hat sich bislang auch meist bestätigt.


  4. Registriert seit
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Ein Studentenjob ist im Zweifel dann wichtig genug für den CV, wenn er die einzige Praxiserfahrung ist oder während einer Zeit gemacht wurde, wo sonst eine Lücke ist - oder, wenn man da genau das gemacht hat, was das Unternehmen jetzt haben will.

    Nur kann man dann trotzdem kein Zeugnis herbeizaubern, wenn in dem "Betrieb" Zeugnisse völlig unüblich sind, was an der Uni schonmal passieren kann.


  5. Registriert seit
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    5.744

    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Die „Geheimcodes“ sind so offensichtlich wie Schönfärbereien von Hotel- oder Wohnungsbeschreibungen, wo was von „belebt“ oder „gemütlich“ steht.
    Das sind solche plumpen Sachen, dass die Grußformel fehlt oder das Datum nicht dem Austrittsdatum entspricht.
    Das sind aber keine Gaunerzinken und da steht auch nix mit Geheimtinte.

    Man möge meinen Rechtsstand auffrischen, aber soweit ich weiß, ist kein „gutes“ Zeugnis einklagbar, sondern lediglich eine Drei. Und das auch nur, wenn der Arbeitgeber die bemängelte Schlechtleistung nicht beweisen kann.


  6. Registriert seit
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    Beiträge
    15

    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Habe zum Thema Zeugnis mit einem Anwalt gesprochen, gibt zig ähnliche Fälle. Man sagte mir auch, selbst Kleinigkeiten wie Zeugnisdatum, das nicht dem Austrittsdatum entspricht, fallen auf. Im Zweifel fragen die Personaler den Arbeitnehmer warum nicht nachgebessert wurde, auch wenn es nur durch Unwissenheit durch den AG entstand.
    Unterdurchschnittliche Bewertungen, also schlechter als drei, zum Sozialverhalten, sind für die Unterlagen wohl sehr schlecht. Sofern man nicht mehrmals abgemahnt wurde und kurz vor der Kündigung durch den AG stand, keinesfalls berechtigt.
    Klar ist es komplett sinnlos, wenn alle gute bis sehr gute Zeugnisse haben und man kann tausendmal betonen wie wenig aussagekräftig das ist. Aber mal ehrlich: welche Chancen habe ich mit einem unterdurchschnittlichen "Wisch", wenn ich im Wettbewerb zu guten und sehr guten Beurteilungen stehe? Man kann sich noch so oft einreden wie sehr man da drüber steht etc. Es ist einfach absurd.


  7. Registriert seit
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    3.770

    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Wie würdet ihr denn Bewerbungen aus dem Ausland sehen, in denen Zeugnisse völlig unüblich sind? Frage aus reinem Interesse. Eher unwahrscheinlich, dass ich wieder in D. arbeiten werde, aber bei diesen Details wie z.B. Datum kommen bei mir nur ??? Da hat einer aus dem Ausland kommend 0 Chancen, oder?

  8. Avatar von BlueVelvet06
    Registriert seit
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Ach was, natürlich hast du die. Man weiß doch, dass in anderen Ländern Zeugnisse nicht üblich sind. Das ist doch genau das, was ich meine: es gibt keine vordefinierten Wege und wer von denen abweichen würde, wäre unwiderruflich raus und kann sich abschreiben. Aber ich würde das eben in der Bewerbung aufgreifen, gibt ja immer noch Leute, die das nicht wissen, und dann sowas schreiben wie „Zeugnisse von 1999-2023 keine dabei, da in Nimmerland nicht üblich. Sie können aber gerne Sr. Emilio González TEL. 4711 anrufen, der Ihnen Auskunft geben kann, bla bla.“
    Leute, ehrlich, so ein Akkusativ rockt total!
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  9. Registriert seit
    07.03.2014
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ein Studentenjob ist im Zweifel dann wichtig genug für den CV, wenn er die einzige Praxiserfahrung ist oder während einer Zeit gemacht wurde, wo sonst eine Lücke ist - oder, wenn man da genau das gemacht hat, was das Unternehmen jetzt haben will.

    Nur kann man dann trotzdem kein Zeugnis herbeizaubern, wenn in dem "Betrieb" Zeugnisse völlig unüblich sind, was an der Uni schonmal passieren kann.
    Ja zum ersten Punkt. Zum zweiten: wenn man es in den CV schreiben will, macht ein Zeugnis einfach Sinn. Kann man auch nachfordern. Habe selbst ein paar Jährchen Uni hinter mir, Zeugnisse waren da nicht so unüblich, wenn auch manchmal eigenwillig formuliert. Aber schon klar, ist überall anders, ein Recht drauf hat man allerdings.

    Zitat Zitat von Alemanita Beitrag anzeigen
    Wie würdet ihr denn Bewerbungen aus dem Ausland sehen, in denen Zeugnisse völlig unüblich sind? Frage aus reinem Interesse. Eher unwahrscheinlich, dass ich wieder in D. arbeiten werde, aber bei diesen Details wie z.B. Datum kommen bei mir nur ??? Da hat einer aus dem Ausland kommend 0 Chancen, oder?
    Sehe ich wie Blue Velvet. Andere Länder, andere Sitten. Kennt dann mindestens der Personaler 😉


  10. Registriert seit
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    AW: Im Schlechten von altem Arbeitgeber getrennt,

    Zitat Zitat von Convallaria Beitrag anzeigen
    Ja zum ersten Punkt. Zum zweiten: wenn man es in den CV schreiben will, macht ein Zeugnis einfach Sinn. Kann man auch nachfordern. Habe selbst ein paar Jährchen Uni hinter mir, Zeugnisse waren da nicht so unüblich, wenn auch manchmal eigenwillig formuliert. Aber schon klar, ist überall anders, ein Recht drauf hat man allerdings.
    Kommt auf die Uni an und da wahrscheinlich noch auf den Zuständigen. Ich habe schon erlebt, dass das bis zur Drohung mit dem Anwalt ging.

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