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  1. Registriert seit
    08.06.2013
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Welche Branche ist das ?
    Bei Feuerwehr oder im Krankenhaus ist es ja normal das man in Rufbereitschaft ist.
    Falls nicht, kannst du einen Tag Homeoffice machen ?

    Und das immer der kommt der kann....naja halte ich auch für problematisch. Jemand der nicht gut Nein sagen kann fährt dann immer hin, der andere der es gut kann, nie.
    Den Wind können wir nicht ändern, aber wir können ihm eine andere Richtung geben (Aristoteles)
    Weisst du warum dein Kopf rund ist ? Damit deine Gedanken eine andere Richtung nehmen können


  2. Registriert seit
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Ich würde mich mal mit der Gesetzeslage bezüglich Rufbereitschaft gründlich auseinandersetzen. Was ist zum Beispiel im Urlaub? Könnten die dich von Mallorca nach Hause bestellen, wenn Not am Mann ist?
    Steht die Rufbereitschaft im Arbeitsvertrag oder ist sie freiwillig? Wie soll die Rufbereitschaft funktionieren, wenn du so weit weg wohnst (und musst du dann immer zu Hause sein?)?
    Wird die Rufbereitschaft vergütet (also nicht die Einsätze, sondern das Warten darauf?)?

    Ich würde den aktuellen Job behalten.
    Im Urlaub habe ich keine Rufbereitschaft. Wenn ich zu weit weg bin, kann ich es auch auf jemand anders abwälzen. Wie gesagt wir haben ja zu dritt Dienst. Alle werden angeklingelt bis einer kann. Der Dienst ist Pflicht und wird nicht vergütet:(


  3. Registriert seit
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Zitat Zitat von Promethea71 Beitrag anzeigen
    Wie lange dauert die Fahrzeit pro Strecke mit Auto bzw. mit der Bahn?
    Fährst du mit dem Strom und dem Stau oder dagegen?
    Musst du mit der Bahn mehrfach umsteigen? Kannst du in der Bahn gut entspannen, lesen etc?

    Für mich wäre tägliches Pendeln nichts - andere sehen das entspannter.
    Ich fahre mit dem Auto 15 min zum Bahnhof. Dann ca. 50 min mit dem Zug ohne Umsteigen. Danach vom Zielbahnhof etwa 10 min noch mit dem Bus.

  4. Inaktiver User

    AW: Neuen Job annehmen?

    Zitat Zitat von Minkaxxx Beitrag anzeigen
    Nee ich hätte 365 Tage im Jahr mit den anderen Kollegen Rufdienst. Wir hätten alle jeden Tag...

    ...nur alle Monate vorkommt, dass...
    Oh Gott, dagegen sind 70 km ja fast schon akzeptabel. Aber grundsätzlich ständig verfügbar sein zu müssen? Nein, für kein Geld der Welt würd ich mir beruflich so eine Verpflichtung aufbürden , wäre für mich unvorstellbar und auf solche mündlichen Aussagen würde ich mich nicht verlassen.
    Und ich denke, da ist Knatsch unter den 3 Betroffenen schon wahrscheinlich.

    Weitersuchen oder bleiben im alten, aber DAS würde ich nicht freiwillig tun, wäre für mich eine unnötige psychische DAUERbelastung.
    Geändert von Inaktiver User (17.10.2019 um 12:46 Uhr)


  5. Registriert seit
    09.10.2018
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    AW: Neuen Job annehmen?

    BlueVelvet hat ja schon geschrieben, welche Fragen da letztlich gestellt werden müssen, aber: Täglich Rufbereitschaft?? Und dazu diese Pendelei? Never ever. Bzw. nur, wenn ich absehbar keine Alternativen hätte. Wobei diese tägliche Rufbereitschaft mich total mürbe machen würde, noch mehr als der Pendelwahnsinn.

    Was den Spaß angeht: Meist ist der Job, der beim Vorstellungsgespräch so spannend scheint, dann doch wesentlich weniger lustig als gedacht.

  6. Avatar von TrishaTT
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Zitat Zitat von Minkaxxx Beitrag anzeigen
    Im Urlaub habe ich keine Rufbereitschaft. Wenn ich zu weit weg bin, kann ich es auch auf jemand anders abwälzen. Wie gesagt wir haben ja zu dritt Dienst. Alle werden angeklingelt bis einer kann. Der Dienst ist Pflicht und wird nicht vergütet:(
    Ich habe mal die Regelungen für Österreich herausgesucht für dich.
    Rufbereitschaft | Arbeiterkammer Wien

    Zitat:
    Rufbereitschaft darf nur für maximal zehn Tage pro Monat (bzw laut Kollektiv*ver*trag für maximal 30 Tage innerhalb eines Zeitraumes von drei Monaten) vereinbart werden.
    Weiteres Zitat:
    Rufbereitschaft ist keine Arbeitszeit. Die Vereinbarung eines geringeren Ent*gelts ist daher zulässig.

    Haben Sie keine Vereinbarung über die Bezahlung getroffen und enthält auch der Kollektivvertrag keine Regelung, bekommen Sie das ortsübliche Entgelt. Da dieses sehr schwer feststellbar ist, sollten Sie unbedingt schriftlich ver*ein*bar*en, wieviel Sie für die Rufbereitschaft erhalten.
    Also weder die 365-Tage-Regelung noch die Nicht-Vergütung der Bereitschaft sind zulässig.
    Heißt: Finger weg.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)

  7. Avatar von Antje3
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Was meinst Du, wie die Kacke am dampfen ist, wenn Kollege A im Urlaub ist, Kollege B sich einfach tot stellt, weil er gerade in der Sauna ist und das Ruftelefon im Spind liegt und Kollege C auch gerade das Telefon nicht hört, weil er ein Metallica-Konzert besucht.

    Da ist es dann ganz schnell vorbei mit "das regelt sich schon untereinander" und 365 Tage Rufbereitschaft, kommt ja nie vor.

    Meine Erfahrung ist: Dinge die nicht explizit in einem Arbeitsvertrag in allen Details geregelt sind, werden im Streitfall vom Arbeitgeber generell zum Nachteil des Arbeitsnehmers ausgelegt.

    Davon abgesehen wurde Dir ja schon gesagt, daß das nicht zulässig ist - weder in Deutschland noch in Österreich.

    Ich kenne es so, daß man eine bestimmte monatliche Rufbereitschaftspauschale erhält für die Tatsache, daß man sich generell dazu bereits erklärt, im Rufbereitschatspool geführt zu werden. Die bekommt man, ob man wirklich gebraucht wird oder nicht.

    Tage, an denen man dann Rufbereitschaft hat, aber eigentlich zu Haus ist, werden mit einem Prozentsatz vergütet. Wird dann tatsächlich "gerufen", beginnt ab dem Zeitpunkt reguläre Arbeitszeit inkl.Zuschläge - und zwar dann ab "Abfahrt zu Hause".

    Der Vertrag mit 365 Tage 24 Stunden Rufbereitsschaft ist schlicht nicht legal. Und "kommt quasi nie vor" glaub ich nicht - ich vermute, daß ein Produkt mit einem Servicevertrag mit definierter Reaktionszeit verkauft wird und ggf. die Firmen den durchaus auch einlösen. Und wer für so eine Reaktionszeit bezahlt, erwartet die dann auch (ich hab genug "eskalierende Calls" von Kunden erleben dürfen).
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..


  8. Registriert seit
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    BlueVelvet hat ja schon geschrieben, welche Fragen da letztlich gestellt werden müssen, aber: Täglich Rufbereitschaft?? Und dazu diese Pendelei? Never ever. Bzw. nur, wenn ich absehbar keine Alternativen hätte. Wobei diese tägliche Rufbereitschaft mich total mürbe machen würde, noch mehr als der Pendelwahnsinn.
    Das war halt immer schon der Beruf, den ich gern hätte. Die Stellen sind rar in dem Bereich. Das Pendeln wär gar nicht mal so das Problem, sondern die Rufbereitschaft jeden Tag. Im Vorstellungsgespräch war ich auch schon mal kurz darüber irritiert. Was mich dann beruhigt hat war, dass wir das zu dritt dann regeln, also man nicht zwangsläufig kommen muss und dass es nur alle Monate vorkommen soll, das man kommen muss. Aber wer weiß das schon

  9. Avatar von Antje3
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Ja genau - eine illegale Regelung würde ich auch weder schriftlich im Detail festhalten noch würde ich dem potentiellen Arbeitsnehmer erzählen, daß er mit Pech der Depp ist, der wochenlang jedes Wochenende und jeden Abend bis in alle Puppen in der Firma ist und Kastanien aus dem Feuer holt, weil leider leider leider die beiden anderen Kollegen schon andere Pläne haben, die sich nicht verschieben lassen. Blöderweise ausgerechnet im Hochsommer (Kollege A MUSS alle Schulferien freinehmen und Kollege B hat auch schon Urlaub gebucht - huch - Du bist Kollege C? Doof aber auch! Du bist doch gerne im August am Wochenende in der Firma bei 35 Grad)
    Wer glaubt, daß Abteilungsleiter Abteilungen leiten, glaubt auch, daß Zitronenfalter Zitronen falten..

  10. Moderation Avatar von Promethea71
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    AW: Neuen Job annehmen?

    Also anderthalb Stunden für die einfache Strecke, also drei Stunden täglich pendeln, wenn Bus und Bahn pünktlich sind - wie ist die Frequenz des ÖPNV, fahren die 10minütlich oder stündlich oder seltener?

    Wenn du im Zug lesen oder ähliches kannst, ist es vielleicht eine Überlegung wert - für mich wären das drei Stunden verschenkte Lebenszeit täglich, also 15 Stunden pro Woche.

    Da müsste es schon sehr gut bezahlt sein. Sonst machst du in den Stunden besser einen Nebenjob.


    Ist die Rufbereitschaft für Dienstleistungen am Kunden oder intern?
    Ich vermute ja interene IT. Ich würde die gesonderte Vergütung (oder Überstundenausgleich) in den Arbeitsvertrag aufnehmen lassen und wenn es möglich ist auch eine irgendwie geartete Definition der möglichen Notfälle.


    Was passiert denn dort, wenn keiner der drei ans Telefon geht oder zB im Ausland ist?
    Man muss nicht über jedes Stöckchen springen ... jedenfalls nicht jeder.
    Freiheit ist, wenn jeder sich auf seine Art zum Deppen machen kann.

    Profilbild © edwardbgordon
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