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  1. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Das illustriert es doch gut!

    Ich kenne einige Leute mit Abschluss in einem Mangelfach, und ich kenne niemanden, der mit mehr als 50000 eingestiegen ist, allerdings eben auch erst mit um die 30.

    Zu dem Zeitpunkt hattest Du (noch dazu in einer Behörde, also vermutlich nicht Hochlohnbereich!) schon den gleichen Betrag oder mehr, und Du hast vorher schon jahrelang gut Geld verdient.
    Aber das hier
    Die Besonderheit in meiner Behörde ist, dass man auch ohne Studium als Angestellte in den gehobenen Dienst aufsteigen kann, ohne Weiterbildung. Man benötigt nur eine gute Beurteilung.
    ist im ÖD auch nicht die Regel, sondern die Ausnahme. In der freien Wirtschaft ist das schon eher möglich, das wurde ja schon erwähnt.
    Hast du eigentlich in die Studie mal reingeschaut, die ich verlinkt hatte?
    Klima? Läuft bei uns. Schließlich haben wir den ersten CO2 neutralen Flughafen der Welt gebaut.


  2. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Tja, manchmal muss man einfach nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein.

    Wenn man dann noch eine(n) Vorgesetzte(n) hat, der /die einem wohlgesonnen ist - Voilá.

  3. Avatar von Kikiri
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Das illustriert es doch gut!

    Ich kenne einige Leute mit Abschluss in einem Mangelfach, und ich kenne niemanden, der mit mehr als 50000 eingestiegen ist, allerdings eben auch erst mit um die 30.

    Zu dem Zeitpunkt hattest Du (noch dazu in einer Behörde, also vermutlich nicht Hochlohnbereich!) schon den gleichen Betrag oder mehr, und Du hast vorher schon jahrelang gut Geld verdient.
    Und was schließt du jetzt hieraus (und aus den vielen unterschiedlichen Antworten?
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  4. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von weristdennda Beitrag anzeigen
    Naja nicht unbedingt. Vielleicht wurde der Zugang einfach mehr geöffnet. Wobei das sicher auch aufs Bundesland ankommt? War das in BaWü nicht schon immer so?
    Also grundsätzlich unterscheidet sich wohl die BA in anderen Bundesländern zu der BA jetzt DHBW in Ba-Wü etwas, aber ich hab nur letztere besucht, daher kann ich dazu nicht soviel sagen.
    Bei mir war damals auch noch die Allgemeine Hochschulreife vorgeschrieben, ist wohl heute nicht mehr so.
    Ich habe noch einen Diplom WiInf. (BA) Abschluss und ich konnte direkt danach keinen Master machen, da ich nur 180 ECTS Punkte hatte, es für den Master aber mindestens 210 sein mussten.
    Nach einigen Jahren wurde wohl auch die Berufserfahrung anerkannt bzw. es gab dann für die Absolventen wohl doch 210. Ich war da schon zu lange weg bzw. hatte entsprechende verpflichten, so dass das für mich nicht mehr in Frage kam.


    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Bei uns kriegen Fachinformatiker wenn sie sich entsprechende Verantwortung greifen und ihr gerecht werden bis über 80T brutto im Jahr für Vollzeit 35 Stunden, während ein Kumpel, ebenfalls Fachinformatiker, der lieber in eine kuschelige kleine Firma wollte und, naja, nicht so karriere-affin ist, mit 39,5 Stunden als "du machst ja nur Teilzeit" Probleme hatte, auf 30T zu kommen.
    Ich habe das Diplom WiInf (ja BA/DHBW), 15 Jahre Berufserfahrung, die letzten 5 Jahre in Leitungsposition, mit disziplinarischer Verantwortung für ein paar Entwickler in Deutschland und fachlicher Verantwortung für eine handvoll Entwickler in einer ausländischen Niederlassung. Ich habe keine 80T, ich habe im Moment sogar Schwierigkeiten in Stuttgart für 75T unter zu kommen. Da ich auch massiv (unbezahlte) Überstunden leiste, muss ich aber da jetzt schnell weg. Zumal es mit der Firma auch bald zu Ende geht. Vermutlich werde ich letztendlich irgendwo für 65T als Entwickler landen, mit abgegoltenen Überstunden.

    Da wäre ich auch lieber FIAE, für 80T bei 35h Woche


  5. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von DanielB Beitrag anzeigen
    Ich habe noch einen Diplom WiInf. (BA) Abschluss und ich konnte direkt danach keinen Master machen, da ich nur 180 ECTS Punkte hatte, es für den Master aber mindestens 210 sein mussten.
    Nach einigen Jahren wurde wohl auch die Berufserfahrung anerkannt bzw. es gab dann für die Absolventen wohl doch 210. Ich war da schon zu lange weg bzw. hatte entsprechende verpflichten, so dass das für mich nicht mehr in Frage kam.
    Das irritiert mich jetzt: An Unis gibt es für den Bachelor auf 180 ECTS, an FHs soweit ich weiß oft 210 (ähnlich wie beim FH-Diplom).



    Was mir dazu noch einfällt: Mein Mann und ich sind kürzlich mal Taxi gefahren, dem Taxifahrer gehörte das (recht kleine) Taxiunternehmen selbst.

    Was er an Gewinn nannte war ganz erstaunlich, für uns interessanter waren aber die Gehälter der angestellen Taxifahrer: Etwa 2500 nach Steuer.


    Gut, da wird auch nicht mehr so viel Luft nach oben sein, allerdings: Taxifahrer kann man schon mit Anfang 20 sein, so jemand hätte dann mit 30 schon 10 Jahre lang dieses Geld verdient - mein Mann und ich kämen auf diesen Verdienst nicht und auch sonst kaum ein Berufseinsteiger nach Studium den ich kenne.



    Er seinerseits war wohl auch ganz glücklich mit der Fahrt: Er hatte selbst überlegt zu studieren (auch noch dasselbe wie mein Mann) und es dann aber doch nicht gemacht: Abi auf dem 2. Bildungsweg und zu dem Zeitpunkt war er mit dem Unternehmen schon etabliert.

    Er dachte bis zu dem Zeitpunkt immer, dass man mit einem Abschluss wie unserem doch viel mehr verdienen muss als er - und das, was er an Gewinn anscheinend jährlich mitnimmt, kriegen wir wahrscheinlich auch in 20 Jahren nicht.


    Da haben wir wieder die klassische Ansicht: Der Mann hat weder Studium noch 3-jährige Ausbildung und glaubt daher, jeder, der das hat, verdient sehr viel mehr als er.

    Ganz genau so auch erlebt bei meiner Familie, der Irrtum ist wohl immer noch weit verbreitet.


  6. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Das irritiert mich jetzt: An Unis gibt es für den Bachelor auf 180 ECTS, an FHs soweit ich weiß oft 210 (ähnlich wie beim FH-Diplom).
    Vielleicht wurde auch der Zugang zum Master erleichtert. Ich habe es ja dann nicht mehr versucht. Ich weiß nur, ich habe 180, könnte mir, mittlerweile, 30 über die Berufserfahrung anerkennen lassen, konnte aber direkt im Anschluss keinen machen. Diverse Kommilitonen haben dann auch noch ihren Master gemacht. Und ich hatte vor ein paar Jahren auch mal einen Masterranden von der DHBW, wir haben jetzt nicht über die Punkte gesprochen, aber der hat direkt im Anschluss an den DHBW Bachelor einen FH Master gemacht, ohne großartiges Gezeter woher der Bachelor kommt.


  7. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Ich kenne noch einen Berufsakademie-Bachelor in meinem Alter (Anfang 30), bei dem das so war, dass die BA zusätzlich organisiert hat, dass man einen Bachelor an der Open University in Engalnd machen konnte, denn diese galt damals schon als "richtige" Uni und damit galt das als Studium, kann also gut sein, dass die Regelungen da geändert wurden.


  8. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Ich kenne noch einen Berufsakademie-Bachelor in meinem Alter (Anfang 30), bei dem das so war, dass die BA zusätzlich organisiert hat, dass man einen Bachelor an der Open University in Engalnd machen konnte, denn diese galt damals schon als "richtige" Uni und damit galt das als Studium, kann also gut sein, dass die Regelungen da geändert wurden.
    Den hab ich auch... Ist aber ein Bachelor of Arts, quasi ein gekaufter, denn ich habe nur eine Diplomarbeit geschrieben.
    Ich hätte den nicht gebraucht, in der IT brauche ich nicht mit einem B.A. ankommen, da muss es schon ein B.Sc. sein.


  9. Registriert seit
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    In der IT-Branche nicht, das sehe ich ein - aber für einen Master (M.SC.) hätte der B.A. eventuell damals schon gereicht, und nach dem MSC ist dann der BA egal.


    Wieso eigentlich "nur" Diplomarbeit? Diplom ist doch nicht niedriger als Bachelor?

  10. Moderation
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    AW: Lohnt sich ein Studium finanziell?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Wieso eigentlich "nur" Diplomarbeit? Diplom ist doch nicht niedriger als Bachelor?
    Wundert mich jetzt auch.

    Wo ich war, waren Dipl.Inf. 9 Semester Regelstudienzeit, Durchschnittsstudienzeit waren knapp 14. Länger als das, und man brauchte Ablaßbriefe, um nicht exmatrikuliert zu werden, was besonders toll, war, wenn alle Prüfungen schon bestanden waren und die Arbeit abgegeben, und nur die Korrektur und der Papierkram mal wieder besonders lange dauerten...
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    ** ansonsten niemand besonderes **

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