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  1. Avatar von Avocado_Diaboli
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Sei mir nicht böse, aber als Arbeitnehmer klingst du ziemlich unattraktiv: Will immer wieder was Neues, arbeitet sich dann oberflächlich ein, langweilt sich und schielt dann schon wieder auf die nächste Stelle/den nächsten Arbeitgeber. Das ist auch gegenüber Kollegen, die ggf. mit dir zusammenarbeiten, blöd. Ich hätte als AG gar nicht den Eindruck, dass du überhaupt arbeiten willst. Das lese ich auch aus deinen Posts heraus: Sabbatical, viel Freizeit... Wenn man böse ist, könnte man behaupten, du bist schlicht faul. Zumindest könnte man den Eindruck gewinnen. Leistet du auch mal was für dein Geld, oder steckst du deine ganze Energie nur darin, schon wieder nach dem nächsten, nicht ganz so anstrengenden Job zu suchen? Wie gesagt, ich meine das nicht böse, das ist nur mein Empfinden, wenn ich deine Posts so lese.

    Vielleicht wäre Selbständigkeit etwas für dich. Da kannst du dein Angebot und deine Freizeit so gestalten wie du willst und bist niemandem außer dir selbst Rechenschaft schuldig. Freelancer, whatever. Befristet projektbezogen arbeiten. Das wäre vermutlich das Beste, wenn du ohnehin kein Interesse daran hast, eine Stelle längerfristig zu besetzen bzw. dich da richtig einzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Das wird auch im Buch von Barbara Sher vorgeschlagen: Mehrere zeitlich befristete Jobs. In ihrem Beispiel war es ein Mann, der (wenn ich es noch zusammenkriege) im WInter Skilehrer war, im Sommer Surflehrer und im Frühjahr und Herbst irgendwas Büromäßiges.
    Bevor du bei dir selbst Depressionen oder ein geringes Selbstwertgefühl diagnostizierst, stelle erstmal sicher, dass du nicht komplett von Arschlöchern umgeben bist.
    - Sigmund Freud

  2. Moderation
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von Kara_Thrace Beitrag anzeigen
    Ansonsten kann ich Dir wie so häufig im Job-Forum eigentlich nur die Frage zuwerfen: wo siehst du dich denn in fünf Jahren? Wo willst du insgesamt beruflich und sonstwie hin?
    Und spezifischer: Was ist dir im Job wichtig, und wie priorisiert sich das? Wo liegen deine Talente und Interessen, was kannst du so gelangweilt mit abarbeiten, und was macht dich kaputt (weil es deine wunden Punkte trifft oder du es nicht kannst)?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  3. Avatar von Horus
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Wobei man sowohl für Skilehrer als auch für Surflehrer die jeweilige Sportart WESENTLICH besser beherrschen muss als auf „ich machs-so-nebenbei-so-lange-es-mich-nicht-langweilt“-Niveau.
    Da muss man in beidem auf Spezialistenniveau sein.

    Ist nicht dieses Springen zum Nächsten sobald der Reiz des Neuen und die schnellen Anfängererfolge abgeflaut sind, auch Ausdruck von ... naja, sagen wir es deutlich: Faulheit und Angst vor Anstrengung?

    Achtung, Lesen gefährdet die Dummheit!
    _____________________________________

    Mut ist nicht das Gegenteil von Angst. Sondern die Erkenntnis, dass etwas anderes wichtiger ist als die eigene Angst.

  4. Moderation
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von Horus Beitrag anzeigen
    Ist nicht dieses Springen zum Nächsten sobald der Reiz des Neuen und die schnellen Anfängererfolge abgeflaut sind, auch Ausdruck von ... naja, sagen wir es deutlich: Faulheit und Angst vor Anstrengung?
    Oder Angst vor Versagen.

    Aber, naja, keine Ahnung, wenn es eine Persönlichkeitstruktur ist, gegen die man nicht oder nur mit hohen Kosten ankommt, muß man drumrumarbeiten und so eine "Mädchen für alles"-Job finden.

    Zeitarbeitsfirmen könnten eine Möglichkeit sein, vor allem, wenn man eine Begabung mit vielen Anwendungen hat.
    Oder wie die Kinder einer Bekannten -- die jobben ein halbes Jahr und machen dann ein halbes Jahr ihre eigene Projekte, funktioniert auch, ist nur kein bürgerlicher Lebensstil...
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **
    Geändert von wildwusel (10.09.2019 um 14:13 Uhr)

  5. Avatar von TrishaTT
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von Wallaha Beitrag anzeigen
    Ich lerne z.B. gerne 3 neue Sprachen gleichzeitig, bin aber mit "Wieviel kostet das, Wo ist, Ich heiße, Ich möchte zahlen" in jeder Sprache zufrieden.
    Das zählt für mich nicht als Sprachen lernen, sondern sich auf den nächsten Auslandsurlaub vorbereiten.

    Dass Führungskräfte Generalisten sein sollen, habe ich auch noch nie gehört....
    -----------
    Hast du wirklich keine Lust, mal etwas richtig zu "beherrschen"? Experte in Sachen X zu sein, wo andere dich nach deiner Meinung fragen? Ewig die Einäugige unter den Blinden zu sein, würde mich auch schnell langweilen.

    Vergütet sind die Stellen ganz gut. Ich hab von Ausbildung, Fachwirt, Studium alles mehrfach angefangen, und nur manches abgeschlossen.
    Das ist schade. Es ist ein gutes Gefühl, etwas abzuschließen, "abhaken" zu können im Lebenslauf. Zu wissen, man hat sich erfolgreich durchgebissen.

    Attraktiv wärst du als Bewerberin für mich nicht, dafür bist du zu sprunghaft.
    Wenn wir Narben haben, heißt es, dass die Wunden verheilt sind

    (Thomas D.)


  6. Registriert seit
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Nun, ich denke, dass es weder Faulheit noch Angst vor Anstrengung ist.

    Als ich den Eingangsbeitrag gelesen habe, klang es für mich als habe Wallaha AD(H)S.

    Wallaha, vielleicht magst du dich mal diagnostizieren lassen.

  7. Avatar von agathe13
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    Dass Führungskräfte Generalisten sein sollen, habe ich auch noch nie gehört....
    Je nach Höhe in der Hierarchie kann es doch gar nicht anders sein.
    Wenn jemand sagen wir mal Personal, IT und Orga verantwortet, wie soll der in allen drei Gebieten Experte sein? Er muss als Generalist genug von allen drei Gebieten verstehen, um zu verstehen, was da los ist, worauf es ankommt, ob seine Mitarbeiter ihm Unfug erzählen, um Entscheidungen treffen zu können.

    Hast du wirklich keine Lust, mal etwas richtig zu "beherrschen"? Experte in Sachen X zu sein, wo andere dich nach deiner Meinung fragen? Ewig die Einäugige unter den Blinden zu sein, würde mich auch schnell langweilen.
    So unterscheiden sich die Menschen.

    Zitat Zitat von Wallaha Beitrag anzeigen
    Wenn ich nun gar nicht mehr in so einem Bereich arbeite und später wieder woanders arbeiten möchte, werde ich sehr wahrscheinlich noch mehr Probleme haben in solchen Jobs/Branchen wie B unterzukommen und was anders nicht finden.
    Finde ich ein bisschen sehr um die Ecke gedacht. Warum solltest du in deinem bevorzugten Bereich A nichts mehr finden, wenn du darin relevante Berufserfahrung hast? Und warum solltest du nicht weiterhin neue Dinge im "Learning by Doing" hinzunehmen können, wenn du es bisher auch so gemacht hast?

    Wenn ich A alleine zu 100% mache, fühle ich mich halt auch so gar nicht qualifiziert dafür. Selbst mit den bissi Projekten dazu, könnte ich sicher nicht die Leistung erbringen, die von mir erwartet wird. Es sagt mir zwar jeder sehr gut. Und bei dem letzten Vorgesetztenwechsel war meine Beurteilung auch super.
    Du hast Spass daran, du wirst gut bewertet - was willst du denn mehr?
    Der Preis des Generalismus ist, dass man sich unsicherer fühlt als ein echter Experte, aber das ist dann halt so.
    Insofern halte ich dein Problem hier für ein hausgemachtes.

    Ich schätze aber mal super für 50%, weil ich auch eher gelernt habe ein Ja-Sager zu sein.
    Aber angeschaut was ich wie mache, hat halt bisher noch nie jemand.
    Offenbar ist auch niemandem etwas Negatives aufgefallen.
    Dieses "Es hat zwar noch keiner gemerkt, aber eigentlich kann ich das gar nicht" ist auch unter "Impostor Syndrome" bekannt - hast du dich damit schon mal befasst?

    Gleichzeitig kann ich meinem AG ja schlecht auf den Trichter bringen, dass ich das alles gar nicht kann. Und was ist, wenn A mich auch wieder langweilt.
    Das überlegst du dir dann und fängst dann an, dir parallel ein C und D zu suchen.

    Zitat Zitat von wildflower_85 Beitrag anzeigen
    Ja und dass einem nach einer Weile langweilig wird, kenne ich auch zu gut. Ich würde auch gerne ständig neue Dinge lernen und im Job lässt sich das für mich kaum realsisieren. Ich habe z.B durch das Buch herausgefunden, dass ich jemand bin, die eben eher den Focus auf das private (Freunde, Hobbys) legt und am besten einen Brotjob machen sollte. Die Berufung wird es für mich wohl nie geben. Ich probiere gerne neues aus, vielleicht finde ich doch noch etwas (bin 34) was mich erfüllt und das was ich länger machen möchte.
    Ich hatte dir ja damals geraten, mal über Unternehmensberatung nachzudenken - was ist daraus geworden?

    Zitat Zitat von Wallaha Beitrag anzeigen
    Ich suche seit dieser Woche wieder nach Stellen. Im Moment gibt es allerdings extrem wenig.
    Du meinst sicher, es gibt wenig Stellenanzeigen?
    Das heißt nicht, dass es auch wenig Jobs gibt, das ist dir klar?


    Und gleichzeitig denke ich mir, was für einen Scheiß machen wir da eigentlich. Wieso denkt niemand weiter als drei Bäume, wenn da vorne noch 4 Wälder sind.
    In einer Unternehmensberatung wirst du genau für solche Überlegungen (und die Konzeption und die Begleitung der Umsetzung) bezahlt.

    Wenn ich was sage, wird das aber ziemlich negativ aufgefasst. Mir wird dann der ganze Pack (die beiden, die reporten, mein Chef, die anderen Abteilungen) aufgehalst. Und ich sage daher lieber doch nichts mehr.
    Das hab ich nicht verstanden: was genau wird dir aufgehalst?

    Zitat Zitat von Wallaha Beitrag anzeigen
    Und ich habe die Befürchtung, weil ich im ersten Anhieb dann Dinge rel. schnell begreife, oder auch gerne bereit bin neues zu erlernen, dass ich dadurch überschätzt werde. Das Fachwissen fehlt mir halt. Klar besuche ich Fortbildungen etc., aber ich bin die einzige Person, die einen Teil ohne Ausbildung erledigt.
    Und offenbar zur Zufriedenheit erledigt.
    Lies unbedingt zum Impostor Syndrome nach.

    Das beste was passieren würde, wäre wohl ein Neuanfang woanders und vielleicht gibt es ja irgendwo irgendetwas wo man dauerhaft so n bissi was von allem machen muss.
    Natürlich gibt es sowas.
    Je kleiner der Betrieb, desto mehr verschiedene Dinge kann und muss man abdecken.
    Wer noch Luft hat und nicht schnell genug wegrennt, kriegt es, und wer es gut macht, behält es.
    Läuft - nach meiner ERfahrung - in Beratungen ähnlich. Es gibt eine Aufgabe, keiner weiß Bescheid, einer hat es schon mal gesehen, probierts aus, macht es dreimal, Kunde findet's gut. Schwupps, bist du Experte. Dazu muss man aber neben Aufgeschlossenheit, schneller Auffassungsgabe auch Chuzpe haben.

    Ich weiß auch nicht, ob ich mir einfach selbst im Weg stehe. Wenn ich andere ansehe, die sich so darstellen, als könnten sie alles supergut, dann merke ich auch nach einer Weile, was da so alles nicht super gut läuft. Vielleicht bin ich auch gar nicht so schlecht. Das würde man mir doch sagen?
    Was würde man dir sagen? wenn es schlecht liefe? Ja, sicher. Oder wenn es ganz gut läuft? Nein, denn "nicht geschimpft ist gelobt genug".

    Unser Ziel ist das, weil...also erwarte ich von dir...das und das. Mach mal.
    Unternehmensberatung.
    (Sorry, wenn ich mich wiederhole)


  8. Registriert seit
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von Avocado_Diaboli Beitrag anzeigen
    Sei mir nicht böse, aber als Arbeitnehmer klingst du ziemlich unattraktiv: Will immer wieder was Neues, arbeitet sich dann oberflächlich ein, langweilt sich und schielt dann schon wieder auf die nächste Stelle/den nächsten Arbeitgeber.
    Vollkommen richtig. Das denke ich auch, daher sage ich das weder meinem Arbeitgeber so, noch einem potentiellen. Ich weiß, dass ich niemals die Wahrheit sagen kann, weil das negativ aufgefasst wird. Manchmal denke ich mir, egal dann wissen die das halt, vielleicht finden die das doch gut, wenn sie sonst mit mir zufrieden sind - man könnte das ja auch entsprechend einsetzen, aber dann gibt es die Stimme in meinem Kopf, die so redet wie du:)


    Das ist auch gegenüber Kollegen, die ggf. mit dir zusammenarbeiten, blöd. Ich hätte als AG gar nicht den Eindruck, dass du überhaupt arbeiten willst. Das lese ich auch aus deinen Posts heraus: Sabbatical, viel Freizeit... Wenn man böse ist, könnte man behaupten, du bist schlicht faul. Zumindest könnte man den Eindruck gewinnen. Leistet du auch mal was für dein Geld, oder steckst du deine ganze Energie nur darin, schon wieder nach dem nächsten, nicht ganz so anstrengenden Job zu suchen? Wie gesagt, ich meine das nicht böse, das ist nur mein Empfinden, wenn ich deine Posts so lese.
    Du keine Sorge, ich weiß, dass das nicht böse gemeint ist. Wenn ich nicht arbeiten müsste, würde ich das wohl auch nicht tun, das stimmt ja alles sogar. Auch mit dem oberflächlich.

    Leistung ist ja immer sehr subjektiv - ich schätze alles ja nur aus meiner Sicht ein, ich kann ja nicht aus mir heraus. Ich persönlich weiß nicht, ob ich was leiste, manchmal kann ich mich auch gar nicht erinnern, was ich gemacht habe.
    Bisher habe ich sehr häufig die Rückmeldung bekommen, dass ich mehr leiste, als ich sollte und aufpassen sollte, dass mir das nicht auf Dauer so, wie ich leiste, zu viel wird. Ich könne so doch nicht dauerhaft weitermachen. Also aus Sicht der anderen, finden die das wohl viel.

    Nur ist die Sicht der anderen halt auch subjektiv. Wenn ich mit nem Softwareanbieter telefoniere und dem einfach gegenüber meinem Vorgesetzten wiedergebe, dann glaubt der auch ich sei super IT-affin. Dabei hab ich die Begriffe auch zum ersten Mal gehört, bin ich deswegen IT-affin?


    Vielleicht wäre Selbständigkeit etwas für dich. Da kannst du dein Angebot und deine Freizeit so gestalten wie du willst und bist niemandem außer dir selbst Rechenschaft schuldig. Freelancer, whatever. Befristet projektbezogen arbeiten. Das wäre vermutlich das Beste, wenn du ohnehin kein Interesse daran hast, eine Stelle längerfristig zu besetzen bzw. dich da richtig einzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Das wird auch im Buch von Barbara Sher vorgeschlagen: Mehrere zeitlich befristete Jobs. In ihrem Beispiel war es ein Mann, der (wenn ich es noch zusammenkriege) im WInter Skilehrer war, im Sommer Surflehrer und im Frühjahr und Herbst irgendwas Büromäßiges.
    Theoretisch, praktisch bin ich da zu sehr Realist. Nebenberuf selbständig war ich mal ne Weile, aber auch da hört der Spaß irgendwann auf. Und auch dafür muss man was richtig gut können.
    Geändert von Wallaha (10.09.2019 um 20:20 Uhr)


  9. Registriert seit
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von wildwusel Beitrag anzeigen
    Und spezifischer: Was ist dir im Job wichtig, und wie priorisiert sich das? Wo liegen deine Talente und Interessen, was kannst du so gelangweilt mit abarbeiten, und was macht dich kaputt (weil es deine wunden Punkte trifft oder du es nicht kannst)?
    Auch wenn mich viel langweilt, mach ich ja vieles mit ohne nach außen hin zu jammern. Was mich richtig kaputt macht, sind vielleicht gar nicht so bestimmte Aufgaben etc., sondern eher ne bestimmte Kommunikationsweise: z.B. so Hick-Hack-Absprachen, wenn sich ständig die Meinung ändert und jeder sich wie ein Fähnchen im Wind dreht. Und wenn ich so widersprüchliche Sachen höre/wahrnehme: Beispiel: Sie machen das alles sehr gut. (bisher alles z.B. alleine gemacht) Und dann bekomme ich detaillierte Vorgaben, wie ich was machen soll.

    Naja vielleicht doch Aufgaben, wenn es nur einen richtigen Weg gibt, sie zu lösen. Und das ist der vorgeschriebene - siehe Beispiel
    Geändert von Wallaha (10.09.2019 um 20:22 Uhr)


  10. Registriert seit
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    AW: Klar weiß ich was ich will. Das gibt es halt nur nicht.

    Zitat Zitat von TrishaTT Beitrag anzeigen
    -----------
    Hast du wirklich keine Lust, mal etwas richtig zu "beherrschen"? Experte in Sachen X zu sein, wo andere dich nach deiner Meinung fragen? Ewig die Einäugige unter den Blinden zu sein, würde mich auch schnell langweilen.

    .
    Mich fragen auch jetzt Leute nach meiner Meinung, obwohl ich kein Experte bin. Das ist ja nicht immer dasselbe. Ich werde oft irgendwo mit eingeladen, weil jemand Unterstützung benötigt, wo ich mir denke, warum will der denn jetzt mit mir reden.

    Und was heißt beherrschen? Ich kenne ganz viele, die mir sagen, ich sei super mit Software, Office und den ganzen Kram. Aber ganz ehrlich, die können selbst halt furchtbar wenig. Deshalb kenne ich mich im Umkehrschluss ja nicht gut aus, vor allem nicht, wenn ich einfach die Hilfefunktion oder ein Youtubevideo anschaue.

    Und ja, ich muss dann z.B. nicht verstehen, warum man genau mit der Formel oder VBA Code in Excel das Ergebnis bekommt das ich haben will, ich nutze das was ich im Internet finde halt einfach. Das finden viele dann wiederum oberflächlich. Ich kann ja nicht begründen warum man das so macht und weshalb das funktioniert, etc.

    Wobei man sowohl für Skilehrer als auch für Surflehrer die jeweilige Sportart WESENTLICH besser beherrschen muss als auf „ich machs-so-nebenbei-so-lange-es-mich-nicht-langweilt“-Niveau.
    Da muss man in beidem auf Spezialistenniveau sein.

    Ist nicht dieses Springen zum Nächsten sobald der Reiz des Neuen und die schnellen Anfängererfolge abgeflaut sind, auch Ausdruck von ... naja, sagen wir es deutlich: Faulheit und Angst vor Anstrengung
    Genau das sehe ich auch so mit dem Spezialistenniveau :)

    Hm, kann natürlich sein. Ich höre zwar, dass ich deutlich mehr mache, als meine Kollegen, aber klar bin ich faul. Ich suche mir schon den einfachsten Weg, im Sinne von, wie kann ich alles was ich tue, automatisieren, damit ich mich nicht so sehr damit befassen muss oder das alles selbst wiederholen muss.

    Angst vor Anstrengung - kann auch sein, ich war letzte Woche kurz davor zu sagen, ich geb nen Bereich ab, weil mir die ewigen Diskussionen bei bestimmten Vorgehensweisen leid waren, weil keiner verstanden hat was ich dagegen hatte. Und ich hab gedacht, ich bin da zu eingeschränkt und verbohrt und vielleicht sollte ich das nicht mehr machen.

    Dann ist was passiert, genau sowas, weshalb ich Bedenken hatte. Und jetzt weiß ich auch nicht mehr, hätte ich da einfach mehr aushalten müssen, bevor ich mich wieder in solchen Gedanken verfange - im Sinne von Frustrationstoleranz, bevor ich das Handtuch werfe - ich hatte ja doch nicht so Unrecht. Auch wenn es nur Zufall sein könnte, etc.
    Geändert von Wallaha (10.09.2019 um 20:32 Uhr)

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