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  1. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Rein formal betrachtet, wird zuvor geguckt, was du alternativ arbeiten kannst. Dazu gehört meistens eine Reha.

    Nun tust du alles für eine Gesundung. Das ist gut
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

  2. gesperrt
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Rein formal betrachtet, wird zuvor geguckt, was du alternativ arbeiten kannst.
    Wer guckt da?


  3. Registriert seit
    21.04.2014
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    11.643

    AW: Erkrankung und jetzt?

    Ich kenne Menschen mit solcher Diagnose, die daraufhin einen GdB bekamen. Dann guckt das Integrationsamt....


  4. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Was das mit der Berentung anbelangt, Gehalt etc. pp. - Keine Ahnung. Ich glaube auch nicht, dass das einfach wird (oder ist), ich weiß ja nicht einmal, ob ich das wirklich in Anspruch nehmen möchte, aber derzeit sehe ich für mich nur zwei Optionen (+ eben das ungewisse X):
    1. Irgendwann wieder so weiter machen wie bisher (fast ausgeschlossen)
    2. Aussteigen und mir mit kleinerem oder größerem Polster eigene Aufgaben suchen (z.B. ehrenamtlich). (Was natürlich mit paarund30 auch nicht das Gelbe vom Ei ist).
    Das heißt, es gibt in deinem Leben NUR zwei Optionen? Dieser Job oder Ehrenamt??
    Was ist mit "ich arbeite gegen Bezahlung woanders"???

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    "Ich will deinem Chef damit keine Absolution erteilen sondern nur sagen, dass es leider sehr typisch ist, was du erlebst.
    Übrigens wird genau die Art, die du nun als negativ erlebst- ja genau das gewesen sein, was dich zu diesen damaligen Leistungen gebracht hat. Es ist also ein wesentlicher Bestandteil des ganzen Bildes."
    Was ist die Art, die ich als negativ erlebe? Meine Art? Die Art meiner Chefs? Kannst Du das noch mal erklären?
    Ich hatte es so verstanden, dass dieses Antreiben des Chefs und nach seinen Vorstellungen zu arbeiten, das ist, was du jetzt so ablehnst und dich in diese schwierige Situation brachte.
    Und es ist ein wesentlicher Bestandteil (die Erfüllung der Wünsche des anderen) in dem ganzen Bild.
    klingt jetzt was blöd, aber damit die Erkrankung sichtbar werden konnte (positiv betrachtet), brauchte es genau dieses Chef-Verhalten, was nun natürlich als negativ eingestuft wird.

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Ich glaube übrigens nicht, dass die Krankheit schon immer da war. Vielleicht hast Du mit der Vermutung sogar recht, aber der Psychater meinte, dass ich eigentlich schon als Kind Anzeichen von ADS/ADHS hätte aufweisen müssen, damit die Krankengeschichte "rund" ist.
    Wenn du dich mit Krankheiten und Medizin befasst, wirst du schnell feststellen, dass es selten die Bilderbuch-Erkrankungen gibt.
    Dafür in den meisten Fällen Abweichungen vom Lehrbuch mit viel "wenn und aber", weil der Mensch nunmal ein Lebewesen ist und jeder einzigartig und individuell.
    Es gibt viele Krankheiten, die zuerst ein bestimmtes Alter oder Voraussetzungen brauchen, um sichtbar zu werden.
    Den Beweis für das eine oder andere wird dir kein Mensch geben können- das so eine Erkrankung als "Spontan-Erkrankung" eingestuft wird- halte ich - auch bei deiner Vorgeschichte- jedoch für sehr unwahrscheinlich (sofern es sowas überhaupt gibt).

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das ist also auch eine Seite meiner Erkrankung. Mein Umfeld war komplett verwirrt, ich selber fühle mich aber irgendwie komplett und mit mir im Reinen.
    Glaub ich, denn jetzt sind alle Seiten DA und du kannst sie leben.

    Das es die Menschen total verwirrt, glaube ich ebenso.
    Wir alle speichern die Menschen so ab, wie wir sie kennen- wenn sich dann jemand sehr verändert, sprengt das durchaus den sicheren Rahmen von Vertrautheit und Sicherheit.
    Du wirst fremd wirken und sich darauf neu einlassen ist sicher sehr schwer.
    Wer dich neu so kennen lernt, wird das ganz anders nehmen.

  5. Inaktiver User

    AW: Erkrankung und jetzt?

    "Das heißt, es gibt in deinem Leben NUR zwei Optionen? Dieser Job oder Ehrenamt??
    Was ist mit "ich arbeite gegen Bezahlung woanders"???"

    Nein, natürlich nicht. "Gefühlt" ist das gerade so. Alles andere kann ich noch nicht wirklich wahrnehmen oder es erscheint mir noch zu vage. Aber ich setze da einfach auf eine sehr große Macht: Die Zeit.




    Das mit den Chefs + Krankheitsgeschichte habe ich jetzt verstanden. --- Wir können das gerne so stehen lassen. Letztendlich werde ICH (oder Du) das nicht entscheiden, bzw. beurteilen, sondern medizinisches Fachpersonal und (sollte es soweit kommen), vielleicht auch ein Gericht.




    "Glaub ich, denn jetzt sind alle Seiten DA und du kannst sie leben."

    Ja! DAS empfinde ich sogar als Geschenk, trotz all der schrecklichen Erfahrungen, von denen ich oben weiter schrieb, die diese Veränderung (radikale Veränderung) mit sich gebracht hat.

    "Das es die Menschen total verwirrt, glaube ich ebenso.
    Wir alle speichern die Menschen so ab, wie wir sie kennen- wenn sich dann jemand sehr verändert, sprengt das durchaus den sicheren Rahmen von Vertrautheit und Sicherheit."

    Ganz genau. Zum Glück habe ich ein gutes soziales Netz (scheinbar), das zwar in den letzten Wochen ordentlich strapaziert wurde, bei dem ich aber spüren kann, dass es immer noch da ist und trägt.
    Mein Mann und ich sind jetzt erstmal auf Abstand gegangen, was zu 80% letztenlich mein Wunsch ist, ich bin gerade sehr verwirrt emotional, kann gar nicht sagen, wie es mit UNS weiter geht, ob überhaupt ... neuer Mensch irgendwie, Ehe war vorher auch schon schwierig. ... Aber wir verstehen uns gut, freundschaftlich, respektvoll, lassen uns unseren Raum, führen gerade eine ganz nette Art von WG.

    Freundinnen: Manche habe ich sehr vor den Kopf gestoßen, manche wollte ich selber nicht mehr in meinem Umfeld haben, da sich in meiner "sensiblen Zeit" teilweise sehr deutlich gezeigt hat, wie manche Menschen wirklich ticken. Insgesamt aber auch hier: Die großen Stürme sind vorbei und ich wurde "trotz allem" nicht ausgestoßen, sondern - ganz im Gegenteil - eher zu sehr beschützt, was nun aber, da ich wieder einigermaßen "normal" bin, nicht mehr nötig zu sein scheint und dadurch wird nun auch wieder eine konstruktive Kommunikation möglich.
    (Und keine, die mich in die Position der "unmündigen Verrückten" steckt.)
    Alles in allem habe ich viel Unterstützung erfahren dürfen, nicht zuletzt auch von meiner Familie. (Hier aber gerade am Anfang auch immense(!) Ablehnung.)

    Was also bleibt ist die berufliche Komponente, daher ja auch der Post hier.
    Aber, wie schon mehrfach angeklungen, ich darf mir Zeit nehmen ... dafür bin ich dankbar.

  6. Avatar von Sneek
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Das mit den Chefs + Krankheitsgeschichte habe ich jetzt verstanden. --- Wir können das gerne so stehen lassen. Letztendlich werde ICH (oder Du) das nicht entscheiden, bzw. beurteilen, sondern medizinisches Fachpersonal und (sollte es soweit kommen), vielleicht auch ein Gericht.
    Ich mach jetzt hier auch mal den Advocatus Diavoli - was Du bisher über Deine Chefs erzählt hast, reicht meiner Lebenserfahrung nach nicht aus, um allein dadurch jemanden so krank zu machen, wie Du es jetzt bist. Das war wohl nur ein Auslöser für etwas, was schon lange geschlummert hat. Andernfalls wäre wohl so ziemlich jeder mit Mitte 30 in Rente, Druck und fehlende Entlastung kennen wir alle (ohne dass ich das beschönigen will).

    Vielleicht schaffst Du es im Rahmen Deiner Gesundung, Dich von der Fokussierung auf diesen Job als das große Grundübel zu lösen. Das macht dann auch wieder den Blick frei auf andere Möglichkeiten.

    Bei der Überprüfung einer Verrentung geht es sowieso nur darum, ob und in welchem Umfang Du arbeitsfähig bist, und nicht darum, was der Auslöser war.
    Geändert von Sneek (11.08.2019 um 10:45 Uhr)

  7. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Nemesis71 Beitrag anzeigen
    Wer guckt da?
    Grad der Behinderung -> Versorgungsamt

    Erwerbsminderungsrente, also der Nachweis, dass man nicht mehr als 3 Stunden täglich irgendeiner beruflichen Tätigkeit nachgehen kann -> bei Angestellten die Rentenversicherung
    Dauerhafte Dienstunfähigkeit -> bei BeamtInnen ein Amtsarzt.

    Generell gilt... der Arbeitgeber oder Dienstherr versucht eine Ausweichmöglichkeit (weniger Stunden, anderer Bereich)
    anzubieten. In der Regel ist vor solch einer Sache eine Reha geschaltet.

    In der Regel wird im Rahmen des BEM ein Gespräch dazu stattfinden. Bei uns ist das, wenn jemand länger oder häufig erkrankt ist.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
    Morgen kannst du gestern nicht nachholen und später kommt früher, als du denkst.
    Moderatorin in "Schule, Uni, Studium und Ausbildung" "Gehören Kinder zu einem erfüllten Leben dazu?" und...Userin

  8. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Charlotte03 Beitrag anzeigen
    Grad der Behinderung -> Versorgungsamt
    Versorgungsämter gibt es nicht mehr. Behindertenangelegenheiten obliegen dem Landkreis, bei uns ist das Sozialamt des Landkreises zuständig.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  9. Moderation Avatar von Charlotte03
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Versorgungsämter gibt es nicht mehr. Behindertenangelegenheiten obliegen dem Landkreis, bei uns ist das Sozialamt des Landkreises zuständig.
    Das heißt in fast jedem Ort anders. Das ist aber ein Begriff, den die meisten kennen.
    Genieße deine Zeit.
    Denn du lebst nur jetzt & heute.
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  10. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Versorgungsämter gibt es nicht mehr. Behindertenangelegenheiten obliegen dem Landkreis, bei uns ist das Sozialamt des Landkreises zuständig.
    ???

    In meiner nächstgelegenen größeren Stadt Heidelberg gibt es das Versorgungsamt noch, es heißt auch so.

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