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  1. Registriert seit
    10.06.2015
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Ich sehe es so, dass es für dich momentan für solche Gedanken noch viel zu früh ist, das belastet dich meiner Meinung nach zu sehr. Es ist zu früh für so eine "Alles oder Nichts" Entscheidung.

    Nimm erst mal alles in Anspruch, was dazu beiträgt, dass es dir besser geht, nimm dir Zeit, entspanne, mach eine Therapie oder eine Reha.

    Und irgendwann wird der Punkt kommen, wo du vielleicht mit Unterstützung von Fachleuten und mit Methoden, wie von Kara Thrace, deinen Weg vor dir siehst.

    Wildfremde Menschen, denen du aus Datenschutzgründen verständlicherweise wichtige Informationen vorenthälst, können dir seriös keinen Rat geben.
    Aber keine Angst, man wird dich nicht alleine lassen, wenn die Zeit reif ist, wirst du Unterstützung bekommen, von Leuten die dich kennen und einschätzen können.

    Aber wenn dich meine persönliche Meinung interessiert:
    Bündel deine Energie, um gesund zu werden.
    Wenn es nicht klappt, muss man sich mit der Krankheit arrangieren, klar. Aber vorzeitig aufgeben und quasi freiwillig auf den Beruf zu verzichten, mit allem was dazugehört, würde ich niemals.
    Das ist auch keine Frage des Geldes.
    Warum sonst arbeiten Reiche? Beruf ist mehr, als Geldverdienen.

    Alles Gute für dich.


  2. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Ich würde alles tun um eine Rente in Deinem Alter zu vermeiden. Auch wenn es vielleicht etwas hart klingt, aber ich könnte mir nix unattraktiveres vorstellen als einen jungen !!! Menschen, der sich als Rentner vorstellt.
    Sicher, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht anders geht, dass man als junger Mensch Rente in Anspruch nehmen muss, dann geht es nicht anders....dann muss man sich damit arrangieren und das Beste draus machen.
    Solange arbeiten geht würde ich arbeiten...und sei es zumindest in Teilzeit.Wie viele hier schon erwähnt haben gibt Arbeit dem Alltag Struktur, und auch der Kontakt mit anderen Menschen ist essentiell!
    Etwas schaffen, aktiv sein, sich weiterentwickeln, in Kontakt mit anderen sein, sich auseinandersetzen mit Themen, Menschen, Input bekommen, Struktur im Alltag haben ....etc. Das alles gibt einem die Arbeit und das wiederum gibt einem Zufriedenheit.
    Erstmal auf das gesund werden konzentrieren und dann weitersehen...wenn du eine Reha machst gibt es da sicher Sozialarbeiter mit denen du dich austauschen kannst über diverse berufliche Möglichkeiten....oder auch andere Mitpatienten sind hier sicher gute Gesprächspartner und können mitfühlen und Dir Tipps geben....weil sie die Situation aus eigener Erfahrung kennen!
    Alles Gute!


  3. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Ich würde alles tun, um wieder in Arbeit zu kommen, egal ob in einem Beamtenverhältnis oder in der freien Wirtschaft. Klar verlierst Du Privilegien, wenn Du wechselst, aber sind die den Zustand wert? Eine gute Versorgung kann auch ein goldener Käfig sein...

    Apropos: Sooo wahnsinnig gut ist die Versorgung bei früher Dienstunfähigkeit nicht, Du bekämst ja nur einen Bruchteil Deiner derzeitigen Besoldung. Hast Du schon einmal überprüft, ob Dir das reicht? Oder bist Du anderweitig (Versicherung, Gatte, Erbschaft) gut genug versorgt?


  4. Registriert seit
    26.01.2009
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Ganz ehrlich, willst Du wirklich bereits jetzt nicht mehr arbeiten? Zu Hause sein, wie die Zeit nutzen? Du schreibst, dass Du gerne arbeitest...

    Vielleicht versuchen einen andere Stelle zu finden, die besser zu Dir passt.....
    Das Leben macht was es will und ich auch!

  5. Avatar von Megzi
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Zitat Zitat von putulu Beitrag anzeigen
    Ich bezweifle sehr, dass du in deinem Alter und nach "nur" zwei monatiger Erkrankung dauerhaft Rente beziehen kannst.
    Das ist so nicht richtig. Eine EU-Rente hat nichts mit dem Alter zu tun, und auch nicht notwendigerweise mit der Dauer der Erkrankung.


  6. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    M.E. ist es viel zu früh, um sich über Verrentung und Inanspruchnahme der Berufsunfähigkeit Gedanken zu machen. Ich halte es auch für ziemlich ausgeschlossen, dass eine Berufsunfähigkeit nach derart kurzer Erkrankung, die noch dazu offenbar gut behandelbar ist, überhaupt zahlen würde.

    Noch dazu liegt keine Berufsunfähigkeit vor, wenn die Erkrankung aufgrund der Umstände bei einem bestimmten ARbeitgeber, dem Arbeitsumfeld oder dem Chef hervorgerufen wurde. Sie könnte den Beruf ja bei einem anderen Arbeitgeber ausüben, auch wenn der vielleicht etwas weniger bezahlt, die Tätigkeit nicht ganz so spannend und/oder die örtliche Lage etwas weniger günstig ist. Dass sie das nicht will, wird die Berufsunfähigkeitsversicherung - zu Recht - nicht interessieren.


  7. Registriert seit
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    AW: Erkrankung und jetzt?

    Also ich kann aus eigener Erfahrung ( ich erhalte Erwerbminderungsrente ) sagen dass ich als meine Rente endlich durch war ( habe 2 Jahre gekämpft ) mich sehr unnütz und nicht mehr als vollwertiger Mensch gefühlt habe.
    Ich war immer ein Arbeitstier keine Arbeit war nir zuviel habe vieles im Leben unter erschwerten Bedingungen gemeistert und war plötzlich nicht mehr voll einsetzbar weil meine Beschwerden eine Vollzeitarbeit nicht mehr zugelassen hat .

    Das muss man erst lernen zu akzeptieren und damit umzugehen .
    Dann kommt noch dazu dass ich im Gegensatz zu Dir ja " schon 55 Jahre alt war " .
    Wäre es in Deinem Alter zur Disposition gestanden Beruf oder Rente hätte ICH wirklich alles unternommen um wieder voll einsatzfähig zu werden .
    Ehrlich gesagt liest sich Dein Post für mich schon etwas unverständlich wie man in dem Alter wirklich ernsthaft darüber nachdenken kann in Rente zu gehen ?
    Natürlich weiß ich nicht wie stark Deine gesundheitlichen Beeinträchtigungen sind und ich möchte Dir keinesfalls zu nahe treten wenn ich Dir eher abrate in Frührente zu gehen doch an dieser Entscheidung hängt ja schon so einiges .

    Sicher ist es schön frei über seine Zeit verfügen zu können aber das schlechte Gewissen der Gesellschaft gegenüber die nun mein Leben finanziert ist schon sehr groß.zumindest ist es bei mir so .
    Obwohl ich immer gearbeitet habe

    Selbst als meine Kinder auf der Welt waren bin ich nach dem sie ein halbes Jahr alt waren sofort wieder arbeiten gegangen weil wir einfach das Geld benötigt haben .
    Und wenn ich dann lese dass ein so junger Mensch wie Du darüber nachdenkt in Rente zu gehen so muss ich schon sagen finde ich das nicht gerade verantwortungsvoll.
    Ich hoffe dass Du Dir das nochmals gut durch den Kopf gehen lassen wirst .

    Alles Gute und gute Besserung für Dich 🌻

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