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  1. Avatar von sundays
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von Margali62 Beitrag anzeigen
    Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das Studium in 5 Jahren durchziehen kann, zwischendurch sind Praktika zu machen und Jobs zu erledigen. Von irgendwas muss man ja leben.
    ? Regelstudienzeit für einen Bachelor sind 6 bzw. 7 Semester. Wenn er das über die Fernuni macht, kann er ganz normal weiter in seine Hilfsjobs arbeiten. Warum sollte das nicht gehen, wenn die Motivation stimmt?
    Wenn du wenig Zeit hast, nimm dir am Anfang viel davon (R. Cohn )


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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von Verreisende Beitrag anzeigen
    Wieso denn mit 50, höchstens mit 45. Das Studium dauert ja nicht 10 Jahre.
    Ja, 5 Jahre, wenn man es schafft, vorwiegend allein, JEDEN TAG sein Pensum durchzuarbeiten. Und alle Hausaufgaben und Klausuren immer sofort besteht.
    Wenn man also Durchhaltevermögen hat, sich durchbeißen kann und will, nicht gleich hinschmeißt, wenn nicht alles läuft, wie geplant.


  3. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von sundays Beitrag anzeigen
    ? Regelstudienzeit für einen Bachelor sind 6 bzw. 7 Semester. Wenn er das über die Fernuni macht, kann er ganz normal weiter in seine Hilfsjobs arbeiten. Warum sollte das nicht gehen, wenn die Motivation stimmt?
    siehe mein Posting #22.

    Die Abbrecherquoten an der Fernuni Hagen sind doppelt so hoch wie an Präsenzunis, da kommen nur die ganz harten durch. Isso.

  4. Avatar von sundays
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    siehe mein Posting #22.

    Die Abbrecherquoten an der Fernuni Hagen sind doppelt so hoch wie an Präsenzunis, da kommen nur die ganz harten durch. Isso.
    Da die wenigsten Unis diese Zahlen herausgeben, kann man das gar nicht so genau wissen. Und die Statistik auf den Einzelfall anzuwenden finde ich nicht so prickelnd. Der Mann WILL ja einen Abschluss. Von daher gehe ich davon aus, dass das klappen kann. Und wenn es nicht klappt, hat er es wenigstens versucht. Was sind denn seine Alternativen?
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  5. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Doch, die Abbrecherquoten sind bekannt.
    Aber davon völlig unabhängig ist ein Studium an der Fernuni eben noch mal eine ganz andere Nummer als an Präsenzunis, ganz besonders, wenn man "nebenher" noch arbeitet.
    Da kann man ihm nur wünschen, dass er jetzt tatsächlich das nötige Durchhaltevermögen hat, das ihm beim ersten Mal gefehlt hat. Und vor allem das nötige Terminmanagement.

  6. Avatar von sundays
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Doch, die Abbrecherquoten sind bekannt.
    Aber davon völlig unabhängig ist ein Studium an der Fernuni eben noch mal eine ganz andere Nummer als an Präsenzunis, ganz besonders, wenn man "nebenher" noch arbeitet.
    Da kann man ihm nur wünschen, dass er jetzt tatsächlich das nötige Durchhaltevermögen hat, das ihm beim ersten Mal gefehlt hat.
    Kannst du das belegen? Ich arbeite selbst an der Uni und man würde einen Teufel tun, die Abbrecherquoten der einzelnen Studiengänge zu veröffentlichen. Genauso wenig die Unis, mit denen ich auf Tagungen zu tun habe. Also woher?
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  7. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Erst letztens in einem Fachblatt gelesen (kann ich hier wegen Anonymität leider nicht verlinken).

    Aber nochmal: Die Zahlen spielen auch überhaupt keine Rolle, weil einen Studiengang in Regelstudienzeit nur jemand schafft, der super stringent seinen Stiefel durchzieht. Und ein Fernstudium, bei dem man weitgehend auf sich selbst gestellt ist, macht es nicht einfacher.

  8. Avatar von sundays
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Erst letztens in einem Fachblatt gelesen (kann ich hier wegen Anonymität leider nicht verlinken).
    Ja klar. Die meisten Veröffentlichungen über diese Zahlen beinhalten den Hinweis, dass es sich um Schätzungen handelt. Oder das Ergebnis von Befragungen. So gut wie nie "echte" Absoventenzahlen aus den Unis.
    Dazu kommt noch die Debatte darum, was Studienerfolg eigentlich ist.
    Das Ministerium in Nordrheinwestfalen verlangt jetzt von allen Unis in NRW Durchschnitts-ECTS pro Studiengang.
    Hier sollen explizit nur "aktive" Studierende einbezogen werden, das Problem der Parkstudierenden verfälscht ja auch noch jede errechenbare Quote. Egal und OT.
    Ich bleibe dabei, dass das zu machen ist und speziell mit Informatik vielleicht doch noch die Rentenhöhe angehoben werden kann langfristig.
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  9. Registriert seit
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Ja, 5 Jahre, wenn man es schafft, vorwiegend allein, JEDEN TAG sein Pensum durchzuarbeiten. Und alle Hausaufgaben und Klausuren immer sofort besteht.
    Wenn man also Durchhaltevermögen hat, sich durchbeißen kann und will, nicht gleich hinschmeißt, wenn nicht alles läuft, wie geplant.
    Zitat Zitat von carassia Beitrag anzeigen
    Doch, die Abbrecherquoten sind bekannt.
    Aber davon völlig unabhängig ist ein Studium an der Fernuni eben noch mal eine ganz andere Nummer als an Präsenzunis, ganz besonders, wenn man "nebenher" noch arbeitet.
    Da kann man ihm nur wünschen, dass er jetzt tatsächlich das nötige Durchhaltevermögen hat, das ihm beim ersten Mal gefehlt hat. Und vor allem das nötige Terminmanagement.
    Der Mann lernt inzwischen jeden Tag fleißig, nach dem Feierabend. Es scheint ihm sogar eine Menge Spaß zu bereiten. Mit den Tests scheint auch alles super zu laufen. Aber da er sich erst im 1. Semester befindet und noch keine einzige Klausur absolviert, ist über sein Durchhaltevermögen noch kaum zu urteilen. Und fürs Terminmanagement bin ich ja da :-D

    Ich glaube, sein Hauptproblem, welches ihn damals mit 20+ Jahren verhindert hat, ist das Folgende: er hat zwar Freude am Lernen, am Umgang mit Zahlen und am Lösen komplexer Probleme, tut sich aber schwer damit, wo Eigeninitiative und vor allem viel Umgang mit Menschen gefragt wird. Ich könnte mir es durchaus vorstellen, dass er das Studium gut absolviert und dann im Bewerbungsstadium wieder scheitert.

  10. Moderation
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    AW: Berufseinstieg mit 40+

    Es gibt über manche Arbeitsämter Einstiegshilfen für Spätzünder. Würde sich lohnen, danach mal zu gucken. Schlimmstenfalls haben sie nichts außer dummen Bemerkungen, aber dann ist einem zumindst nichts durch die Lappen gegangen.

    Um jetzt so ein Studium hinzukriegen, muß man schon echt leidenschaftlich, motiviert und diszipliniert sein, das spricht immerhin für einen. Und er hat immer gearbeitet, es ist nicht faul und er ist sich nicht zu fein. Man muß zusehen, daß man sich eine geeignete Biographie aus den Fakten zusammebaut, die, wie Kara sagt, erklärt, daß der Hinderungsgrund jetzt überwunden ist.

    Typische Hinderungsgründe sind psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen, AD(H)S) die dank verbessertem Wissens darüber heute eher behandelt werden als vor 20 Jahren.

    Ein Kumpel von mir hat mit Anfang 40 vom Amt die Ausbildung zum Fachinformatiker ermöglicht bekommen, in seinem erlernten Beruf hatte er nicht mehr gearbeitet, seit er 21 war, sondern immer nur Drehtürjobs als Rechnerbetreuungknecht gehabt. (Er hat jetzt eine Sparquote von 50%, weil er immer noch lebt wie von der Sozialhilfe...) Einen Freund dagegen hat, das Amt mit Mitte 30 in eine hoffnungslose Selbständigkeit gezwungen, aus der er mit 10T Eu Schulden raus ist. Vieles ist Glück und Ort. Kann alles klappen, aber man muß aufmerksam bleiben und auf sich aufpassen. Hinter jeder Hürde kommt die nächste.
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

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