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  1. Registriert seit
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von Kleiner_Vogel Beitrag anzeigen
    Wie weit bist du denn im Studium, wenn du noch keine Neuro hattest aber in einem Jahr ne Stelle suchst?
    PJ ist in ca. 1 Jahr (möchte das hier insgesamt nicht so ausführen, da dann zu offensichtlich werden könnte, wo ich wohne). Und dann wollte ich anfangen, mich ernsthafter umzusehen (ist auch das, was ich bisher so von älteren Studenten mitbekommen habe). Ich weiß, dafür ist es sehr früh - gerade die Fachrichtung kann sich ja noch sehr ändern - aber ich mache mir halt so meine Gedanken.
    Geändert von bilar53 (12.06.2019 um 00:55 Uhr)


  2. Registriert seit
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Kann kirchliche Einrichtungen nicht als Arbeitgeber empfehlen.
    Komme zwar aus einem nichtmedizinischen Bereich und aus Jobgründen in der Kirche geblieben, ziehe aber nichtkonfessionelle Arbeitgeber vor.

    Als "Nichtkirchengläuber" musst man nicht nur die Sonderregelungen akzeptieren, sondern auch mit den tlw. intensiv religiösen Mitarbeitern auskommen.
    Cave: Beiträge können ggf. marginale Rückstände von Ironie und Sarkasmus aufweisen.
    Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie das Posting oder fressen Sie die Verfasserin.


  3. Registriert seit
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Wenn man mit Religion nichts am Hut hat, sollte man nicht für eine kirchliche Einrichtung arbeiten.

    Das sorgt von vornherein schon für ein ungutes Klima.

  4. Avatar von jofi2
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von Prigitte Beitrag anzeigen
    Wenn man mit Religion nichts am Hut hat, sollte man nicht für eine kirchliche Einrichtung arbeiten..
    Das muss man sich auch leisten können.
    Für manche Berufsgruppen fällt dann ein großer Teil der Arbeitgeber weg.
    Ich red halt auch oft nur so dahin und hoffe, dass ein Gedankengang Schritt hält. Und wenn nicht, hat er halt Pech gehabt, der Gedanke.

    (Gerhard Polt)

  5. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von bilar53 Beitrag anzeigen
    frage ich mich, wie die Aussichten sind, wenn man auch im Hinblick auf Familie eher ungerne täglich mehr als 1 h pendeln würde.
    Je mehr Vorgaben man an seinen zukünftigen Arbeitsplatz hat, umso schwieriger wird es. Fahrtzeiten von einer Stunde und mehr sind hier in NRW an der Tagesordnung. Und in Städten wie Hamburg, Berlin oder München hast Du die Wahl zwischen fahren oder Miete zahlen. Wie die Aussichten in Deinem Falle sind, hängt davon ab, wo Du lebst.

    Zitat Zitat von bilar53 Beitrag anzeigen
    Wie sieht es mit Vorschriften im Bezug auf das Privatleben aus ? Ist das im Gesundheitsbereich lockerer als in z.B. im Erziehungsbereich? (möchte mein Privatleben ungern leugnen müssen)
    Es ist nicht lange her, da wurde in den Medien darüber berichtet, dass ein KH in katholischer Trägerschaft einem seiner Chefärzte gekündigt hatte, da dieser nach einer Scheidung erneut geheiratet hatte.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).


  6. Registriert seit
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von jofi2 Beitrag anzeigen
    Das muss man sich auch leisten können.
    Für manche Berufsgruppen fällt dann ein großer Teil der Arbeitgeber weg.
    Ja, zumal man in manchen Regionen nichtmal eine Alternative zu kirchlichen Einrichtungen hat. Siehe manche Kindergärten.

  7. Inaktiver User

    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Als Arzt kann es günstig sein, bei einem kirchlichen Arbeitgeber zu sein.
    Meine Freundin ist Gynäkologin, will im Krankenhaus arbeiten, aber keine Abbrüche vornehmen. Im katholischen KH kommt sie nicht in die Situation die Arbeit verweigern zu müssen.

  8. Avatar von Sprachlos
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von Wiedennwodennwasdenn Beitrag anzeigen
    Es ist nicht lange her, da wurde in den Medien darüber berichtet, dass ein KH in katholischer Trägerschaft einem seiner Chefärzte gekündigt hatte, da dieser nach einer Scheidung erneut geheiratet hatte.
    Er hat aber geklagt und in jeder Instanz recht bekommen. Das wird sicher nicht ganz folgenlos bleiben für die Arbeitnehmerrechte bei den kirchlichen Trägern.
    Kreativität kommt von der Freiheit zu scheitern. Und die Freiheit zu scheitern kommt vom Experiment. (Peter Gabriel)

    Nimm dich selbst wahr, und wo du dich findest, da lass dich.(Meister Eckhart)

  9. Avatar von Wiedennwodennwasdenn
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Er hat aber geklagt und in jeder Instanz recht bekommen. Das wird sicher nicht ganz folgenlos bleiben für die Arbeitnehmerrechte bei den kirchlichen Trägern.
    Meines Wissens arbeitet er aber nicht mehr an diesem Krankenhaus.
    Das Universum und die menschliche Dummheit sind unbegrenzt. Beim Universum bin ich mir nicht sicher (Albert Einstein).

  10. Avatar von Walltraud
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    AW: Kirchliche Arbeitsgeber im Gesundheitswesen

    Bilar, ich könnte mir vorstellen, dass man Dir nahelegt, in eine christlichen Kirche einzutreten, wenn es zu einem Arbeitsverhältnis kommt. Ich habe einen kirchlichen (kath.) Arbeitgeber und bin kurz vor der Einstellung in die ev. Kirche eingetreten. ( freiwillig ohne Absprache mit dem Arbeitgeber)

    Mein Privatleben interessiert niemanden. Ich habe Kollegen in allen möglichen Lebenslagen. Da fragt kein Mensch danach.
    Glaube, Religion ist kein Thema bei uns Kollegen.

    Die Bezahlung ist an den öffentlichen Dienst angelehnt. Beförderungen und Gruppensprünge laufen automatisch nach der Ersteingruppierung. Ob Aufstiegschancen nach Änderung der ursprünglichen Qualifikation durch Fortbildungen, ect. eingeschränkt sind, kann ich nicht beurteilen. Mir ist eine außerplanmäßige Umgruppierung gelungen.

    Im Moment werden überall händeringend gute Fachkräfte gesucht. Ich würde es einfach mal ausprobieren. Ich habe es nach mittlerweile vielen Jahren nicht bereut bei einem kirchlichen Arbeitgeber beschäftigt zu sein. Mein Job macht mir große Freude. Die Bezahlung ist pünktlich. Es gibt eine zusätzliche Altersversorgung. In der freien Wirtschaft habe ich da ganz andere negative Erfahrungen sammeln müssen. Ein kirchlicher Arbeitgeber wäre nicht unbedingt die erste Wahl, aber wie bereits geschrieben, probierˋ es doch einfach mal aus, bevor Du pendeln musst. Wechseln kannst Du doch jederzeit.

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