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  1. Avatar von Kikiri
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Aareblitz Beitrag anzeigen
    Und weshalb nicht sie zu verringern?

    Ich finde diese Aussage seltsam. Ich war im Schnitt in den letzten Jahren 2-3 Tage krank, mal ein Jahr gar nicht und mal ein Jahr auch 7 Tage. Aber mein Ziel ist es doch, schon mir zuliebe und nicht nur der Firma zuliebe, möglichst wenig krank zu sein.
    Genau so.
    Aber wenn Du dann krank bist, hast Du doch wahrscheinlich ein Attest, oder?
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

  2. Avatar von Kikiri
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Margaret_Houlihan Beitrag anzeigen
    Die kommen doch schnell zusammen. Zwei bis dreimal im Jahr ein grippaler Infekt oder Magen Darm - und das ist keinesfalls Anzeichen für einen ungesunden Lebenswandel oder ein schwaches Immunsystem, sondern für viele ganz normal. Diejenigen mit robusterer Natur haben einfach Glück gehabt.
    Ja, das sind aber bestimmt auch attestierte Tage, oder wenigstens die Hälfte davon.
    Dass eine Grippe oder ein Beinbruch viele Tage betrifft ist auch klar. Ich meine nur die Pille-Palle-Krankheiten.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!


  3. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Wir können bis zu 5 Tage ohne Attest krank machen. Da ich wirklich wenig krank bin (letztes Jahr zwei Tage wegen Erkältung) hole ich mir dann auch kein Attest.

    Bei uns in der Firma kommt aber automatisch eine Meldung zum Vorgesetzten wenn jemand innerhalb eines Jahres entweder eine gewisse Anzahl Krankentage oder Krankentage in einem speziellen Rhythmus hat. Dann muss ein Gespräch geführt werden.


  4. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Vielleicht bin ich da einfach ein Arschloch (einige hier würden da sicher zustimmen), aber wegen 7 Krankheitstagen habe ich kein schlechtes Gewissen meiner Firma gegenüber. Die verdienen sich dumm und dämlich! Ein, zwei Tage mehr oder weniger sorgen nicht dafür, dass sich der Chef keinen Porsche mehr leisten kann.

    Ich hätte schlechtes Gewissen gegenüber Kollegen, wenn ich Arbeit auf sie abwälzen würde, aber wenn ich nur einen Tag am Stück fehle, passiert das noch nicht.


  5. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Kikiri Beitrag anzeigen
    Ja, das sind aber bestimmt auch attestierte Tage, oder wenigstens die Hälfte davon.
    Dass eine Grippe oder ein Beinbruch viele Tage betrifft ist auch klar. Ich meine nur die Pille-Palle-Krankheiten.
    Ich persönlich gehe tatsächlich immer zum Arzt, allein schon um mich keinem falschen Verdacht auszusetzen. Allerdings hat das auch Nachteil, erstens, wie schon angesprochen, die Belastung für das Gesundheitssystem, und zweitens schleppt man sich zum Arzt obwohl man lieber im Bett bleiben sollte.
    Was soll man aber machen, wenn man Migräne geplagt ist. Das kann einen durchaus mehrmals im Jahr außer Gefecht setzen, und dann dafür jedes Mal zum Arzt? Aber natürlich, der AG kann dies verlangen, was er in diesem Fall ja auch getan hat.


  6. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen

    Jetzt überlege ich, ob ich nochmal nach Feedback fragen soll oder es lieber so weiterlaufen lasse...
    Du machst dir viele Gedanken, das finde ich gut.
    Das zeigt, dass du durchaus bemüht bist.
    Sprich mit dem Chef - es kann dich vorwärts bringen.

    Jetzt wünsch ich dir noch Spaß daran, aus jeder Erfahrung das Beste zu machen, und das Maximum an Lernerfahrung für dich herauszuholen.

    Ich hab zum Glück seit über 25 Jahren das Glück, etwas zu machen, das mir Freude und Spaß macht, aber durchaus ab und zu Überstunden und Extra-Energie benötigt.

    Davor war ich von der Klofrau bis zur Kellnerin und zur Postausträgerin zeitlich befristet alles Mögliche

    Ich liebe Herausforderungen und Neues zu lernen oder auszuprobieren - egal in welchem Job.

    Mein seit 25-Jahren-Job bietet mir zum Glück viel Abwechslung, Eigenständigkeit, aber auch klare Vorgaben von oben.

    Ich bin Teil des Unternehmens Teil des Teams.

    Wenn ich mal einen Tag Pause brauche, geht das auch spontan - meine Arbeit arbeitet mir ohnehin niemand weg ...
    Das geht dann aber vom Urlaub weg, und nicht vom Eintageskrankenstand.

    Meine Kollegen und Mitarbeiter sind engagiert, haben Humor und sind zu 100 % verlässlich. Jeder bemüht sich, pünktlich zu kommen - wegen Kundenterminen ist das aber nicht immer möglich.
    Aber: "sorry, ich bin im Stau gestanden" hat zuletzt eine junge Kollegin gebracht und ihr teilte ich mit, dass sie rechtzeitig zu hause losfahren muss - soviel Respekt vor den anderen muss sein.

    Mit grundsätzlichem Spaß daran, die eigenen Fähigkeiten einzubringen, kann Arbeit aber eben auch Freude bereiten.

    So etwas wünsche ich dir auch mal.

    Arbeit mit Spaß und Freude ist das eine - die Arbeitseinstellung das andere.

    Und da find ich, haben hier im Thread einige sehr gute Punkte zur Arbeitsmoral angeführt - wenn auch ab und zu polemisch.

    Und es stimmt auch für mich - das Verantwortungsgefühl dabei gehört zum Erwachsenwerden/-sein dazu.

    Du hörst dich sehr smart, durchaus kritik- und lernfähig an und scheinst auch inhaltliches Können zu haben.
    Also- du hast ein optimales Paket in deinen Händen.

    Alles Gute für dich auf deinem Weg

    Sorry für den langen Text - ich habs nich kürzer geschafft 😉


  7. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Aareblitz Beitrag anzeigen
    Bei uns in der Firma kommt aber automatisch eine Meldung zum Vorgesetzten wenn jemand innerhalb eines Jahres entweder eine gewisse Anzahl Krankentage oder Krankentage in einem speziellen Ryhtmus hat. Dann muss ein Gespräch geführt werden.
    Da frage ich mich ernsthaft, was das bringen soll? Wer krank ist, ist krank, auch wenn es in regelmäßigen Abständen passiert. Eine Kollegin von mir hat alle paar Wochen eine Migräneattacke, da bleibt sie jeweils 1 Tag zuhause. Ich selbst habe ziemlich genau 1 Tag im Monat, an dem ich im Prinzip nicht arbeitsfähig bin wegen Menstruationsschmerzen. Glücklicherweise (für den Arbeitgeber, nicht für mich) passiert es in 9 von 10 Fällen am Wochenende, sodass es keine Auswirkung auf meine Arbeit hat.

    Naja, und wer wirklich nur blau macht, der findet Wege.

    7 Tage aufs Jahr gesehen finde ich auch alles andere als viel. Das können m.E. nur Menschen behaupten, die keinerlei gesundheitlichen Beschwerden haben.
    ~Wer nicht vom Weg abkommt, bleibt auf der Strecke~


    ~Die reinste Form von Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und trotzdem zu hoffen, dass sich etwas ändert ~

    ~Wenn du etwas willst, was du noch nie hattest, musst du etwas tun, was du noch nie getan hast~

    ~Alle sagten, das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat es einfach gemacht ~


    ~Ich habe zwar keine Lösung, bewundere aber das Problem~


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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von absoluterfreak Beitrag anzeigen
    Vielleicht bin ich da einfach ein Arschloch (einige hier würden da sicher zustimmen), aber wegen 7 Krankheitstagen habe ich kein schlechtes Gewissen meiner Firma gegenüber. Die verdienen sich dumm und dämlich! Ein, zwei Tage mehr oder weniger sorgen nicht dafür, dass sich der Chef keinen Porsche mehr leisten kann.

    Ich hätte schlechtes Gewissen gegenüber Kollegen, wenn ich Arbeit auf sie abwälzen würde, aber wenn ich nur einen Tag am Stück fehle, passiert das noch nicht.
    Kommt drauf an, wenn Du wirklich krank bist, bist Du kein Arschloch. Wenn Du auch gut arbeiten gehen könntest und einfach nicht so richtig Lust darauf hast weil der Hals etwas kratzt oder weil andere ja auch krank feiern, dann schon eher.


  9. Registriert seit
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Blueberry82 Beitrag anzeigen
    Da frage ich mich ernsthaft, was das bringen soll? Wer krank ist, ist krank, auch wenn es in regelmäßigen Abständen passiert. Eine Kollegin von mir hat alle paar Wochen eine Migräneattacke, da bleibt sie jeweils 1 Tag zuhause. Ich selbst habe ziemlich genau 1 Tag im Monat, an dem ich im Prinzip nicht arbeitsfähig bin wegen Menstruationsschmerzen. Glücklicherweise (für den Arbeitgeber, nicht für mich) passiert es in 9 von 10 Fällen am Wochenende, sodass es keine Auswirkung auf meine Arbeit hat.

    Naja, und wer wirklich nur blau macht, der findet Wege.

    7 Tage aufs Jahr gesehen finde ich auch alles andere als viel. Das können m.E. nur Menschen behaupten, die keinerlei gesundheitlichen Beschwerden haben.
    Die Firma will einerseits verhindern, dass jemand wegen der Arbeit oft krank ist, das Gespräch zielt darauf ab. Andererseits hilft es schon, den Menschen die öfters krank sind mal vor Augen zu führen, dass sie es nicht übertreiben.

    Das Gespräch hat keinerlei Einfluss auf irgendwelche Prämien, Qualifikationen etc. und ist kein Schreckensgespenst. Es ist einfach eine Rückversicherung ob bei überdurchschnittlichen Absenztagen alles in Ordnung ist oder ob es Handlungsbedarf gibt. Und bei chronischen Krankheiten, Krebs, Brüchen, Operationen etc. muss natürlich nicht alle zwei Wochen so ein Gespräch geführt werden.

  10. Avatar von Kikiri
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    AW: Komische unerwartete Kritik von Chef - wie einzuschätzen?

    Zitat Zitat von Margaret_Houlihan Beitrag anzeigen
    Ich persönlich gehe tatsächlich immer zum Arzt, allein schon um mich keinem falschen Verdacht auszusetzen. Allerdings hat das auch Nachteil, erstens, wie schon angesprochen, die Belastung für das Gesundheitssystem, und zweitens schleppt man sich zum Arzt obwohl man lieber im Bett bleiben sollte.
    Was soll man aber machen, wenn man Migräne geplagt ist. Das kann einen durchaus mehrmals im Jahr außer Gefecht setzen, und dann dafür jedes Mal zum Arzt? Aber natürlich, der AG kann dies verlangen, was er in diesem Fall ja auch getan hat.
    Ich habe auch das Problem mit Migräne. Leider erwischt sie mich meist am Wochenende ober ab 11 Uhr morgens. Dann muss ich auch sofort ins Bett (gefahren werden) und kann definitiv nicht zum Arzt. Das sind bei mir ca. 2-3 Einzeltage bzw. Einzelstunden pro Jahr.
    Ich hatte auch schon Grippe (letztes Jahr 4 Wochen) oder eine OP (9 Wochen).
    Aber da war eben keine Arbeit mehr möglich, und das ist auch bei der hohen Tageszahl ok.

    Schwierig finde ich eben eine Unverbindlichkeit. So eine Kollegin habe ich auch. Alle 2-3 Wochen fällt sie 1-2 Tage unentschuldigt aus. Meist Kreislauf.
    Kann ja alles sein, dann sollte das aber nicht Jahre so gehen, sondern ärztlich genauer abgeklärt werden. Passt immer gut ans Wochenende ran, oder wenn etwas unangenehmes ansteht. Kann man sich schon seine Gedanken machen.
    Ich bin nicht dafür zuständig, allerdings fände ich es schon besser, wenn da mal draufgeguckt und nachgefragt werden würde. Es gibt schließlich Rückkehrgespräche und die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers (eigentlich!).
    Die unangenehmen Arbeiten dann statt ihrer zu erledigen (schon mehrere Jahre!) finde ich echt grenzwertig.
    Am Ende meines Lebens will ich nicht sagen: Allen hat mein Leben gefallen, nur mir nicht!

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