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  1. Registriert seit
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Ich denke, es wird Zeit, nach etwas Neuem zu suchen.
    Und da gibt es dann die gleichen Probleme wie jetzt. Weil Ente nicht gelernt hat, sich selbst um ihr Fortkommen zu kümmern, und das muss man überall.

    Kein Chef wird einem den A... hinterhertragen und von sich aus tolle Gehälter anbieten. Die sind alle froh über fleissige Arbeitsbienchen die sich mit Hungerlohn abspeisen lassen.

    Respekt verdient man sich so nicht und Karriere macht man auch nicht.


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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Ich habe mich bislang erfolgreich aus jedem weiteren Projekt ausgeklinkt. ... Da würde mir halt wieder eine Aufstockung der Stunden versprochen ... und mich interessiert das nicht mehr. Es ist ja so, dass Anträge für Ausschreibungen bei uns gespeichert und immer wieder ausgegraben werden können für passende andere Ausschreibungen ...
    Mündliche Versprechen sind nichts wert, wenn es hart auf hart kommt.

    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    Was hat Dich gehindert, Dir das Versprechen der Aufstockung der Stunden verbindlich in der passenden Form geben zu lassen?
    Du beteiligst dich selbstverständlich am nächsten wunderbaren Projekt, wenn du die schriftliche Zusage hat, dass deine Stunden nach erfolgreichem Abschluss des Projektes, spätestens zum Datum x, aufgestockt werden. Dann und erst dann stürzt du dich in die nächste Arbeit.

    Ohne Zusage geht das Projekt eben wieder an jemand anderen....tut dir auch leid....
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

    Sorge dich nicht, lebe!




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  3. Avatar von agathe13
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Du beteiligst dich selbstverständlich am nächsten wunderbaren Projekt, wenn du die schriftliche Zusage hat, dass deine Stunden nach erfolgreichem Abschluss des Projektes, spätestens zum Datum x, aufgestockt werden. Dann und erst dann stürzt du dich in die nächste Arbeit.

    Ohne Zusage geht das Projekt eben wieder an jemand anderen....tut dir auch leid....
    ...dabei allerdings beachtend, dass der Arbeitgeber ein Direktionsrecht hat und ihr Arbeit zuweisen kann, die sie nicht verweigern kann.

  4. Avatar von Sneek
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Du beteiligst dich selbstverständlich am nächsten wunderbaren Projekt, wenn du die schriftliche Zusage hat, dass deine Stunden nach erfolgreichem Abschluss des Projektes, spätestens zum Datum x, aufgestockt werden. Dann und erst dann stürzt du dich in die nächste Arbeit.
    Es ist doch wohl klar, dass eine Stundenaufstockung davon abhängig ist, dass durch das Projekt mehr Arbeit reinkommt. Die TE arbeitet nicht im/am Projekt, sondern hat nur an der Bewerbung für selbiges mitgewirkt. Eine Stundenaufstockung nach Abschluss eines Projekts zu vereinbaren, ist unsinnig.


  5. Registriert seit
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Grundsätzlich war die Abmachung, dass ich primär am Projekt arbeiten darf. Ich habe mich schon sehr darauf gefreut. Zusätzlich wurde mir mündlich eine Aufstockung auf Vollzeit zugesagt und nun soll ich durch die Finger schauen.
    Zitat Zitat von Sneek Beitrag anzeigen
    Es ist doch wohl klar, dass eine Stundenaufstockung davon abhängig ist, dass durch das Projekt mehr Arbeit reinkommt. Die TE arbeitet nicht im/am Projekt, sondern hat nur an der Bewerbung für selbiges mitgewirkt. Eine Stundenaufstockung nach Abschluss eines Projekts zu vereinbaren, ist unsinnig.
    Es ist nicht immer klar, dass eine Stundenaufstockung mit Mehrarbeit durch ein Projekt zusammenhängt. Zweitens hat sie das Projekt bis zur Testreife gebracht, sprich entwickelt. Das ist schon etwas mehr als "nur ein bisschen Bewerbung".

    Stundnaufstockung mündlich zuzusagen und prompt nach dem erfolgreichen Projekt wieder zu vergessen, ist moralisch daneben. Dagegen anzukommen geht nur, wenn entweder zukünftig eine Provision, Prämie oder Zusatzzahlungen schriftlich vereinbart werden oder das Engagement bleibt wie bisher - reichlich wenig.

    Wenn der Chef Arbeit zuweist, muss er anfallende Überstunden tragen oder das Projekt zieht sich hin. Davon lassen Chefs dann lieber die Finger.
    "beinhalten" wird wie "halten" konjugiert, als "beinhält", und gehört zur Kategorie schlechtes Deutsch. Warum nicht "enthalten", "umfassen" oder "bedeuten"?

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  6. Registriert seit
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Das ist eine falsche Haltung und Vorstellung. Es geht da nicht um unverschämtes Fordern.

    Ich habe dir die passenden Verhandlungs-Formulierungen bereits im letzte Post vorgekaut. Hast du allerdings ignoriert. Was bei mir die Frage aufwirft: bist du an Lösungsvorschlägen überhaupt interessiert und willst du hier nur etwas jammern?

    In D ist es üblich, einmal im Jahr ein Mitarbeitergespräch zu führen. Dafür lässt man sich einen Termin geben.
    In meinem Fall ist das so, dass der oberste Chef, mit dem ich dieses Gespräch führen müsste, im Verbundsbüro (also quasi der "Zentrale") sitzt und die liegt fünf Stunden entfernt, d.h. das wird eine Dienstreise und die muss ich erst genehmigt bekommen, denn die kostet Geld. Aktuell hat der Chef auch keine Termine frei ... frühestens wieder Ende Juli, sofern dann nicht kurzfristig wieder was dazwischen kommt. ... Ich habe mich dazu entschlossen, vorab ein Gespräch mit meiner Chefin zu führen, um mal vorzufühlen. Wenn sie für eine Prämie/Provision oder eine Aufstockung ist, dann wird sie mich auf Anfrage sicher unterstützen, wenn nicht, dann war es das sowieso. Sie arbeitet immerhin direkt mit mir und wenn sie sich gegen mich ausspricht, dann schmälert das meine Chancen beträchtlich. ... Meine Befürchtung ist auch, dass meine Chefitäten das vielleicht "lächerlich" finden, was ich haben will und wenn ich das so verstünde, oder gezeigt würde, könnte es sein, dass ich echt die Fassung verliere.

    Ich hab deine Formulierungen nicht ignoriert, sondern für mich weiterverarbeitet. Danke.

    In Österreich ist das definitiv nicht üblich. Wenn das jeder in Anspruch nehmen würde, hätten in großen Firmen die Chefs ja gar nichts Anderes mehr zu tun ...



    Zitat Zitat von --martha-- Beitrag anzeigen
    @music, Du bist eine komische Mischung zwischen unzufrieden und aufmüpfig (nicht bös gemeint). Im EP schreibst Du noch was von verklagen und jetzt fürchtest Du wegen Forderungen raus geworfen zu werden. Ich bekomme das schwer zusammen. Auch ist es immer so, dass der AG was von der Arbeitsleistung des AN "behält". Vielleicht magst Du Dich mal sortieren - also auf diesen Komplex bezogen. Dann könnest Du zumindest etwas lernen und wissen, wie Du künftig mit vergleichbaren Situationen besser und lohnender umgehen kannst.

    Meine Fragen wären: wurde Dir das Projekt angetragen oder hast Du "Hier!" geschrien? War klar, dass das an den Verbund und nicht an Deinen AG gehen wird? Was hat Dein AG davon, für den Verbund Deine Arbeitskraft zur Verfügung zustellen und wie entlohnt dieser das an Deinen AG - und warum wird das nicht weitergegeben? Was hat Dich gehindert, Dir das Versprechen der Aufstockung der Stunden verbindlich in der passenden Form geben zu lassen?

    Es gab während der Abwicklung der Ausschreibung mehrfach die Gelegenheit, Deine Entlohnung oder Prämierung zu sicher. Vielleicht kannst Du Dich künftig besser positionieren.
    Der Chef hat die Ausschreibung mehr zufällig entdeckt und wollte unbedingt was einreichen; allerdings waren wir viel zu knapp dran und die anderen Mitarbeiter, die eig. zugeteilt waren, haben nichts auf die Beine bekommen. Da ich wusste, dass meine Idee gut ist, hab ich "Hier!" geschrien und es hat ja auch geklappt. Es war angedacht und auch so eingereicht, dass das Projekt an uns geht und nicht an den Verbund. Unsere Schule gehört quasi zum Verbund, wird allerdings separat geführt und abgerechnet.

    Bei uns werden solche Zusagen in Bezug auf Aufstockungen etc. NIE schriftlich gemacht. In der Regel kann man sich hier auf das Wort des AG verlassen. Das Problem ist, dass das Projekt jetzt weitergegeben wurde und ich durch die Finger schaue (und im Endeffekt jetzt keine finanziellen Mittel da sind, um meine Stunden aufzustocken). Mir wurde auch gesagt, ich könne mir ja neue Projekte suchen. Ich bin aber aufgrund dieser Enttäuschung nicht bereit, nochmal so viel Energie reinzustecken und dann schaue ich vielleicht wieder durch die Finger.

    Es gab tatsächlich keine Gelegenheit, eine Prämie zu sichern. Wir hatten vereinbart (so steht es auch im Projektantrag), dass meine Stunden aufgrund dieses Projekts aufgestockt werden. Jetzt, plötzlich, wird das Projekt anderswo durchgeführt und ich erhalte keine Aufstockung. Das sind Sachen, die erst im Nachhinein passiert sind, da war es schon zu spät. Das hat ja niemand kommen sehen.

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Das klingt nach innerer Kündigung, die zwar teils verständlich ist, aber dich nicht weiterbringt. Ich denke, es wird Zeit, nach etwas Neuem zu suchen.
    Ich hab schon Bewerbungen geschrieben. ... Ich sehe auch nicht alles negativ an meinem Job, es hat auch gewisse Vorteile. Das Schwierige ist eher, dass es teilweise mit meiner Chefin sehr kompliziert ist, weil ich quasi als Assistentin immer der Arschabwischer bin und zwar für unliebsame Arbeiten, für Schuldzuweisungen etc. Das liegt aber eher am Charakter meiner Chefin, aber da schweife ich zu sehr ab.

    Zitat Zitat von schlaucher Beitrag anzeigen
    Und da gibt es dann die gleichen Probleme wie jetzt. Weil Ente nicht gelernt hat, sich selbst um ihr Fortkommen zu kümmern, und das muss man überall.

    Kein Chef wird einem den A... hinterhertragen und von sich aus tolle Gehälter anbieten. Die sind alle froh über fleissige Arbeitsbienchen die sich mit Hungerlohn abspeisen lassen.

    Respekt verdient man sich so nicht und Karriere macht man auch nicht.
    Das finde ich traurig. Ich erwarte mir nicht, dass mir jemand ohne Grund großartig was anbietet, aber ich erwarte mir schon Fairness. Vielleicht bin ich da nur hoffnungslos naiv. ... Ich merke schon, dass bei uns teilweise der Ton sehr rau ist und vor allem, dass viele Kollegen sich auf dem Rücken anderer in bessere Positionen bringen. Ich finde das verwerflich.

    Zitat Zitat von chryseis Beitrag anzeigen
    Es ist nicht immer klar, dass eine Stundenaufstockung mit Mehrarbeit durch ein Projekt zusammenhängt. Zweitens hat sie das Projekt bis zur Testreife gebracht, sprich entwickelt. Das ist schon etwas mehr als "nur ein bisschen Bewerbung".

    Stundnaufstockung mündlich zuzusagen und prompt nach dem erfolgreichen Projekt wieder zu vergessen, ist moralisch daneben. Dagegen anzukommen geht nur, wenn entweder zukünftig eine Provision, Prämie oder Zusatzzahlungen schriftlich vereinbart werden oder das Engagement bleibt wie bisher - reichlich wenig.

    Wenn der Chef Arbeit zuweist, muss er anfallende Überstunden tragen oder das Projekt zieht sich hin. Davon lassen Chefs dann lieber die Finger.
    Auf Zwang zugewiesen bekomme ich sicher nichts. Als er mir das letzte Mal was zugeteilt hat, hat ihm meine Chefin ein ziemliches Theater gemacht, weil sie mich "dringend" braucht. Aber ja: Die Zusage gleich zu vergessen, halte ich leider auch für schwach.

    Ich warte jetzt mal ab, wann meine Chefin Zeit hat für mich ...

  7. Avatar von agathe13
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    In meinem Fall ist das so, dass der oberste Chef, mit dem ich dieses Gespräch führen müsste, im Verbundsbüro (also quasi der "Zentrale") sitzt und die liegt fünf Stunden entfernt, d.h. das wird eine Dienstreise und die muss ich erst genehmigt bekommen, denn die kostet Geld. Aktuell hat der Chef auch keine Termine frei ... frühestens wieder Ende Juli, sofern dann nicht kurzfristig wieder was dazwischen kommt. ... Ich habe mich dazu entschlossen, vorab ein Gespräch mit meiner Chefin zu führen, um mal vorzufühlen. Wenn sie für eine Prämie/Provision oder eine Aufstockung ist, dann wird sie mich auf Anfrage sicher unterstützen, wenn nicht, dann war es das sowieso. Sie arbeitet immerhin direkt mit mir und wenn sie sich gegen mich ausspricht, dann schmälert das meine Chancen beträchtlich. ...
    Natürlich musst du zuerst mit deiner Chefin sprechen - das versteht sich! Im Gegenteil: sie zu übergehen, geht gar nicht, auch wenn du weißt (oder man dir sagt), dass sie nicht über Geld entscheiden kann. Der normale Weg wäre, dass sie ggf. dann mit ihrem Chef spricht, wenn ihr wirklich die Hände gebunden sind.

    Meine Befürchtung ist auch, dass meine Chefitäten das vielleicht "lächerlich" finden, was ich haben will und wenn ich das so verstünde, oder gezeigt würde, könnte es sein, dass ich echt die Fassung verliere.
    Sieh es lieber als deutliches Signal, wes Geistes Kind sie sind und woran du also bist. Es könnte dir die Entscheidung leichter machen, etwas anderes zu suchen.
    Denn eine Prämienforderung abzuwehren, ist das eine - es aber lächerlich zu machen, wenn man es auch nur versucht, ist übel.

    In Österreich ist das definitiv nicht üblich. Wenn das jeder in Anspruch nehmen würde, hätten in großen Firmen die Chefs ja gar nichts Anderes mehr zu tun ...
    Wie kommen dann Gehaltserhöhungen und Prämien zustande?
    Nur per ordre de Mufti?

    Das Problem ist, dass das Projekt jetzt weitergegeben wurde und ich durch die Finger schaue (und im Endeffekt jetzt keine finanziellen Mittel da sind, um meine Stunden aufzustocken). Mir wurde auch gesagt, ich könne mir ja neue Projekte suchen. Ich bin aber aufgrund dieser Enttäuschung nicht bereit, nochmal so viel Energie reinzustecken und dann schaue ich vielleicht wieder durch die Finger.
    Also wenn das Geld tatsächlich nicht da ist, dann enthält man dir auch nichts vor - was also nimmst du denen übel?
    Und natürlich kannst und sollst du dir neue Projekte suchen - du schadest dir selbst, wenn du es nicht tust.
    Egal, was finanziell dabei herumkommt, du lernst und du hast etwas, was du in deinen Lebenslauf schreiben kannst.

    Es gab tatsächlich keine Gelegenheit, eine Prämie zu sichern. Wir hatten vereinbart (so steht es auch im Projektantrag), dass meine Stunden aufgrund dieses Projekts aufgestockt werden. Jetzt, plötzlich, wird das Projekt anderswo durchgeführt und ich erhalte keine Aufstockung.
    Aber das ist doch dann nur folgerichtig - kein Projekt, kein GEld, keine Aufstockung. Mies wäre nur, wenn das Projekt und das Geld da wären, nur du bekommst nichts davon ab.

  8. Avatar von BlueVelvet06
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von agathe13 Beitrag anzeigen
    Also wenn das Geld tatsächlich nicht da ist, dann enthält man dir auch nichts vor - was also nimmst du denen übel?

    Und natürlich kannst und sollst du dir neue Projekte suchen - du schadest dir selbst, wenn du es nicht tust.
    Egal, was finanziell dabei herumkommt, du lernst und du hast etwas, was du in deinen Lebenslauf schreiben kannst.

    Aber das ist doch dann nur folgerichtig - kein Projekt, kein GEld, keine Aufstockung. Mies wäre nur, wenn das Projekt und das Geld da wären, nur du bekommst nichts davon ab.
    Ich kann hier Agathe nur zustimmen, in allen drei Punkten.

    Ich habe, wenn ich deinen Thread hier so lese, das Gefühl, du bist mit deiner beruflichen Gesamtsituation unzufrieden und erhoffst Dir von dieser Prämie so etwas wie
    Anerkennung und daraus resultierend eine höhere Zufriedenheit. Ich glaube, selbst wenn du eine Prämie bekommst, wird das an deiner Grund-Unzufriedenheit nichts ändern, oder nur kurzfristig, eben weil die Situation sich dadurch nicht verändert.
    Du sagst, es gibt da, wo du bist, keine Jobs für dich, jedenfalls keine für die Ausbildung, die du hast. Du willst aber auch nicht weg. Das ist deine persönliche Entscheidung. Es ist bestimmt nicht einfach, damit zu leben, aber ich würde an deiner Stelle auch immer bedenken, dass diese latente Unzufriedenheit dich auch ungerecht machen könnte.
    Meine Blumenleggings hat dieses Jahr viel größere Blüten. Ich habe echt einen grünen Daumen.


  9. Registriert seit
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von BlueVelvet06 Beitrag anzeigen
    Du sagst, es gibt da, wo du bist, keine Jobs für dich, jedenfalls keine für die Ausbildung, die du hast. Du willst aber auch nicht weg. Das ist deine persönliche Entscheidung. Es ist bestimmt nicht einfach, damit zu leben, aber ich würde an deiner Stelle auch immer bedenken, dass diese latente Unzufriedenheit dich auch ungerecht machen könnte.
    Ich würde ohne weiteres für einen Job wegziehen, nur rentiert sich das finanziell nicht, das habe ich schon zig mal durchgerechnet. Unterm Strich käme ich finanziell schlechter weg, hätte dann einen schlechteren Vertrag, weil die meisten Jobs befristet sind. Ich kremple nicht mein ganzes Leben um, um dann in einer finanziell schlechteren Position zu sein, die ich mir übrigens wirklich nicht leisten kann. Für ein "Vielleicht" wäre mir das ein zu großer Schritt, da hier auch mehr als nur der Job dranhängt, nämlich meine Beziehung, meine Wohnsituation, das Umfeld, einfach alles. Bislang habe ich nichts gefunden, wofür es sich rentiert hätte und da ist mir ein "Wer nicht wagt, der nicht gewinnt", wirklich zu wenig, denn mittlerweile habe ich diesen Arbeitsmarkt zur Genüge kennen gelernt und da sagt mir meine Lebenserfahrung schon sehr genau, dass es sich nicht lohnt. Dazu stehe ich auch.

    So, wie du das beschreibst, habe ich es noch nie gesehen. Es ist durchaus möglich, dass ich in meiner Betrachtungsweise blinde Flecken habe. Ich will an meinem Job nicht alles schlecht reden, nur ist es schade, wenn man eigentlich Potenzial hat und was leisten möchte und dann immer übersehen wird.

    Es wäre grundsätzlich sehr wohl Geld da, nur hat man dieses Geld ohne Rücksprache einfach an eine andere Schule zugewiesen. Es war etwas Anderes vereinbart, daher sehe ich das schon so, dass mir was vorenthalten wird. Möglicherweise hast du aber Recht und die Prämie würde mich gar nicht langfristig zufrieden stellen. ...

  10. Avatar von agathe13
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    AW: Provision einfordern ... wie gehe ich am besten vor?

    Zitat Zitat von musicduck Beitrag anzeigen
    Es wäre grundsätzlich sehr wohl Geld da, nur hat man dieses Geld ohne Rücksprache einfach an eine andere Schule zugewiesen. Es war etwas Anderes vereinbart, daher sehe ich das schon so, dass mir was vorenthalten wird.
    Und wo wird jetzt die Arbeit gemacht? Auch an dieser anderen Schule?
    Dann bist du einfach in der Lage, in der Vertriebsmitarbeiter fast immer stehen: sie bemühen sich um ein Projekt, stecken Aufwand und Energie rein, und dann wird es doch nichts und jemand anders erhält den Zuschlag.
    So ist das Leben.

    Aber vielleicht missverstehe ich das auch nur - dieses Konstrukt mit Verbund und Schulen und wer da was entscheidet und macht, ist für mich ziemlich undurchsichtig.

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