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  1. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Du, das glaube ich Dir sofort.

    Nur, wenn Du dann jemanden einstellen willst ist es natürlich der Einzelperson gegenüber wieder eine Unterstellung.
    Sorry, aber das verstehe ich nicht. Die Mütter, die nicht arbeiten möchten, arbeiten nicht. Die, die arbeiten möchten bewerben sich (oder kehren an den angestammten Arbeitsplatz zurück). Wo ist denn da eine Unterstellung?
    Wenn so viele Mütter nicht arbeiten möchten kann man doch nicht beklagen, dass so wenige Mütter arbeiten. Das ist doch Ihre Wahl.


  2. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Kündigungsschutz runter - dann kann ein AG das Risiko auch mal eingehen, wenn er die Dame im Zweifel wieder los wird.


  3. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Na die Idee ist, dass durchaus relativ viele Mütter nicht Vollzeit arbeiten möchten, was den verständlichen Effekt hat, dass der AG im Bewerbunsgespräch einer Mutter die sagt, sie möchte Vollzeit arbeiten, nicht glaubt, dass sie das wirklich langfristig möchte, und sie darum nicht einstellt.

    Problematisch ist das für diejenigen, die wirklich Vollzeit arbeiten möchten.

    Und ja, doch, was habe ich irgendwo gelesen: Unser Kündigungsschutz ist super - für die Leute die schon einen Job haben.

    Die anderen werden viel viel mehr auf Herz und Nieren geprüft als in Ländern mit geringerem Kündigungsschutz.


  4. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    HIer gabs auch schon mal einen Thread wo eine AG aus der Brigitte schrieb sie habe ihre MA befragt bezüglich Präferenzen für zukünftige Bewerber - die Antwort war: "Bloß nicht nochmal eine Mutter".




    Und ich meine, klar, es macht aus AG-Sicht Sinn - da stellt er also eine junge Frau im Kinderalter klar oder auch eine mit einem Kind (viele kriegen ja 2) und dann rennt er in das sehr reale Risiko, dass die Dame bald in Teilzeit will oder gar in Elternzeit, für länger.

    Dabei wollte er ja eigentlich auf Jahre eine Vollzeitkraft.

    Das Risiko ist bei einem Mann oder auch nur einer älteren Frau viel geringer - warum sollte er also so dumm sein, eine Frau mit diesem Risikofaktor einzustellen wenn es auch andere Bewerber gibt?
    Aus reiner Menschenfreundlichkeit?


  5. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Sehe ich im Prinzip wie Du - ich wäre tatsächlich für : Betreuungsmöglichkeiten rauf, Kündigungsschutz runter - dann kann ein AG das Risiko auch mal eingehen, wenn er die Dame im Zweifel wieder los wird.
    Volle Zustimmung. Ich will garnicht wissen wie groß der volkswirtschaftliche Schade durch den Kündigungsschutz ist. Dieser schützt oft die Falschen, deren Arbeitsapathie andere Kollegen mit runter zieht (das übliche: warum soll ich wenn der auch nicht?). Des Weiteren besetzen diese auch gut bezahlte Stellen, die vom Leistungsprinzip her eher anderen zustehen würde. Kündigungsschutz ja, aber gerade Minderleistung und Faulheit muss auch mit Kündigung bedroht sein. Viele sehen jedoch das Ende der Probezeit als Freifahrtsschein. Das aktuelle System schützt nur die, die schon drin sind.


  6. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Naja. Männer können auch noch Vater werden, wenn Herbstlaub ihr silbernes Haupt umweht. Und die dazu gehörige Mutter könnte auf die gewagte Idee kommen, er soll doch bitte Elternzeit nehmen, sie geht nach dem Mutterschutz wieder Vollzeit arbeiten.

    Wir haben allein zwei solcher Väter, beide Anfang 50, im Betrieb.
    Beide freuen sich auf die Elternzeit, bei den Kindern aus erster Ehe, heute erwachsen, ging das finanziell nicht.

    Und ältere Frauen können, wenn sie ihr Enkelkind betreuen weil ein Elternteil minderjahrig oder in Ausbildung ist, ebenfalls Elternzeit nehmen...


  7. Registriert seit
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Natürlich können immer auch die Männer gehen. Das gibt es ja auch. Die Frage ist eher eine statistische, daher wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit. In der Firma meiner Eltern (kleiner Handwerksbetrieb) waren sogar hauptsächlich die Männer (mehrere Monate) in Elternzeit, einfach weil deren Frauen besser verdient haben.

  8. Avatar von Sneek
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und ich meine, klar, es macht aus AG-Sicht Sinn - da stellt er also eine junge Frau im Kinderalter klar oder auch eine mit einem Kind (viele kriegen ja 2) und dann rennt er in das sehr reale Risiko, dass die Dame bald in Teilzeit will oder gar in Elternzeit, für länger.
    Wer an seinem Job wirklich interessiert ist, der geht heute nicht mehr für länger in Elternzeit. Wegen dem einem Jahr regt sich kein vernünftiger Arbeitgeber mehr auf.

  9. Avatar von agathe13
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Paraplumeau Beitrag anzeigen
    Ich finde ja bereits diese Vätermonate einen unzulässigen Eingriff in die Entscheidungsfreiheit der Familien.
    Auch heute noch können Väter sich dagegen entscheiden, Vätermonate zu nehmen. Kein Eingriff in die Entscheidungsfreiheit.

  10. Avatar von agathe13
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    AW: Arbeitszeitmodelle: Vollzeit, Teilzeit – oder was ganz anderes?

    Zitat Zitat von Saetien2 Beitrag anzeigen
    Und ich meine, klar, es macht aus AG-Sicht Sinn - da stellt er also eine junge Frau im Kinderalter klar oder auch eine mit einem Kind (viele kriegen ja 2) und dann rennt er in das sehr reale Risiko, dass die Dame bald in Teilzeit will oder gar in Elternzeit, für länger.

    Dabei wollte er ja eigentlich auf Jahre eine Vollzeitkraft.

    Das Risiko ist bei einem Mann oder auch nur einer älteren Frau viel geringer - warum sollte er also so dumm sein, eine Frau mit diesem Risikofaktor einzustellen wenn es auch andere Bewerber gibt?
    Weil der Wunsch nach Teilzeit oder (längerer) Elternzeit nicht kontextlos vom Himmel fällt, sondern manchmal auch einfach der Tatsache geschuldet ist, dass es keine ausreichend guten Betreuungsmöglichkeiten gibt (wie du ja selbst sagst). Hier könnte der AG unterstützen, z.B: durch Betriebskiga, ggf. mit anderen Firmen zusammen, oder Flexibilisierung der Arbeitszeiten. Schon hat er einen guten Teil des Problems vom Tisch.
    Und solche Arbeitnehmerinnen bleiben dann auch lange, ggf. länger als karrierehungrige Männer (ja, Klischeealarm), die dann auch mal schneller wechseln, weil für die "mehr Geld, mehr Karriere" einen höheren Stellenwert hat als "vereinbar mit Kinderbetreuung".

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