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  1. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Wenn sie da ist und ich da bin und eine Sache um Punkt 20 Uhr im Posteingang einer anderen Person liegen muss, weil es eine Fristsache ist und es sonst Millionen kosten kann, wenn das nicht geschieht, dann werde ich nicht seelenruhig sagen, neee, ich mache jetzt nichts. Sie soll aus ihren Fehlern lernen. Denn wenn das passiert, dann bin ICH dran, wenn SIE mich gerufen hat und ich nicht geholfen habe. Ich glaube, manche verstehen die Situation gar nicht. Ist euch eurer Betrieb total egal? Wartet ihr einfach ab, auch wenn es eurem Betrieb schadet?


  2. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Und noch was: Früher war ich nicht so, aber einmal habe ich Missstände angesprochen und dann wurde ich rausgemobbt, meine ganze Karriere ist kaputt und ich bin in Therapie. Obwohl das 2 Jahre her ist.
    Nochmal so eine Mobbingsituation überlebe ich nicht. Und wenn es um sowas geht, sind einem technische Probleme, Gehalt und sonst was SCHEIß EGAL. Ich glaube, ihr habt das noch nicht erlebt...aber da ändern sich die Prioritäten im Leben, und zwar für immer. Da gibt es nur noch eine Priorität: Sowas nie mehr erleben. Und dafür erträgt man alles andere.

  3. Avatar von ereS
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    Wenn sie da ist und ich da bin und eine Sache um Punkt 20 Uhr im Posteingang einer anderen Person liegen muss, weil es eine Fristsache ist und es sonst Millionen kosten kann, wenn das nicht geschieht, dann werde ich nicht seelenruhig sagen, neee, ich mache jetzt nichts. Sie soll aus ihren Fehlern lernen. Denn wenn das passiert, dann bin ICH dran, wenn SIE mich gerufen hat und ich nicht geholfen habe. Ich glaube, manche verstehen die Situation gar nicht. Ist euch eurer Betrieb total egal? Wartet ihr einfach ab, auch wenn es eurem Betrieb schadet?
    du bist nicht dran, weil du nicht fuer ihre einarbeitung angehalten wurdest
    aber das geht in dein koepfchen offenbar nicht rein !
    kapier doch endlich das du dich hier in zustaendigkeiten einmischst, die dich ueberhaupt nichts angehen !!!
    normalerweise waere die kollegin um 20 uhr gar nicht mehr da, und dann ginge die welt auch nicht unter, wenn sie nicht da waere und das keiner bearbeiten wuerde
    das auge der moderatoren ist ueberall...

    ueber rechtschreibfehler in meinen beitraege bitte ich hinwegzusehen, ich sehe sie aktuell auch nicht richtig...


  4. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Ich glaube, in deinen Kopf geht es nicht rein, dass in einem Team einfach erwartet wird, dass man auch mal zusammenhilft.
    Ja, normalerweise würde ich es machen, wenn sie nicht mehr da wäre.

    Gestern erwähnte der höhere Mitarbeiter übrigens lobend, dass ich mich um die Neue kümmere. Ich denke, das wird schon erwartet.

    Keine Ahnung. Mich macht dieser Strang hier ziemlich nieder, weil hier "Standards" proklamiert werden, die in der Realität einfach nicht umsetzbar sind - außer man ist ein Arschloch (und davon gibt's leider massenweise in der Arbeitswelt) - und wenn man jemandem aus der Patsche hilft, dann ist es falsch. Finde ich echt unglaublich und erklärt mir, warum die Arbeitswelt so ist, wie sie ist. Wir helfen uns gegenseitig, auch den Neuen.
    Und das ist für mich auch was anderes als die Einarbeitung in dem Sinne, dass sie mich wegen Kleinigkeiten, die auch nicht wichtig, sind ruft. Aber wenn die Bude brennt, würde von euch niemand mitanfassen. Naja, das käme bei UNS sehr schlecht an und hätte definitiv Konsequenzen, wenn das der Chef mitbekommt.


  5. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Es wird ja nicht jedes Mal die Bude brennen, wenn sie Dich ruft?
    Es wäre doch schon einiges gewonnen, wenn Du sie abwimmelst, wenn sie wegen Kleinkram kommt?



    Ansonsten , was erwartest Du hier:

    -Du hast mehr Arbeit als Du bewältigen kannst. Logisch wäre, als Erstes die Arbeit abzustoßen, die Du gar nicht offiziell hast (Einarbeitung) oder eine Ebene höher zu informieren, dass Du zu viel hast, und um Priorisierung zu bitten.


    -Du kannst Teile Deiner Arbeit wegen technischer Sachen nicht erledigen. Logisch wäre, den Vorgesetzten nachdrücklich zu informieren, dass das so nicht geht.



    Wenn Du nichts davon willst, welche Tipps erwartest Du hier?


  6. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    Und meine Wirkung als kleines Mädchen in der Arbeit führt dazu, dass ich mit dem Chef relativ gut klarkomme im Vergleich zu anderen Mitarbeitern. Das ist eine ganz bewusste Haltung, die "verlangt" wird.

    Das glaub' ich Dir sogar, aber warum tut man sich einen Job an, wo das gefordert wird?

    Mit der Kleinmädchenhaltung ist man doch immer dem Wohlwolle der Höheren ausgeliefert, merkst Du ja jetzt?


    Ich habe die Haltung früher selbst mal gehabt und hatt das unwahrscheinliche Glück, einmal an einen Chef zu geraten, der das nicht mochte und sich die Zeit genommen hat (!) mir klarzumachen, dass ich durchaus was kann und das auch vertreten darf.

    Ist ein ganz anderes Gefühl.

    Man kann so als "Kleinmädchen" je nach Job auch ganz gut leben, aber das mit dem Respekt funktioniert eben nie.


  7. Registriert seit
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Zitat Zitat von Napfi Beitrag anzeigen
    .

    Keine Ahnung. Mich macht dieser Strang hier ziemlich nieder, weil hier "Standards" proklamiert werden, die in der Realität einfach nicht umsetzbar sind - außer man ist ein Arschloch (und davon gibt's leider massenweise in der Arbeitswelt) - und wenn man jemandem aus der Patsche hilft, dann ist es falsch. Finde ich echt unglaublich und erklärt mir, warum die Arbeitswelt so ist, wie sie ist. Wir helfen uns gegenseitig, auch den Neuen..
    Ich glaube, du mißverstehst da was. Es geht ja nicht darum der Neuen einfach zu sagen Mach deinen Kram allein.

    Es geht darum, dass (a) eine Kollegin beauftragt wurde, sie einzuarbeiten, und (b) du deinen Job auch nicht erledigen kannst wegen dieser technischen Sache.

    Beides abzulehnen bzw anzusprechen hat nichts mit Arschlochmentalität zu tun. Zu Punkt eins: Jemand anders ist zuständig, macht es aber aus irgendwelchen Gründen nicht. Warum? Und warum machst du es, statt die neue Kollegin an die zuständige Person zu verweisen? Und punkt zwei: es ist die Pflicht des Arbeitgebers, dir die Mittel zur Verfügung zu stellen die du brauchst um deinen Job zu erledigen. Ende der Ansage.

    Vor einiger Zeit fing ich einen Job an in dem ich eine Aufgabe hatte, für die ich nicht die technischen Instrumente hatte. Die Kollegin, die mich einarbeitete meinte, ich sollte mich doch bitte privat darum kümmern, also mein privates Telefon, Computer und Kamera benutzen. Als ich das ablehnte hieß es (mit an höchster Stelle im Gesicht eingerasteten Augenbrauen), ich müsse meine Arbeitseinstellung ändern. Ich erklärte ihr, und dem Chef dann auch, dass ich von meinem Arbeitgeber erwarte, dass mir das was ich für den Job brauche auch zur Verfügung gestellt wird.

    Es ist, möchte ich damit sagen, extrem lästig wenn Mitarbeiter den Job zu ihrer Privatsache machen und dann von anderen erwarten, dass das genauso gehandhabt wird. Du bringst damit alle Kollegen in Zugzwang sich über das normale Maß hinaus zu engagieren, weil bei Frau X geht das ja auch.

    Und dieses Überengagement wird auch Mobbingsituationen nicht verhindern - eher im Gegenteil.

    Ich rate normalerweise nicht vorschnell zur Therapie, aber ich denke, du musst lernen für dich einzustehen und Konflikte anzusprechen und auszuhalten.

    Alles Gute für dich!

  8. Moderation
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Du bist die Person, die sich bekümmert, daß die Neue dir zum Verhängnis wird. Wenn deine Annahme, daß jeder, der gerade da ist beliebig viel Zeit für die Einarbeitung von Neuen aufbringen muß, stimmen würde, wäre niemand benannt, um es zu tun, und dein Chef würde sich anerkennend äußern, anstatt dich mit Fragen zu nerven, warum deine Aufgaben nicht erledigt werden.

    Ja, man soll so handeln, daß der Grundsatz des Handelns jederzeit allgemeines Gesetz werden könnte. Aber würdest du wirklich wollen, daß jeder jederzeit seine Arbeit liegen läßt, wenn ein Kollege eine Frage stellt? Und selbst wenn: Wie teuer darf das für dich werden, der Rufer in der Wüste zu sein?
    ** Moderatorin im Sparforum, und in "Fit und Sportlich"**
    ** ansonsten niemand besonderes **

  9. Inaktiver User

    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    TE, dein Eingangspost schloss mit den Fragen ab: Kennt ihr solche Situationen?
    (Um die Antwort nachzureichen: Ja, und ich habe damals was gesagt)
    bzw. Was kann ich tun?
    (Darauf hast du von über einem Dutzend Leuten hilfreiche Antworten bekommen, unter anderem mit vorformulierten Texten für persönliche Aussprache oder e-Mail - soviel zum Thema mangelnde Unterstützung! und hast sie dennoch alle abgewiegelt. (Und schau, was du mit dieser deiner leicht trotzig-passiven Art mobilisierst da kannst du dir ausmalen, was du alles bewegen und bewerkstelligen könntest, wenn du dich aktiv, konstruktiv und mutig dahinterklemmen würdest!)

    Das aktuelle Problem kannst bzw. willst du nicht lösen - du wolltest dich auskotzen? Okay, du wurdest gemobbt und leidest noch unter den Nachwirkungen und bist in Therapie - ist _das_ dein eigentliches Thema?
    'Passiert' dir diese Gruppendynamik ('niemand versteht mich und ich bin alleine/isoliert') öfter oder ist dieser Thread eine Neuinszenierung der Mobbingsituation?

  10. Avatar von kath_3
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    AW: Einarbeitung eines neuen Mitarbeiters wird mir zum Verhängnis

    Hallo Napfi,

    auch, wenn Du jetzt kündigst und wieder einen neuen Job anfängst: Dein Problem (nicht selbst für Dich einzustehen), wirst Du immer weiter mit Dir mitnehmen, zu jedem neuen Job. Es sei denn, Du änderst jetzt mal was an Deinem Verhalten.
    Also,ich würde persönlich zum Chef gehen ( nicht das Problem per mail ansprechen...), " Herr XXX, ich habe seit einigen Wochen dieses Problem. Soll ich diese Kollegin einarbeiten, oder Kollegin Y? Wenn ich sie einarbeiten soll, mache ich das gern, schaffe meine sonstigen Aufgaben dann aber nicht vollständig abzuarbeiten".
    Punkt 2: Nächstes Mal, wenn Deine Kollegin wieder ruft, mit ihr unter 4 Augen reden, daß Du nicht für sie zuständig bist. Falls es Probleme gibt, soll sie in eigenem Interesse das mit dem Chef abklären, wer für sie zuständig ist.

    Du hast Dich da selber rein manövriert, in diese Situation. Und deshalb kündigen? Nein, kläre das jetzt mal für Dich!!!
    Was machst Du denn, wenn in ein paar Monaten wieder jemand Neues bei Euch anfängt? Willst Du den dann wieder unter Deine Fittiche nehmen? Nee, so wird das nichts! Das schreit meiner Meinung nach so richtig nach Klärungsbedarf!
    Du bist nicht glücklich, Dein Chef ist (anscheinend) mit Dir unzufrieden....

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