Ehrenamtlich sind im Hospiz nur die Hospizbegleiterinnen und der Vorstand. Pflegepersonal, Koordinatoren und Haushaltskräfte im stationären Hospiz werden bezahlt.
Und was die Willfährigkeit der Ehrenamtlichen betrifft: Vergiss es. Da man es nicht für Geld tut ist man unabhängig.
Was den Oberbefehlshaber betrifft: Seit wann kann ein niedergelassener Arzt sich nicht auf eigene Rechnung um seine Patienten kümmern?
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26.02.2019, 22:40Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
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26.02.2019, 22:40Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Es läuft irgendwie. Ich bin nicht in Details eingeweiht.
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26.02.2019, 22:45Inaktiver User
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27.02.2019, 07:56Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Das kann ich mir sogar sehr gut vorstellen.
Achtung Glaskugel:
Ehrenamtliche Vorsitzende (ich spekulieren, dass es solche profi-EA sind, sprich Leute mit nicht forderndem Job und Geltungsbedürfnis), die wahnsinnig auf die Pauke hauen, Öffentlichkeitsarbeit, Sommerfeste, blablabla, nur heiße Luft, bei der die Pfleger anwesend sein müssen und strahlend schön repräsentieren sollen, wie bereichernd Hospizarbeit ist- Bitte noch ein Projektchor mit Sonnenblumen.
Aber die Pflege ist auf Kante genäht, unzählige Überstunden, keine Unterstützung des Teams, rechtliche Unsicherheit, permanente Drohungen, Mobbing, weil die Leitung versagt.
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27.02.2019, 08:15Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Das kann so sein, aber das ist sicher von Hospiz zu Hospiz unterschiedlich.
Nach meinen Erfahrungen (2 Hospize) ist die Fluktuation des Pflegepersonals in diesen Hospizen deutlich geringer als z.B. in Pflegeheimen, obwohl sie nicht besser bezahlt werden. Aber die Atmosphäre ist wahrscheinlich besser, nicht zuletzt weil der Pflegeschlüssel deutlich besser ist.
Hospiz berichtete aus ihrem Verein allerdings, dass sie dort besser bezahlt wird. Kenne ich nicht so.
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27.02.2019, 17:09
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Für mich ist Öffentlichkeitsarbeit eigentlich kein Thema, da ich u.a. Erwachsenenbildung studiert habe. Wenn ich aber jeden Monat nachweisen muss wie viele neue Kontakte ich aufgetan habe, neue Termine zu Veranstaltungen ich vereinbart habe und es ist nie genug, dann wird es schwierig. Ich halte regelmäßig Vorträge, bin mit allen Pfarrern und Einrichtungen sowie Pflegediensten im Kontakt Pflege die Homepage und Facebook, bin 1x im Jahr bei einer Großveranstaltung im Organisationsteam.... Dann frage ich mich, was noch. Wir haben ja auch über 150 Begleitungen im Jahr bei 45 Begleitern, die versorgt werden wollen. Jedes Jahr einen Ausbildungskurs dazu und wir sind 2 Koordinatorin en in Teilzeit, wie soll das gehen?
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27.02.2019, 18:19Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Ich dachte Du wärst Pflegedienst und konnte mir gar nicht vorstellen, wie das mit Öffentlichkeitsarbeit zusammen geht.

Jetzt verstehe ich es so, dass es nicht um zusätzliche Arbeit geht sondern um das, wofür Du eingestellt wurdest. Aber - so schreibst Du - es ist zu viel für eine halbe Stelle.
Hast Du darüber mit dem Vorstand gesprochen und wie haben sie reagiert?
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27.02.2019, 20:13
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Wir sind ein ambulanter Hospizdienst. Die Hauptaufgabe ist die Begleitung schwerstkranker und sterbender Menschen und deren Angehörige. Zusätzlich ist es schon notwendig Öffentlichkeitsarbeit zu leisten, um auf uns aufmerksam zu machen und Spenden zu akquirieren. Aber alles in Maßen. Und es muss auch zum Ziel führen mehr Begleitung zu bekommen.



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