Haupt und Ehrenamt müssen miteinander reden. Ich kenne das Ganze aus der Perspektive des Ehrenamtes. Es kann auch ärgerlich sein, wenn man selbst total engagiert auch die Hintergrundidee des Vereins gut findet und die Hauptamtler darüber nix wissen wollen, sondern "nur ihr Geld verdienen" wollen.
Ich sage nicht, dass du das tust. Vermutlich sind wir auch in verschiedenen Vereinen.
Aber es ist echt wichtig, das Haupt und Ehrenamt miteinander sprechen, die verschiedenen Perspektiven kennen lernen und gegenseitig respektieren.
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Ergebnis 11 bis 20 von 38
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26.02.2019, 17:50
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
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26.02.2019, 18:06
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26.02.2019, 18:08
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26.02.2019, 18:10
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Hallo Hospiz (schätze das ist der Verein, oder?
)
Wie darf ich mir diese "Ehrenamtler" als Chefs für euch Angestellte vorstellen?
Ist das arbeitsrechtlich dein Chef?
Beißt sich das weisungsbefugte Chefsein nicht konzeptionell mit dem Konzept des Ehrenamtes?
Ist das nicht kaschierte Schwarzarbeit? Also so was wie umgekehrte Scheinselbständigkeit?
Ich kann das jetzt leider gerade nicht so korrekt ausdrücken, aber ich denke, entweder man hat ein Ehrenamt oder man ist jemandens Chef....
Ein Ehrenamtler kann doch nur weisungsbefugt einem anderen Ehrenamtler gegenüber sein?
FF-Kommandant zu FF-Fußvolk oder so. Sobald aber Geld fließt und ein Machtgefälle gegenüber abhängig beschäftigten besteht ist das was anderes...
Wer bezahlt dich denn? Der Verein, nehme ich an.
Anders gefragt: Wie sind die gewählt worden? Von wem? Gibt es da ein Vorstandsgremium?
Ich würde mir das ganze mal rein von der arbeitsrechtlichen Seite ansehen.
Und.... es ist wesentlich!!!! schwieriger in der Branche Mitarbeiter zu finden, als Chefs
Diese Erkenntnis dürfte auch den Verein bereits ereilt haben. Die lassen garantiert nicht das Pflegepersonal wegen eines Zeitungsartikelgeilen über die Klinge springen
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26.02.2019, 18:11
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26.02.2019, 18:14
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26.02.2019, 19:09Inaktiver User
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
Es ist sicher nicht einfach Leute für eine unbezahlte Tätigkeit zu finden. Und Vorstand eines Hospizvereins zu sein ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die viel Zeit kostet wenn man es gut machen will.
Hospiz, was genau verlangt der Vorstand denn von Euch?
Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig in den Hospizvereinen, weil die nicht zuletzt auf Spenden angewiesen sind. Aber sie ist Vorstandssache und wird in „meinem Hospizverein“ auch vom Vorstand ausgeführt. Unterstützung erfährt dieser manchmal (ebenfalls ehrenamtlich) von Mitgliedern, die z.B. von ihrer Berufstätigkeit her bestimmte Qualifikationen mitbrigen (Fotografen, Filmemacher, Journalisten).
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26.02.2019, 19:19Inaktiver User
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26.02.2019, 19:21
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
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26.02.2019, 20:14
AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach
okay, ich kann das leider nicht so formulieren

Ich finde es halt seltsam, dass ein weisungsbefugter Chef (im harten Arbeitsrechtlichen Sinne), also eine Person, die Arbeit anschaffen, abmahnen, kündigen und befördern kann und MUSS (!) so ein Ehrenamtler ist.
Das ist doch nichts rein repräsentatives, caritatives (what ever) sondern, hat eine harte rechtliche Seite.
Es ist ja gut und schön, dass die Ehrenamtlichen das repräsentative machen.
Wer ist aber verantwortlich wenn es fachlich schief geht? Wenn ein Kunstfehler passiert?
Oder geht man insgeheim davon aus, dass das Kunstfehler im Palliativbereich keine sind? Wer trägt fachlich die Verantwortung?
Wer juristisch im Sinne des Arbeitsrechts? Also, wer ist Capo, wenn es zu z. B. sex. Belästigung kommt? Wenn gestohlen wird, wenn ein Mitarbeiter eine Kündigungsschutzklage einreicht?
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Ehrenamtler, der bei Verstand ist, dafür den Kopf hinhält, was über "Schirmherrschaft" hinaus geht....



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