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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von HOSPIZ Beitrag anzeigen
    Wir mussten ewig suchen jemanden zu finden. Dann bräuchten wir 1.,2. Vorstand und Kassierer. Und bis die dann eingearbeitet sind. Mitglieder kennen nicht die Art und Weise, wie der Vorstand agiert. Ich hatte nie nach außen kommuniziert, was falsch läuft. Vielleicht machen sie uns hauptamtlichen Kräfte verantwortlich.
    Haupt und Ehrenamt müssen miteinander reden. Ich kenne das Ganze aus der Perspektive des Ehrenamtes. Es kann auch ärgerlich sein, wenn man selbst total engagiert auch die Hintergrundidee des Vereins gut findet und die Hauptamtler darüber nix wissen wollen, sondern "nur ihr Geld verdienen" wollen.
    Ich sage nicht, dass du das tust. Vermutlich sind wir auch in verschiedenen Vereinen.
    Aber es ist echt wichtig, das Haupt und Ehrenamt miteinander sprechen, die verschiedenen Perspektiven kennen lernen und gegenseitig respektieren.

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von Sprachlos Beitrag anzeigen
    Schwierig. Einerseits ist Öffentlichkeitsarbeit für einen Verein sehr wichtig um die Finanzierung zu sichern. Trotzdem sollte der Vereinszweck natürlich trotzdem im Vordergrund stehen.
    Wie ist das denn mit Vereinsversammlungen? Bist du Mitglied im Verein und schon mal auf einer solchen Versammlung gewesen? Eigentlich könnte doch nur von dort eine Veränderung initiiert werden, wenn überhaupt.
    Das ist wirklich sehr schade um diese wichtige Sache, aber Vereine sind schwierige Konstrukte.
    Das kann man sagen, die ehrenamtlichen Vorstände sind nicht vor Ort, haben keine Zeit und nur begrenzt Ahnung.

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von mono17 Beitrag anzeigen
    Haupt und Ehrenamt müssen miteinander reden. Ich kenne das Ganze aus der Perspektive des Ehrenamtes. Es kann auch ärgerlich sein, wenn man selbst total engagiert auch die Hintergrundidee des Vereins gut findet und die Hauptamtler darüber nix wissen wollen, sondern "nur ihr Geld verdienen" wollen.
    Ich sage nicht, dass du das tust. Vermutlich sind wir auch in verschiedenen Vereinen.
    Aber es ist echt wichtig, das Haupt und Ehrenamt miteinander sprechen, die verschiedenen Perspektiven kennen lernen und gegenseitig respektieren.
    Das ist dann auch blöde. Ich fände schön, wenn jeder das tut was er kann. Respekt und Dankbarkeit und Wertschätzung sind die wichtigsten Punkte im Umgang.

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Hallo Hospiz (schätze das ist der Verein, oder? )

    Wie darf ich mir diese "Ehrenamtler" als Chefs für euch Angestellte vorstellen?
    Ist das arbeitsrechtlich dein Chef?
    Beißt sich das weisungsbefugte Chefsein nicht konzeptionell mit dem Konzept des Ehrenamtes?
    Ist das nicht kaschierte Schwarzarbeit? Also so was wie umgekehrte Scheinselbständigkeit?

    Ich kann das jetzt leider gerade nicht so korrekt ausdrücken, aber ich denke, entweder man hat ein Ehrenamt oder man ist jemandens Chef....
    Ein Ehrenamtler kann doch nur weisungsbefugt einem anderen Ehrenamtler gegenüber sein?
    FF-Kommandant zu FF-Fußvolk oder so. Sobald aber Geld fließt und ein Machtgefälle gegenüber abhängig beschäftigten besteht ist das was anderes...
    Wer bezahlt dich denn? Der Verein, nehme ich an.

    Anders gefragt: Wie sind die gewählt worden? Von wem? Gibt es da ein Vorstandsgremium?
    Ich würde mir das ganze mal rein von der arbeitsrechtlichen Seite ansehen.

    Und.... es ist wesentlich!!!! schwieriger in der Branche Mitarbeiter zu finden, als Chefs Diese Erkenntnis dürfte auch den Verein bereits ereilt haben. Die lassen garantiert nicht das Pflegepersonal wegen eines Zeitungsartikelgeilen über die Klinge springen

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von Inaktiver User Beitrag anzeigen
    Nimm vielleicht mal Kontakt mit Kollegen bei einem anderen Hospizverein auf.
    Ganz viele berichten Verein und Hauptamtlichkeit gemeinsam ist schwierig. Aber wir haben auch noch einen Maulkorb
    und Sprechverbot, deshalb auch meine Frage hier.

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von HOSPIZ Beitrag anzeigen
    Ganz viele berichten Verein und Hauptamtlichkeit gemeinsam ist schwierig. Aber wir haben auch noch einen Maulkorb
    und Sprechverbot, deshalb auch meine Frage hier.
    Ui, nice

    Von wem erteilt?

    Was steht dazu eigentlich in deinem Arbeitsvertrag?

  7. Inaktiver User

    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Es ist sicher nicht einfach Leute für eine unbezahlte Tätigkeit zu finden. Und Vorstand eines Hospizvereins zu sein ist eine ehrenamtliche Tätigkeit, die viel Zeit kostet wenn man es gut machen will.
    Hospiz, was genau verlangt der Vorstand denn von Euch?

    Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig in den Hospizvereinen, weil die nicht zuletzt auf Spenden angewiesen sind. Aber sie ist Vorstandssache und wird in „meinem Hospizverein“ auch vom Vorstand ausgeführt. Unterstützung erfährt dieser manchmal (ebenfalls ehrenamtlich) von Mitgliedern, die z.B. von ihrer Berufstätigkeit her bestimmte Qualifikationen mitbrigen (Fotografen, Filmemacher, Journalisten).

  8. Inaktiver User

    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von HOSPIZ Beitrag anzeigen
    Ganz viele berichten Verein und Hauptamtlichkeit gemeinsam ist schwierig. Aber wir haben auch noch einen Maulkorb
    und Sprechverbot, deshalb auch meine Frage hier.
    Im Hinblick worauf habt Ihr Sprechverbot? Wie ist dieses Sprechverbot abgesichert? Arbeitsvertrag?

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    Zitat Zitat von R_Rokeby Beitrag anzeigen
    Wie darf ich mir diese "Ehrenamtler" als Chefs für euch Angestellte vorstellen?
    Ist das arbeitsrechtlich dein Chef?
    Beißt sich das weisungsbefugte Chefsein nicht konzeptionell mit dem Konzept des Ehrenamtes?

    Ich kann das jetzt leider gerade nicht so korrekt ausdrücken, aber ich denke, entweder man hat ein Ehrenamt oder man ist jemandens Chef....
    Ein Ehrenamtler kann doch nur weisungsbefugt einem anderen Ehrenamtler gegenüber sein?
    Wieso soll ein Verein, der ehrenamtlich geführt wird, keine Angestellten haben.
    Soweit ich weiß, ist das ein völlig normales Konstrukt.

    Trotzdem die Frage an HOSPIZ:
    Gibt es denn einen fachlich Verantwortlichen, einen Chef innerhalb der Hauptamtlichen?

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    AW: Ehrenamtlicher Vorstand als Vorgesetzter nicht vom Fach

    okay, ich kann das leider nicht so formulieren

    Ich finde es halt seltsam, dass ein weisungsbefugter Chef (im harten Arbeitsrechtlichen Sinne), also eine Person, die Arbeit anschaffen, abmahnen, kündigen und befördern kann und MUSS (!) so ein Ehrenamtler ist.
    Das ist doch nichts rein repräsentatives, caritatives (what ever) sondern, hat eine harte rechtliche Seite.

    Es ist ja gut und schön, dass die Ehrenamtlichen das repräsentative machen.
    Wer ist aber verantwortlich wenn es fachlich schief geht? Wenn ein Kunstfehler passiert?
    Oder geht man insgeheim davon aus, dass das Kunstfehler im Palliativbereich keine sind? Wer trägt fachlich die Verantwortung?

    Wer juristisch im Sinne des Arbeitsrechts? Also, wer ist Capo, wenn es zu z. B. sex. Belästigung kommt? Wenn gestohlen wird, wenn ein Mitarbeiter eine Kündigungsschutzklage einreicht?

    Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, dass ein Ehrenamtler, der bei Verstand ist, dafür den Kopf hinhält, was über "Schirmherrschaft" hinaus geht....

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