Ich benötige Rat. Ich komme von der Uni. Nach etlichen Bewerbungen hatte ich ein Jobangebot von einem Konzern. Die Tätigkeit passte nicht wirklich auf mein Studienfach und war absolutes Neuland für mich (ursprünglich hatte ich mich dort auf eine andere Stelle beworben), die Branche war ebenfalls unbekannt, aber ich war froh, dass ich den Absprung geschafft hatte. Voller Motivation habe ich dort begonnen. Nun wurde mir eröffnet, dass ich die Probezeit nicht bestanden habe. Ich konnte die mir gestellten Aufgaben nicht lösen. Mein Fleiß und Engagement wurden gelobt, aber man glaubt nicht, dass die Passung zur Anforderung der Stelle gegeben ist.
Das hat mich sehr getroffen, da ich wirklich alles gegeben habe. Nun habe ich wieder angefangen, Bewerbungen zu schreiben, sowohl auf Stellenausschreibungen als auch initiativ. (Meine alte Stelle ist inzw. wieder besetzt. Die Möglichkeit zu einem internen Wechsel ist ebenfalls nicht gegeben.) Aber ich weiß nicht, wie ich meine kurze Beschäftigung in Bewerbungen verkaufen kann? Der Konzern ist ein sehr großer Name, hat Renommee. Da wiegt eine Kündigung in der Probezeit sicher besonder schwer. Vom Arbeitszeugnis ganz zu schweigen. Auch wenn ich auf ein qualifiziertes Arbeitszeugnis verzichte, wird ja in einer einfachen Tätigkeitsbeschreibung wohl drinstehen, dass ich nicht auf eigenen Wunsch gegangen bin.
Und ich mache mir Sorgen, dass mir das nochmal passiert. Ist es überhaupt sinnvoll, sich nochmal bei einem Konzern zu bewerben, wenn es bei diesem Konzern nicht geklappt hat? Konzerne sind sich ja untereinander recht ähnlich - zumindest habe ich das so gehört. Ich habe auch schon um konkretes Feedback gebeten im Sinne von "was kann ich besser machen beim nächsten Mal", allerdings war das nicht hilfreich für mich.
Antworten
Ergebnis 1 bis 10 von 74
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22.02.2019, 17:27Inaktiver User
Erster Job: Kündigung in der Probezeit
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22.02.2019, 19:47Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Nicht wirklich meine Baustelle, aber:
Um da ansatzweise was zu sagen zu können wäre ganz grob die Fachrichtung (MINT, GeWi?) hilfreich.
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22.02.2019, 20:15Inaktiver User
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22.02.2019, 20:43Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Warum sich nicht neu bewerben wenn Du deinerseits eine Erklärung dafür gefunden hast?
Musst Dir halt was passendes überlegen...
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22.02.2019, 20:49Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Die Frage könnte man besser beantworten, wenn man wüsste, woran es lag, dass du „die gestellten Aufgaben nicht erfüllen konntest“. Es gab doch sicher schon im Verlauf der Probezeit eine oder mehrere Rückmeldungen zu deiner Arbeitsleistung, eine Kündigung kommt ja nicht aus heiterem Himmel ganz ohne Angaben von Gründen, schon gar nicht in einem Konzern.
Dieses Feedback würde ich an deiner Stelle entsprechend verarbeiten und in die neue Suche einfließen lassen. Wann bist du denn dort ausgeschieden?
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22.02.2019, 22:31
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22.02.2019, 22:37Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Korrekt.
Das habe ich auch nicht behauptet.
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22.02.2019, 22:41Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Außerdem hat er/sie geschrieben, dass der Job nichts mit dem Fach zu tun hatte.
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22.02.2019, 23:15Inaktiver User
AW: Erster Job: Kündigung in der Probezeit
Zum einen mal nicht verzweifeln. Wenn Du, wie es klingt, wirklich fachfremd eingesetzt worden bist, ist es nicht ganz so überraschend, dass Du die Anforderungen nicht erfüllt hast.
In einem einfachen Arbeitszeugnis sollte nichts über den Grund der Beendigung Deines Arbeitsverhältnisses stehen. Selbst in einem qualifizierten dürfte das nicht eindeutig genannt werden.
Darstellen kannst Du das im Gespräch entweder als eine Art Praktikum oder als befristete Arbeitsstelle (was es ja für Dich auch war).
Du kannst auch mit recht offenen Karten spielen und angeben, dass Du vom Konzern trotz der 'Fachfremdheit' genommen worden bist, es aber doch schwieriger war, in die Materie reinzukommen als gedacht. Mitgenommen hast Du aber folgendes an Erfahrungen...
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22.02.2019, 23:26


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